Talk about a dream, try to make it real…

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So kann’s gehen. Da hat man das Freibad der Träume endlich erreicht (und es ist ein ganz schön weiter Weg bis dorthin: erst eine halbe Stunde mit dem Rad, dann weiter mit der U-Bahn, danach in den Bäderbus)…

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Tor zur Donauinsel Großes Gänsehäufel

…und dann haben die dort ihre ganz eigene Berechnung von 50 Metern.
In L-Form und zusätzlich noch irgendwie diagonal gemessen.
Der Bademeister raunzt mir auf mein irritiertes „Ist das hier das Sportbecken?“ ein „Jo eh!“ entgegen. 20 Ls, dann reicht es mir, offenbar bin ich kein geeigneter Um-die-Ecke-Schwimmer.

Nach einer Wanderung durch das Gelände…

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…gelange ich an den menschenleeren Donau-Sandstrand.

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Vorteil: 500m-Bahnen in jede erdenkliche Richtung (nur Obacht, dass man sich nicht in den Bojen verheddert).
Nachteil: Die Donau hat nur 21°C. Egal, eine Viertelstunde geht das schon mal.

Gut durchgekühlt geht’s zurück zu den Umkleiden…

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Karge Kästchen-Architektur

…zu Segment „L“ (nomen fuisset omen), nur für Frauen…

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Retro-Umkleiden

…und zu Fuß an der Donau entlang zurück zur UNO City…

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…weil der Bäderbus leider in einem Rutsch durchfährt und nicht an der Eisdiele hält, die ich nach diesem Ausflug nach Transdanubien nötig hatte.

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Coppa Consolazione con crema

Mir geht der uralte Song von STS durch den Kopf: „Aus der Traum, zerplatzt wia Seifenblosn, nix is blieb’n…“. Der Mythos „Gänsehäufel“ ist entzaubert, für alle Zeiten.
Ein schönes Freibad zwar, in toller Lage, am Fluss, aber zum Schwimmen nicht ansatzweise so traumhaft wie erträumt.

Macht nix.

Wieder eine neue Ecke von Wien gesehen. In Bewegung gewesen, in der Sonne gelegen, den Bauch vollschlagen und ausgiebig gratis gewuzzelt. Was will man mehr im Urlaub?!

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Der wahre Grund meines Reisens

Auf der Suche nach neuen Träumen grüßt euch
die Kraulquappe

7 Gedanken zu „Talk about a dream, try to make it real…

  1. Tja, so is‘ das mit Träumen – zumeist ‚traumhafter‘ als die Realität….
    Wenigstens ein Foto hättest machen können vom not so big „L“.

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    • Lieber Manni,
      da freue ich mich aber sehr, dass du das Wuzzeln (und damit auch den wahren Grund meiner Wien-Reise) enträselt hast. Ist ja schließlich eines meiner größten Hobbies – und auch der einzige Aspekt, der mir von meinem langjährigen Job positiv in Erinnerung geblieben ist. Wobei ich sagen muss: hackenstad wie ich grad bin, hab ich eigentlich eh viel mehr Zeit zum Kickern. Leiwand!
      Wollen wir mal zusammen?
      Deine Kraulquappe.

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