Oans, zwoa, abg’suffa: Hunting Pokémons (bavarian style).

Erst vor zwei Wochen habe ich dank eines Artikels in der Süddeutschen Zeitungs begriffen, was es mit den noch mehr als sonst im Gehen ihre Smartphones fixierenden Menschen auf sich hat. 

Die Verschärfung des buckelnden Gebrechens heißt „Pokémon Go“ (noch! – nach Zunahme der Unfälle wegen Realitätsblindheit könnte es bald in „Pokémon Stumble“ umbenannt werden).

Bin zu alt, zu kinderlos und zu umgebungsneugierig für so ein Getändel. Außerdem kann ich mir keinen weiteren Unfall erlauben, bin beileibe ramponiert genug. 

Da blogge ich lieber, gemütlich im Sitzen, mit Kaffee und Kuchen neben mir. 

Es ist mal wieder Halbzeitpause beim großen Mittagsgassi…

… die perfekt sein könnte, wenn der Dackel nicht so unruhig wäre und alle 10 Minuten bellen würde. Ohne jeden für mich erkennbaren Grund. Vielleicht ein Pokémon? Spielen Hunde sowas auch?

Vielleicht bellt sie auch aus ganz perfiden, strategischen Gründen. Denn ich verkürze natürlich mein Päuschen, das Gebell könnte ja andere Gäste stören, und so gehen wir schnell wieder runter an die Isar. Pfoten kühlen.

Und ausgiebig mit dem Aqua-Toy spielen.

Mal wieder in Klamotten im Wasser gewesen, um das Ding aus der Strömung zu fischen. Herrlich! So fühlt sich Sommer mit Hund an. 

Auf dem Rückweg lockt am Rande des Isar-Campingplatzes nochmal ein Biergarten. Pippa biegt bereits zielstrebig ab.

Aber was ist das? 

Die gute alte Kreidetafel lockt potenzielle Gäste mit der Aussicht, berühmte Pokémons zu fangen!

„Kellerbierum“ spricht mich spontan so dermaßen an, dass ich alle Vorbehalte in den Isarkanal werfe…

… und meinem Jagdhund auf eine Runde „Pokémon Booze“ in den Biergarten folge. 

Kann man ja vielleicht doch mal kurz probieren, diesen Trendkram. 

Euch auch ein schönes Wochenende! 

Die Kraulquappe.

6 Gedanken zu „Oans, zwoa, abg’suffa: Hunting Pokémons (bavarian style).

  1. Da hast Du, meiner Meinung nach, die einzig sinnvolle Pokémon-Jagd betrieben! Es geht doch nichts über ein kühles, süffiges Pokégebräu unter einem bayrischen Himmel. Und der Bayer ist ja bekannt dafür, dass er die Dinge gerne mal etwas „anders“ angeht…
    Prost!

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