Neuneinhalb Stunden.

Die noch offenen Fragen, denen ich gestern nachgehen wollte, waren eigentlich jene:

  • Wo steht die Polizeiwache in Kopenhagen, in der Martin Rohde gemeinsam mit seiner autistischen Kollegin Saga Norén in der düsteren Krimiserie “Die Brücke” nach den Mördern fahndet?
  • Wie wohnt Kommissarin Lund, die wohl härteste aller Ermittlerinnen der skandinavischen Krimiszene?
  • Wie sieht Schloss Christiansborg, die Machtzentrale der Polit-Serie “Borgen”, aus?

Es kam anders.

  • Kopenhagen baut das U-Bahn-Netz aus. Manche Orte: zu laut, unbegehbar, der Blick verstellt.
  • Ich, falsch angezogen. Alle Wetter-Apps haben gelogen. Es wurde verdammt warm und sonnig.
  • Schönheit der nicht verbaustellten Stadtteile und Höhe der Preise waren umwerfend und mussten dosiert werden.

Also umdisponiert. Drehortsuche beschränkt (nicht in die Randbezirke), Route etwas angepasst (auch mal Schatten), Verpflegungswünsche ebenfalls (Kaffee und Wienerbrød „to go“ bzw. „to sit on the steps of the castle“).

Verbrannt bin ich trotzdem. Um nicht 40.000 Schritte zu gehen, habe ich zwischendurch das Boot genommen. Und zu guter Letzt habe ich mich auch noch am preiswerten „Grünen Buffet“ von RizRaz überfressen.

Die Retrospektive in Bildern (chronologisch):

DSC01854

Öresundzug. Wo Martin auf Jens trifft.

 

DSC01860

Borgen. Wo sich Birgitte mit Kasper berät.

 

DSC01868

Christianshavn. Wo Katrine wohnt.

 

DSC01884

Bootsrundfahrt. Wo Kraulquappes Füße versagen.

 

DSC01904

Bohlendachvej (1). Wo die Reichen wohnen.

 

DSC01906

Bohlendachvej (2). Wo man sorglos vom Balkon springen kann.

 

DSC01910

Bohlendachvej (3). Wo gegenüber die Hippies wohnen.

 

DSC01919

Nationaloper. Wo sich Klang und Könige treffen.

 

DSC01916

Meerjungfrau. Wo Japaner ins Wasser fallen.

 

DSC01962

Rosenborg. Wo die dänischen Kronjuwelen schlummern.

 

DSC01958

Schlossgarten. Wo das Wochenende anfangen kann.

 

DSC01981

Gravhund. Wo das Herz höher schlägt.

 

DSC01978

Skagen. Wo die Zeit stehenbleibt.

 

DSC01991

Fischkuss. Wo niemand ein Fußbad nimmt.

 

DSC02018

Öresund. Wo das Meer beginnt.

Da muss man wiederkommen, da sind 9 Stunden noch lange nicht genug –
findet die Kraulquappe.

PS: Insgeheim gehofft, Lars Mikkelsen über den Weg zu laufen. Und dann sehen doch glatt manche so aus. Oder gleich noch besser. Ehrlich, selten so vielen schönen Männern Menschen begegnet!

4 Gedanken zu „Neuneinhalb Stunden.

    • RizRaz hält an der Besteckfront nicht, was es verspricht. Was aber bei dem grünen Buffet auch unerheblich war (keine zu festen Pizzaränder oder Fleischstücke weit und breit) 🙂

      Gefällt mir

  1. hihi: deine bildsätze sind klasse! im übrigen: es ging mir auch so: überall die schönen menschen: gutaussehend, blond, gebräunt, angezogen (richtig), sportlich (joggen+fahrrad), und jung waren auch fast alle. vielleicht macht das das wetter, sonst ist es ja einen tick kühler da, so konservierungsmäßig. 🙂 lgk

    Gefällt 1 Person

    • Das freut mich, dass wir das ähnlich erlebt haben! Und ja, vielleicht hält die kühle Brise wirklich länger frisch. Wobei ich den nordischen Typ auch „in alt“ schon immer ansprechender fand als den südländischen :-).
      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.