Aufbruch oder: Against the wind.

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Olympiapark bei Herbstunwetter.

Jetzt ist er doch gekommen, der Herbst. Zeitgleich mit Beginn der 5. Münchner Jahreszeit, auf deren Turbulenzen ich seit Jahren keinen Wert mehr lege, aus vielerlei Gründen. Hauptsächlich dem, dass ich mein Bier anderswo gemütlicher, ohne Verkleidung und aus Gläsern trinken kann, von denen ich kein Herpes bekomme.

Parallel zum „O’zapt is!“ habe ich gestern den ganzen verregneten Samstag lang Kisten gepackt, Listen abgehakt, Kisten wieder umgepackt, neue Listen geschrieben. Am späten Abend war dann alles fertig und unser Kombi so voll beladen, als würde ich auswandern. Was nicht der Fall ist. Ehrlich nicht.

Dennoch: Ich bin dann mal weg. Richtung Norden, Meer und Kanelbullar. Ziemlich kurzfristig habe ich beschlossen, dass das jetzt wichtig und richtig ist. Genaueres dann von unterwegs.

Wann ich wiederkomme? Irgendwann im Oktober, Rückreise ist noch nicht terminiert (zum ersten Mal in meinem Leben 🙂 ).

Begleitet von einem meiner Lieblingssongs für innere und äußere Aufbrüche sowie lange Autobahnfahrten geht es nun los:

 

And the years rolled slowly past
And I found myself alone
Surrounded by strangers I thought were my friends
Found myself further and further from my home and I
Guess I lost my way
There were oh so many roads
I was livin‘ to run and runnin‘ to live
Never worried about payin‘ or even how much I owe

Against the wind
I’m still runnin‘ against the wind
I’m older now but still runnin‘ against the wind

 

Mit einer aufgeregten Pippa und massenweise Musik an Bord grüßt euch
Die Kraulquappe.

PS: Mit an Bord natürlich auch (Auflösung zum gestrigen Samstagsrätsel):
– die Futtervorräte (der Dackel ist zwar nicht heikel, „funktioniert“ aber magendarmtechnisch am besten bei gewohnter Kost)
– die Hagebuttenmarmeladengläser (die Schweden kippen überall gräßliche Unmengen an Zucker rein, da will ich sichergehen…)
– das heimische Bier (Alkohol ist in Schweden teuer und nur im „Sytembolaget“ erhältlich)

7 Gedanken zu „Aufbruch oder: Against the wind.

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