Nothin‘, it ain’t nothin‘, honey, if it ain’t free. Zum 10. April 2017.

Lieber Bobby,

lang, lang ist’s her, leider!

Aber ich hab‘ den Tag nie vergessen, an dem wir uns zum ersten Mal gesehen haben, bei unserem Blind Date, dort oben in Nörten-Hardenberg.

    

Es hätte der Beginn einer großen Hundeliebe werden können, wenn sie uns nicht nach diesem einen Tag schon wieder auseinandergerissen hätten!

Seither sieht die Situation so aus: 603 Kilometer voneinander entfernt döst jeder einsam vor sich hin…

  

… und sieht den anderen bestenfalls in irgendeinem Hundejournal.

  

Das ist doch kein Zustand!

Ich kann nur hoffen, dass wir uns im Herbst tatsächlich in der Rhön treffen, so wie unsere MamasFrauchen es schon ausgemacht haben. Dann scheuchen wir die beiden den Kreuzberg hinauf, abgemacht? Lassen sie kurz ihr Klosterbier runterkippen und weiter geht’s! Es gibt schließlich viel Aufregenderes als Rumhocken in Lokalen. Ich hab‘ da schon eine Menge Ideen, was wir anstellen können…

Für deinen heutigen Ehrentag wurde mir bei der Songauswahl freie Pfote gelassen, und weil ich dauernd diesen Bruce hören muss, hab‘ ich gedacht, ich wähle mal eine Frauenstimme, das erfreut einen Kerl wie dich bestimmt mehr als männliches Gebell, denn das kannst du schließlich selbst 😉

Ich habe mich für einen meiner All-time-favorites entschieden, weil mich der Text ein bisschen an uns erinnert.

I pulled my harpoon out of my dirty red bandana
I was playin‘ soft while Bobby sang the blues
Windshield wipers slappin‘ time
I was holdin‘ Bobby’s hand in mine
We sang every song that driver knew

Freedom’s just another word for nothin‘ left to lose
Nothin‘, it ain’t nothin‘ honey, if it ain’t free
And feelin‘ good was easy, Lord, when he sang the blues
You know feelin‘ good was good enough for me
Good enough for me and my Bobby McGee

Gut, wie man auf den Fotos sieht, war es eine hellblaue Bandana. Und deine Pfote ist viel zu groß als dass ich sie je in meiner halten könnte. Außerdem saßen wir auch nur zusammen in einem VW-Bus, und der Fahrer war eine Frau.

In meiner Erinnerung haben wir trotzdem zusammen gesungen – und vor allem haben wir unsere Freiheit genossen. Als hätten wir nichts zu verlieren, als ginge es nur um diesen Moment, diese Ackerfurche, diese Hasenfährte, diesen Pferdeapfel oder diesen Knochen…
Das können wir schließlich viel besser als die Menschen!

Für dein neues Lebensjahr wünsche ich dir daher stets genug Freiheit, Freilauf, Freiraum und freie Wahl beim Fressen!

In diesem Sinne: A very happy Dogday & see you on the trail!
Deine Pippa.

6 Gedanken zu “Nothin‘, it ain’t nothin‘, honey, if it ain’t free. Zum 10. April 2017.

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