Blau in der Au.

Mit dem neuen Monat hat gewissermaßen eine neue Ära hat begonnen.

Am Friedensdenkmal (München-Bogenhausen).

Bei ein paar sehr persönlichen Themen haben sich die Knoten, die seit Wochen/Monaten festgezurrt waren, gelöst. Leider nicht überall in der Weise, wie ich es mir gewünscht hätte, aber dennoch: die gefühlte Enge ist verschwunden, die störende Blockade ist weg, die Energie fließt wieder.

Im Fluss (Luitpoldbrücke, München).

Zeit wurde es, denn seit August stand ich innerlich auf der Bremse oder wurde von außen gebremst (was beides anstrengend war und mich erschöpft hat).

An der Grantkugel vorbei (München, Maximiliansanlagen).

Der November ist von jeher der Monat, den ich am wenigsten mag, umso wohltuender ist es, dass er auf diese Weise beginnt: Gelöst.

Ich beschließe, statt der wöchentlichen Bergausflüge nun einmal pro Woche einen Stadtausflug zu machen.
Um durch Viertel zu wandern, in denen ich zu selten bin, um neue Wege zu erkunden und Neues zu entdecken.
Das wirkt auf Mensch & Hund gleichermaßen beflügelnd.

Auf dem Steg zwischen Isar und Auer Mühlbach.

Heute sind das Dackelfräulein und ich von der Münchner Freiheit durch den Englischen Garten über die Maximiliansanlagen bis zum Mariahilfplatz spaziert, mit kleiner Kaffeepause in Münchens einzigem isländischen Café.
Das war ehrlich gesagt auch der Grund für die Wahl der Route. Wegen des isländischen Skyr-Kuchens.

Das Café Blá in der Au.

 

Ödes, bleiches Outfit, aber ein Fest für den „Skyrgámur“ (isl. für Skyr-Gierschlund).

Ein guter Einstieg in die graue und kalte Jahreszeit, so dürfte es gern weitergehen.

Ich wünsche allseits mehr Licht als Dunkel sowie mehr Süßes als Saures & schicke ein Dankeschön nach Paderborn für die wertvollen Impulse.
Die Kraulquappe.

10 Gedanken zu „Blau in der Au.

  1. Gute Wünsche für das Flanieren durch die Stadt, Spaziergänge und Rundgänge. München bietet da Vieles. Ich mag es, in unserer Stadt Nürnberg spazieren zu gehen, überall gibt es etwas zu entdecken und wahrzunehmen, hier Einkehr und da Auslauf, solo oder in Begleitung von Mensch oder Hund – mit Gedanken, Einfällen und hier oder da netten Begegnungen und Eindrücken. Wir haben die Pegnitz, Ihr habt die Isar, als Fluß der Erinnerung.

    Gefällt 3 Personen

  2. Sehr gerne wäre ich mitgegangen. Ich liebe es durch Viertel zu gehen und zu schauen, wie leben die Menschen, wie stehen die Häuser und mir die Frage zu stellen: wolltest du so leben? Die Idee ballaststoffarm in die dunkle Zeit zu starten find ich super und hoffe, dass da Sykr auch nicht im Wege steht😊 beste Grüße!

    Gefällt 1 Person

    • Auch ich wäre die Strecke sehr gerne mit dir gegangen – und hätte den ballaststoffarmen Saisonstart gemeinsam mit Skyr besiegelt.
      Liebe Grüße aus dem heute sehr grauen München!
      PS: In der Au wollte ich sehr gern leben, leider wird Wohnraum in solchen Vierteln immer unerschwinglicher, so dass es wohl beim Flanieren und Gucken bleibt.

      Gefällt 1 Person

  3. einige jahre hab ich direkt in münchen gelebt, jetzt wohne ich im westlichen s-bahn-bereich und komm nicht mehr so oft „in die stadt“. aber ich glaube, ich muss doch mal unbedingt das café blá aufsuchen … 😉
    danke dir für die sehr schönen bilder.
    alles gute wünsch ich dir!
    pega

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