Himmel der Bayern (47): Herbsttag mit Hund.

Frauchen, es ist Zeit,
Der Berg heut‘ war sehr groß.
Leg meine Matte auf den Hüttenboden
Und auf den Weiden lass die Rinder los.

Befiehl all meinen Näpfen voll zu sein,
Gib ihnen die Chance zu füllen meinen leeren Magen,
Dränge sie zur Überbordung hin auf dass ich jage
Die letzte Gemse in den Wald hinein.

Wer jetzt keine Paus‘ macht,
Braucht auch keine mehr.
Wer jetzt an der Lein‘ ist,
Wird es lange bleiben.
Wird wachen, bellen, sehr viel Unfug treiben.
Und wird träumen, auf Bergsteigen rauf und runter rastlos zu wandern
Während die andern im Tale weilen.

(Mal ein bisserl gerilkt, auf dem Heimgarten sitzend, so nach leichtem Weißbier & schweren 1.100 Höhenmetern, zur Feier des Saisonendes hier heroben.)

13 Gedanken zu „Himmel der Bayern (47): Herbsttag mit Hund.

    • Du erkennst die Lage natürlich sofort & goldrichtig.
      Die Leut‘ da oben dachten ja gestern, der Hund sei irgendwie geschafft oder gar fix und fertig und läge deshalb so da – hab sie dann belehrt, dass das pures Sonne-auf-den-Pelz-Scheinenlassen-Glück ist.
      Liebe Grüße an euch drei & schönes Wochenende!

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