Ge_danke_n 2018 (9).

„Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst du, o Mensch, sei Sünde?
Der Hund blieb mir im Sturme treu,
der Mensch nicht mal im Winde.“

Den heutigen Ge_danke_n wollte ich – garniert mit diesem Spruch vom Assisi Franze – meiner über alles geliebten Pippa zu ihrem 7. Geburtstag zueignen. Weil diese Sentenz absolut den Tatsachen entspricht. Eigentlich.

Denn ausgerechnet heute ist mir das Fräulein quasi untreu. Gestern auch schon. Und morgen vermutlich auch noch.

Man muss es so hart sagen: Madame Hot Dog würde uns gerade gegen jeden dahergelaufenen Rüden eintauschen ohne mit dem Barthaar zu zucken. Wirklich gegen jeden! Alter, Aussehen, Abstammung, Ausbildung – alles wurscht. Hauptsache Rüde. Zur Not auch kastriert. Oder Chihuahua.

Das ist hormonell gesehen zwar nachvollziehbar, aber menschlich betrachtet dennoch etwas enttäuschend. Was ich ihr auch gesagt habe. Schließlich würde ich sie umgekehrt für keinen Mann der Welt drei ganze Tage lang links liegen lassen außer vielleicht für Peter Quinn, Bruce Springsteen, Arjen Robben, Kiefer Sutherland,… .

Nun gut. Übermorgen wird das Zitat wieder zutreffen. Und ein bisserl leid tut sie mir ja auch, weil wir ihr nicht gestatten, ihrer Natur zu folgen und sie dann einfach unterstützen, wenn in 9 Wochen ein paar maulwurfswinzige Welpen durch unseren Flur wuseln würden.

Mein Dank gilt also den anderen 362 Tagen voller Liebe, Treue, Abenteuer, Freude, Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit, auch das ist ja mehr als genug. Kriegt kein Mann Mensch hin.

Alles Gute zu Deinem Geburtstag, Du kleines Luder, Du mutiger, fröhlicher und kluger Hund, Du beste Gefährtin in allen Lebenslagen – meine ganz große Hundeliebe bist Du.

Hand in Pfote und Seite an Seite werden wir hoffentlich noch mindestens weitere 7 Jahre zusammen durch die Welt und das Leben wandern!

Be the person your dog thinks you are!

13 Gedanken zu „Ge_danke_n 2018 (9).

  1. Auch von mir für Pippa alles Liebe zum Geburtstag. Möge sie die Rüden bald wieder uninteressant finden und Dir ihre ganze Hundeliebe widmen.

    Liebe Grüße von der Sori,
    die derzeit am Laptop sitzt und eine lästige Pflichtkür auf der virtuellen Lernplattform meistern muss. (Aber dann geht’s heute abend zum letzten Konzert für 2018!)

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  2. Happy Birthday und alles, alles Liebe und Gute für das Dackelfräulein!
    Ich hatte ernsthaft einen Blogbeitrag erwogen mit Bildern vom tollsten Aussi-Rüden, da ich ja um Pippas Jugendliebe weiß. In Anbetracht des derzeitigen Zustands der Dame wäre das aber wohl unverantwortlich…
    Ich wünsche Euch weiterhin viele schöne Hand-in-Pfote-Jahre! 🍖🥩🎂

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    • Dank dir, liebe Anna, und ich staune, dass du dich sogar noch an den hübschen Rüden von (damals noch) gegenüber erinnerst… Er hieß Dona, was ich nie begriffen habe, wie man einen so schönen Hund namentlich so abstrafen kann, aber seiner Attraktivität tat das natürlich keinen Abbruch. Hättest du Pippa heut ein Bildchen von dem feschen Aussie-Rüden geschickt, wäre sie mit Sicherheit sabbernd davorgesessen, so wie sie grad drauf ist 🙂
      Liebe Grüße von Natascha

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      • Ja, manche Hunde tragen erschreckend entwürdigende Namen. Ich erinnere mich an eine Windhundhündin, ein Saluki oder so, die immer losraste, wenn sie mein Pferd und mich bei Ausritten im Wald sah. Meine Isländerin beeindruckte das kein bisschen, umso fassungsloser war die Besitzerin der Hündin, die kreischend hinter uns her rannte (mit wachsendem Abstand, da sie wesentlich langsamer war als Pferd und Hund und keine von uns daran dachte, das Tempo zu drosseln) und zigmal „Shakiiiiiiiiiraaa!“ schrie. Ich glaube, die Hündin mochte den Namen nicht. Jedenfalls hat sie nicht darauf gehört. Was ich gut verstehen kann. 😁

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  3. Erst dachte ich, ich leg dem Fräulein eine Leberwurscht unter die Wittelsbacher Brücke, dann fiel mir ein, dass man am anderen Ende der Leine ja ständig in Sorge ist, was der Hund unterwegs so erwischt – das wollen wir nicht. Also eine virtuelle Wurscht und die herzlichsten Glückwünsche vom „anderen Isarufer“ 🙂

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    • Da hast du recht, liebe Doris, gerade bei Leberwurst ist man am anderen Ende der Leine fast schon hysterisch, denn man hat schon von Rasierklingen oder Schneckenkorn in derselben gehört und gelesen…
      So danken wir dir für die virtuelle Wurst und grüßen herzlich zurück nach „rechts der Isar“!

      Gefällt 1 Person

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