Dachshund-Overkill.

Gestern – an Tag 3 von 4 in Passau – also ins Dackelmuseum.

Puh. Was man nicht alles sammeln kann!

Sagen wir’s mal so: Wenigstens schön kühl da drin & in dem Dreiviertelstündchen ganz allein im Museum, keine quietschenden Amerikaner oder andere „Mei wie süß“-Verrückte weit und breit.

Pippa sank sofort zwischen zwei Vitrinen zu Boden und in einen Erschöpfungsschlaf, optisch fügte sie sich nahtlos zwischen die Exponate ein und wirkte fast wie ein Bestandteil der Ausstellung.

Nun ja, einmal im Leben kann man da schon gewesen sein. Das eine oder andere Stück entlockte uns durchaus ein kleines Schmunzeln, das Fräulein bekam zum Abschied ein Eis geschenkt…

…und wurde, wie jeder Dackel, der höchstselbst die Ausstellung besucht hat, von der Aufsicht fürs Museums-Album auf Facebook abgelichtet:

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=392831281589825&id=201096964096592

Zur visuellen Entkitschung und allgemeinen Erdung dann den heutigen letzten Tag der Exkursion in der niederbayerischen Provinz im Ilztal verbracht.

Tolle Flusswanderung mit Zufallsbesuch eines lost place. Sie erinnern sich an den Armbrust-Dreifach-Mord in einem Passauer Gasthof, neulich im Mai? Schöner Biergarten draußen, aber drinnen wirklich ein Interieur zum Abtreten.

Morgen mehr dazu. Schlafen Sie gut!

2 Gedanken zu „Dachshund-Overkill.

  1. Was für vier schöne, knochentrockene Schlusssätze. – Die Museumsbilder muss ich wohl einem guten Freund und Dackeldamenhalter in Flensburg zukommen lassen, falls es ihn einmal tagungs- oder urlaubsbedingt dorthin verschlägt. (Die Dackeldame ist übrigens gebürtige Holsteinerin, war lange Jahre Unibürohund in Bristol/UK und ist nun im akademischen Ruhestand, da in D (auch Dozenten-)Hunde in der Uni offenbar nicht opportun sind.)

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    • Dank dir für den Kommentar!
      Ja, für eine akademische Dackeldame a.D. (und ihr Herrchen) lohnt sich das Museum auf jeden Fall. Man kann den (kurzen!) Besuch in dieser Kitschkatakombe auch wunderbar mit einem Gang durch die Altstadt verbinden, das Museum liegt im Herzen der Domstadt, die ja ihrerseits wirklich hübsch und einen Besuch wert ist (nur leben tät ich da nicht wollen: so eng, so klein, so ab vom Schuss).
      Herzliche Grüße, auch an deinen Freund und sein holsteinisches Fräulein!

      Gefällt 1 Person

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