Ist nichts, was ich tue, gut genug für dich, Mutter!? (Ein Kinotipp.)

Wenn Sie einen Hund (oder ein anderes Haustier) und mal Lust auf 86 Minuten Abschalten und Verhaltensstörungen-Gucken mit 3D-Brille haben – dann ab ins Kino!

Wir hatten 2016 bereits „Pets 1“ gesehen, weil mir der Arzt meines Vertrauens seinerzeit dieses Rezept für Stimmungsaufheller diesen Trailer/Videoclip zuschickte:

Eine meiner Lieblingsszenen aus der vor zehn Tagen im Kino angelaufenen Fortsetzung des Haustier-Spektakels:

 

Gut, ich will nicht verschweigen, dass wir seit dem Umzug die Kinopräferenzen etwas angepasst haben.
Hier im Viertel gibt es ein Kino, das so nah liegt, dass es sich nicht mal lohnt, das Fahrrad aufzuschließen und rüberzuradeln – man braucht keine 5 Minuten zu Fuß dorthin.
Leider ist es kein Programmkino, sondern da werden fast nur Blockbuster und eine Handvoll Filme gezeigt, von denen wir sonst nicht mal mitbekamen, dass es sie überhaupt gibt.

Der Riesen-Vorteil an diesem Kino: man kann die Tickets in der Badewanne liegend online bestellen (ich liebe sowieso die feste Reservierung von Reihe und Platz) und daher so knapp zur Vorstellung rüberlaufen, dass man bei normalen Filmlängen kaum mehr 2 Stunden außer Haus ist, was natürlich dem Dackelfräulein sehr zupass kommt.

Eine derart kurze Abwesenheit kann man sich glatt öfter mal erlauben – also gucke ich nun gelegentlich Blockbuster.
„A Star Is Born“, „Bohemian Rhapsody“, „Rocketman“ und so Sachen.
Und gestern eben „Pets 2“.

Hier noch der Appetizer für die Katzenhalter-Fraktion:

Falls Sie hingehen, versuchen Sie unbedingt, eine 3D-Vorstellung zu erwischen.
Eine Dackelschnauze, die so weit aus der Leinwand in den Kinosaal hineinragt, dass sie Sie fast an Kinn kitzelt, erleben Sie als Nicht-Dackelbesitzer ja wirklich nicht alle Tage.

Einen guten Wochenstart wünscht Ihnen –
Die Kraulquappe.

13 Gedanken zu „Ist nichts, was ich tue, gut genug für dich, Mutter!? (Ein Kinotipp.)

  1. Ich erinnere mich an den Film „Polyester“ (1981) von John Waters, wo das ODORAMA-Verfahren benutzt wurde: Alle Duftstoffe befanden sich auf einer Pappkarte, auf der die aktiven Stellen durchnumeriert waren und die der Zuschauer an der Kasse erhielt. Erschien dann im Film selber auf der Leinwand eine Zahl, wurde auf der Karte gerubbelt, wodurch sich der spezifische Geruch freisetzte.

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  2. Genau dieser Videoausschnitt mit dem Dackel und Mixer veranlasste mich dazu, mir die BluRay zu kaufen. (Im Kino wollte ich mir den Film wegen fehlender Untertitelung nicht ansehen.) Im Frühjahr 2017 haben wir uns dann den Film angesehen, aber trotz meines Faibles für solche Disney-Pixar-und-ähnliche-Konsorten-Filme konnte mich „Pets“ nicht begeistern… wahrscheinlich litt ich noch unter den Nachwirkungen einer unschönen Begegnung mit meinen Nachbarhunde.
    Aber der Gedanke einer hineinragenden Dackelschnauze gefällt mir 🙂

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    • Mir gefallen Filme dieser Art in Tendenz eher selten, in „Pets 1“ hab ich mich wg der zwei, drei lustigen Trailer begeben und weil da manches „Hundetypische“ einfach gut und treffend eingefangen wurde. Auf „Pets 2“ trifft das m.E. nach noch mehr zu, außerdem sind die Tierchen hier noch mehr „Stellvertreter“/Spiegelbilder menschlicher Neurosen. Recht kurzweilig & unterhaltsam!

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    • Ich denke, es ist nur ein technisches Zeichen. Zumindest hoffe ich das. Auf dem PC lassen sich alle drei Videos öffnen, ich nehme mal an, du hast es am Smartphone probiert und dort funktioniert nur der Katzen-Clip? Das Phänomen gibt’s ja öfter, dass es auf diesen mobilen Endgeräten nicht hinhaut. Müsste ich mich mal schlau machen, ob man das eigentlich umgehen kann…
      Liebe Grüße aus München bei angenehmen 18 Grad,
      Natascha

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      • Ganz genau… auf dem Smartphone in der Bahn…
        Ich kann es ja mal über den PC versuchen. Spannend ist aber schon, dass das (mein) Smartphone offensichtlich für den Nutzer entscheidet, was er sehen darf: die Frau Tontoeppe hat Katzen, also interessiert sie sich nicht für Hunde. Basta…😉

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      • Man wird als User heutzutage an allen Ecken und Enden ausspioniert und bevormundet, da hast du recht!
        Ja, guck’s dir noch via PC an, ich bin sicher, das eine Video trifft deinen Humor 🙂

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      • Beide sind gut. Das Rührgerät würde zumindest meine Katze mögen, der Kater eher nicht. Und den Vogel-Maus-Katzen-Verhaltensdialog habe ich original schon so in den Augen meiner Katze gelesen…. erst gestern. 😖

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      • Inklusive „Ist nichts, was ich tue, gut genug für dich, Mutter!?“.
        Na dann weißt du eh weitaus besser als ich um den Authentizitätsgrad der Filmszene…
        Liebe Grüße und gute Nacht nach Brandenburg, soeben zurück von einem überaus erquicklichen Abendgassi (Pippa hat Hedi getroffen, neues Dackelmädchen im Kiez, Hierarchie klargestellt, gespielt, gekullert, gebalgt – alles im Schein der Ruhmeshalle und der ersten Bierzeltwände) und nun auf dem Weg ins Bett!

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      • Das Zitat trifft es wirklich voll. Meine Frieda schaut irgendwo zwischen stolz und schuldbewusst und versteht nicht, dass ich ihr nicht freudestrahlend die Tür öffne, wenn sie ein befedertes oder befelltes Lebewesen im Maul zu mir trägt. Okay… manchmal auch keines von beidem…

        Wenn sich Pippa mit Hedi versteht, freut mich das sehr. Ich kenne Hed(y)is auch nur sympathisch…😊 gute Nacht.

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      • Wenn Frau Tontöppe auf dem Smartphone nicht nur Katzen, sondern auch Hunde sehen will, kostet das vermutlich paar Mäuse extra … oder Kröten? ;o)

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      • Guten Abend Herr Spike, der Tipp ist im Prinzip gut, aber nicht nötig. Die Freigängerkatze bringt derartige Sonderzahlung leider im Zweitagesrhythmus. Da muss ich nicht noch extra drauflegen (erst gestern eine Kohlmeise, bei der ich mich heute vergewissert habe, ob sie zum Elternpaar im neuen Nistkasten gehört… ’nein‘ ist übrigens die Antwort). Der Kater bringt jedoch nur graue Schaumstoffteile in Maus- und Vogelform aus Nachbargrundstücken, um uns tiefer zu beeindrucken. Tierische Grüße von Frau Tontoeppe

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