spooky & retro.

Binnen fünf Tagen haben die vier Supermärkte im näheren Umfeld sukzessive neue Einkaufsregeln eingeführt.

In zwei Geschäften gibt es jetzt „Türsteher“, deren Job es ist, grimmig zu gucken, wenn im Eingangsbereich zu viel Gedrängel entsteht. In einem anderen Laden laufen „Kontrolleure“ durch die Regalreihen und sprechen die eventuell zu distanzlose Kundschaft direkt an. Der vierte Supermarkt hat die Türen nun vorsorglich geschlossen und ein Security-Mensch lässt die Kunden nur portionsweise hinein, nie mehr als 20 auf einmal. Zusätzlich haben sie seit heute noch einen neuen Mitarbeiter, der einem nach Betreten des Geschäfts den Einkaufswagen „vorbereitet“: aus den ineinandergeschobenen Wägen zieht er einen raus, sprüht den Griff mit Desinfektionsspray ein, wischt gründlich nach und übergibt einem das Gefährt. Und zwar zwingend, d.h. jeder muss einen Wagen nehmen, selbst wenn er nur ein paar Dinge besorgen möchte oder einen eigenen Korb dabeihat. Hintergrund: so lässt sich das mit den 20 Besuchern noch einfacher kontrollieren (alle Wägen weg = 20 Leute drin) und zudem fungieren die Einkaufswägen als „Abstandhalter“, wie mir der nette, für die Griffreinigung und Wagenausgabe zuständige Mitarbeiter erklärt.

Neben dem Obst- und Gemüsebereich steht ein weiterer „Aufpasser“, der den Kunden Sätze wie „Bitte warten Sie, bis die Dame vor Ihnen fertig ist“ oder „Bitte fassen Sie nur die Karotte an, die Sie dann auch kaufen oder benutzen Sie die Zangen“ zuruft.
Als ich das Fach mit dem Trevisano inspiziere, steht fünf Fächer neben mir ein braungebrannter, sportlicher Mann, Typ Surfer oder Beachvolleyballer, vor dem Spinat und spricht mich von der Seite an: „Hey, das ist ja alles voll spooky hier – wie lang ist das denn schon so?“. Ich wundere mich zwar etwas über diese Frage, erkläre ihm aber in ein paar Sätzen, dass und wie sich „das alles“ in den letzten zwei Wochen nach und nach so entwickelt hat, wegen des Coronavirus („…davon haben Sie ja bestimmt schon gehört, oder?“, woraufhin er erfreulicherweise lächelt und nickt) und erfahre dann, dass er heute Morgen aus Bali zurückgekommen sei, mit dem letzten Flieger, mit dem Touristen nachhause transportiert wurden. „Tja“, sage ich, „dann mal herzlich Willkommen und gutes Einleben im neuen Alltag!“.

Im Kassenbereich begegnen wir einander nochmal und da er mit der Bedeutung der gelben Punkte auf dem Boden noch nicht vertraut ist (jeder gelbe Punkt markiert einen Standort für einen Einkaufswagen), erläutere ich ihm erneut ein paar Regeln.
In seiner sonnengegerbten Urlaubervisage mischen sich Verwunderung und Amüsement, wieder sagt er „spooky!“ und schüttelt den Kopf und dann verabschieden wir uns zum zweiten Mal.

*****

Gegenüber, an einem corona-verwaisten Spielplatz, hat die Nachbarschaft am Donnerstag einen „Gabenzaun“ organisiert.

Als ich gestern vom Joggen heimkomme, steht das Kamerateam eines lokalen TV-Senders vor dem Zaun und bittet mich um ein „Kurzinterview“. Ich fahre mir noch schnell durchs verschwitzte Haar, lasse den Sportwalkman in der Jackentasche verschwinden (für eine TV-Premiere will man selbst mitten in einer Pandemie nicht völlig derangiert aussehen) und beantworte die Fragen:

Bemerkt habe ich den Zaun am Vorabend, beim Nachtgang mit dem Dackelfräulein (das die vielen Tüten erstmal irritiert angebellt hat, bis ich ihr erklärt hatte, was es damit auf sich hat). Ja, finde ich gut. Ja, wir werden da mitmachen. Wahrscheinlich zuerst mit einer Tüte voller Hundefutter.
Nein, die bisherigen Tüten, die da hängen, finde ich trotz Beschriftung noch nicht ideal, zu viel Verschiedenes drin (Klamotten, Essen, Trinken, Körperpflegeprodukte, Tierfutter – alles kreuz und quer).

Letzteres bewahrheitet sich bereits einen Tag später.
Heute Morgen sind zwar alle ca. 25 Tüten von gestern Abend weg, aber der gesamte Zaun hängt nun mit einzelnen, offenbar nicht benötigten oder unpassenden Klamotten voll. Sieht bunt und fröhlich aus, noch.

Spätestens übermorgen, wenn es kalt und windig wird, ist es nicht mehr bunt und fröhlich, sondern ein weiterer Beitrag zur Vermüllung der Stadt, die eh schon munter voranschreitet.

Denn im Viertel wird eifrig ausgemistet und da die Wertstoffhöfe geschlossen haben, stellt jeder Trottel seinen Sperrmüll nun im Karton auf die Straße, weil er ihn anderweitig nicht mehr los wird und sich die Hausmülltonne derzeit nicht mehr so gut heimlich und rücksichtslos vollmüllen lässt, weil halt zu viele Nachbarn zuhause sind und diese Unsitte daher zu leicht bemerkt werden könnte.

Und man will sich dieser Tage schließlich nicht schlecht stellen mit seinen Nachbarn. Wer weiß, was noch kommt und wozu man einander noch brauchen wird.

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Der Badumbau und die Wasserschadensanierung in unserer Wohnung sind nun tatsächlich zu 97% über die Bühne. Grad noch rechtzeitig geschafft, das Wesentliche, denn ab sofort bekommt man Handwerkertermine nur noch bei Notfällen. Lolek wird noch einmal hier vorbeikommen, wenn die Duschabtrennung ausgetauscht werden muss, sofern der Hersteller noch die Kapazitäten hat, sie diesmal in den korrekten Maßen zu produzieren – und zu liefern. Wir werden sehen, ob der Osterhase uns dieses Geschenk bringen wird oder ob es erst mit dem Heiligen Geist eintrifft.

„Jetzt darf hier nichts mehr kaputtgehen!“, sage ich dieser Tage zum Gatten, nachdem ich die nach acht Wochen endlich (!) wieder in die wasserschadensanierte Kammer eingebauten Regale glücklich mit all dem Krempel befülle, der nun wochenlang irgendwo herumstand oder zwischen- und ausgelagert wurde.

Noch am selben Abend schwächelt erst der Fernseher (HDMI-Buchse hat einen Wackelkontakt) und kurz drauf segnet eine der beiden Unterschrankleuchtschienen in der Küche das Zeitliche (dummerweise die über dem Spülbecken).

Das TV-Gerät entscheidet sich nach diversen Fehlertestszenarien dazu, ab sofort jeden zweiten Abend zu funktionieren und dazwischen zu pausieren. Einen Kundenservicemitarbeiter bekommt man derzeit weder ans Telefon noch ins Haus, ein Neukauf ist uns wegen eines läppischen Wackelkontakts (noch) zu absurd und kostspielig. Wir behelfen uns also mit dem Laptop des Gatten und gucken nun dort die Coronanachrichten, wenn der Fernseher streikt.

Mit dem Ersatz für die defekte Unterschrankleuchtleiste hatte ich riesiges Glück. Nachdem ich online alle relevanten Baumärkte und andere Händler durchforstet hatte, und dort meist mit Lieferzeiten von 3-6 Wochen (für ein Produkt, das man noch vor 10 Tagen völlig problemlos und ad hoc in jedem Baumarkt hätte kaufen können) oder dem Hinweis „derzeit nicht auf Lager“ konfrontiert wurde, ergatterte ich schließlich die beiden letzten Leuchtschienen dieser Art bei lampenwelt.de. Ich habe zwei bestellt, weil die, die wir bislang hatten, überall ausverkauft waren, und wenn man Wert auf dieselbe Lichtstärke (und -farbe) legt – ein Luxus, den ich mir derzeit glatt noch erlaube – blieb mir nichts anderes übrig, als gleich beide Leuchtleisten zu erneuern, auch auf die Gefahr hin, dass ich damit nun zu den Unterschrankleuchtleisten-Hamsterern gehöre.

Auch die Konsumentenpersönlichkeit verändert sich momentan ja ähnlich rasch wie die Nachrichtenlage und der Alltag im Allgemeinen und im Besonderen.

*****

Gestern ein Geburts_Tag im Retro-Stil.
Das eigentliche Geschenk, das ich dem Gatten zugedacht hatte, entfiel, weil Alpaka-Wanderungen mit mehr als 1 Mensch und 1 Alpaka nun als unbotmäßige Versammlung gewertet werden und nicht mehr zulässig sind und weil das in der Nähe des voralpenländischen Alpaka-Hofes gelegene Hotel, in dem ich uns anlässlich dieser Exkursion eingebucht hatte, seine Pforten schließen musste. Auch die Idee fürs Ersatz-Geschenk zerschlug sich, weil das bestellte Produkt aus Schweden anreisen müsste, die Schweden aber momentan noch mit Skifahren und einem relativ normalen Leben beschäftigt, die haben grad keine Zeit für Geburtstagssendungen ins verseuchte Nachbarland.
Blieb nur noch ein kleines Packerl auf dem Frühstückstisch übrig, ein schon lange in meiner Schublade lagerndes Sommershirt für den Gatten (Rubrik „Präsente für zwischendurch“), das ihm aber vielleicht demnächst als eine Art Passierschein dienen könnte, falls noch Zeiten kommen sollten, in denen man nur noch mit absolut triftigem Grund vor die Tür dürfte (= Verrichtung der Geschäfte des Dackelfräuleins).

Das Hauptpräsent bestand nun darin, wie anno dazumal eine kleine Ausfahrt ins Grüne zu machen. Erstmals seit zwei Wochen gönnen wir es uns, ein ganzes Stück raus zu fahren aus München (um Himmels Willen aber nicht an den Tegernsee, wo sie inzwischen die Autos mit Münchner Kennzeichen mit Eiern oder Vorwürfen bewerfen, wie der Papa mir berichtet). Vorher bestücke ich daheim einen geburtstäglichen Picknickkorb und schleppe ihn mit (bzw. lasse den Jubilar schleppen).

Der vierstündige Spaziergang tut unglaublich gut, die einsamen Fleckerl, an denen es erst Brotzeit und später Kuchen gibt, liegen so idyllisch, dass ich mich frage, warum eigentlich erst ein Virus daherkommen muss, damit man so einen Tag mal auf diese Weise verbringt: back to the roots, ohne großen Zinnober, ohne irgendwas Besonderes, sondern einfach nur wandernd in der Natur, die ja besonders genug ist (besonders im schönen Oberland), auf Bänken rastend, alle möglichen Leckereien spachtelnd und aus viel hübscheren Tassen trinkend als man sie je in einem Ausflugscafé vorgestezt bekäme. So eine Unternehmung ist zudem auch viel preiswerter als ein Ausflug mit Einkehr, außerdem ist alles bio und mitnichten von geringerer Qualität als im Biergarten.

Thermoskannenhersteller werden wohl zu den Profiteuren dieser Krise gehören, denke ich unterwegs. Und zum ersten Mal spüre ich ein Bedauern darüber, dass ich den noblen Picknick-Koffer, den ich einst 1997 zu meiner Ersthochzeit mit dem Gymnasiallehrer geschenkt bekam (und der seinerzeit auf Platz 2 der Top 5 der geistlosesten Hochzeitsgeschenke landete), nach ein paar staubigen Jahren im Kellerregal ins Sozialkaufhaus getragen habe, weil M. und ich damals nie auf die Idee gekommen wären, mit diesem spießigen, geflochtenen Köfferchen ins Grüne zu fahren. Nun gut, das unruhige florale Design der im Koffer enthaltenen Keramik würde mir immer noch nicht zusagen.

Schöner Tag jedenfalls, auch der Gatte war zufrieden mit Programm und Gaben.

*****

Dennoch (und mal ganz banal formuliert): ich wünsche mir mein Leben zurück, so wie es vor dem Wasserschaden und vor allem vor Corona war.

Ich wünsche mir, dass es beim Lieblingsbäcker wieder jeden Tag Brezen gibt und nicht nur ein Schmalspur-Sortiment. Ich wünsche mir, dass das Lieblingsschwimmbad wieder öffnet und man dort in der glitzernden Frühlingssonne seine Bahnen ziehen kann. Ich wünsche mir, den Papa wieder besuchen zu können, ohne danach Eier von der Motorhaube wischen zu müssen. Ich wünsche mir, die Triftigkeit von Gründen wieder nach eigenem Ermessen festlegen zu können. Ich wünsche mir, meine Freunde wiedersehen zu können. Ich wünsche mir, einen Kaffee im „Isarfräulein“ trinken zu können, während Pippa mit dem Hund der Cafébesitzerin schmust. Ich wünsche mir, dass auch all die kleinen Geschäfte hier im Viertel nach der Pandemie noch am Leben sind und jetzt nicht reihenweise Existenzen zerstört werden. Ich wünsche mir, dass meine Auftraggeber diese Zeiten überstehen und weiterhin Aufträge vergeben können. Ich wünsche mir, dass die Risikogruppen den Schutz bekommen, den sie brauchen und dass es bald einen Test auf Immunität gegen SARS-CoV-2 gibt und dass all die, die dann immun sind, besser mitanpacken können. Ich wünsche mir, dass die Welt sich nach dem Ende dieses Spuks in mancher Hinsicht anders weiterdreht als zuvor und wir alle etwas dankbarer und vielleicht auch demütiger werden, so wir es momentan sind, wenn man beim Samstagmorgeneinkauf tatsächlich alles, was man auf dem Einkaufszettel notiert hat, auch bekommt oder man in den eigenen vier Wänden jemanden hat, mit dem man gerne frühstückt und den man sogar bitten kann, einem die Haare zu schneiden, in Zeiten, wo einen ja eh kaum jemand sieht.

Der wachsende Andrang beim Coronatest-Drive-In auf der Theresienwiese deutet aber, wie so vieles andere auch, eher nicht darauf hin, dass diese Rückkehr zum Leben wie es mal war in Kürze schon wieder bevorstünde.
Es heißt wohl weiterhin, das Leben erstmal anders weiterzuleben, sich auf vielen Ebenen neu zu sortieren und zu justieren in diesem ungewöhnlichen Frühling 2020. Und dabei nicht zu verzagen, froh zu sein, dass man nicht hustet und dass zumindest der Gatte ein krisensicheres Einkommen hat, den Humor nicht zu verlieren und gleichwohl diese schwierige Zeit auch zum Nach- und Überdenken von so manchem zu nutzen.

Ein schönes Wochenende und alles Gute Ihnen!

9 Gedanken zu „spooky & retro.

  1. Aus allem das Beste machen, wäre wohl aktuell eine ziemlich gute Devise.
    Wir haben das Glück, direkt an einem Wald zu wohnen. Heute waren wir stundenlang bei herrlichstem Wetter spazieren.
    Das mit den Eingangsbereichen bei Geschäften und Supermärkten, hat sich wohl überall durchgesetzt – genauso wie der Schutz der an der Kasse sitzenden.
    Jeder macht es noch ein wenig anders. Heute auf dem Gut, der Hofladen, musste man vor der Tür Schlange stehen.
    „Immer nur 10 Einkäufer gleichzeitig dürfen in den Laden“, erzählte die Dame an der Tür. Ein großes Schild wies auch noch auf die anderen neuen Regeln hin.
    Wir hatten noch Glück. Vor uns standen wir „Einkaufs-Partien“. Wenn man zu zweit war, galt das als ein Einkäufer.
    Als wir wieder rauskamen – und wir waren nicht lange drin, standen draußen über dreißig Einkäufer. Die Schlange erschien uns endlos zu sein.
    In der Gemüse- und Obstecke, die separat ist, durften auch immer nur zwei Einkäufer gleichzeitig sein und ein Mitarbeiter achtete darauf, dass das eingehalten wurde und der Abstand zwischen den Einkäufern auch eingehalten wurde. Auch dort stand ein Schild, auf dem die neuen Regeln erklärt wurden.
    Ich finde es in Ordnung so. Auch, dass Desinfektionsmittel vor der Tür parat stehen oder jemand das für die Einkäufer erledigt.
    Noch ein schönes Wochenende.
    Herzlichst,
    das Licht

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  2. Ich hätte nie gedacht, dass ich folgendes schreiben würde, aber: Eine super Sache mit den regelmäßig desinfizierten Einkaufswägen und den vielen Hinweisen. Wünsche ich mir auch für hier in meinem Grätzel, weil das Einkaufen in letzter Zeit bei mir zu einer Zerreißprobe wird. Ich habe auch mittlerweile den Supermarkt gewechselt (statt dem klaustrophobisch anmutenden BILLA ums Eck gehe ich nun ein paar Meter weiter zum geräumigen MERKUR) und das mit dem Abstand halten auf den Straßen haben hier viele noch nicht verinnerlicht, mir kommt es eher vor, sie denken ein „Mir geht’s eh seit zwei Wochen gut, warum soll ich es dann noch übertreiben?“.
    Nach fast zwei Wochen vermisse ich vieles, das ich hier nicht aufzählen möchte.
    Es wird wieder gut werden. (Mir ist kein dümmlicher Spruch eingefallen, aber ich glaube halt daran.)
    Liebe Grüße aus Wien,
    S.

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    • @klaustrophobisch:
      Heute Morgen haben wir mal den Zollstock rausgekramt, uns nebeneinander gestellt und die ausgeklappte 1,50m-Distanz zwischen uns gehalten. Die ernüchternde Erkenntnis: Kaum ein Supermarktgang und auch nur wenige Bürgersteige sind so breit, dass man diesen Abstand nebeneinander vorbeigehend realistisch einhalten kann. Man wird noch lernen müssen, hintereinander zu gehen und eine neue Kultur des Abwartens zu etablieren.
      Schönen Sonntag und lieben Gruß aus München!

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  3. liebe natascha, deine wünsche teile ich, ohja – habe um mich selber gar keine angst, aber bin besorgt um viele andere, deren existenz womöglich in trümmer bricht, insbesondere besorgt auch um eine mir nahe stehende orgelbauer-werkstatt … — und es freut mich total, dass ihr den besonderen tag so schön gestalten konntet. das t-shirt ist super – also: glückwunsch rundumadum dem geburtstags gatten! 😉
    ❤ pega

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    • Liebe Pega,
      dank dir für deine Worte und Wünsche! Mit dem Shirt ist der Gatte recht glücklich und man wird noch sehen, ob sein Motiv mehr als eine Szene interpretiert werden darf, in der der Cowboy mit seinem Dackel dem Sonnenaufgang entgegengaloppiert oder ob es – wie im klassischen Western – eher als Abspann dient: der abgekämpfte Held, der in den (Sonnen-)Untergang hineinreitet. Ich hoffe auf Ersteres!
      Ganz liebe Grüße an dich,
      Natascha

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  4. Liebe Natascha, ich kann mich deinen Wünschen nur anschließen. Es ist eine merkwürdige Zeit und ich freue mich umso mehr, dass ihr gestern so einen fantastischen Tag hattet. Das T-Shirt ist mega und kommt mir irgendwie bekannt vor 😉 Bei uns ist es, wenn ich das so lese, recht entspannt. Am Supermarkt gibt es außer Hinweisschildern und Abstandshaltern an der Kasse nichts weiter. Und es scheinen sich auch die Meisten an die allgemeinen Regeln zu halten. Im Moment bin ich wirklich froh, in einer Kleinstadt zu wohnen … Ganz liebe Grüße und bis hoffentlich bald auch mal wieder ganz real ✊✊✊ Andrea

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    • Liebe Andrea,
      das war mir klar, dass du das Shirt wiedererkennst und tatsächlich hab ich es zeitgleich mit deinem Geburtstags-SUP-Shirt bestellt 🙂
      Ja, lass uns die Tage mal wieder telefonieren, das letzte Mal – vom Hotelbett aus – ist ja schon eine gefühlte Ewigkeit her (grad mal zwei Wochen, aber mir kommen die letzten 4 Wochen mit all ihrer Ereignisdichte beinahe vor wie sonst 4 Monate).
      Jetzt mal raus zum Sonntagslauf, ich hab mittlerweile schon eine gute (musikalisch unterstützte) Wegsprungtaktik entwickelt, wenn mir im Park jemand zu nahe kommt.
      Bis bald und alles Liebe aus München,
      Natascha
      PS: Die Benewand hast du auf den Fotos hoffentlich erkannt, oder?

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  5. Zunächst einen herzlichsten nachträglichen Glückwunsch dem Gatten….
    Mir sind zwei Dinge ins Auge gefallen:
    1. die Tassen: eine mit einer sehr ungeduldigen Frau, die auf den Hamsterkäufer auf der anderen Tasse wartet…. ihr Gesichtsausdruck zeigt, dass sie etwas unzufrieden ist, denn er bringt Wein statt Klopapier. Egal. In dieser Zeit ist alles willkomen!
    2. die Kirschtomaten. Du hast wirklich an alles an diesem Tag gedacht…😉
    Liebe Grüße, Birgit
    PS: das Gute an dieser irren Zeit ist (noch) mehr Familienzeit. Wir haben heute Abend einen großen (wilden) Trip gemacht! Ich verstehe, warum Du ihn so magst.

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    • Im Namen des Gatten (was ja total cool nach Filmtitel klingt) danke ich für die Glückwünsche und freu mich (mal wieder) über deinen so genauen Blick, dir entgeht wirklich nichts. Als ich das Foto mit den Tassen schoss, dachte ich: die Birgit wird das kommentieren. Und siehe da: so ist es nun.
      Die zwei finnischen Tässchen zeigen die stets kritische und engagierte Lilla My und den drolligen (oder trolligen?), manchmal etwas cholerischen Stinky. Unser persönlicher Beitrag zum Phänomen „Partnerlook“ (wir haben auch noch die passenden Müslischalen dazu), ich finde es so jedenfalls harmloser als in den gleichen (pinken und blauen) Trainingsanzügen aus Ballonseide aufzutreten, und du?
      Ah, und ihr habt den großen Trip nun gemacht, auch das ist schön zu hören, ich sorge beizeiten für Nachschub!
      Habt einen schönen Sonntag, liebe Grüße,
      Natascha

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