Hinter Grünwald, im Isartal.

Nun könnte ich Ihnen berichten, welch absurder Szene in Sachen „Durchsetzung der Allgemeinverfügung“ ich gestern beiwohnen durfte.

Oder dass die inzwischen nachgelieferte Duschtrennwand Nr.2 wieder nicht exakt in den bestellten Maßen gefertigt wurde.

Oder dass Lolek heute nicht nur kurz, sondern einen halben Tag bei uns war, weil es ja beim Handwerk immer noch ein paar Überraschungen mehr gibt als die, die man an der Oberfläche sieht.

Oder was der von Lolek einbestellte Installateur zu dem gelblichen Vexierbild an der Wand in der Toilette sagte.

Aber all das berichte ich Ihnen lieber nicht, is ja eh nix Gscheids dabei.

Tages-Highlight heute:

Mit dröhnendem Schädel (wegen des vormittäglichen Programms und anderer Schieflagen) zum Mittagsgassi nach Grünwald ans Isarhochufer geflohen. Dort eine große Runde gedreht, durch Wald und Flur (und natürlich auch zur Isar hinunter). Kommt auf einmal der Arjen vorbeigeflügelflitzt, auf dem Rad, in kurzen Hosen und, wie immer, fast aus seinem Shirt platzend.

Ich hätte – die Heilige Corona möge mir vergeben! – trotz des Verweilverbots selbstverständlich sofort das Gespräch gesucht, zumal wegen des dem Robbenrades in die Quere sprintenden Dackelfräuleins ja sogar außer einer Bremsspur auch noch ein Blickkontakt entstand, aber leider war ich just in diesem historischen Moment zwecks Terminvereinbarung mit dem Spediteur am Telefon, der morgen Duschtrennwand Nr.1 abholen soll. Es wird wirklich allerhöchste Zeit, dass die Ära des Wasserschadens und Badumbaus ein für alle mal zu Ende geht!

Bewahren wir sie uns also im Herzen, diese unverhoffte Begegnung im Isartale, und merken wir uns Ort und Zeit gut, denn man wird ja wohl noch öfter einsame Routen suchen müssen, wo man sich das Hirnhämmern weglaufen und der wassersüchtigen Hundedame ihren Badespaß bieten kann.

9 Gedanken zu „Hinter Grünwald, im Isartal.

  1. Morgen Schlagzeile in der BILDzeitung: Robbenjagd an der Isar! Teckel attackiert Trekking-beradelten Torjäger …

    @Tontoeppe: Ich nehme an sie wischt noch auf … sowas macht ja ’ne ziemliche Sauerei, und Du weißt ja, wieviel Wert sie auf Sauberkeit legt … 😉

    Gefällt 2 Personen

    • Das war ich! Nicht schlecht für jemanden, der bei Pictionary schon Kaninchen zeichnete, die von den Ratenden für Kühe gehalten wurden (oder war’s umgekehrt? – egal, es war jedenfalls verheerend!), gell?
      Eigentlich sollte der Osterhase auf dem Rücken noch ein Körbchen hingemalt bekommen, das unten ein Loch hat, so dass der zweite, kleine Wasserfleck (rechts an der Wand) dann als rausgepurzeltes Osterei interpretiert werden könnte, aber ich wollt nicht gleich übertreiben…
      Liebe Grüße und einen sonnigen Tag!

      Gefällt 1 Person

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