Staubl_auszeit Nr. 3.

…und ein drittes Mal binnen weniger Wochen sagen wir den Psocoptera leise Servus & verabschieden uns für ein paar Tage in (hoffentlich) nicht kontaminierte Gefilde mit besserer Luft als die neuen Dehumidifier sie hier daheim produzieren.

Zum Lockermachen vor der großen Tour nochmal ausgiebig die Haxn ausgeschüttelt…

…und einen der Liebslingsseen durchschwommen…

…während das Dackelfräulein am Ufer mit dem frisch aus Frankfurt heimgekehrten Gatten ein paar Runden Pfannkuchenwerfen spielt und sich nach dem Baden sonnt.

Derweil im fernen Niedersachsen des Fräuleins großer brauner Freund die Vorbereitungen für seine Abreise nach Bayern genauestens überwacht…

…und wenn wir das richtig sehen, auf dem hübschen Foto, das man uns hat zukommen lassen, dann waren wir offenbar fast alle nochmal beim Friseur, bevor wir uns wiedersehen 😉

Mittlerweile sind auch in der Münchner Ludwigsvorstadt alle Kisten, Taschen und Rucksäcke gepackt:

„Lang nicht mehr gesehen!“ – Pippa begrüßt Nuluensis, unsere Bergbiene.

Und wie kriegen wir jetzt das ganze Glumpp in den Rucksack?

Ganz einfach: Der Gatte, immerhin ja ehemaliger Gebirgsjäger, darf den Großteil tragen 😉

Nach neun Monaten – eine Zeitspanne, in der ganze Kinder heranreifen und Pandemien ausbrechen können – ist es morgen nun soweit: Das Anwolf-Rudel und wir gehen nach einer viel zu langen Durststrecke endlich wieder gemeinsam auf Tour!

Vor uns liegen über 1.200 Höhenmeter (zu einem der schönsten und aussichtsreichen Gipfelgrate im Voralpenland), eine Hüttenübernachtung (die für uns alle die erste Nacht mit zwei Hunden in einem Zimmer ist) und sicherlich das eine oder andere Abenteuer (Corona-Richtlinien auf der Hütte, Steinböcke in der Felswand, Bettwanzen in der Souterrainkammer – wer weiß, was einen so alles erwartet?!).

Für mich geht mit dieser Unternehmung ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Einmal an meinem Geburtstag hoch oben in den Bergen aufwachen und zusammen mit einer Handvoll Lieblingsmenschen und -tieren von einem Gipfel aus die Aussicht auf das neue Lebensjahr genießen.

Drücken Sie uns die Daumen, dass es sich hier tatsächlich in den letzten 24 Stunden ausgeregnet hat (von der Menge her möchte man es ja meinen) und wir ohne auszurutschen da hinauf und auch wieder hinunter kommen und bis auf vier Paar Augenringe äußerlich unversehrt bleiben, damit wir dann auch die zweite Nacht im Tale noch gscheid feiern können.

Gratulationen senden Sie bitte an die Tutzinger Hütte am Fuße der Benediktenwand (mit der freundlichen Bitte um Übermittlung) oder über die üblichen Kanäle (wobei der Empfang dort oben nur auf einem kleinen Hügel hinter der Hütte einigermaßen funktioniert).
Postalische Grüße sowie kleinere und größere Sachspenden können ab Dienstag wieder in München entgegengenommen werden.
Da ich nicht mehr die Jüngste bin und nach der Heimkehr sicher erstmal durchschnaufen muss, kann es mit den Danksagungen ausnahmsweise ein bisserl dauern – nehmen Sie’s also bitte weder krumm noch persönlich.
Oder machen Sie sich’s leicht und denken Sie im Stillen an mich, das tut’s ja auch mal.

Ihnen eine gute Zeit & bis bald in alter Frische!

Wir sind dann mal weg!

11 Gedanken zu „Staubl_auszeit Nr. 3.

  1. Liebe Natascha,
    ich wünsch‘ ein geniale Staubl-Auszeit mit grandiosem Kaiserwetter, wie es der Jubilarin gebührt … und einen unvergeßlichen, weil total schönen Eintritt ins neue Lebensjahr …!
    Gute Fahrt morgen, vertretet’s Euch nicht die Haxn und laßt es Euch einfach richtig gut gehen dort oben und später wieder im Tal die nächsten Tage … ich trink‘ dann Montag ein Tannenzäpfle auf Dich … 😉
    Liebe Grüße,
    Spike

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    • Da hätt ich dann aber gern ein Beweisfoto, lieber Spike, du mit Tannenzäpfle, gell?
      (Du möchtest nicht wissen, in wessen Keller ich regelmäßig über dieses Bier stolpere…)
      Liebe Grüße und bis bald!

      Liken

  2. Eine denkwürdige Auszeit wünsche ich dann mal allen zwei- und vierbeinigen Beteiligten und insbesondere der Jubilarin, die bei Wohlgefallen diese Art des Jahrestagsgestaltung bestimmt nicht nur EINMAL erleben soll (und wird). Habt eine schöne Zeit dort oben bei bestem Wetter und Sicht, ohne S…läuse und B… wanzen, mit den richtigen Kaltgetränken und Süßspeisen, Gesprächen und Erinnerungen und natürlich eine ebensolch fröhliche Auszeit dann wieder unten.
    Einen müden Gute-Nacht-Gruß aus dem heimischen Bettchen winke ich gen Süden… bis danach. 🤗🤭

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    • Da hast du mal wieder einen guten Riecher, liebe Birgit, denn ich gestehe, dass ich für den irgendwann nahenden runden Geburtstag schon Ähnliches im Sinn habe…, dann muss es aber ein Berg sein, auf den man irgendwie den Papa hochtransportieren kann. Na, ist ja noch etwas Zeit für die Planung 🙃
      Euch ein gutes Ankommen und Einleben daheim, ich hoffe, Hase, Fasan und Meeresrauschen fehlen nicht zu sehr?!
      Der Süden winkt zurück 😘, bis bald!

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      • Ein bißchen fehlen sie schon, aber hier habe ich Amsel, Abendsegler, Mönchsgrasmücke und Katzen. Das ist am Abend durchaus vergleichbar.
        Dankeschön für das Nasenkompliment. Wenn meine Kondition bis dahin aufgebaut ist, bin ich dabei. Sag nur, welche Hütte! Mit dem Papa komm ich schon klar. 🙃😉
        Dir jetzt erstmal ein schönes Hineinfeiern!

        Gefällt 1 Person

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