Gelaufen Genossen Gestaunt

Saisonendesonnenbrand.

Ein letztes Mal noch knietief durch den Schnee stapfen und dabei Bergluft inhalieren, bevor die Ferien beginnen und die sogenannte „Osterruhe“ naht.

Nur wir zwei, das Fräulein und ich, in einer dackelbreiten Spur, vier Stunden auf sechs Beinen, unterwegs alles geboten von pulvrig über vereist bis sulzig, anstrengende 650 Höhenmeter, zumindest für mich, zwischendrin der Gedanke, dass die Grödel wohl so heißen, weil’s manchmal schon nah am Gerödel ist, aber spätestens die Aussicht dort oben streckt einen dann vollends nieder.

Was für eine Stille und Erhabenheit, befreit von Skizirkus und Seilbahntouristen atmet ja nicht nur die Natur auf, zum Heulen schön, diese Landschaft, an der man sich ein ganzes Leben lang nicht sattsehen wird, eine volle Stunde sitze ich nur da, Alpspitze, Zugspitze, Waxenstein vor meiner Nase – und die Sonne darauf.

(Das war’s dann für diese Saison mit den unzähligen Winterbildern, versprochen.)

7 Kommentare zu “Saisonendesonnenbrand.

  1. Sieht absolut traumhaft aus!

    Gefällt 1 Person

  2. Hauptschulblues

    Könnte schon noch mehr Winterbilder ansehen!

    Gefällt 1 Person

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