Jahr für Jahr dieselbe Verzückung: wie das Dackelfräulein sich in den ersten richtigen Schnee stürzt. Schwer zu sagen, wer von uns beiden sich mehr daran erfreut.

Deutlich weniger erfreulich waren die Abende dieser schönen Schneetage, die ich letzte Woche beim Papa am Tegernsee verbrachte.
Er fragt fast nichts mehr, kehrt der Welt zunehmend den Rücken, möchte außer den Tagesnachrichten nichts Neues mehr hören oder entdecken. So wird wohl langsam die Verbindung zu allem Lebendigen und Belebenden gekappt – und wer weiß: vielleicht gelingt einem auf die Weise tatsächlich ein etappenweiser Ausstieg aus dem Diesseits, der einigermaßen glimpflich abläuft.

Mit sturer Liebe steuere ich dagegen. Koche für uns, gehe Einkaufen, räume das Haus auf, schippe Schnee, helfe bei Technikproblemen und befreie den Kühlschrank von suspekten Nahrungsmitteln.
Auf ebenso sture Weise nimmt der Papa mein Tun hin, wirkt momenthaft froh über das eine oder andere, in Summe aber vor allem in sich (oder in nichts) verkapselt.

Die Lebensgefährtin ist verreist, was uns die Gelegenheit gäbe, fern der Dauerbeschallung durch sie in Ruhe ein paar Gespräche zu führen, die wir in ihrer Gegenwart niemals führen könnten. Aber mittlerweile ist es, als wäre zwischen uns alles gesagt worden und als wäre das, was bislang nicht gesagt werden konnte, jetzt noch unsagbarer als zuvor.

Pro Tag gibt es exakt zwei Augenblicke, in denen der Papa kurz und auf geradezu kindliche Weise aufblüht.
Der erste findet am späten Morgen statt, wenn ich die Tür zu seinem Schlafzimmer öffne und das Fräulein zu ihm lasse. Mit einem Satz springt Pippa in sein Bett und haut ihm ihre herzige Hundeliebe um die Ohren. Der Papa quietscht und kichert dann, so wie ich das gar nicht kenne von ihm, und die beiden kugeln gemeinsam ein bisschen durch die Kissen.
Sein zweites Aufblühen ereignet sich dann gegen Abend, wenn die Dackeldame nach ihrem Anti-Magenübersäuerungs-Imbiss, den sie seit einiger Zeit einnehmen muss, ihren Rappel bekommt, dem Papa ihr Stofftier vor die Füße pfeffert und ihn auffordernd anschaut und anjammert. Dann erhebt er sich irgendwann mühsam von seinem Stuhl, geht auf das Spielangebot ein, tippelt unbeholfen ein wenig auf der Stelle, beugt sich ein bisschen runter zu Pippa und tut so, als wolle er ihr das Stofftier abringen. Während dieses kleinen Eiertanzes strahlt er übers ganze Gesicht, ein Strahlen, das ich gleichermaßen als Freude über das sich freuende Tier sowie über ein paar selige Sekunden der Selbstwirksamkeit deute.

Nicht minder rührend ist übrigens, wie sich das Fräulein bei diesem Spiel verhält: sie tut so, als hätte der Papa wirklich eine Chance, das Stofftier zu erbeuten – und gibt sich viel langsamer als sie es eigentlich ist.
Unglaublich, wie differenziert Hunde wahrnehmen (und sich, wenn sie denn wollen, auch danach richten können), was der Mensch, den sie gerade vor sich haben, zu leisten vermag oder nicht!

*****

Manche Menschen ziehen dagegen nahezu wahrnehmungstumb ihren Verhaltensstiefel durch, ganz egal, wen sie vor sich haben und ob derjenige damit gut oder schlecht zurechtkommt.
In letzter Zeit beobachte ich bei mir eine wachsende Gereiztheit, wenn ich zu häufig mit Wohlfühlterrorismus konfrontiert werde. Ständig wünscht einem irgendwer irgendwas, anstatt dass mal nachgefragt würde, was ich mir eigentlich wünsche oder ob ich überhaupt in wunschannahmefähiger Verfassung bin.
Nein, nix da, es werden einem fremde Wunschvorstellungen drübergegossen wie eine zu üppige Ladung Gorgonzolasauce.
Sie kennen das vermutlich: so eine Gorgonzolasauce ist eine verdammt heikle Angelegenheit. Nur ein bisschen zu intensiv, zu pampfig oder zu fettig – und schon schmecken Sie von dem, was sich unter dieser Blauschimmeltunke befindet, rein gar nichts mehr. Weil sie geschmacklich alles erschlägt und unter sich begräbt.
Und ungefähr so geht es mir gelegentlich, wenn ich frühmorgens oder spätabends ins mobile Datengerät gucke oder höre und dort Botschaften empfange, die mich – ohne, dass der Absender im Geringsten weiß (oder wissen möchte), in welcher Stimmung ich gerade bin (bzw. ob ich überhaupt schon in irgendeiner Stimmung bin) mit Wünschen für einen „tollen Tagesbeginn“ oder „kuschligen Abend“ traktieren.

Ständig soll alles schön und harmonisch und gelungen und fein und wohlfühlig sein, dabei ist das bei niemandem der Fall (und offenbar glauben manche, dass dieser Mangel durch die permanente Wünscherei behoben oder ihm zumindest vorgebeugt werden könne).
Dabei möchte man auch in Grant und Gram wahr- und ernstgenommen werden, bedrückt sein dürfen, einen totalen Anti-Hygge-Scheißtag gehabt haben dürfen, sich von der Welt verstoßen oder von den Hormonen gebeutelt fühlen dürfen, oder einfach mal grundlos kraftlos auf der Couch hängen dürfen.

Ich jedenfalls sehne mich zunehmend danach, dass mir mal eine Woche lang niemand mit „Alles gut bei dir?!“ oder „Ich wünsch‘ dir einen total schönen Tag/Abend/Nacht/Wochenende!“ daherkommt, sondern mir nur eine einzige, aufrichtige, interessierte Frage stellt und sich dafür das ganze Wohlfühlgefloskel spart.

*****

Würden Sie mir mit Ihrem kräftigen Männerarm bitte ein Stück von dem Käse da hinten absäbeln? – frage ich den Hans, einen sympathischen Studenten, der seit zwei Wochen an der Frischtheke im Bioladen um die Ecke bedient.

Hans zuckt zusammen und man sieht’s seiner Stirn förmlich an, wie es dahinter denkt: Will die angegraute Tante mich jetzt angraben oder aufziehen oder was?

Äh, ja gerne, meinen Sie den hier? – stammelt er etwas verschüchtert und deutet mit seinem ziemlich zartgliedrigen Arm auf das Schildchen, das auf dem Käselaib thront, auf den mein Fingerzeig abzielte.

Ganz genau den! – antworte ich, und fordere ihn auf, doch mal den Text auf dem Schildchen zu lesen. Hans dreht das Plastikkärtchen um, liest brav dessen Beschriftung, bellt sofort ein schallendes Lachen in seine Maske, sagt „Ja so ein Käse!“ und haut mit einem gekonnten Hieb das Beil in die gender- und gentechnikfreie Zauberei.

Naja, das war jetzt ein kleines bisschen geflunkert, ich hab‘ nämlich dann doch den Zürcher Obersee gekauft und nicht diesen Blütenzauberfrauenhandblödsinn, weil auf dem Schweizer Käse-Schildchen nix von irgendwelchen Händen oder Liebe stand, sondern bloß, wie lang er gereift ist und wie viel Fett in ihm steckt.

Den hier notierten Dialog samt Gelächter gab’s trotzdem, nur sein faktisches Ende war halt ein anderes.

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Auch das Ende dieses irgendwie anstrengenden Jahres steht nun vor der Tür, genau wie das alljährliche Weihnachtsgedöns.
Fast alle meiner wenigen Packerl sind gepackt, adressiert und müssen nur noch zur Post getragen werden. Für ein paar Menschen möchte ich bis zum Jahreswechsel noch Foto-Kalender gestalten, weil sie bislang unvorsichtigerweise so taten, als würden sie sich über diese Kunstwerke freuen.
Das Jahresabschlussgespräch beim Arzt des Vertrauens ist ebenfalls geführt worden und hat ein paar neue Gedankenkaskaden angestoßen.
Und auch der Drittstich ist zwischenzeitlich über die Bühne, sehr praktisch, dass eines der Münchner Impfzentren nun fast vor der Haustür ist.

Dem Geboostere folgten zwei Tage mit Gliederschmerzen und Impfarm, aber gottseidank wiegen Plätzchen ja nicht schwer und können auch mit schmerzenden Arm immer noch ohne Probleme in den Mund befördert werden.
Zur weiteren Ablenkung kredenzt der Gatte eine neue Serie, diesmal was aus Kanada, wobei das musikalische Intro fast so klingt wie der dänische Chor der jungen Gläubigen, der seinerzeit eine meiner Lieblingsserien so gelungen untermalte.
Guter Stoff jedenfalls, so ließen sich die Impfnebenwirkungen schon aushalten.

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Weniger gut aushalten lässt sich der Lärm, den Lolek und seine Handwerkergang seit Wochenbeginn in der Nachbarwohnung produzieren.
Manchmal kommt es mir vor wie in dem berüchtigten Murmeltierfilm: ein jedes Jahr in diesem Mietshaus endet für uns mit Renovierungsrumoren in einer der Wohnungen über/unter/neben uns.

Demnächst also auch nebenan neue Nachbarn. Eine Veränderung, auf die ich gut und gern hätte verzichten können, weil die, die weggezogen sind, im Grunde die perfekten Nachbarn waren. Hilfsbereit, ruhig, akustisch und olfaktorisch unauffällig, nicht zu Ratschsucht außerhalb oder dreitägigen Großfamilientreffen innerhalb ihrer Wohnung neigend, stest freundlich und zuvorkommend.
Man half einander in Notlagen (von „Baby verschluckt Birnenstück“ bis hin zu „akutem Vanillekipferlhunger“), ging sich aber nie mit überbordendem Palaver oder gar Anfreundungsanfällen auf den Wecker.
Einander nah genug für ein sehr erträgliches Tür-an-Tür-Hausen, einander (wesens)fern genug, um sich entspannt in Frieden zu lassen – sowas muss erstmal wieder nachkommen.

Und erste Anzeichen deuten leider drauf hin, dass anderes nachkommt: der neue Name am Klingelschild ist ein seltener, somit sehr googlefähig, und so glotzt einen nach zwei Sekunden Suchlauf eine lockenstabdrapierte, billigbedirndelte Private-Equity-Tussi aus dem Monitor an, die ganz sicher kein Baby hat, das nachts Birnenstücke verschluckt und leckere Vanillekipferl backt die garantiert auch keine. Womöglich regt die sich aber über die 10 Minuten auf, in denen der dreckige Dackelmantel nach einer Spazierrunde durch den Großstadtschlonz vor unserer Tür liegenbleiben muss, bis das Fräulein in der Wanne gereinigt wurde und man sich im Anschluss daran erst der Mantelsäuberung widmen kann.
Wir werden sehen.

*****

Manchmal träume ich (nicht nur nachts) von Umzügen in freistehende, kleine Holzhäuser mit Blick auf weites Hügelland, Felder und Wiesenhänge.

Überhaupt viel Traumzeugs momentan, das mit mehr Rückzug und paradiesischer Ruhe zu tun hat.
Von Orten, an denen man morgens nicht aus dem Haus tritt und beinahe über zwei kreuzdämlich geparkte E-Scooter fällt. An denen niemand über oder unter einem herumtrampelt, jämmerliche Musik hört oder macht und im Hinterhof die Papiertonne mit Kartonagen von einem monströsen Home-Crosstrainer zumüllt.
Von Räumen, in denen ein dunkel gebeizter Tisch vor einem Fenster mit Aussicht steht, an dem ich sitzen und schreiben und die über den Feldern kreisenden Krähen beobachten kann, bis die Sonne hinter den Hügeln untergeht. In denen ich mich nach getaner Arbeit vom Schreibtischstuhl erhebe und auf die samtrote Couch wechsle, die sich unter eine der Dachschrägen schmiegt und nur eine liegende Position erlaubt. In deren Abendstille ich mir ein Gläschen [von was auch immer das Herz begehrt] genehmige, die Poulsen-Stehlampe anknipse, die mir der befreundete dänische Zahnarzt überlassen hat, als er seine Altbauwohnung entschlackt hat, mich in ihrem milden Licht in die Polster sinken lasse und meinen altmodischen CD-Player einschalte, aus dem dann ungefähr sowas wie das hier ertönt (während sich draußen der Wind an den Holzschindeln zu schaffen macht, dies der einzige „Lärm“ weit und breit):

*****

Nachricht des Tages aus Söder-Country: ab Tag 15 nach der Drittimpfung wird das Plus hinter dem 2G für Schwimmsüchtige wieder zum Minus. Halleluja!

Im Klartext: Den ersten Weihnachtsfeiertag werde ich also nicht mit Futtern verbringen, sondern im Freibad – und zwar ohne vorheriges Anstehen vor einer Apotheke mit Coronatesthinterzimmer, was an einem solchen Feiertag wohl eh schwierig bis unmöglich sein dürfte.
Inwiefern diese Regelung der Bekämpfung der Seuche zuträglich ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Logistisch lässt sie mich jedenfalls aufatmen.

Hingegen stockte mir heute für einen Moment der Atem, als ich auf der Mittagsgassirunde eine ältere Dame in den Isarauen stehen sah, die aus voller Kehle „Omikron!“ plärrte und dabei irgendwie leicht panisch dreinblickte.
Erst beim zweiten Omikron-Schrei entdeckte ich in einiger Entfernung ihren Enkel, der etwas ungelenk auf einem Ast herumturnte, der gefährlich nah über dem Fluß herabhing und mir dämmerte, dass die besorgte Großmutter lediglich „Omi kommt!“ gerufen hatte.
Allmählich macht einen das ja ganz deppert, dieses Mutantenstadl.

Kommen Sie weiterhin gut und ohne diese Omi durch die restliche Woche und eine erneut etwas ungewöhnliche Vorweihnachtszeit.

20 Kommentare zu “Gekäst, geboostert, geschneit.

  1. Anti-Hygge-Scheißtag & Anfreundungsanfälle.
    Ich liebe deine Sprache 🙂
    Ohne gute Wünsche, aber mit Gruß, Reiner

    Gefällt 3 Personen

    • Herrlich, vor allem morgens, wenn man erstmal von guten Wünschen verschont bleibt, bevor der Tag überhaupt Gestalt angenommen hat (geschweige denn irgendeine Stimmung). Fühle mich verstanden.

      Gefällt 2 Personen

    • was du vom papa und dem dackelfräulein schreibst, finde ich sehr anrührend, liebe natascha … und erinnerungen steigen auf: an einen begleithund (golden retriever), an therapiepferde, denen ich im rahmen meiner beruflichen aufgaben begegnen durfte – tiere, die mich zutiefst beeindruckten durch ihre klugheit und wachheit, ihre unerschütterliche geduld, ihre außerordentliche feinfühligkeit den menschen gegenüber: für mich sehr besondere und kostbare erfahrungen.

      ja, und für den mutantenstadel fünf begeistert lachende ⭐⭐⭐⭐⭐.

      vielliebe grüße: pega

      Gefällt 2 Personen

      • Von diesen Therapietieren würd ich ja zu gern mal mehr hören.
        Irgendwann, wenn das letzte Mutantenstadel über die Bühne ist, trinken wir ja vielleicht mal einen Tee zusammen…
        Hab es gut über Weihnachten, liebe Pega, herzliche Grüße aus München!

        Gefällt 1 Person

  2. Ich liebe Deine Sprache auch und bin gerade ein bisschen froh, erst nach glatt vier Wochen nachgefragt zu haben, ob alles gut ist, um dann ab dem nächsten Satz nur von mir zu erzählen…🤣😂
    Antwort auf Deins kommt bald und gern. 😘

    Gefällt 2 Personen

    • Vielleicht hätte ich die Sache mit der Wünscherei nicht gar so überzeichnen sollen. Denn auch ich wünsche ja anderen mal was und sei es nur eine gute Nacht oder ein schönes restliches Leben oder so. Mir ging’s einfach um diese übertriebene Wünscherei, gepaart mit der dahinter durchschimmernden Haltung, dass nix auch mal so mies sein darf wie es in dem Augenblick halt ist – da soll dann mit aller Macht „was weggewünscht“ werden, was aber da ist und, wie ich finde, auch seine Daseinsberechtigung hat. Und genau von dieser Sorte Wünscherei fühl ich mich gelegentlich erschlagen. Wenn du nach vierwöchiger Funkstille, die in der Tat ja selten vorkommt, mal nachfragst, ob alles gut ist (im Übrigen hattest du’s ohnehin anders formuliert!), dann kann ich das gut nehmen und wie du gesehen hast, auch gut drauf reagieren, vor allem, wenn zeitgleich deine Weihnachtssendung eintrifft, die jede wie auch immer geartete Stimmungslage durchaus ins Positive zu wenden verstand.
      Die Plätzchen sind übrigens alle schon weg. Heul!
      Ganz liebe Grüße nach einer ganz schlechten Nacht und die besten Wünsche für (d)einen guten Morgen 😉 ,
      Natascha

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      • Versteh Dich gut! U.a. das Überzeichnen macht Deine Art zu Schreiben ja oft aus. Und: Übertreibung veranschaulicht – sagte meine Mama schon immer. 😉

        Zu den Plätzchen: ich gebe zu, dass die Lieferung eher symbolischen Charakter hatte (also gerechnet an Eurer Backwarenliebe). Du hast aber auch echt ein bisschen Pech damit, dass Du so strikt teilen musst. 😄
        Ich wünsche Dir einen guten Tag, eine schöne Restwoche, einen tollen kuscheligen 4. Advent und sonstwas noch. 👍

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      • Ja, so einen Mann im Haus zu haben, der ebenfalls Plätzchen mag, ist nicht immer einfach, das hast du gut erkannt 🙂
        Ich wünsche dir auch einen ganz tollen Tag, eine megagute Restwoche und einen vierten Advent, an dem ihr dem Leuchten der vier Kerzen durch eure vor Glück strahlenden Gesichter locker den Rang ablauft!

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  3. Die viele Wünscherei geht mir auch auf den Keks. Jetzt wünscht man sich auch schon einen schönen 1./2./3. und demnächst 4. Advent. Ich überlege, ob ich in meinem Blog in diesem Jahr keinen Weihnachts- und Neujahrswunsch, bzw. -gruß ausspreche.

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    • Es ist, wie ich schon der Frau Tontoeppe in einem Kommentar antwortete, nicht so, dass ich nie jemandem etwas wünschen würde oder selbst gar nie etwas gewünscht bekommen mag.
      Mir war’s lediglich um diesen grassierenden Wunschwahnsinn zu tun, eben genau jenen, den Sie nun auch beispielhaft erwähnen (Adventswünscherei – ja, finde ich auch überflüssig bis absurd!).
      Grüße herzlich gen Norden!

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  4. Liebe Natascha, herrlich, wie sich Pippa über den Schnee freut! Bobby hatte ja in diesem Jahr auch schon einmal das Vergnügen im Harz. Jetzt ist aber schon alles wieder weggetaut. Das was du über deinen Papa schreibst, kann ich gut nachempfinden. Die Situation mit meinen Eltern ist ähnlich und es ist so schwer auszuhalten, wie wenig Lebensmut und Freude noch da ist. Und ich kann auch nicht aufhören, Ihnen das Leben schönreden oder schönmachen oder einfach nur (über-) lebenswert machen zu wollen. Vielleicht auch zu viel?! Bobby hat da genauso wie Pippa das bessere Händchen, kommt mir manchmal vor. Liebe Grüße für den Moment von Andrea

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  5. frau frogg

    Dann wünsche ich Dir (hoffentlich ist das jetzt nicht ganz so unwillkommen), ein paar Tage Ruhe und paradiesischen Rückzug, wie erträumt. Und vielleicht, dass die Nachbarn nie zu Hause sind oder sich als netter erweisen als befürchtet 🙂

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    • Danke dir für deine Wünsche (!), Ruhe ist mir immer willkommen, vor allem im Haus.
      Dir ebenfalls schöne Feiertage, mit viel Abstand zu all dem Zirkus da draußen.
      Wir lesen uns! Liebe Grüße!

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