Gechillt Gefreut Gehört Genossen Gereist Gespürt

Come on, come on, no one can see you try.

Zum Mittagsläuten in Südtirol ausgestiegen. Noch keine zwei Tage ist’s her, dass die Bitte aus Berlin eintraf: ob das Fräulein und ich vielleicht kurzfristig einspringen könnten für eine Pressereise, die Herr P. wegen eines plötzlichen Todesfalles in seiner Sippe nicht selbst antreten kann.

Freilich können wir das.

Wenn wir denn grad noch irgendetwas gut können, dann das: spontan unsere Siebensachen packen (nun, womöglich sind’s auch 8) und das ganze Onkelentsorgungsdebakel (noch immer nicht zuende) hinter uns lassen.

Ich antworte Herrn P. also, dass ich allergrößtes Verständnis für plötzliche Todesfälle (und alles, was da so an Aufwand dranhängt) habe und wir ihn auf dem Ritten würdig vertreten werden.

Es ist der erste Nachmittag seit vielen Wochen, an dem ich einfach mal unverschwitzt und unverdrossen sowie stundenlang (und das auch noch gesponsert) geradeaus gucken kann (wobei es hier links und rechts auch recht hübsch ist).

Den Bestattungs- und Behördenkrempel hab ich noch vor der Brennerautobahn brainmäßig über Bord geworfen. Fünf Tage Ruhe an der Front. R.I.P.! Ein Traum.

Bella ciao, Bello wau e tanti saluti a tutti voi.

3 Kommentare zu “Come on, come on, no one can see you try.

  1. Das klingt wie vom Himmel geschickt … ! Freut mich richtig für Euch!

    Gefällt 1 Person

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