Die vier Tage in Südtirol nur drei Tage später wie ausgelöscht, das Bisschen Erholung durch einen einzigen Satz wie ausradiert, eigentlich waren es bloß zwei Worte, aber das wäre jetzt zu kompliziert, um es hier genauer zu erläutern.

Zustandsillustration I
Zustandsillustration II

Hallihallo, hier kommt die nächste Katastrophe!“ , krakeelte das Schicksal und kackte mir ein paar Fakten vor die Füße, die dieses ganze Jahr, das ohnehin (und zwar bereits zum Stand August) als eines der schwierigeren in meinen biographischen Ballastbottich hineingesunken wäre, schlagartig in einem gänzlich anderen Licht erscheinen ließen, oder sollte man besser sagen: in einen Schatten schmissen, aus dessen Klauen sich zu befreien nun erneut ein ziemlicher Kraftakt werden wird – und mir war allerspätestens nach dem Onkelentsorgungsdebakel die Mistgabel zum Aufspießen von ungebetenem Unheil endgültig abhanden gekommen, aber offenbar ist irgendwer da anderer Meinung, und findet, es sei noch ein Zacken übrig – nicht mal das Fräulein, meine treue Gefährtin für alle Felle, besonders für jene, in denen einem selbige davonzuschwimmen drohen, glaubt das so recht, wenn sie mich dieser Tage so durch die Gegend stolpern sieht, und dreht sich daher ständig besorgt zu mir um, dabei sollte ich diejenige sein, die immerzu auf sie achtet und nicht umgekehrt, na wenigstens habe ich sie vier Monate nach dem Unfall nun wieder soweit fit bekommen, dass man ihr demnächst guten Gewissens den kleinen Tumor am Bauch entfernen lassen kann, aber bis dahin wollen können wir jetzt noch gar nicht denken, weil das Aktuelle aufscheuernd genug ist.

Bitte fragen Sie nicht nach (ich möchte nicht darüber reden) und wünschen Sie mir auch nichts (höchstwahrscheinlich kommt es sowieso anders), sondern wundern Sie sich einfach nicht, wenn es hier möglicherweise noch ruhiger wird als es das in den vergangenen Monaten eh schon war.

*****

And without a word
Into bed she climbs
Well she thinks how it was all so wasted
And how expendable their dreams all were
(…)

*****

2 Kommentare zu “Song des Tages (79).

  1. Liebe Kraulquappe Du entwickelst Dich von der sportlichen Wanderchronistin zur Katastrophenchronistin – das wird bestimmt wieder anders. tom

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