Ge_danke_n 2018 (11).

Das vorletzte Dankeschön in diesem Jahr gebührt demjenigen, der mich am häufigsten und intensivsten er_tragen darf/muss/kann – und diese Aufgabe seit zwölf Jahren zumeist heldenhaft schultert: dem Gatten.

Als uns die Standesbeamtin einst zum „schönsten Tag unseres Lebens“ beglückwünschte, schworen wir uns, diesen Wunsch auf keinen Fall Realität werden zu lassen – ohnehin hat es an dem Tag in Strömen geregnet.
Stattdessen wählten wir ein anderes Motto: Wir wollten am Ende des gemeinsamen Weges mal sagen können „Ein Tag war schöner als der andere!“, wohl wissend, dass das blanker Unsinn irgendwo zwischen Unvermögen und Utopie ist, zugleich aber eine erfrischende und gute Formel und etwas, woran zu orientieren sich mit einer ordentlichen Portion Humor im Nacken durchaus lohnt.
Und auch eine Art Mantra für Regentage oder andere Misthaufen, die einem das Leben, auch das gemeinsame, so vor die Füße wirft.

Danke für dieses Weihnachtsgeschenk!

Ich danke Dir für Deine Liebe, Dein Da-Sein und Deine Zuverlässigkeit, Deine Klugheit und Deinen Humor, Dein Engagement für Tiere…

…für Dein unvergleichliches Mandarinenmannlachen und Deinen ebenso unvergleichlichen Grant, für Dein Mich-Lassen-Können in den Dingen, die nur für mich wichtig sind, aber nicht für Dich (was ja gar nicht mal so wenige sind 😉 ), für Deinen ganzjährigen Einsatz an der Erwerbsarbeitsfront in Mainhattan, um hier unsere Brotkörbe und Näpfe zu füllen und dafür, dass Du morgen mit mir an den Ort fährst, an dem eines der drei Bücher, die ich vielleicht oder hoffentlich noch schreiben werde, sein Ende finden würde, wenn es denn endlich mal seinen Anfang fände.

Ge_danke_n 2018 (5).

Alles, wo’s ums Zupacken geht, beginnt mit W.

W wie Wohnungsrenovierung, W wie Wertstoffhof, W wie Waschbeckenmontage, W wie Wände streichen, W wie Werkeln wie ein Wilder u.v.m.
Kurz: W wie Wiktor.

Es war nicht immer einfach, hat alle Beteiligten Nerven und Kraft gekostet, aber eines Novembertages ward es vollbracht.

Ohne den fleißigen Handwerksfreund sähe die Wohnung weit weniger bewohnbar aus oder wäre an viel mehr Stellen von Lolek & Bolek verpfuscht worden. Ohne sein unermüdliches Werkeln in all den Nischen, Fugen, Ritzen, Kammern und Räumen wäre unser neues Zuhause vermutlich noch längst nicht fertig renoviert. Und vor allem hätte ich kein eigenes Klorollen-Aufbewahrungs-Fach und kein auf Stiefelhöhe maßgeschreinertes Abstellsegment im Regal des Kammerls. Und auch keine neue Lampe in der Diele, denn dazu musste ja erstmal die alte kaputtgehen, damit die Idee einer neuen Lampe überhaupt geboren werden konnte (und freilich ist die alte sogleich von Wiktor repariert worden).

Wir danken Wiktor für seinen enormen Einsatz hier bei uns in der Ludwigsvorstadt & schicken ihm die besten Wünsche zu Weihnachten in die Hohe Tatra, wohin er sich nach dem Anbringen der letzten Leuchte justament in Klausur begeben hat, allerdings nicht ohne von uns ein großes Packerl mit Rischart-Gebäck zugesteckt zu bekommen, als Wegzehrung, die hoffentlich gemundet hat, dort in den fernen, kargen, eisigen Karpaten!

Weiterhin eine gute Zeit für Sie, werter Wiktor, und falls Sie mal wieder in der Nähe sein sollten, könnten Sie glatt die weiche Silikonfuge an der Schiebetür erneuern (die, die Sie eh schon einmal erneuert haben, Sie wissen schon: als wir noch dachten, es läge nur am ukrainischen Billig-Silikon, dessen Austausch, wie so manches andere auch, natürlich nur ein Handwerkertrick war, um den Kunden zu beruhigen und bei Laune oder bei der Stange zu halten 😉 )

Wesołych świąt i szczęśliwego nowego roku!

PS: Die Unterlagen zu Ihrem Einbürgerungsantrag habe ich Ihnen übrigens wie gewünscht an Ihre Postanschrift nach Warschau geschickt, in zweifacher Ausfertigung und übersetzt ins Polnische, versteht sich, damit Sie auch wissen, was Sie da unterschreiben.

Pläne, Petitionen, Plätzchen, Plaque.

Das einzig Bunte im Winterhimmel über München.

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Frühmorgens, der Tag noch gänzlich unverletzt und unbesudelt, den Kalender für 2019 gewälzt, um passende Reisezeiten zu finden für Gotland 2.0. Erster Orientierungspunkt: die über zwei Monate dauernden schwedischen Sommerferien. DA NICHT. Das skandinavische Sylt wollen wir in aller Ruhe aufsuchen, damals war’s September, das war toll und die zahlreichen geschlossenen Lokale eh wurscht, weil die wenigen offenen uns wissen ließen, dass Hunde sowieso überall unerwünscht sind.
Hunde reduzieren die Optionen auf Reisen oft auf ein Minimum, das erleichtert die Planung und die Tagesgestaltung enorm.
Bleibt nach Beachtung anderer Termine und unter Einbeziehen von Klima- und Mückentabellen eigentlich nur Ende Mai bis Anfang Juni oder Ende August bis Anfang September übrig. Irgendwie wird sich der Traum von der Sommerfrische daraus schon zusammenbasteln lassen, ist ja noch ein Weilchen hin.
Mögliche Reisetermine dann gleich der Agentur mitgeteilt, den Namen der dortigen Kontaktperson mühsam reinkopiert (wegen der slawischen Sonderzeichen), dann ein bisserl rumgebastelt an der Antwort auf die Frage, was denn bei der Programmplanung zu beachten wäre – „da Sie ja mit Ihrem Hund anreisen“ – es aber dann doch aufs Wesentliche beschränkt (Beachtung der Gassizeiten, Natur besser als Stadt, Unterkunft mit Wiese vor der Tür, gern auch den Strand vor der Nase).

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Mitten in die Schreibtischarbeit hinein klingelt es und ein Jungspund von der Rolladenfirma, die hier seit August einen „Panzer“ (wie die Jalousie unter Fachleuten genannt wird) samt Zugband austauschen will, steht vor der Tür. Er schickt sich an, in nassen, verdreckten Stiefeln die Wohnung zu betreten. Wir klären das kurz und als der junge Mann sich sodann in die Hocke begibt, um sein triefendes Schuhwerk abzulegen, beschließt das Dackelfräulein, dass es sich um einen neuen Spielgefährten handeln muss, wenn der da schon so einladend kniet und einen halb geöffneten Werkzeugkasten neben sich parkt.
Mit dem neuen Zugband im Schnabel, das sich auf stolze 30 Meter ausrollen lässt, wenn man es nur heftig genug schüttelt und durch den Flur schleift, wird dem Handwerker der Weg ins Wohnzimmer gewiesen.
Nach 35 Minuten ist der Spuk vorbei, mechanisch sauge ich den Dreck weg, der beim Bohren und Montieren entstanden ist. Schon wieder verschwitzt, aber von Gesundheitlichem soll hier und heute nicht weiter die Rede sein.

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Beim Mittagessen mit B. zunächst eine lästige Diskussion mit der ziemlich ahnungslosen, asiatischen Bedienung, die unsere Nachfrage, ob es wirklich sein könne, dass von 16 Gerichten auf der Mittagskarte nur ein einziges vegetarisch sei, mit Dauergrinsen und Kiekslauten beantworten möchte, womit wir sie natürlich nicht davonkommen lassen. Aber es hilft nichts: der lauwarme Linsensalat ist das einzige Angebot und kann uns gestohlen bleiben. Wir bestellen notgedrungen ein sauteures, vegetarisches Gericht von der normalen Karte.
B., der sein Haus gerade abbezahlt hat, meint, das sei jetzt schon drin, und ich freue mich über die Einladung.
Das dampfende Wokgemüse an Basmatireis schmeckt super, beinahe gelingt es uns – konzentriert aufs leckere Essen und unser Gespräch über wichtige Lebensdinge – das proppenvolle Lokal samt seiner ohrenbetäubenden Akustik auszublenden.
Da bläst es plötzlich eine Sequenz an Sätzen vom Nachbartisch herüber. Ein Business-Bürscherl mit Toni-Kroos-Frisur und zu kurzen Anzughosen brüstet sich vor seinen drei Kolleginnen lautstark damit, gestern die Petition für die Umbenennung der Schamlippen in Vulvalippen unterschrieben zu haben (ich habe noch nicht gegoogelt, ob es die wirklich gibt, also die Petition!). Die Kolleginnen gucken verschämt in ihr Gulasch, eine errötet leicht. Mindestens 10 Paar Augen von benachbarten Tischen sind auf das Bürscherl gerichtet, dem man, wenn man ihn sich so ansah, speziell diese Unterschrift definitiv nicht zugetraut hätte.
Fast noch überraschender: des Bürscherls Nachtrag, dass das doch eine gute Sache sei, weil Sprache ja schließlich die Wirklichkeit formen würde, und wie die Damen das denn sähen. Aber die sahen lieber weiterhin in ihre Teller. Das Aufsehen fand drumherum statt, bis dann alle wieder wegsahen.

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Auf unserem grauen und etwas drögen Spaziergang begegnen wir dem Mann mit dem uralten Hund. Die Hinterläufe sind erlahmt und in eine rollstuhlartige Konstruktion hineingeschnallt, die es dem Hund ermöglicht, sich langsam, aber eigenständig fortzubewegen. Der Hund wirkt gebrechlich, aber nicht leidend, nicht mal tapfer oder hadernd, sondern weitgehend mit seinem Schicksal im Einklang.
Mit einer Engelsgeduld begleitet der Mann seinen greisen Gefährten, hetzt diesen nicht, sondern lässt ihm Zeit zu schnuppern und seine Geschäfte zu verrichten. Dreimal am Tag, dreimal diese wenigen Meter, die der Hund noch schafft. Der Anblick der beiden rührt mich jedesmal zu Tränen, zu deren Vergießen es aber nie kommt, weil ich mich schon bei der ersten Aufwallung in Grund und Boden schämen muss: das Dackelfräulein verbellt den altersschwachen Artgenossen nämlich sofort voller Inbrunst. Jedes Mal. Alles, was vom normalen Phänotypus „Hund“ abweicht (Verband, Amputation, Humpeln, Gehhilfen, Leuchthalsbänder etc.), erregt ihren Unmut aufs Heftigste. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich ihr spontan einen dämlichen Satz wie „Pippa, das macht man nicht!“ oder „Spinnst du? Der ist doch nur alt!“ zuzischen. Überhaupt ist es erstaunlich, dass ich mir nach bald 7 Jahren Hundhaben immer noch nicht dieses absurde Kommunikationsverhalten abgewöhnt habe, ihr mehrere Sätze am Stück mit gänzlich unbekanntem Vokabular vorzusetzen, anstatt die Botschaft auf ein schlichtes (und zumindest theoretisch bekanntes) „Nein!“ oder „Schluss!“ zu beschränken.

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Nach der Steuererklärung ist vor der Steuererklärung. Ich forste Ordner durch, werfe weg, hefte um, lege ab.
Dezember, das bedeutet Ausmisten, Abschließen, Sortieren, Aufräumen, Vorbereiten, in den Keller gehen (und zwar nicht nur in den des Mietshauses, sondern auch in den Seelenkeller, erst recht, wenn man den ganzen November lang noch nicht dort unten war).
Wenn ich das diesmal flott hinter mich bringe, dann backe ich glatt noch ein paar Bleche Plätzchen. Die von Rischart schmecken zwar phantastisch, sind aber zu teuer. Und der Papa wird dieses Jahr erstmals keine mehr liefern, zu stark zittert nun der rechte Arm und bevor die Vanillekipferl Hufeisengröße annähmen, ließe er es lieber bleiben, sagt er mir heut am Telefon mit müder Stimme.
Ich bin jetzt dran!, denke ich und sehe mich schon, wie ich puderzuckerbestäubte Kipferl Schicht für Schicht, mit zugeschnittener Zellophanfolie dazwischen, genau so wie er es immer tat, in die große, ovale Dose packe, die er mir jedes Jahr übergab. Die mit den Engeln der Sixtina drauf, ein Motiv, das ich eigentlich nie mochte, obwohl es über die Jahre zum Symbol geworden war für die Plätzchen vom Papa und beinahe den Pawlowschen Reflex auszuösen imstande war.

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Limited edition, Farbton „Karies“.

Am frühen Abend raffe ich mich trotz hämmernder Kopfschmerzen auf und gehe hinunter zu Nachbar K., denn sein Name steht auf der DHL-Benachrichtigungskarte, die seit heute Mittag an meiner Tür klebt.
K. ist in der Finanzbranche tätig und normalerweise von frühmorgens bis spätabends außer Haus. Ich lege mir auf dem Weg in den ersten Stock ein Intro-Sprüchlein zurecht („Na, hoffentlich Urlaub und nicht krank?“) und läute.
K. hat weder Urlaub, noch ist er krank, nein, er macht Homeoffice. Weil er gerade an einer Studie arbeiten müsse und dafür Ruhe bräuchte. Außerdem müsse er seine Frau entlasten und den Wocheneinkauf erledigen. Wozu er aber nicht gekommen sei, weil der DHL-Bote 10 Pakete bei ihm abgestellt hätte, die nun den ganzen Nachmittag über von diversen Nachbarn abgeholt worden wären. Mit jedem ein Viertelstündchen geratscht, so ginge der Tag auch rum. Wir erhöhen auf 20 Minuten, dann bekomme ich einen Niesanfall, nehme mein Päckchen und verabschiede mich.
Nebenbei: Amazon ist manchmal der Wahnsinn. Gestern Abend um 23:30 Uhr eine elektrische Zahnbürste bestellt (die alte hörte sich seit Wochen wie ein kaputter Rasenmäher an und gab gestern um 23 Uhr, am Backenzahn unten links angekommen, endgültig den Geist auf), heute ist das Ding schon da. Wie geht das bloß?
Mit im Karton: die einzigen Socken, in denen ich nie kalte Füße habe. Bergsocken von Veith (aus dem Allgäu zwar, aber Wolle ist ja gottseidank schweigsam). Es gibt nichts Besseres fürs klamme Frauenflossen.

Sauber und warm kann der Tag nun enden.
Eine Nacht mit mehr als 5 Stunden Schlaf am Stück wäre auch mal wieder was. Schließlich habe ich dem Dackelfräulein fest versprochen, dass wir morgen – grippaler Infekt hin oder her – nach gefühlten Ewigkeiten endlich mal wieder zusammen ausfliegen.

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Großstadt-Dackel, etwas depressiv.

Ein Gefühl von „Finale“ oder: Klappe, die letzte.

Ein paar Schmuddelwettertage der Extraklasse (und der Steuerklassen) liegen hinter mir.

Wieder eine Komplikation und Last weniger, erstmals im Leben mit zweimonatiger Verspätung, aber immerhin noch vor der Mahnung.

Jetzt nur noch auf den ELSTER-Aktivierungscode für den Online-Zugang warten (dumm nur, dass der per Nachsendeantrag kommen wird, weil – noch dümmer – das Finanzamt noch gar nichts vom Umzug wusste, aber mei) und dann weg damit und hoffen, dass das alles so durchgeht (Rubrik „Übungsleiter“ und so) und wenn nicht, dann hoffen, dass mein großer Freund S. Einspruch einlegt und ggf. danach alles so durchgeht, denn sonst… (aber lassen wir das und bleiben optimistisch).

Einen Abend vor der Ankunft des Handwerksfreundes kommt die vor zwei Wochen bestellte Lampe nach zahlreichen Nachfragen und Ermahnungen und Schweißausbrüchen über nicht nachvollziehbare Sendungsnummern und -verläufe und etliche mafiöse Umwege tatsächlich noch genau rechtzeitig hier an.

Frisch eingetroffen aus dem Land, wo die Zitronen ebenso blühen wie die seltsamen Geschäfte und die Post langsamer arbeitet als anderswo.

Jetzt warten wir auf Wiktor, der in 2 Stunden von der U-Bahn durch den Schnee über die Wiesn zu uns herüberstapfen wird, beladen wie der Nikolaus, und das hoffentlich nicht nur mit Werkzeug und einer reparierten Lampenfassung, sondern auch mit den üblichen Hirschhäppchen fürs Dackelfräulein, die dieses so schätzt.

Mit Wiktor haben wir jetzt, pleite wie wir alle sind, einen neuen Deal, sozusagen ein Tauschgeschäft: Er bringt Licht in unseren Flur und ich bringe Licht in seine Einbürgerungspapiere. Der eine bohrt in die Decke und schmiert Silikon in Fugen, der andere bohrt im Internet und schmiert Notizen auf Zettel (mit Fug‘ und Recht kann man das als Win-Win-Situation bezeichnen, finde ich).

Nun also die letzten Fugen, ein paar Nachbesserungen an Türen und Wänden und noch etwas Kleinkram hier und da.
Und endlich vernünftiges Licht in Flur und Diele (gut, dazu muss noch die Decke aufgemeißelt und ein Kabel verlegt werden, und man weiß nie, was so ein Vorhaben nach sich zieht, evtl. verputzt man dann plötzlich den halben Flur neu oder kommt mit dem Meißel oben im Parkett des Nachbarn raus oder es fällt einem einfach gleich die gesamte, marode Altbaudecke auf den Kopf… – aber Wiktor wird es schon richten.)

Finale.
205 Tage nach Einzug.
Was für herrliche, lichte Aussichten!

Genau wie die, die wir seit Freitagabend hier vor der Tür haben: Die Wintertollwut ist ausgebrochen.

Ansichten einer Abendgassigehenden (1).

Ansichten einer Abendgassigehenden (2).

Und hier das Ganze aus der Perspektive des Hundes der Abendgassigehenden (3).

(Noch während des Editierens dieses Beitrags bellt der Hund, weil die Tagespost im Flur auf den Boden plumpst und siehe da: der ELSTER-Aktivierungs-Code ist eingetroffen. Ein gutes Omen. Alles neigt sich nun dem Ende zu. Darauf heute Abend einen Wodka mit Wiktor.)

Da sein.

Der Winter ist da. Das Dackelfräulein rastet wie immer aus und staubt durch die erste, noch dünne weiße Pracht.

Und Lolek ist auch wieder da. Um seine wackelnden Türschwellen von vor zwei Wochen rauszureißen und nochmal neu zu verlegen. Natürlich wieder zur Lolek-Time: morgens um kurz nach 7 Uhr. (Möge der frühe Pole diesmal den Wurm erwischt haben.)

Der November geht in die letzte Runde. Diese Woche: Beseitigung kleinerer Baustellen, in Sachen Wohnung, in Sachen Gesundheit (nebenher noch Steuererklärung und Schimmelentfernung, eine schwere Wahl, was zuerst/lieber…).

Immer dieser verfluchte Bammel vor neuen Schäden, Pannen, Überraschungen. Und auch vor Vollnarkosen (wie oft haben sie einem für danach eine Breze versprochen, auf die man sich vor dem Knock-out tröstend freute und dann wurde ein Napf bleiches Hühnerfrikassee serviert, von dem einem noch speiübler wurde und erst recht zum Heulen zumute war).

Wie gesagt: alles Lästige in diesen Monat reingepackt! Der Advent darf mir gern und ausgiebig ein Gefühl von advenire bescheren. Ich möcht‘ mich mit einer Großpackung der Kindheitslebkuchen, diese billigen Herz-Stern-Brezen-Dinger, unter einen der frisch lackierten Türrahmen setzen und von dort aus mampfend und teetrinkend die letzten Lampen, Malereien und Silikonfugen bestaunen, um die sich der Handwerksfreund nächste Woche noch kümmern wird, und wenn ich genug gestaunt habe, dass jetzt endlich alles fertig, sauber, aufgeräumt und befestigt ist, dann möcht‘ ich aufstehen und den diesen Freitag abholbereiten Marimekkovorhang (der einen hinsichtlich zu bestellender und gelieferter Länge und zu beachtendem Rapport fast zur Weißglut getrieben hat) zuziehen und einfach mal kurz die Füße hochlegen.

Und mich anschließend gänzlich anderem, das so lang (ja, viel zu lang!) aufgeschoben wurde, zuwenden. Das neue Jahr lockt mit neuen Plänen.

Haben Sie einen guten Start in den Winter – und nehmen Sie bitte Abstand von Genesungswünschen oder Gesundheitsnachfragen, schicken Sie lieber Brezen oder Billiglebkuchen. Oder einfach ein Stoßgebet gen Winterhimmel.

Ihre Kraulquappe.

Letzte Mittagspause…

…vor Abreise unseres Handwerksfreundes.

Zur Feier des Tages genehmigen wir Wiktor etwas Zeit zur freien Verfugung:

(Man muss ja schon Obacht gebn mit dene Handwerker. Denn da Handwerker an sich is scho a Hund. Am vorletzten Tag richten’s einem alles so her, dass es gut ausschaut und man sich freut und im Endspurt wähnt (alles im Zeit- und Kostenplan, juhu). Am letzten Tag aber – und das ist der Trick! – hören’S den Polen den ganzen Tag über immer wieder ein dramatisch prononciertes „Oioioi!“ aus irgendeinem Raum Ihrer Wohnung stöhnen, dann gehen’S hin und schaun und sehn hier und da eine spontan zugespachtelte Stelle (schwarze Spachtelmasse auf weißer Wand, damit’s auch besonders dramatisch ausschaut!), die ihm jetzt erst aufgefallen ist (angeblich war da eine Delle oder was locker oder kaputt!) und wo man unbedingt was hat tun müssen, was er natürlich sofort tat, beflissen wie er ja ist, aber heut nicht wird fertigstellen können, so dass sich dringend ein Folgeauftrag empfiehlt, möglichst bald am besten, geschätzter Aufwand „Unter eine ganze Tag geht nix, weil muss trocknen und schleifen und beobachten und streichen!“. Sie schlucken und denken „Huijuijui, das wird also nochamal an Flins kosten!“, aber es wird wohl trotzdem am besten sein, den Auftrag wieder an Wiktor zu vergeben, denn bis Sie, Ihr Gatte und Ihr Hund sich an einen andern Handwerker gewöhnt haben…  – na, des machma ned, also schlagen’S natürlich ein und überlegen, wie Sie diese ungeplante Investition wieder wettmachen könnten und streichen dann halt kurzerhand die Mittagspause, denn irgendwie muss man ja die Oberhand behalten in dem Chaos da herin.)

La cage aux Folien.

7 Uhr morgens. Der Handwerkertag beginnt.

Frühstück, Morgengassi, Zähneputzen, Arbeitsklamotten anziehen, Lagebesprechung und los geht’s.
Durch den Folienvorhang fällt gelegentlich ein Sonnenstrahl in die Wohnung…

…Zimmer für Zimmer werden die Türrahmen abgeschliffen und lackiert, es staubt und stinkt, täglich entsorgen wir zwei Mülltüten und einen Berg an Folien.

Während Wiktor werkelt, flüchte ich gelegentlich mit dem Dackelfräulein nach draußen – gottseidank muss der Hund ja bewegt werden! – …

…oder unternehme Fahrten in den nahegelegenen Baumarkt, wo ich ganz nebenbei die Entdeckung meines Handwerkerbetreuerinnenlebens mache:

Wenn man seine Wunschfarbe gefunden hat, zeigt man dem bärtigen Mitarbeiter aus der Abteilung „Farben & Lacke“ ein Kärtchen mit dem Skandinavisch-Rauchgraublau drauf und der bärtige Mitarbeiter lässt – ja, was es nicht alles gibt! – eine EDV-gesteuerte Maschine eben jene Farbe anmischen…

…danach kommt der zusammengemixte Eimer noch in den Rüttler, wo die Farbe „streichbereit“ verrührt wird. Super Sache und das alles in 5 Minuten! Anschließend wird einem der Farbkübel in den Einkaufswagen gestellt, man karrt alles nachhause, stellt Wiktor den 5-Liter-Pott hin und sagt: „Guckstdu – hier neue Arbeit für morgen!“.

Ich werde beim Abkleben und Streichen mithelfen, damit wir eine Chance haben, an einem Tag damit fertig zu werden (Diele rauchgraublau, Flur weiß). Nicht etwa, weil Wiktor langsam wäre, nein, nein, er ist ein Bollwerk an Fleiß und Ausdauer, sondern weil wir mal wieder durch etliche unvorhersehbare Aktionen aufgehalten wurden und ich damit rechne, dass uns noch ein paar weitere Überraschungen bevorstehen, für die ich nun vorsorglich einen zeitlichen Puffer eingeplant habe.

Da will man zum Beispiel eine Glühbirne in der Dielen-Lampe wechseln, damit der Handwerker besseres Lackier-Licht hat, dabei verbiegt es aber die Kontakte in der Lampenfassung, was nach sich zieht, dass Wiktor sogleich die Lackierrolle aus der Hand legt, auf eine Leiter steigt, die Lampe abmontiert und nachsieht, ob sich die Fassung wieder geradebiegen lässt, was leider nicht der Fall ist, so dass ich ins Auto steige und losfahre und eine neue Lampe besorge (die alte war eh zu klein für den Raum), die ich zwar 52 Minuten später in einem großen Karton in die dunkle Diele wuchte, aber beim Öffnen des Kartons bemerken wir, dass wir das neue Teil erstmal zusammenbauen müssen, was ziemlich saublöd ist, wenn es zum Zeitpunkt der Kartonöffnung schon 16:45 Uhr ist und zwei Mägen leer sind und die Cannelloni erst noch gefüllt werden müssen, damit man gegen 18 Uhr endlich mal was zwischen die Kiemen bekommt. Also verschieben wir diese Montagearbeit auf später und Wiktor lackiert weiter und ich stopfe die Spinat-Ricotta-Füllung in die Cannelloni, schiebe das Ganze in den Ofen, stelle den Küchenwecker auf 45 Minuten und verlasse dann mit einem großen Schritt die Küche Richtung Flur, weil ich nämlich auf keinen Fall auf die Türschwelle treten darf, deren Fuge zum Fliesenboden hin heute leider noch nicht wie geplant silikoniert werden konnte, weil Wiktor feststellte, dass der Untergrund der Türschwelle so wacklig ist, dass die neue Silikonfuge in Kürze einreißen würde, weil sie aufgrund der Wackligkeit nicht dort bliebe, wo sie hinverfugt werden würde, weshalb Wiktor am Nachmittag Löcher in den Untergrund der Schwelle bohrte und alle Hohlräume mit Montagekleber ausspritzte, den ich heute Vormittag so eigenständig wie unvorhergesehen im Baumarkt besorgen durfte.

Äh, wo waren wir stehengeblieben? Was hatten wir eigentlich vor?
Richtig: der letzte der 11 Türrahmen sollte heute noch fertig lackiert werden.

Danach wollten wir noch die Lampe zusammenbasteln und aufhängen, damit nachts keiner im Flur über die Lackwanne und den Farbeimer stolpert. Selbstverständlich bemerkten wir dabei, dass die neue Lampe an einzelnen Lamellen beschädigt war, weshalb wir sie wieder verpacken und in den Karton zurückstecken mussten, damit ich das Ding wieder umtauschen kann. Bzw. zurückgeben, denn zwischenzeitlich ist beim Rumwurschteln, Drüberreden und -nachdenken eine neue Lampenidee gereift, die Wiktor und ich sogleich mit dem Gatten besprechen, der vom fernen Frankfurt aus seine Zustimmung zur Plan- und Designänderung (und der nicht unerheblichen Investition) geben muss und auch gibt.

So vergehen die Stunden und Tage und abends kippen wir hier völlig fertig in die Betten, bis das Dackelfräulein mich um 6:50 Uhr weckt, weil es sich natürlich längst gemerkt hat, dass es um Punkt 7 Uhr nach nebenan flitzen darf, um dort Wiktor aus dem Schlaf zu reißen.
Und täglich grüßt das Murmeltier der Dackelbleschl.

Heut wird also gestrichen!

Es geht sehr gut voran hier, aber eines sag‘ ich Ihnen:
Für die nächsten Jahre will ich die Worte „Umzug“ und „Renovierung“ nicht mehr hören.

Der Lack ist ab.

Hurra. Der alte, fleckige, schmutzige Lack ist ab.
Wiktor liegt recht gut in der Zeit. Noch nicht mal Halbzeit und schon mehr als die Hälfte geschafft.

23:45 Uhr: Die letzten Pinselstriche am Rahmen des Flurschranks.

Gut so, kann man nächste Woche noch Flur und Diele neu streichen, letztere vielleicht sogar in skandinavisch-rauchblaugrau, dann wären die Spuren des Handwerkssommers und -spätherbstes auch gleich getilgt (überall die Werkzeugkistenstriemen und die Rucksackspuren, weil man anderswo offenbar alles an die Wand lehnt oder das unter „Kunst am Bau“ läuft).

Jetzt aber erstmal Wochenende hier!

Am Morgen: Wiktor bucht sich sein Busticket für die Wochenend-Heimfahrt (Mithilfe bei der Steckrübenernte & Schneefräse auf Unimog schrauben).

Am Nachmittag: Das Dackelfräulein zieht zufrieden ins verlassene Handwerkerlager ein – endlich mal eine Decke ganz für sie alleine!

Da fällt mir die Posse ein, die mir meine Braunschweiger Freundin beim vorletzten Umzug zur Ermunterung schickte, als ich wieder einmal sehr zermürbt rumsaß, vom stundenlangen Warten auf einen Handwerker (muss ich nun noch mehr lachen als vor anderthalb Jahren, gerade wegen des Pfusches, den Lolek zu Wochenbeginn hier an den Türschwellen hinterlassen hat.)

Heute Abend zur Abwechslung mal Kultur (weiß man schon kaum noch, wie das buchstabiert wird), vorher aber Reifenwechsel und Innenreinigung des Autos.

Wir wünschen der Leserschaft ein schönes Wochenende und danken herzlichst für die rege Anteilnahme an der ersten Etappe der letzten Renovierungsphase!

Wiktor werkelt.

Seit gestern höre ich mein eigenes Vorbeigehen (das ist mal ein erster Satz nach meinem Geschmack).

Bewege ich mich vom Schreibtisch durch den langen Flur zur Küche flirrt die Folie, die das große Bücherregal vor dem Schleifstaub schützt. Es ist ein leises, beinahe geheimnisvolles Flirren, das wie ein espenlaubiges Echo meine Bewegungen nachzeichnet. Ich mochte dieses Geräusch sofort.

Der Handwerksfreund werkelt seit gestern Mittag mit hochgekrempelten Ärmeln seines Holzfällerhemdes (was, nebenbei bemerkt, eine erfreuliche Assoziation an den Springsteen der späten 1980er Jahre ist) an den Türstöcken herum. Aus dramaturgischen und vor allem psycho-strategischen Gründen wollen wir ihn diesmal „Wiktor“ nennen, womit er sofort einverstanden war. Ist, so dachte ich mir, vielleicht eine gute Abgrenzung zu den Rollen und der nicht immer so guten Zeit, die wir im Sommer im Handwerkskontext miteinander verbracht hatten.

Wiktor bessert also nun den Pfusch, den vorangegangene Handwerkergenerationen an den Türrahmen hinterlassen haben, gründlich aus.
Bei 11 Türen zieht sich das ein Weilchen hin, bislang lägen wir gut in der Zeit. Wenn nicht immer dieser ungeplante Mist daherkäme.

Auf einer der gestern von Lolek verlegten neuen Türschwellen wölben sich die Ränder der Holzfläche nach oben und haben sich vom Boden abgelöst. Verflixt nochmal. Muss man den Zeitplan gleich ein wenig anpassen. Koche ich eben 1x mehr als geplant, damit sich Wiktor den mittäglichen Ausgang zum Vinzenzmurr sparen kann. Und morgens fangen wir halt ein wenig früher an.

Es gibt da übrigens einen tollen Trick, wie Sie so einen Wiktor morgens, wenn er seinen wohlverdienten, tiefen Handwerkerschlaf sägt, recht zügig wachbekommen. Man öffne einfach die Tür zu seiner Schlafkammer (und damit hier keine Missverständnisse aufkommen: es sind 24 beheizte, saubere und hübsch möblierte Quadratmeter) einen dackelspaltbreit, entferne sich diskret in die Küche, um den Kaffee aufzusetzen und überlasse dem Dackelfräulein das Feld. Dieses stürzt sich dann sehr zuverlässig und zielgerichtet (und mit Anlauf) auf die Schlafstatt des Handwerkers, zerrt seine Decke beiseite, schleckt ihm quer über die Ohren, wirft sich gutgelaunt um seinen Hals und quietscht dabei vor Freude.

Da können kein Wecker und keine Werkssirene gegen anstinken! Und Ihr Wiktor steht 60 Sekunden später hellwach und startklar bei Ihnen in der Küche, wartet auf seinen Kaffee und studiert derweil den aktualisierten Einsatzplan, den Sie intelligenterweise neben der Kaffeemaschine platziert haben.

Ein gelungener, strukturierter und früher Start in den Arbeitstag ist das A und O, wenn was vorangehen soll. Und einem Dackel wird niemals nichts nachgetragen – nicht von Lolek, nicht von Wiktor und auch sonst von niemandem. Nahezu jede Dreistigkeit, Aufdringlichkeit und Schlawinerei wird augenzwinkernd unter Drolligkeit verbucht.

Super Sache. So machen wir weiter.

Von Poleposition und Schwellenwerten.

Am Wochenende schnell noch etwas Körper- und Seelenhygiene betrieben, so als innere und äußere Prophylaxe für das nun Anstehende.

Mit Mütze, Handschuhen und dem Fräulein in dichter Nebelsuppe hinauf zur Buchsteinhütte…

…die uns Tee und Guglhupf spendet bevor wir wieder hinabhupfen ins Tal…

…wo wir den Papa besuchen, der uns zum Küchen-Kehraus in ein Kreuther Lokal ausführt…

…und „Kehraus“ steht hier keinesfalls für schnödes Reste-Essen, sondern für vier Gänge Augen- und Gaumenschmaus, damit verabschiedet sich das Lokal in die Betriebsferien.

Gut durchgelüftet und gesättigt und nach einem wunderbaren Abend zu zweit mit dem Papa dann zurück nach München, dort alles vorbereitet für „Handwerksphase, die Letzte“:

Utensilienkisterl für den Handwerksfreund.

Die neue Woche beginnt um 7:13 Uhr mit dem Hämmern des Polen (heute ausnahmsweise nur Lolek, seinen Bruder Bolek hat er daheimgelassen – „Türschwellen is nix Arbeit für zwei“, achso ist das).

Runderneuerung: Schwellen, über die einen dann eh keiner trägt, aber wenigstens reißt man sich künftig nicht mehr die Socken dran auf.

Ich koche Kaffee.
Der Gatte trinkt ihn schwarz. Lolek mag ihn mit Milch, genau wie ich. Der nachher anreisende Handwerksfreund nimmt Milch und Zucker, und zwar reichlich. Wie der Jalousien-Reparateur, der dann auch noch vorbeischneien wird, den Kaffee präferiert, weiß ich noch nicht.
Man sollte eine Excel-Tabelle anlegen, zur besseren Verwaltung der Handwerkervorlieben und -nummern und -termine, mit Filter, versteht sich (nicht für den Kaffee oder die Kippen, sondern zur Sortierung).

In der Poleposition: Keine Lebkuchenhausverzierung, sondern beeindruckende Türschwellenklebekunst.

Es soll ja Menschen geben, die bestens damit zurechtkommen, wenn ihr Zuhause sich temporär in eine Baustelle verwandelt und die mühelos in der Lage sind, sich währenddessen bereits vorzufreuen auf die Reaparaturen, Erneuerungen, Verschönerungen und Verbesserungen, die irgendwann (hoffentlich) aus der Baustelle resultieren.
Mich strapaziert sowas leider überwiegend: Krach in den frühen Morgenstunden, all die strengen Gerüche, überall Staub und Dreck, von den diversen Kollateralschäden, die ja fast immer entstehen, mal ganz zu schweigen (in so einem Altbau gibt es kaum ein Handwerksgewurschtel, das nicht noch irgendeine weitere, natürlich ungeplante Arbeit nach sich zöge wegen bröselnder Wände, brechender Hölzer, idiotisch verlegter Leitungen oder sonstigen Verfallserscheinungen, mit denen kein Mensch vorher gerechnet hat).

Ich sollte mir eine Scheibe abschneiden von Loleks Gleichmut („Isse irgendeine Problem, musse eben lösen!“) oder von Pippas Perspektive auf das Ganze („Ui, lustige Holzresterl und feines Werkzeug, damit kann man ja toll spielen, und der nette Mann kniet ja eh schon spielbereit am Boden!“).

Für die nächsten 11 Tage wäre das die ideale Einstellung.

Auch Ihnen einen gelingenden Wochenstart und allzeit den richtigen Kaffee dazu.
Die Kraulquappe.