In einer kurzen Regenpause oder: Hey, where did we go?

Dieser kleine Hund…
Was für eine Lebensfreude! Was für eine Lust zu spielen und sich zu bewegen!

Da kann man sich echt eine Scheibe von abschneiden.

(Gleich danach im Freibad gewesen, bei 11°C, im Wasser also deutlich wärmer als draußen. Regen prasselt auf den Rücken, leer isses im Becken. So lässt sich’s entspannt Kraulen, ohne Aufschauenmüssen, zwei Kilometer völlig ungestört, wirklich schön. Und trotzdem sehnt man sich nach dem Sommer.)

Hey, where did we go
Days when the rains came ?
Down in the hollow
Playing a new game,
Laughing and a-running, hey, hey,
Skipping and a-jumping
In the misty morning fog with
Our, our hearts a-thumping
And you, my brown-eyed girl,
You, my brown-eyed girl!

Sometime I’m overcome thinking about
Making love in the green grass
Behind the stadium
With you, my brown-eyed girl,
You, my brown-eyed girl.

Musculus extensor digitorum complettus defectus verflixtus aeternus.

Man muss immer nachfragen oder nachschlagen, wenn einen die Ärzte – heute: der Radiologe – mit ihrem Latein volltexten, selbst wenn man das große Latinum hat.

Aber auch „Knöcherne Strecksehnenruptur“ sagt einem ja erstmal nix. Dass da irgendwas nachhaltig kaputt, gebrochen, gerissen ist, schwante mir schon, nachdem die Schwellung am Finger nach 7 Wochen verschwunden war, aber ein krummer Finger zurückblieb.
Der nette Radiologe erklärt dann auf Nachfrage: Typische Basketballerverletzung. Wird oft nicht bemerkt, dass da mehr kaputtgegangen ist. Kann man aber super operieren, so mit Drähten und Titanschräubchen. Soll der Kollege entscheiden.

Umrundung der Drei Zinnen jenseits der Touristenhauptströme, dafür überraschend im Schnee. Gedacht, das müsste gehen, auch ohne Stöcke oder Grödeln, und ging ja auch größtenteils.

Vereister, im Schatten gelegener Fels auf 2.400m Höhe & vergeigtes Foto vom Dackelfräulein.

Quittung fürs Fotografieren auf vereistem Fels: roter Pfeil markiert abgerissenes Knochenstück, das die Streckung des Fingers dauerhaft unterbinden wird.

Mal gucken, was dann im Januar der Handchirurg empfiehlt. Ich tippe auf eine OP, die wollen ja alle auch was verdienen.
Bis dahin sind lenke ich mich mit den anderen fünf, nun anstehenden Arztterminen ab.

(Warum gibt es eigentlich keine Kliniken, in denen man innerhalb einer Vollnarkose von 3 Ärzten an 3 Stellen operiert werden kann?)

Passen Sie also bloß gut auf beim Ballsport und auch bei der Winterzauber- und Weihnachtsfotografie, man fällt schneller in den Schnee oder den Tannenbaum als einem lieb ist!
Herzlichst,
Ihre Kraulquappe.

PS: Und wie immer gilt: Von Beileidsbekundungen und Genesungswünschen bitte ich Abstand zu nehmen. Wohlwollende Gedanken, lustige Weihnachtskarten oder leckere Spitzbuben sind viel sinnvoller. Dieser Hinweis hat sich wirklich bewährt, denn aus Wien erreichte mich letzte Woche ein Care-Paket mit Briefchen, Billiglebkuchen und Bruce-DVD. Das war wie eine Frischzellenkur in all den medizinischen Niederungen!