Was ich an Weihnachten liebe.

Autofahrten über leergefegte Straßen. Dabei ausnahmsweise mal Radio hören. Laut. Weil es sich dann besser mitsingen lässt bei all den Christmas-Gassenhauern. Ich höre selten Radio und ich gestehe, viele dieser totgedudelten Songs zu mögen, alle Texte auswendig zu kennen und von einer grundlosen Heiterkeit befallen zu werden, wenn ich weihnachtssongssingend mit 160 Sachen zum Lieblingssee düse. Nur wenn Chris Rea in die Quere drived, schalte ich sofort einen Gang zurück und wechsle den Sender. Aber sonst nehm ich nahezu alles mit.

13. Marsch in diesem Jahr um den Lieblingssee. Heut‘ mit geschlossenem Biergarten und ohne Zugspitzblick. Dafür 3 Grad und Schneegraupel. Null Begegnungen in anderthalb Stunden. Super. So läuft die läufige Hündin ungestört um den See und über die Felder und ist auf weiter Flur der einzige Jingle, der bellt.

Zurück am Auto die Thermoskanne leertrinken, heimfahrend nochmal eine Runde singen und dann die Kürbislasagne in den Ofen schieben. Feliz navidad!

Suchen Sie sich einfach eins aus. Und falls Ihnen das alles zuwider ist, empfehle ich Ihnen den letzten Videoclip.

A merry doggy christmas oder: Es reicht!

Ja is‘ denn heut‘ schon Weihnachten?!

Gary Larson hat es einst auf den Punkt gebracht, was Hunde von diesem Zirkus halten:

Nichtsdestotrotz hab‘ ich’s durchgezogen…

…und erst aufgehört, bevor die Stimmung endgültig zu kippen drohte…

…was ich dann doch nicht riskieren wollte, denn schließlich is‘ heut‘ ja Weihnachten.

Wir wünschen Euch allen – Menschen & Hunden & anderen Tierchen – gemütliche und erholsame Feiertage, allseits volle Schüsseln und Näpfe sowie viel Zeit zum Kuscheln und Kraulen, wenn Ihr von Winterspaziergängen oder strapaziösen Familienbesuchen heimkehrt!

Eure Kraulquappe & das Dackelfräulein.