Hund haben (19).

Workout with Waldi.
Ziehen Sie sich das zum Morgenkaffee rein, und Ihr Tag ist hoffentlich ebenso geritzt wie meiner.
Achten Sie vor allem auf die Rute das Stimmungsbarometer!

So sind sie. Genau so!

Was allerdings absolut unverzeihlich ist: Dass dieser Amateurfilmer die Stopp-Taste gedrückt hat, bevor der vierbeinige Sportsfreund sich schüttelt! Wie konnte er nur?
Dabei hätte er die Aufnahme bloß noch drei Sekunden fortführen müssen, dieser Seppl, und schon hätte er sowohl das sensationelle Ohrenschlackergeräusch mit drauf gehabt als auch die grandiose Schüttel-Torsion, die sich einmal in voller Länge durch diesen wunderbaren Hundekörper zieht.

Und wo wir grad schon (ausnahmsweise) mal beim Dackelthema sind: Habe Post bekommen. Von jemandem, der mich wirklich verstanden hat.

In dem Stil dürften Postleitzahl und Ort auf den Kuverts grundsätzlich unterstrichen sein, wenn man mir etwas zukommen lässt.

Dafür muss der Stift – ich hab’s ausprobiert – nur 9x angesetzt werden, eigentlich doch ein Kinderspiel.
Falls Sie nicht so der Malfreak sind: die verlängerten Ausgangsbeschränkungen lassen ja noch genug Zeit, das bis zur Geburtstagspost unfallfrei einzuüben.

Sonntagsbesuch.

Dreistündiger Sonntagsbesuch. Von der Verwandtschaft, quasi.

Von der ersten Begegnung an eine große Sache. 1x kurz beschnuppert und sofort verstanden. Pfote drauf.

Sie heißt Nelly, kommt aus Hannover und ist fernbeziehungsmäßig zusammen mit ihrem Herrchen alle zwei Wochen eine Etage unter uns zu Besuch.
Heute das vierte Treffen, zunächst draußen, danach erstmals drinnen.

Gut, zum Arbeiten kommt man dann gar nicht mehr, weil das Spielen & Gebalge einfach so eine Augenweide ist. So eine große, dass man sofort einen Zweitdackel haben möchte.

Und wie die gucken können!

Spätestens beim übernächsten Mal teilen sich die beiden das Körbchen oder das Sofa.

DAS wollen Sie nicht versäumen, liebe Leserinnen und Leser – bleiben Sie also dran!

Sich einen Ast lachen.

Und hier zum Abschluss der Woche gleich nochmal ein Fundstück aus der Reihe: „Redensarten, anhand von Alltagsbeispielen erklärt“.

Wobei ich Sie warnen möchte: So ein Dackel goutiert es überhaupt nicht, wenn Sie ihn auslachen. Sie dürfen mit ihm lachen, weil das Leben so schön ist oder die Pferdeäpfel so lecker, vielleicht auch mal über ihn lachen, etwa, wenn er Sie mit einer Clownerei aufheitern möchte, auch anerkennendes Lachen schätzt er, wenn er z.B. seinen ganzen Mut zusammennimmt und vom Steg zu Ihnen in den See springt.

Aber wenn Sie über ihn lachen, wird er ob dieser Respektlosigkeit beleidigt sein und Ihnen das nachtragen.

Mindestens bis zum nächsten Öffnen der Kühlschranktür (je nachdem halt, was Sie dort herausholen, denn das geübte Hundeohr vermag auch drei Zimmer weiter präzise zu unterscheiden zwischen Käse/Schinken/Quark und Senf/Tofu/Gurke).

Wir wünschen noch einen gemütlichen Sonntag!

Hund haben (8).

Eigentlich bloß ein Nachtrag zu meinem vorigen Beitrag, in dem ich etwas arg achtlos und nebenbei diesen Werbeaufkleber an der U-Bahnstation Thalkirchen erwähnte:

Mittlerweile hab‘ ich die „Couture“ recherchiert und traute meinen Augen kaum.
Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt, aber sehen Sie selbst:

Homepage der Dachshund-Couture.

Luxusprobleme: Bavarian vs. Chagall coat.

240€ ?!? So teuer ist ja mein eigener Wintermantel nicht…

Be the center of attention!

Das ist ja bitter. Da liegen wir also mit unserem letztjährigen 35€-Fleece-Fetzen (wegen dessen Anschaffung ich schon schwer mit mir gerungen habe) quasi unter C&A-Niveau, was die Dachshundmode angeht. Au weia!

(@Freundin D.: Vielleicht kannst du diese erschütternde Tatsache beim demnächst geplanten Engernähen des Fetzens irgendwie berücksichtigen? Eine Edelweiß-, Brezen- oder Weißwurstappliaktion aufnähen oder so? Ginge das?)