Wussten Sie’s schon?

Bill Gates hat das Wetter bereits vollständig unter Kontrolle!!!

Um 15 Uhr hätte ja die nächste große Corona-Demo hier vor der Haustür stattfinden sollen.
Seit frühmorgens hat der Veranstalter (eine mir bis vor Kurzem völlig unbekannte Partei, deren Namen ich lieber erst gar nicht nenne, damit das niemand googelt, lohnt eh nicht) fleißig gewerkelt, um das Gehege auf der Wiesn aufzubauen, in das die 1.000 genehmigten Teilnehmer sich gegen Mittag begeben durften.

Um 15 Uhr hätte es losgehen sollen mit dem „Ich lass mir doch keinen Chip via Vakzine in meinen Körper reinjagen!“-Zeugs, untermalt von ein bisschen „Let the sunshine in“-Gesinge, Buh-Rufen und diversen sportlichen Einlagen (wir berichteten hier).

Und was passiert? Bill Gates, diese nach Reichtum und Weltherrschaft gierende Ratte, schickt Orkanböen nach München!

Gegen 14:15 Uhr rupft der Wind schon recht heftig an den rot-weißen Absperrbändern, um 14:30 Uhr droht die Rednerbühne abzuheben, ab 14:45 Uhr kommt ein solcher Regenguss, dass man sie alle nur noch davonrennen sieht.
Mit ihren Schildern, auf denen der schwarze Edding schon zerronnen ist, sausen sie zur U-Bahn, zu ihren Autos oder Fahrrädern – jedenfalls davon.

Um 14:50 Uhr nur noch ca. 50 Hardcore-Demonstrierer auf dem Gelände, auch die Polizei harrt noch tapfer aus rund um die Theresienwiese.
Fünf Minuten drauf dann per Lautsprecher die Absage des ganzen Spektakels, denn „Sicherheit geht vor“, Wind und Regen sind einfach zu heftig.

Das kann ja wohl alles kein Zufall mehr sein!

Quelle: Abendzeitung München.

Und noch nicht genug der „Zufälle“: Pünktlich um 15:20 Uhr hört es doch glatt wieder auf so krass zu stürmen. Und zwar komplett! Aber da sind sie alle schon weg, schließlich möchte man sich ja in Zeiten wie diesen nicht verkühlen, nur für den Fall, dass das doch kein Fake ist, dieses Virus.
Man kann ja von Bill Gates halten, was man will, aber DAS war wirklich Maßarbeit. Beängstigend, nicht wahr?

Ich würde meine Beobachtungen und Gedanken dazu gern noch weiter ausführen, muss an dieser Stelle aber leider jäh einen Punkt machen. Es ist 16:03 Uhr, das Dackelfräulein jammert seit 3 Minuten unter dem Schreibtisch und tritt mir alle zwei Sekunden auf einen meiner Füße. Um 16 Uhr bekommt sie üblicherweise ihr Zweit-Fressi, und sie hat nichts für Verspätungen übrig und macht sich daher grundsätzlich schon ab 15:58 Uhr bemerkbar. Länger als fünf Minuten ertrage ich diesen Terror nicht, also vielleicht ein andermal wieder mehr zu obigem Thema (vielleicht schon nächsten Samstag?).

Und fragen Sie mich jetzt bitte nicht, woher dieser Hund weiß, dass es 16 Uhr ist.
Ich habe keine Ahnung!

Die Welt ist voller Rätsel und Phänomene, die einen nur so mit den Ohren schlackern lassen.

„Der Großteil der Demonstranten kam aus dem bürgerlichen Lager.“

Heute Nachmittag, vor meiner Haustür.

Sehen Sie mir bitte die miserable Bildqualität nach – der Zoom vom Handy ist nicht der beste und mir war wichtig, den Mindestabstand zur dargebotenen Vielfalt der Meinungsfreiheit einzuhalten.

(Überschrift des Blogbeitrags: Zitat aus der“Rundschau“ vom 16. Mai 2020, Bayerisches Fernsehen.)