Himmel der Bayern (38): West of Wiesn.

München, Samstagmittag. 22 Grad, blauer Himmel und Sonne satt.

Alles fährt raus aus der Stadt, wir fahren rein (merke: immer antizyklisch unterwegs sein, das erspart einem sehr viel Nervensalat!).

Und gucken uns mal ein bisschen um im künftigen Westflügel der neuen Heimat.

Über die menschenleere Theresienwiese geht es hinauf zur Münchner Freiheitsstatue…

…danach hinter der Ruhmeshalle vorbei…

…in den Bavariapark hinein…

…in dem nicht nur schöne Männer zu finden sind…

…sondern – fast ebenso wichtig – auch schöne Biergärten.

Und im angrenzenden Viertel – noch wichtiger – sogar eine schöne Eisdiele, in wir uns das erste Zitroneneis des Jahres holen…

…und das Waffel-Endstück zehn Minuten später seiner einzig wahren Bestimmung zuführen.

Vom Westend dann in großem nördlichen Bogen von der Theresienhöhe wieder hinab auf die Wiesn, wo man sich über die unbewusst sehr geschickte Wahl des Umzugstermins freut (knapp nach Ende des Frühlingsfestes)…

…und nebenbei auf seltene, in der Bergwelt leider noch nie angetroffene Almen stößt.

Nebenan kraxeln ein paar Möchtegern-Alpinisten unbeholfen herum.

Wieder an der Ostkante der „Wiese“ angekommen, schnappt das Dackelfräulein zwei bärtigen Kerlen geschickt den Tischtennisball weg…

…und saust davon, stolz wie Oskar, und als ich sie wieder einfange, sieht der Ball aus wie ein zerdeppertes Frühstücksei.

Aber das Tolle an so einem Dackelfräulein ist, dass ihm quasi nie jemand etwas übel nimmt: die Jungs lachen und nehmen gelassen ihren Zweitball.

Ich glaube, das wird gut werden, dort und überhaupt.

Endlich aufgedeckt: Die Cave-canem-Lüge.

A.E.I.O.U. (6)

Es ist soweit. „Austriae est imperare orbi universo“ geht in die letzte Runde.

Teil 6: Meine Top-Ten in Wien 2016 (Reihenfolge wahrscheinlich willkürlich).

20160608_114324

Das Schönbrunner Bad. Ein Traum.

 

20160607_173341

Volkstheater. „Alte Meister“ von Thomas Bernhard.

 

20160607_174828

Trennkost im Glacis Beisl.

 

20160607_143746

Erkenntnisgewinn in der Corneliusgasse.

 

20160608_095859

Meine treuen Begleiter. Erste Stunde umsonst. Dafür halt meist gelb-schwarz.

 

20160606_142157

Zahnputzbechergeschäft. Meine Favoriten: Hofrat, Pipi und Beethofen.

 

20160608_200859

Die stürzenden Giganten am Michaelerplatz. So sollten wasserscheue Kerle aussehen.

 

20160606_162216

Die erholsamen Stunden im Café Sperl.

 

20160608_202145

Vier laue Sommerabende am Stück. Und tagsüber nur Sonne.

 

20160608_204505

Zufällig das Zuhause vom Magic Dragon entdeckt. Dachte immer, der lebt im Wasser und nicht vis-à-vis vom Café Sperl.

 

20160607_221659

Gut aufgepasst, das ist Bild 11, also nicht mehr Teil meiner Top Ten! Bloß ein PS dazu, was ich noch alles hätte erleben können, wenn ich nur ein paar Tage länger geblieben wäre…