Morgenstundo in Keramundo oder: Der Resilienzreport zur Wochenmitte.

Frühmorgens eine Verabredung gehabt zu einem Ausflug in eine ganz andere neue Welt. Eine, die einen so glanz- und verheißungsvollen Gegenpol bildete zur heimischen Corroventenhölle.

Lolek und ich treffen uns um 8:30 Uhr im Schneeregen auf dem Parkplatz eines trostlosen Gewerbehofes im Münchner Westen. Nicht etwa zu einer Schmuddelnummer, auch wenn Ort und Wetter dafür prädestiniert gewesen wären, sondern zu einem Besuch bei Keramundo, der wunderbaren Welt der Fliesen.

Sie wissen schon: Lolek und seine polnische Großsippe werden ab Ende April in unserer bis dahin hoffentlich wüstengleich trockenen Bleibe ein neues Bad einbauen, das ich im Rahmen des lächerlich kleinen Wasserschadens vom November letzten Jahres ausgehandelt habe (und man kann ja nur von Glück reden, dass dieser Umbau nicht bereits im Januar erfolgt ist, so dass jetzt alles wieder buchstäblich im Eimer wäre durch den aktuellen Wasserschaden – man muss immer auch das Gute sehen und das Glück, das einem widerfahren ist, und fast immer geht es ja noch schlimmer, nur gut, dass man sich das dann, wenn’s grad eh schon subjektiv schlimm genug ist, meist lieber nicht ausmalt, denn sowas kommt ja auch ohne vorherige Ausmalarbeiten daher, und zwar wann es will und auch so übel es will).
Wir sind zum Fliesenaussuchen verabredet, Lolek und ich, denn die können lange Lieferzeiten haben und sollten daher frühzeitig bestellt werden, damit sie Ende April dann auch bereitliegen.

Also schlurfen Lolek und ich über den hässlichen Parkplatz zum gläsernen Hauptportal von Keramundo. Eine blankpolierte Schiebetür weicht zur Seite und gewährt uns Einlass in die trockenen, warmen, edlen und schön beleuchteten Hallen – sofort ist der verschneeregnete Parkplatz und jedes Ungemach vergessen.

Wir haben zunächst Gelegenheit, zusammen einen Kaffee zu trinken, da der Chef der Keramunden zwar schon anwesend ist, aber vor 9 Uhr nicht für Verkaufsgespräche, sondern nur für Abholungen zur Verfügung steht (es holt zwar niemand etwas ab, aber man will einen Keramunden ja auch nicht frühmorgens verärgern, gesteht ihm also seine ausgedehnte Kaffeepause zu).

Ich berichte Lolek von dem Wasserschaden, ernte für meinen Bericht tiefes, aufrichtiges, polnisches Mitleid, und auch Lolek meint „Wasse Glück isse neue Bad erst im April dran!“, danach wandeln wir ein bisschen umher, sehen uns um, sprechen über Fliesengrößen und -farben, rektifizierte Kanten und Oberflächenversiegelungen, Fugenfarben und -material. Ich lerne das neue Wort „Epoxidfuge“ und begreife trotz größter Müdigkeit sofort die Vorteile rektifizierter Kanten im Vergleich zu Rundkanten.

Ein Morgenplausch, wie man ihn sich nicht schöner vorstellen kann, nach zwei Stunden Schlaf wegen einer corroventendurchsetzten Nacht. Guter Kaffee auch, da lässt sich Keramundo nicht lumpen!

Danach spielen Lolek und ich noch ein bisschen auf einem Mega-Touchscreen-Tisch herum, wo man mit den Handflächen digitale Fliesen aussuchen, hin und her schieben, diverse Verlegmuster produzieren und alles großflächig miteinander verbinden und vergleichen kann.
Wir sind uns schnell einig, wie die künftigen Wand- und Bodenfliesen verlegt werden sollen, wenngleich unser Bad aufgrund seiner Winzigkeit auch nicht allzu viele Varianten gestattet, dennoch immer schön, wenn man auf ästhetisch Gleichgesinnte trifft!

Und überhaupt: ich mag Lolek.
Zum einen, weil er immer pünktlich und sehr zuverlässig ist, zum anderen, weil er eine verschmitzte Art hat und trotz seines schier unvorstellbaren Arbeitspensums nie übellaunig wirkt.
Außerdem macht es Spaß, mit ihm zusammen in diesem schicken Laden zu stehen und über die Zukunft zu sprechen, also nicht über eine gemeinsame, sondern über die des umzubauenden Badezimmers. Gerade jetzt, wo daheim irgendwie alles zusammengebrochen ist und die halbe Wohnung marode und ungemütlich geworden ist, tut es gut, sich auf auf eine irgendwann mal in neuem Glanz erstrahlende Sanitärzelle (was bei unserer Badgröße fast die bessere Bezeichnung wäre) zu fokussieren.

Um 8:58 Uhr erhebt sich der Keramundenchef langsam hinter seinem Monitor und nähert sich im Schneckentempo der einzigen Kundschaft, nämlich Lolek und mir, vor der um Schlag 9 Uhr eintrifft. Er fährt sich noch einmal durchs gegelte Haar, seine Mimik wechselt wie auf Knopfdruck von „müder Morgenmuffel“ auf „professionelle Verkäufervisage“ und hält auch, was sie verspricht: es folgt ein Beratungs- und Verkaufsgespräch vom Feinsten. So gepampert worden bin ich als Kunde zuletzt vor vielen Jahren beim bislang einzigen Neuwagenkauf meines Lebens.

Leider ist schnell geklärt, dass aufgrund der vermieterseitigen Budgetvorgaben für die neuen Wand- und Bodenfliesen zwei Drittel der Verkaufshallen für uns irrelevant sind (umso erfreulicher, dass Lolek und ich zuvor etwas Zeit hatten, uns auch dort umzusehen, als Münchner Mittelschichtsmieter und Niemals-Hausbesitzender hat man ja nicht den blassesten Schimmer, was es alles an Optik, Material und Preisklassen bei Fliesen gibt, unglaublich!). Aber auch das verbleibende Areal ist groß und schön genug und unterscheidet sich im Interieur nicht vom Rest des Studios.

Die Fliesengröße war eh schnell klar (60cmx30cm), die Farbgebung auch (helles Grau an den Wänden, Anthrazit für den Boden), also ging’s nur noch drum, die passende Struktur auszusuchen. Der Keramundenchef schleppt geduldig alle Fliesenfarbpaare zu einem speziellen „Tageslichtbänkchen“ und baut sie dort auf.

Vor den Fliesenpaaren klappt er anschließend jeweils Musterbücher auf, in denen hübsche Silikonknöpfe und in Chromschienen eingefasste Zement- und Epoxidfugen lagern, die man entnehmen und neben die Fliesen legen kann. Lolek und ich spielen nun ein Weilchen Fugen-Lego, eine äußerst entspannende Tätigkeit, die wir aber dennoch zügig durchziehen.

Nach einer halben Stunde ist die Auswahl für Fliesen und Fugenfarben getroffen, und Lolek, der eigentlich eh keine Zeit für derlei Shoppingtermine hat und längst auf seiner Baustelle erwartet wird, guckt auf seine Uhr, nickt zufrieden und meint anerkennend „Isse sehr selten, dass mit Frau einkaufe so schnell!“ (auch seine unverblümte Offenheit mag ich wirklich gern) und ich glaube, nach diesem gemeinsamen Morgentermin haben wir beide ein ganz gutes Gefühl, was die bevorstehenden Frühlingswochen hier in der Wohnung betrifft.

Lolek geht mit dem Anführer der Keramunden zu dessen Schreibtisch, regelt die Bezahlung und bespricht Lieferzeiten und Abholung des Materials, ich nutze die Zeit für ein paar Fotos, denn möglicherweise war das ja einer der Orte auf diesem schönen Planeten, die man im Leben nur ein einziges Mal zu Gesichte bekommt, also muss das natürlich festgehalten werden, damit man in 40 Jahren, wenn man im Altenheim in seinem wackligen Sesselchen sitzt, all diese Highlights, die den eigenen Lebensweg so pflasterten, in den digitalen Bilderrahmen packen kann und voller Wonne durch die dicken Brillengläser betrachten und Revue passieren lassen kann.

Jedenfalls ein herrlicher Ausflug in eine saubere, trockene, funkelnde, heile Welt!

Jetzt noch ein paar Vorbereitungen treffen für die anstehende Telefonberatung mit einem Fachmann vom Mieterverein, parallel dazu das Beruhigungsbier austrinken, danach – wie schon gestern – nochmal für ein Weilchen mit dem Fräulein zur Freundin, und danach ab ins Bett, mit Meeresrauschen draußen vor der Tür und Heizplatten im selben Zimmer, die jede Winterbettdecke ganz und gar überflüssig machen.

Haben Sie übrigens vielen Dank für all Ihre warmherzigen Kommentare zum gestrigen Katastrophen-Erstbeitrag sowie all Ihre Zuschriften per Mail und WhatsApp, Ihren Zuspruch, Ihre Hilfsangebote (derzeit: Asylmöglichkeiten in Berlin, Brandenburg und Braunschweig, leider fast überall mit Katzen im Haus – ich warte nun, ob vielleicht noch Optionen wie Sylt, Südtirol oder Saltkrokan, und dort dann jeweils mit Sittich statt Katze, eintrudeln) und Ihre eigenen Horrorberichte aus Ihrem ungeahnt reichen Erfahrungsschatz mit Wasserschäden.

Und ich danke Ihnen ebenfalls für all Ihr Lob zu den literarischen Aufarbeitungs- und Verdauungsversuchen, die ich hier im Blog betreibe und die Ihnen als Leser/in offenbar zusagen, was mich natürlich freut, wenngleich mir bewusst ist, dass sich Reportagen zur Klimakrise (Hochwasser im Bad, Hitzewellen in der Diele, Trockenheit in Toilettenräumen, Aufblühen erster Schimmelblümchen an der Decke – und all das so saisonuntypisch mitten im Winter, ja wer das immer noch nicht ernst nimmt, dem ist echt nicht mehr zu helfen!) derzeit zunehmend großer Beliebtheit erfreuen.

Obwohl mich die Situation extrem mitnimmt und ich immer noch gelegentlich in Tränen ausbreche, geht mir das Schreiben grad erstaunlich leicht von der Hand (gleichwohl wäre es nicht dasselbe ohne Ihre Resonanz). Auch Springsteen schrieb ja seine besten Songs in Phasen größter innerer Bedrängnis, Verzweiflung und Finsternis, womöglich hatte er zu Nebraska-Zeiten auch einen Wasserschaden in seiner Bude und es gelang ihm, das subjektiv erlebte Elend und die in solchen Lebensabschnitten noch stärker als sonst empfundene objektive Darkness (nicht nur die on the edge of town, sondern auch jene in the middle of Munich) umzumünzen in kreative Energie und zu neuen Kompositionen zu verwursten und so der Entstehung eines nachhaltigeren Dachschadens vorzubeugen.
Resilienz nennt man das, glaube ich, und das ist eine der Fähigkeiten, die ich der Mutter zu verdanken habe, die zwar selbst, was ihre Lebensführung und ihren Gemütszustand betraf, nix damit am Hut hatte, mich aber genau dadurch indirekt dazu ermunterte, mir früh irgendeine Überlebensstrategie zuzulegen. Dazu noch eine Schippe rheinischer Frohnatur, die ich dem Papa zu verdanken habe – und so hab ich’s zumindest schon bis ins 47. Lebensjahr geschafft.

In diesem Sinne: Bleiben Sie bitte bei mir, seien Sie an meiner Seite in dieser Ära des Grauens, empfehlen Sie mich überdies bitte gern dem Verleger oder Chefredakteur (meinetwegen auch Rundfunk- oder Fernsehfritzen) Ihres Vertrauens und schaffen auch Sie sich Ihre Resilienz-Oasen inmitten der Corroventen-Wüste bzw. in den jeweiligen Geisterbahnen, in die uns Alltag, Arbeitswelt, Beziehungen, Ämter, Krankheiten, Versicherungen, Unfälle oder das Leben an sich immer mal wieder entführen und uns dort zum Verweilen einladen, suchen Sie sich unbedingt Ihr persönliches Ventil, schreibend-musizierend-schwimmend-tanzend-schnitzend-töpfernd-bäumeumarmend-katzenkraulend-briefmarkensammelnd (oder was auch immer), wenn es bei Ihnen von der Decke tropft oder es Ihnen anderweitig grad dick eingeht und Sie nicht darauf warten wollen oder können, bis Sie im Lotto gewinnen oder Ihnen die gesetzliche Krankenversicherung einen Therapieplatz zuweist oder die Gebäudeversicherung Ihres Vermieters alle Schäden behoben und ersetzt hat.

Herzlichen Dank also und ebensolche Grüße!
Ihre Kraulquappe.

Rudirallala und Holladrio.

Der September war schon immer mein Lieblingsmonat: Das schönste Licht, die wärmsten Farben, der Sommer noch spür- und sichtbar, auf dem Rücken eine hübsch geschwungene tan line einer langen Freibad-Saison (dieses Jahr sponsored by „Adidas Infinity“), die Biergärten, Hütten und Autobahnen langsam wieder leerer, und zum Ende des Monats hin – quasi als abschließende Krönung – noch der Geburtstag des verehrten Barden aus Freehold, NJ.

So war es ein Leichtes, bei überwiegend septemberlichem Kaiserwetter die viertägige Pressereise durch die Region Hall-Wattens zu absolvieren, zumal wir weder in einer Menschen-, noch in einer Hundegruppe unterwegs sein mussten, sondern individuell betreut wurden und all unsere Änderungswünsche stets berücksichtigt wurden (Lokalbesuch bitte nur außerhalb der gewohnten Gassizeiten, geführte Wanderungen bitte nicht nur auf popligen Themenwegen, sondern in alpinem Gelände, Besuch der Kristallwelten bitte am vernieselten Abreisetag und nicht am sonnigen Bergtag davor usw.).

Der Donnerstag ganz nach unseren Wünschen: Nach üppigen Hundekeks-Kostproben aus Silber-Etagèren am Vormittag…

…trainierte sich Fräulein Hund die angefressenen Kalorien am Nachmittag im Berggelände wieder ab…

…und wir waren ziemlich froh, dass wir uns schon eine gewisse Bergtauglichkeit erlaufen haben in diesem Jahrhundertsommer, der nun hinter uns liegt, denn auf den Schildern fehlten manchmal die Gehzeiten und an manchen Wegstrecken kamen die Warnhinweise auch ein bisserl spät, nämlich erst dann, wenn man bereits zwei Stunden die steilsten Bergwälder und Geröllfelder gequert hatte und sich doch allmählich wunderte, wann man denn mal endlich diese Hinterhornalm erreichen würde, die unten auf der Wandertafel am Parkplatz eigentlich eher unschwierig zu erreichen wirkte (ein Fehler, ohne eigenes Kartenmaterial gereist zu sein!).

Aber is‘ ja auch wurscht, wir hatten schließlich sonst nix zu tun, und so war der Weg tatsächlich das Ziel, wir dann allerdings doch froh, irgendwann die Alm auch mal erreicht zu haben.
Dort dann so erschöpft angekommen, dass für einen Augenblick unklar war, ob man jetzt vielleicht schon deliriert oder halluziniert und Trugbilder am Horizont sieht…

…was gottseidank nicht der Fall war, wie mir das Schnüffeln und Knurren des Dackelfräuleins unterm Tisch schnell verriet: Hinter der Hütte hausten in der Tat knuffige Alpakas, die immer mal wieder um die Ecke lugten und denen beim Kauen zuzusehen eine wahre Wonne ist (diese Zähne! der bewegliche, beinahe frei schwenkbare Unterkiefer!).

Wir ließen uns nieder und ruhten, guckten hinüber zu den Zentralalpen, hinunter nach Wattens und Hall, tranken ein heimisches Weißbier, da die Tiroler kein eigenes haben, das schmecken täte, weshalb sie gleich das unsrige importieren.

Ruhen taten wir auch unten in der historischen Altstadt ganz gern…

…weil man sich zwischendrin ja einfach mal von der Kopfsteinpflasterlatscherei, den vielen Fotoshootings und all den Eindrücken erholen muss.
Und selbst in solchen Momenten konnte man sich neuer, beeindruckender Wahrnehmungen nicht entziehen.

Tiroler Schnäppchen: Halber Preis, doppelte Größe?!

Hall ist übrigens ein Einkaufsparadies, wenn man der Shopping-Typ ist oder zumindest ein passionierter Schaufensterbummler. Leider bin ich beides nicht, ich hatte dafür bislang entweder nicht die Zeit oder das Geld (oder keins von beidem) oder die Muße oder überhaupt das Bedürfnis – und seit wir einen Hund haben, kommt diese Art „Ausgang“ sowieso nicht mehr vor, außer man braucht neue Gassigeh-Treter oder eine neue Funktionsjacke oder endlich mal eine wirklich regendichte Hose.

Zum Abschluss dann am Freitag noch die unvermeidbaren „Kristallwelten“, Österreichs am zweithäufigsten besuchte Sehenswürdigkeit (nach Schloss Schönbrunn), ein Eldorado für nach buntem Kitsch und teuren Klunkern lechzenden Amerikanern und Indern (und anderen).

An der Kassa erhalten wir ein hinterlegtes Ticket, das einen an der langen Schlange vorbeilässt und direkt zum Schlund des Riesen schleust…

…dahinter wartet schon ein lispelnder, schwuler, niederländischer Scherge, der einem eine Privat-Einführung in die 17 Wunderkammern gibt, die einen in dieser Glitzerwelt erwarten.

Es ist dann besser als gedacht, viel besser sogar, also zumindest wirklich so gut, dass man an einem Regentag und noch dazu für umme da glatt hingehen und sich diese wahnwitzigen, schrillen, mehr oder minder ästhetischen, knallig-kitschigen und jenseits aller Budgetreglementierungen designten Erlebnishöhlen zu Gemüte führen kann.

Kristallwelten / Wunderkammer (1)

Kristallwelten / Wunderkammer (2)

Kristallwelten / Wunderkammer (3)

Ein paar preiswertere Stücke in der Shopping-Area der Kristallwelten.

Kristallweltenwolken vor echten Wolken vor Tuxer Alpen.

So sagten wir also vorgestern Hall und seinen Bewohnern „Servus, danke für alles & schee woars!“:

Nette Menschen, gutes Essen, hübsches Städtchen, tolle Bergwelt – das Dackelfräulein und ich hatten wirklich einen Spaß und eine Freude dort. Vielleicht kooperiert man demnächst mit den Hallern und schreibt noch einen Beitrag für deren Touristenmagazin übers bayerisch-tirolerische Grenzgebiet, das zu durchstreifen ja ein Hochgenuss ist, aber bis es so weit ist, spitzen wir nun den Bleistift und schreiben die Notizen zu der feinen, kleinen Reise mal ins Reine.

Gut gelaunt gondelten wir über den nebligen Achenpass wieder hinüber ins heimatliche Bayern, machten noch einen Zwischenstopp im Tegernseer Tal und dann ab nachhause, wo jetzt der Fünfer-Looping und alles andere fertig aufgebaut vor der Haustür steht und einen sogleich dran erinnert, dass man in gut einer Woche schon wieder das Weite suchen wird dürfen.

Beim Auspacken fiel mir dann nach Jahrzehnten das Lied aus Kindertagen wieder ein, das der Papa manchmal sang, wenn wir in Felix Austria unterwegs waren:

Wenn’S scho a Kriagal intus ham, hearn’S ruhig nei und wenn ned, dann hoid ned 🙂