Heart and soul. Zum 18. September 2018.

„No one you have been and no place you have gone ever leaves you. The new parts of you simply jump in the car and go along for the rest of the ride. The success of your journey and your destination all depend on who’s driving.“
[Bruce Springsteen: „Born to run“, 2016.]

In diesem Sinne wünsche ich dir, liebe S., für deine Reise durchs neue Lebensjahr immer den richtigen Chauffeur, allzeit die passende Geschwindigkeit, in heiklen Kurvenlagen ausreichend Stabilität und gute Bremsen – und vor allem viel Vergnügen auf all deinen Wegen!

Von Fan zu Fan ist es ja die allergrößte Herausforderung, einen adäquaten Geburtstagssong aus dem riesigen Werk unseres Meisters herauszufischen. „Glory Days“, das du ja sehr magst, war mir zu retrospektiv, „The ties that bind“, das dir sehr viel bedeutet (mir auch!), ist für dich ja arg speziell „besetzt“, ein paar Songs, die ich gern genommen hätte, waren mir zu beach-beer-summer-shalalala-mäßig und so vertiefte ich mich schließlich in die Rubrik „songs that matter through all my life“ und durchforstete sie gründlich .
Dort lagert das, was ich üblicherweise eher selten rauslasse, weil: zu melancholisch, zu sperrig, zu persönlich, zu unspektakulär, zu erinnerungsbeladen, zu unzugänglich oder musikalisch/poetisch einfach zu unbedeutsam.
Aber wenn das überhaupt jemand versteht, dass man an genau solche Songs sein Herz für immer verlieren kann, dann wohl du!

Und so widme ich dir heute einen meiner heart&soul-Songs, in dem es nebenbei passenderweise auch um eine längere Fahrt geht (wenngleich ich dich ebenso wenig wie mich für eine passionierte Schuhkäuferin halte), in dem es aber vor allem diese beiden Worte sind, die mich wieder und wieder erschaudern lassen (hier, in der wunderbaren Version aus Göteborg, bei 6:14 zu hören):

„(through the wind, through the rain, the snow, the wind, the rain),
girl, you’ve got my love, heart and soul!“

 

Zehn Minuten und achtzehn (!) Sekunden aus einer schwedischen Sommernacht (begeistert er dich eigentlich im Profil genauso wie mich?) hier und heute für dich mit meinen herzlichsten Glückwünschen und lieben Grüßen aus München, wo wir uns ja in Kürze wiedersehen werden!

Greetings from tramp to tramp with all my heart and soul –
Deine Natascha

Bathing beauty.

Als Nr. 1786 von 2000 grad im rechten Moment angekommen. Sind ja nur 6 Minuten mit dem Radl vom Freibad bis zum Fußballplatz.

Merke:

Läuft der FC Bayern am Birkenmoos ein, hast du’s Freibad für dich allein.

Ein Sommerferientag wie im Bilderbuch und wie ganz früher mal, als man noch im Badeanzug und mit nassen Haaren durch die Gegend radelte.

It goes to show you never can tell. Zum 7. Juli 2018.

Mit den herzlichsten Glückwünschen nach Köln an einen meiner ganz frühen Bruce-Mitstreiter – anbei zum Jubeltag ein Ständchen, das exakt heute vor 5 Jahren dargeboten wurde und bei dem mich allein die Suche nach der passenden Tonart (G-Dur, A-Dur, ja was denn nu?) und die Abstimmung mit Stevie und Nils absolut begeistert hat.

Dir, lieber M., für dein neues Lebensjahr always the right key (to life, to universe, to an old parked car!?) und dazu stets die richtige Musik und Begleitung – das wünsch‘ ich Dir!

It was a teenage wedding and the old folks wished them well
You could see that Pierre did truly love the Mademoiselle
And now the young Monsieur and Madame have rung the chapel bell
„C’est la vie“ say the old folks
It goes to show you never can tell

They furnished off an apartment with a two room roebuck sale
The coolerator was crammed with TV dinners and ginger ale
But when Pierre found work, the little money comin‘ worked out well
„C’est la vie“ say the old folks
It goes to show you never can tell

They had a hi-fi phono boy did they let it blast?
Seven hundred little records all rock, rhythm and jazz
But when the sun went down the rapid tempo of the music fell
„C’est la vie“ say the old folks
It goes to show you never can tell

Leipzig (2): You sit and wonder just who’s gonna stop the rain.

Die heutige Blogstatistik spricht eine klare Sprache: die Leserschaft kann es entweder kaum erwarten, Teil 2 des Leipzig-Berichts zu lesen oder aber der Ministrantenimbiss-Post schlug ein wie eine Bombe (leider ist die Statistik ja nicht allzu detailliert).

Wurscht.
So oder so war ich noch nicht fertig mit dem Erzählen und schwelge noch im Gefühl vom vergangenen Wochenende.

Als der Kiefer vorgestern in Leipzig zu heftig an die Himmelspforte klopfte (voilà: hier kommt es, mein erstes WordPress-Video!)…

…bewahrheitete sich die Prognose der blöden Wetter-App leider doch noch…

…und das ausgerechnet am einzigen Konzertabend meiner fast 34-jährigen Konzertbesucherkarriere, an dem ich nicht in geschlossenem Schuhwerk, sondern in Sandalen unterwegs war…

…zum Glück aber in Hundebesitzer-Trampel-Sandalen und nicht in solchen mit feinen Lederriemchen oder Straßsteinchen im Geflecht, so dass das Wasser im Gummifußbett sommerwarm die Zehen umspielte und dem Schuh nichts weiter anhaben konnte.
Naja, und vom Rest des phänomenalen Abends haben Sie ja schon gestern gelesen.

Worüber noch kein Wort fiel, ist der Sonntag.

Das lag unter anderem auch daran, dass der mit einem Frühstück begann, das mich sprachlos machte. Zum einen, weil die Wartezeit für eine Tasse Kaffee ungefähr 10 Minuten betrug. Es gab sage und schreibe nur einen Kaffee-Automaten für alle Teilnehmer des Parteitages der Linken, alle Bach-Fest-Besucher, alle Kiefer-Sutherland-Fans und die paar Dödel, die sich am Vorabend zu Dieter Thomas Kuhn verirrt hatten.

Immerhin hatte das Hotelpersonal es nicht versäumt, das Display dieses einzigen Automaten auf den Sonntags-Modus zu stellen:

Zusätzlich zum „Wasser im Pott“ (für alle aus dem Ruhrgebiet Angereisten?) durften die Gläubigen es nach Herzenslust dem Herrn gleichtun und Teewasser zapfen, nach dessen Genuss sie mindestens zum Gehen über die Pfützen im Kopfsteinpflaster vor dem Gewandhaus befähigt wären.

Den anderen Moment der Sprachlosigkeit bescherte mir Sori. Als ich nach einem dieser längeren Kaffeeholausflüge zu ihr an den Tisch zurückkehrte, hatte sie die Zeit meiner Abwesenheit genutzt, um mir einen Brief zu schreiben. Wir Frauen sind so. Wenn wir nicht live miteinander reden können, schreiben wir uns sofort und mit großer Freude Briefe, Emails, Whatsapps.
Vor meinem Frühstücksteller lag ein Kuvert, drauf stand mein Name. Ich fragte, ob ich den Brief gleich lesen solle oder erst später im Zug. Wie ich es lieber wolle, sagte Sori.

Neugierig öffnete ich sofort das Kuvert (Geduld gehörte noch nie zu meinen Tugenden) und drin war kein Brief, sondern ein Stapel Schwarz-weiß-Fotografien, die etwas historisch anmuteten. Ich nahm sie aus dem Umschlag und erkannte den Bruce meiner Jugend (am Gesichtsausdruck, an der Frisur und am shirtsprengenden Bizeps)!
Beim näheren Betrachten begriff ich dann: das waren Original-Fotografien aus den 1980er-Jahren, also genau aus der Ära, in der meine lebenslange Liebe begann.

Und als Sori mich fragte, ob ich denn nicht das Stadion erkennen würde, da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Na sicher, das Münchner Olympiastadion, ganz klar an der Zeltdachkonstruktion zu erkennen…, ja meine Güte, das konnte dann ja eigentlich nur… – und genauso war es auch: Es handelte sich um Fotos von meinem ersten Konzert am 18. Juni 1985!

Das können wahrscheinlich nur Fans verstehen, was einem so ein Geschenk bedeutet!
[@Sori: nochmals 1000 Dank dafür!!! @Herrn Speed: schleifen Sie bitte schon mal das Sägeblatt, ich brauch‘ einen Spezialrahmen Altar für diese Rarität!]

Und weil wir dann eh schon mittendrin waren im Lieblingsthema des Tages, verlegten wir kurzerhand unseren Marsch durch Leipzig erstmal in den Nordwesten der Stadt.

So wie die einen halt sonntags zur Kirche gehen…

…pilgern andere zu ihren musikalischen Gedenkstätten…

…und beschließen die sonntägliche Messe mit Gebeten wie „Gib mir 1x im Leben Lost in the flood live!“ oder „Hol mich 1x zu dir auf die Bühne, zu Jole Blon oder zu Jersey girl!“.

Nach dieser netten Kurz-Wallfahrt spazierten wir dann doch noch in die Altstadt, aber kaum wollte ich Marktplatz und Thomaskirche näher betrachten…

…erspähte die Sori ein E-Street-Band-Fan-Shirt, das an einem Mittfuffziger prangte, der mit seiner Gefährtin unvorsichtigerweise in der ersten Reihe eines Straßencafés beim Brunch saß.

Und schon war man wieder im Gespräch „unter Tramps“ – natürlich waren die zwei am Abend zuvor auch beim Kiefer, denn das ist ja quasi alles irgendwie ein und derselben musikalischen Ursuppe entsprungen. Die Gefährtin noch zu neu, um allzu viel mitzureden („ich war mal bei Rebekka Bakken“ – „Hm, ja, schön!“) und sich insgeheim wahrscheinlich fragend, was ihr da noch alles bevorstünde (zeitlich, emotional und finanziell), wie um alles in der Welt man sich nur an einzelne Songs von x Konzerten erinnern könne („Weißt du noch: Racing damals in Mannheim, 2003, oder Point blank 2009 in Frankfurt?) und ob sie mit dem Kerl wirklich eine gute Wahl getroffen hätte (na klar hatte sie das).
Nach einem ausgiebigen Plausch herzliche Verabschiedung, wie von alten Freunden.

Also eben gar keine Kultur mehr, was soll’s.
Ab zum Bahnhof und wieder nachhause.

Schön war’s!
Thanks to Kiefer & danke, liebe Sori – für den tollen gemeinsamen Trip, die Heiligenbildchen und die halbfeuchten Gauloises, und dann bis spätestens im Herbst hier in München!

You sit and wonder just who’s gonna stop the rain
Who’ll ease the sadness, who’s gonna quiet the pain
It’s a long dark highway and a thin white line
Connecting, baby, your heart to mine!

Nachtrag, 13. Juni: Link zum lesenswerten Leipzig-Bericht auf Soris Blog!

Leipzig (1): Drinking warm beer in the soft summer rain.

Eigentlich müsste es heißen „barefoot girl sitting on the hood of a Dodge drinking warm beer in the soft summer rain“, aber wir waren nunmal nicht barfuß und hockten auch nicht auf einem Dodge rum.

Aber der Rest stimmt so – und nach 21 Stunden mit S. musste dieser Beitrag einfach mit einer Songzeile von Springsteen beginnen. Noch dazu mit einer, in der es regnet und aus der man zugleich spürt, wie unerheblich so ein Regen doch sein kann, wenn man in der richtigen Gesellschaft und am richtigen Ort ist.

Es war wirklich ein kleines, feines Open-Air.

In der „Parkbühne“ standen wir mit Bier und bester Sicht (schätzungsweise Reihe 13) umeinander. Kein Show-Schnickschnack, der abgelenkt hätte, kein Gedränge und Geschubse, das den Musikgenuss gestört hätte.

Im Gegenteil. Als der Sommerregen begann, flohen ein paar Sensibelchen aus den vordersten Reihen an den überdachten Rand der Arena, so dass wir ganz locker noch ein gutes Stück weiter vorsprinten und dort am Wet-T-Shirt-Contest in front of Mr. Sutherland teilnehmen konnten.

Da S. mir freundlicherweise kurz vor Konzertbeginn noch erzählt hatte, dass sich bei Kiefer-Sutherland-Konzerten auffällig viele Ü40-Frauen aufführen würden wie die Teenager, nahm ich das als Freibrief und tat mir von Anfang an keinerlei Zwang an.

Nach anderthalb Stunden hemmungslosem Mitsingen und -tanzen schwappten wir triefnass, aber glücklich zum Ausgang, holten uns noch einen Absacker und da eh schon alles wurscht war (die Welt so rund, die Seele so weit, das Herz so erfüllt von Musik!) nahm ich sogar eine der halbfeuchten Gauloises von S. – noch nicht ahnend, wie schicksalhaft diese erste Zigarette seit ewigen Zeiten sein würde.

Denn hätten wir nicht so gemütlich vor uns hingequalmt und herumgestanden, hätten wir vermutlich längst das Areal der Parkbühne verlassen gehabt. Was fatal gewesen wäre, weil wir dann nicht mehr mitbekommen hätten, dass an einem Hinterausgang des Geländes eine Handvoll Fans eisern an einem Tor ausharrten und als wir gucken gingen, was es da wohl zu gucken gäbe, kam auch schon der Kiefer zum Tor geschlendert, verteilte großzügig Autogramme und ließ sich cheek to cheek mit seinen Fans ablichten.

Klein isser, dafür umso großflächiger tätowiert. Und ein bisserl fertig und versoffen schaut er aus und gar nicht so muskelbepackt wie zu 24-Zeiten. Trotzdem immer toll, wenn man als Teenager mal so nah rankommt an seinen Star.

Ganz beseelt ins Hotelzimmer zurück, dort sofort raus aus den nassen Klamotten und rein in die skurrile Badewanne…

…in der auch zwei Platz gehabt hätten (und so ein kleiner Kanadier erst recht).

Nach dem Bade war’s nur noch ein Hupf rüber ins Bett und keine 5 Minuten später sind die Lichter ausgegangen (nicht nur die grünen).

Denn man ist halt doch kein Teenager mehr, sondern nach so einem Tag echt platt und richtig froh, wenn man in Morpheus‘ Armen ruhen kann.

Lesen Sie morgen dann „Leipzig (2)“, wo es weniger Kiefern, dafür umso mehr Brucen wird (schließlich war ich ja mit der Sori dort, und es war Sonntag, bekanntlich der Tag des Herrn 😉) oder – wenn Ihnen das Thema auf den Senkel geht oder Sie einer gänzlich anderen Glaubensgemeinschaft angehören – warten Sie einfach ein paar Tage ab, dann gibt’s hier wieder den gewohnten Hunde- und Handwerker-Content.

Herzlich grüßt –
Die Kraulquappe.

Sei jedem Abschied voraus!

(Titelzitat: Rainer Maria Rilke)

Die 8 Kostbarkeiten des Tages:

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Letztes Sonnenbad: Alle Fünfe gerade sein lassen und bei 17 Grad im gräflichen Park rumlungern.

 

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Letzte Wanderung: Alle Wege rund um den Hardenberg und schließlich zur Hardenburg hinauf.

 

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Letzte Fotosession:Burgruine Hardenberg mit Standesamt und Festwiese.

 

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Letzte Entdeckungen: Ja ist denn heut‘ schon Weihnachten?

 

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Letzter Sommerkäfer: Ladybug on his way to the top.

 

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Letzte Ölung: Im selben Whirlpool gesessen wie… (vor Aufregung Bild verzittert und Blitz vergessen)

 

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Letzte Lektüre: Kapitel 49, Heimwärts.

207 oder: Saumäßig gut.

Nach gefühlten 800km, die nur zwar knapp 400km waren, aber 200km Staus oder Baustellen oder beides beinhalteten, kamen wir ziemlich gerädert am frühen Abend in Nörten-Hardenberg an.

Hätten wir dieses Grauen nicht durch drei herrliche Stunden am Elbufer bei Blankenese mit meiner Freundin B., Spazierengehen und Kuchenessen unterbrochen, wären wir noch geräderter hier eingetroffen.

Aber selbst dann hätte mich die Ankunft hier für die gesamte dämliche A7 entschädigt!

Der freundliche Herr R. von der Rezeption trug mir einen Teil meiner peinlichen Gepäck-Kisten (wenn ich wochenlang mit Hund reise, ist ein Koffer das Unpraktischste, was es gibt!) aufs Zimmer, auf dem für die Dackelmadame schon Näpfe in Berhardinerformat bereitstanden, ebenso eine Kuscheldecke, ein Lesesessel, ein Doppelbett und zwei eigene Türschilder.

Eines, wenn Fräulein Hund ungestört die Minibar plündern oder in den Daunen ruhen möchte…

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… und eines, wenn das Zimmermädchen bitte die wildschweinartigen Verwüstungen beseitigen möge.

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Liebe Schweden, da könnt ihr euch mal ein Beispiel dran nehmen! So sieht das aus, wenn man in einem hundefreundlichen Land unterwegs ist!

Und weil der Herr R. eh schon so freundlich war, habe ich ihn ohne Umschweife mit dem wahren Grund meines Hierseins – nicht auf Erden, sondern in diesem Hotel – behelligt: Wo hat ER gewohnt?

Ja, und dann zeigte der Herr R. doch glatt in den hinteren Teil des Flures, in dem wir standen.

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Nur ein paar Türen weiter hat Bruce Springsteen logiert und wird es auch 2017 wieder tun, wenn hier das Reitturnier stattfindet, an dem seine Tochter teilnimmt.

Ich verstehe vollkommen, dass man das nicht verstehen kann, wenn man kein Fan von etwas oder jemandem ist. Wer aber schon mal Fan war oder ist, der wird es nachfühlen können, sich an evtl. eigene bekloppte Aktionen ähnlicher Art erinnern und milde lächeln.

Und später, nach Abendessen und Abendgassi, haben der freundlichste aller Herren R. und ich uns nochmal hier im Flur verabredet, er mit Schlüssel zur Suite, ich mit Fotoapparat – denn die Suite war nur bis heute Mittag bewohnt…

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(Für Fans: Weitere Bilder können auf Anfrage zugesandt werden.)

Natürlich habe ich mich auf das Sofa gesetzt, bin einmal durch die Suite spaziert, inklusive Balkon und Bad, während der Herr R. freundlich lächelnd und diskret an der Tür wartete.

Danach bin ich selig in mein Zimmerchen zurückgeschwebt, habe das Betthupferl mit Wildschwein-Dekor verzehrt (in der Hoffnung, dass es für mich bestimmt war und nicht für Pippa, denn das Begrüßungskärtchen richtete sich namentlich an uns beide) und muss sagen, da hat der Herr Graf echt nicht gelogen:

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Die Praline war nur durchschnittlich aufregend, aber das Fanherz schlug vor lauter Freude noch 207x pro Minute.

Es ist die Verwirklichung kleiner, individueller und manchmal völlig kindischer Träume, die einen so froh machen kann. Dinge, zu denen mein Vater sagen würde: „Spinnst du jetzt total? Was willst du denn im Hotel in Nörten-Hardenberg?“.
Ich hab’s ihm einfach nicht erzählt, weil ich ja schon groß bin und alleine entscheiden kann, wo ich hinfahren und spinnen möchte – und zwar ganz ungestört.

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Was für ein schöner Abschluss dieser langen Reise!

Gute Nacht aus Niedersachsen wünscht –
Die Kraulquappe.

Wünsch‘ dir was. Fotoserie für den Stern des Südens.

Lieber Stern des Südens,

wahrscheinlich konntest du es bereits kaum noch erwarten: Hier kommen sie endlich, die Bilder, die du dir gewünscht hast!

Die Reihenfolge ist willkürlich und spiegelt nicht meine persönlichen Prioritäten wider. Gar nicht. Denn es fiel mir schon schwer genug, überhaupt eine Auswahl zu treffen.

Aus persönlichen Gründen – und auch um die anderen Leser nicht zu sehr zu nerven oder gar zu vertreiben – umfasst deine Premium-Selektion allerdings nur 13 Fotos.

Ich weiß, das ist verdammt wenig. Trotzdem viel Spaß damit!

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Natürlich war es eine Ehrensache, dir als Dank für die wirklich phänomenale Rezension von Richard Ford zu Bruce Springsteens soeben erschienener Autobiografie (mit dem unglaublich kreativen und überraschenden Titel „Born to run“), die du mir postwendend auf meinen vor 3 Tagen in die Welt ausgestoßenen Hilfeschrei hin besorgt, eingescannt und zugeschickt hast, dein Wunschthema „Fotoserie von Pippa am Strand“ zu erfüllen.

Aber mal im Ernst: Diese Fotosessions am Strand haben mein meniskusoperiertes Knie (und auch das gesunde) in den letzten Tagen ganz schön strapaziert. Zudem hatte ich kiloweise Sand in den Schuhen (und Socken), in den Augen, in den Haaren und zwischen den Zähnen („Schau mal“-Rufen ist nämlich besonders sand-und-wind-ungünstig). Ganz zu schweigen von den bergeweise Leckerli, die ich mitschleppen musste, um das Model bei Laune zu halten.

Tiere zu fotografieren ist harte Arbeit, auch (oder gerade) wenn man kein Fotoprofi ist. Aber ich hab‘ mein Bestes versucht und den Auftrag gründlich abgearbeitet.

Mein Fundus an „Pippa am Strand“-Fotos ist um ein Hundertfaches größer als diese kleine, poplige Auswahl, die du hier gesehen hast. Wenn du also noch Bedarf hast (was ich absolut verstehen könnte): Ich kann jederzeit noch was nachreichen! Vielleicht auch zu Weihnachten einen Kalender „365 Tage mit Pippa am Strand“ – wie wär’s?

Im Gegenzug fände ich es angemessen, du würdest auch weiterhin die Süddeutsche und alle anderen Zeitungen in Deutschland, also eigentlich die gesamte Presselandschaft der Republik, dieser Tage ganz präszise beobachten und mir jeden Schnipsel, den du zu meinem Herzensthema findest, umgehend zukommen lassen.
Es wäre ein Jammer, ich würde eine vergleichbare Liebeserklärung wie jene von Richard Ford verfasste, verpassen. Einverstanden?

Herzliche Grüße sendet dir die Kraulquappe.
PS: Für alle anderen Leser ein hundefreies Schmankerl: „Die drei Weisen aus dem Morgenland.“ (Vorgestern waren sie noch zu zweit. Erstaunlich, wie sich doch alles täglich verändert.)

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Nachbarschaft.

Berlin am 19. Juni: In the deep heart of the night we let lose everything

Mit einiger Verspätung ein paar Nachbetrachtungen zur zweiten Springsteen-Messe am Sonntagabend in Berlin:

Zu unserem Erstaunen war die Predigt zu einem Großteil identisch mit der Freitagsandacht in München – normalerweise variiert er viel mehr, diesmal nicht. Die Psalmen, die er durch andere ersetzte, waren überwiegend welche, die nicht zu meinen bevorzugten gehören. Das tut dem Ganzen keinen Abbruch, man verlegt sich dann eben etwas mehr auf die Liturgie an sich und die mantraartigen Beschwörungen der Nacht, der Liebe, der Magie, der vergessenen und geschundenen Seelen.

Was  eine ganz eigene Dynamik zu entfalten vermochte, und nach über zwei Stunden schließlich in „Backstreets“ gipfelte, für mich einer der größten Songs, die er je geschrieben hat und leider viel zu selten live spielt.

Und so schüttelten wir im tiefen Herzen der Nacht schließlich alles ab, was sich aufgestaut hatte, raus wollte, raus drängte und endlich auch raus durfte, laut, lauter, am lautesten, die Augen geschlossen, völlig beseelt, ganz eins mit dem Donnern der Musik, einer Katharsis gleich (oder wenigstens einem Platzregen, wenn man es etwas weniger pathetisch ausdrücken wollte).

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Allein für diesen Moment, der immerhin über 10 Minuten dauerte (gibt es eigentlich einen Begriff für solche Dauermomente?), hat es sich gelohnt!
Für mich lief der ganze Abend nur auf dieses Herzstück hinaus, alles andere war Prolog, Epilog oder Augenblicke, in denen man mal zum Getränkestand oder zur Toilette huschen oder mit seiner Begleitung plaudern konnte – ohne in Panik zu verfallen, man könnte etwas Lebenswichtiges verpassen.

So ließ ich mich gestern eingehüllt in den Nachhall dieser Nacht, dieser Klänge und dieser Stimmung durch Charlottenburg treiben…

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…gönnte meiner Schulter die Ruhe, die sie dringend brauchte, vermisste gleichwohl das Schwimmen schmerzlich (vor allem bei dem herrlichen Wetter!), versuchte mich in Geduld zu üben, hing diesem und jenem nach bis es Abend wurde.

Ein langer Abend wurde es, in den Backstreets von Charlottenburg, in wunderbarer Gesellschaft.

Aus Berlin grüßt euch
die Kraulquappe.

PS: Ja, jetzt ist’s dann auch mal wieder gut mit dem Musikkram, es gibt schließlich noch andere Themen im Leben. Versprochen.

Die Kalkschulter oder: Save the last dance for me

In fünf Tagen endet eine dreijährige Durststrecke: Am 17. Juni rockt Bruce Springsteen das Münchner Olympiastadion.

Für einen nicht mehr blutjungen Fan ist das ein Ereignis, das eine ganze Menge Aufwand bedeutet. Und der finanzielle Aufwand ist noch mit der geringste.

Erste Etappe: Der Ticketkaufstress.
Am Vorverkaufstag Wecker stellen, eine Stunde vor VVK-Beginn an 3 verschiedenen Geräten 2-4 Ticketanbieter in jeweils eigenen Browserfenstern aufrufen. 10 Minuten vor VVK-Beginn Konferenzschaltung zum genauso bekloppten Fan-Kollegen nach Berlin starten. Kreditkarte bereitlegen, Nummer einprägen. Etwa 20 Internetverbindungen warten dann auf den Startschuss zum Einkauf. Irgendeiner von uns beiden wird wie immer Glück haben. Hecheln, Zittern, Schweißausbrüche, hastige Absprachen („Ich glaub, ich hab Berlin“ oder „München ist wieder aus dem Warenkorb geflogen“), ins Telefon gekeuchte Flüche („Verdammt, die Seite hängt!“ oder „Der aktzeptiert meine Prüfnummer nicht!“) und schlussendlich Freudenschreie, wenn 3 bis 15 Minuten nach VVK-Start die heißbegehrten FOS-Tickets endlich im Warenkorb liegen. Der restliche Tag vergeht wie im Suff: Man weiß, man wird dabei sein UND im vorderen Viertel der Arena stehen!

Zweite Etappe: Die Vorfreude.
Nach erfolgreichem Ergattern der FOS-Tickets für mindestens 2-4 Orte der Tournee (je nach Alter, Verfassung und Kontostand) beginnt die Zeit der Vorfreude. Tournee verfolgen, Youtube-Mitschnitte inhalieren, Setlists im Fanforum diskutieren, eigene Requests überlegen oder gar Schilder für diese malen, Songtexte auffrischen, kritische Stellen üben, um keinesfalls während der Show aus dem Takt oder dem Text zu geraten, die Fan-Shirts aus dem Schrank holen, anprobieren und testen, ob der Aufdruck schon abblättert, weil man den verwaschenen Fetzen seit 20 Jahren trägt oder sich die Körpermaße seit 1990 allzu einschneidend verändert haben.

Dritte Etappe: Die Vorbereitung.
Etwa einen Monat vor dem großen Tag bzw. dem ersten Konzert beginnt dann die konkrete Vorbereitungsphase. Sportdosis etwas erhöhen, um 3 Std. Tanzen und Springen durchzuhalten, überhaupt verstärkt auf die Gesundheit achten, um sich nur ja keine Verletzung, Erkältung oder irgendetwas zuzuziehen, das das Vergnügen beeinträchtigen könnte.
Eine Woche vor dem Ereignis täglich 10x vier verschiedene Wetter-Apps aufrufen, um sich mit Prognosen verrückt zu machen oder zu beruhigen. Dasselbe gilt für die Setlists der letzten paar Konzerte: Wenn er xy beim vorletzten Mal gespielt hat, könnte es u.U. bis München wieder dran sein oder umgekehrt: wenn xy die letzten vier Shows nicht dabei war, werden wir es diesmal mit Sicherheit hören.

Vierte Etappe: Das Konzert selbst.
Ab dem Aufstehen nur noch Speisen und Getränke zu sich nehmen, die garantiert zu keinerlei Beschwerden führen. Vormittags leichte sportliche Betätigung, um letztmals die Rückenmuskulatur zu kräftigen und die Schultern zu lockern für dreistündiges Arme-in-die-Luft-Recken, Klatschen usw. Ab Mittag weniger trinken, damit der hart erkämpfte Platz im Pit nicht zu früh einer Pipipause zum Opfer fällt. Je nach Wetter mehrfaches Umziehen: 3-Schichten-Modell oder doch lieber ein kleines Risiko eingehen und die sperrige Goretexjacke daheim lassen? Passendes Schuhwerk wählen, ggf. alles nochmal imprägnieren. Rechtzeitig losgehen, um früh genug am Einlass zu sein (je nach Alter und Verfassung). Kräfte so dosieren, dass man nach 5-1o Stunden Stehen und 3 Std Konzertgenuss noch in der Lage ist, den Heimweg aufrecht und ohne Hilfsmittel anzutreten.

Gell, da kann es einem echt vergehen! Verstehen können das wohl nur Menschen, die auch Fan sind oder es mal waren.

Ich muss zugeben, dass ich über die Jahrzehnte bereits viele, viele Abstriche gemacht habe, was die konsequente Durchführung dieser 4 Etappen angeht. Etappe 1 packe ich noch wie beschrieben, dabei kann man ja auch gemütlich sitzen. Bei Etappe 2 verlässt mich der alte Ehrgeiz schon ein wenig und ich vertraue einfach auf mein umfangreiches Textrepertoire aus den 80er und 90er Jahren, das für alle Ewigkeit in mein Hirn eingemeißelt ist. Man kann halt nicht mehr überall mitplärren, einige der neueren Songs muss man mitsummen, sofern man sie in der ersten Strophe überhaupt schon erkennt. Wurscht! Und der an den Rändern sich auflösende Aufdruck auf meinem Lieblings-Shirt ist auch kein Drama. Schließlich ist der Großteil der Fans gemeinsam gealtert, samt der T-Shirts.

Richtig kritisch wird es mittlerweile bei Etappe 3. Trotz regelmäßigen Sportpensums und sorgsam gepflegter Grundfitness macht einem der Körper seit ein paar Jahren hier und da unerwartet einen Strich durch die Rechnung und lässt einen spüren: Hey, du bist keine 25 mehr! Die Knie, der Nacken, die Hüften, der Rücken, der Kiefer, die Schultern, ach, derlei Malaisen einfach mal im munteren Wechsel in den Alltag eingestreut und – schwupps! – muss man sich eingestehen, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen mittlerweile bei Konzertbesuchen ebenso fest mit einzuplanen sind wie der Regenponcho (als Steigerung sind nur noch möglich: Ohrstöpsel und Klapphocker).  Ein bisschen dämpft das schon die Vorfreude.

Nimmt man die Einschränkungen von Etappe 3 ernst, ist es vernünftig, rechtzeitig Vorkehrungen für Etappe 4, also das Konzert selbst, zu treffen. Vorbei die Zeiten, wo man schon vormittags vor den Stadiontoren campierte und in sengender Hitze oder strömendem Regen bis 19 Uhr ausharrte, um dann einen Kaltstart die Treppen runter in die Arena hinzulegen und sich dort noch weitere 2 Stunden vor der Bühnenabsperrung festzukrallen, bis es mal losgeht.
Ab Anfang 30 ertappt man sich plötzlich dabei, vorsorglich am Tag nach dem Konzert Urlaub zu nehmen, um sich von den Strapazen erholen zu können. Ein paar Jahre später nimmt man auch schon am Vortag des Konzerts frei. Und eines Tages lässt man den Irrsinn mit dem stundenlangen Anstehen einfach bleiben, kauft sich zwar immer noch ein FOS-Ticket, geht aber dem Rücken und den Knien zuliebe erst eine Stunde vor Konzertbeginn zum Stadion (und nimmt trotzdem 3 Tage Urlaub).

Diesmal ereilte mich mitten in Etappe 2 ein für einen Fan herber Schicksalsschlag: Ich bekam Schulterbeschwerden. Schlimme Schulterbeschwerden. Obwohl ich Orthopäden nicht über den Weg traue, habe ich einen aufgesucht, um mir bestätigen zu lassen, was ich selbst schon diagnostiziert hatte, da ich das Ganze vor einigen Jahren an der anderen Schulter erlebt hatte: Kalkschulter. Inklusive Bursitis (was wesentlich netter klingt als „Schleimbeutelentzündung“, finde ich). 10 Tage Ibuprofen gefressen, keine Besserung (außer komatösem Nachtschlaf ohne jeden Schmerz :-)). Ratlos, frustriert, ein Gefühl von Älterwerden (bzw. -gewordensein) und, naja, Verkalkung.

Ich sah Etappe 4 ernsthaft in Gefahr, denn wenn mir die Schulter schon beim Anziehen eines Shirts höllisch weh tut, wie soll ich da 3 Std Jubeln und Klatschen durchhalten?
Ganz zu schweigen von dem Moment, auf den wir Bruce-Fans alle insgeheim hoffen:

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Stagediving Bruce

Was, wenn er wegen meiner mangelnden Kraft unbequem inmitten seiner Fans liegen müsste oder gar aufgrund meiner instabilen Schulter zu Boden fiele? Nicht auszudenken! Der Gute geht schließlich stramm auf die 70 zu und muss mit größter Sorgfalt behandelt werden!

Was also tun, um das Konzert in alter Manier feiern und genießen zu können und ggf. auch diese Mega-Panne beim Stagediving zu verhindern? Eine Ibuprofenkur? Die teure Stoßwellentherapie bezahlen? Einen anderen Orthopäden aufsuchen?

Meine Rettung hieß Zaunfink.

Mit Zaunfink bin ich seit meiner Meniskus-OP vor 3 Jahren befreundet, sie war die Physiotherapeutin, zu der ich vier Tage nach der OP mutlos und niedergeschlagen auf Krücken hinhumpelte, die mir Gehen, Treppensteigen und Hinknien wieder beibrachte und mir vor allem die Zuversicht gab, dass ich irgendwann wieder ein „normales“ Knie haben würde, mit dem ich auch nachts auf der Seite liegen und schlafen können würde (was tatsächlich so kam).
Da ich damals noch Privatpatient war, wurde uns der Luxus zuteil, in über 20 langen Sitzungen nicht nur mein Knie auf Vordermann zu bringen, sondern uns auch nebenbei unser Leben zu erzählen und festzustellen, dass wir so viele Gemeinsamkeiten haben, dass mein wiederhergestelltes Knie keinesfalls das Ende unserer Bekanntschaft markieren würde.

Außerdem: In jedem gut sortierten Freundeskreis sollte man eigentlich neben einem Rechtsanwalt, einem Tierarzt, einem Steuerberater, einem Kfz-Mechaniker, einem Hardware-Experten, einem Weinbauern und einem Ferienhausbesitzer spätestens ab 40 auch einen Physiotherapeuten haben.

Zaunfink und ich haben den Deal, dass ich in Notfällen meinen Körper außerhalb ihrer Praxiszeiten zur Reparatur vorbeibringen darf und mich dafür mit einem Abend in unserer Lieblingsbar revanchiere – wobei wir nie adäquat die Menge wegkippen, die Zaunfink mit seiner Hände Arbeit in mich investiert hat. Aber unter Freunden geht es letztlich ja um die Gesamtbalance – und da ist bei uns alles im Lot.

So verbrachte ich also einen Teil des gestrigen Samstags in der Praxis und dort mit Herbert…

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Lerneinheit „Schulter“

…einer gründlichen Anamnese durch den Zaunfink…

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Zaunfink bei der Vorarbeit

 

Befundbogen

Kraulquappes Kalkschulter in Wort und Bild

… deren Ergebnis (beängstigende Blitze und Ausrufezeichen überall auf dem Papier!) mich bestürzt und willenlos auf die Pritsche sinken ließ …

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Folterbank

… wo dann über eine Stunde bis an die Tränengrenze an mir herumgedehnt, -gedrückt, -gekurbelt, -gestreckt und -gebogen wurde …

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Körperteil des Grauens

… bis ich winselnd, massakriert und benommen von der Pritsche glitt, aber – siehe da! – erstmals seit Wochen wieder ohne Verrenkungen in mein T-Shirt schlüpfen konnte. Auf dem Heimweg kroch ein Hauch von Hoffnung in mir hoch, dass ich in fünf Tagen zwar vielleicht noch keinen Einsatz beim Stagediving oder Crowdsurfing gewachsen wäre, aber zumindest hierfür fit sein könnte:

Danke, lieber Zaunfink, dass du deiner kalkigen Kraulquappen-Freundin hilfst, auch in fortgeschrittenem Alter noch an solchen Fan-Freuden teilhaben zu dürfen!

Lockere Schultern fürs Beklatschen der heutigen EM-Tore und einen schmerzfreien Wochenausklang wünscht euch

Eure Kraulquappe.

 

PS: @Zaunfink: hab ich dir eigentlich gesagt, dass ich 2 Tage nach dem Münchner Konzert den nächsten Einsatz habe? Bist du am Tag dazwischen da?