Holy Spirit oder: Freude und Hoffnung.

Zu Pfingsten, dem Fest der Freude und der Hoffnung, erschien manchem der Heilige Geist – und uns erneut der Handwerksfreund.


Die übergabefähige Renovierung der alten Wohnung – der Handwerksfreund erledigte das während der Pfingsttage quasi en passant und in gewohnter Perfektion (Satz des Tages: „Ich find‘ meine eigenen Löcher nimmer, so gut sind die übermalert!“) – feierten wir alle miteinand bei Speis und Trank hinter dem Rücken der Patrona Bavariae, im schönen Westend.
Die Herren über ihre Gebirgsjägerzeiten am Fuße des Watzmanns plaudernd, das Dackelfräulein knochenkauend und ich mit einer Portion Spargel (man kommt ja vor lauter Werkeln nicht mehr zum Kochen).

Die Party war leider nur von kurzer Dauer, denn das Ende der einen Arbeit markiert momentan ja zugleich den Beginn der nächsten (und so wird das hier noch ein paar Wochen weitergehen – das Ganze ist, nebenbei bemerkt, für alle Beteiligten auch ein großes Selbsterfahrungsprojekt, jeder kommt da auf seine Art und Weise an seine Grenzen oder wächst über sie hinaus, eine spannende Sache!, und wie ich ja schon mal sagte: wenn wir das hier gut überstehen, dann samma Freunde fürs Leben oder gar für zwei Leben, denn das ist echt nicht ohne, dieses gemeinsame Gewerkel).

Seit heute Morgen geht’s nun dem Speisekammerl an den Kragen. Nach präzisem Aufmaß und Skizzen ab in den Baumarkt, da hat man jetzt schon eine gewisse Übung beim Parken-Suchen-Schleppen (nächste Woche können wir da blind durchwandern).

Wieder daheim dann raus mit dem alten, maroden, muffigen Holzglump und ab zum Wertstoffhof…

…wo ich mit den sonnengegerbten Haudegen, die einen bayrisch-charmant von Container zu Container kommandieren, bereits auf Du und Du bin.
Anschließend das Dackelfräulein an in der Isar ausführen…

…die Verpflegung für die nächsten beiden Tage organisieren, die Infrastruktur am Laufen halten (und so den Handwerksfreund bei Laune).

Derweil der Handwerker daheim handwerkt und es ist ein einziges Gesäge und Gehämmer und Gestaube…

…was auch an den Nerven sägt, aber hoffnungsfroh blick‘ ich nach vorn, dem Ergebnis entgegen, das sich schon abzuzeichnen beginnt…

…und wieder schön nach Fichte duften und jeden Ordnungsfanatiker frohlocken lassen wird.

Die Hundemadame: selig, permanent mit von der Partie zu sein, gelassen inmitten all der Sägespäne fläzend…

…und sich keinen Millimeter rührend, gemütlich in der Sonne dösend – und wie immer im Hier und Jetzt vollkommen zufrieden.

Hauptsache, ihre Futterdosen sind alsbald wieder gut zugänglich.
Völlig wurscht, in welchem Kammerl.

Song der Woche.

Rain pourin‘ down, I swing my hammer
My hands are rough from working on a dream
I’m working on a dream

Let’s go!

I’m working on a dream
Though trouble can feel like it’s here to stay

Drei Tage hatten wir hier bei absolutem Mistwetter Besuch vom Handwerksfreund – und ich muss sagen: Diridari hin oder her, es hat sich dermaßen gelohnt, die ganze Aktion, und am Ende waren alle glücklich und zufrieden.

Das Gepäck vom Handwerksfreund aus dem Allgäu (ein Ausschnitt).

Gemeinsame Unternehmungen wie Baumarktbesuche können die Freundschaft festigen (alleine Ausladen ebenfalls).

Kammerspiel, Part I: Rohrumbauungen.

Kammerspiel, Part II: Weitere Rohrumbauungen.

Kammerspiel, Part III: Rohrkurven ohne Ende.

Kammerspiel, Part IV: Die Kammerzofe erhält ein maßangefertigtes Stiefelfach.

Kammerspiel, Part V: Sonderschnitzerei für den Sicherungskasten.

Kammerspiel, Part VI: Das Kammerkonzert kann beginnen!

Eine Spitzen-Abstellkammer ist das geworden, sag‘ ich Ihnen!

Individuellst gestaltet, jeder noch so schräge Wunsch wurde berücksichtigt („Könntest du die Regalhöhe bitte an die Klorollenhöhe anpassen?“ / „Ich bräuchte bitte noch einen Haken für die Fliegenpatsche!“).

Gut, ein bisserl viel Leergut ist zammkemma, aber im Kammerl drin ist’s halt recht warm, da laufen die Heizungsrohre durch, die man jetzt auf einer Seite gar nimmer sieht, weil sie – schick holzverschalt – das kritische Hausfrauenauge nicht mehr beleidigen.
Also hat er eben an Durscht ghabt, der Herr Handwerker. Zum äußeren Abkühlen isser eh immer raus aufn Balkon – immerhin eine Loggia! – so dass er nicht im strömenden Regen hat sägen müssen.

Mit dem Dackelfräulein hat er lustiges Werkzeug- und Krepprollen-Kullern im Flur gespielt und tapfer das Scheinmutterschaftsgejammer ertragen.
Gekehrt hat er auch ordentlich und für die im Sitzen eingenommenen Imbisse auf den cremeweißen Vitra-Stühlen hat er sich stets brav alle Sägespäne vom Gwand geklopft. Solche Sperenzchen würd‘ ein „normaler“ Handwerker, den man sich ins Haus bestellt, ja niemals mitmachen (aber dem serviert man auch kein indisches Curry oder einen Quinoa-Salat nebst einem Schoppen Roten).

Letzter Akt nach dem Kammerspiel: Zusammenpacken der Gerätschaften für das Pfingstprojekt (Renovierung der alten Wohnung).

Insgesamt waren und sind wir hochzufrieden mit der ersten Werkelwoche im neuen Zuhause.
Es lebe das Handwerk & das Hausmöbel!

„Das Hausmöbel“ (Aus dem Konversationslexikon „Der Große Polt“)

Und genau so war’s: zum Abschied sagte er leise „Service!“ und „Bis Sonntag!“, man klopfte einander anerkennend für das gemeinsam Durchgestandene und Entstandene auf die Schulter (schnaufte dann unbeobachtet erst amal durch) und versprach zum Abschied, nach einem wohlverdienten Pausentag dahoam die To-Do-Liste für die vier Tage ab Pfingsten zu studieren (Schwerpunkt „Speisekammer“ und „Kleinkram, vermeintlicher“).

Wir wünschen der Leserschaft schöne Feiertage, tolle Ferien und erholsame Urlaube und was die Menschheit halt so macht, wenn sie nicht gerade den letzten Zaster in den Um- und Ausbau der Wohnung steckt.

Herzlich grüßt Euch –
Die Kraulquappe.

Imponderabilien.

Der zum Tage und zur Seelenlage passende Auszug aus meiner persönlichen Bibel „Der Große Polt. Ein Konversationslexikon.“

Ja, der Mensch, diese ewige, elende Imponderabilie!

Aber vor allem der Schlusssatz erzeugte heute allergrößten Widerhall.

Und das trotz des Backofenputzes.

Vermutlich lag’s an der abendlichen Fluchtmöglichkeit vor der Visage des Backofens. Ins Theater, zum Back-in-town-Einstandsgeschenk des Papas (danke!).

Magazin der Woche.

Hätte der Kiosk nicht wegen des Feiertages geschlossen – ich hätte sofort zugeschlagen, obwohl ich sonst nie den doofen Focus lese:

Eine – wie ich finde – äußerst gelungene, sinnvolle, zeitgemäße Kombination der Titelthemen: Raus aus der Einsamkeit & rein in die neue Bude.

Und das klappt bei den teuren Mieten hier in München einfach besser, wenn einem Freunde unter die Arme greifen. Und es ist doch geradezu spitze, wenn es da so viel zu tun gibt, dass der Einsamkeitsfaktor dadurch nicht nur für die klägliche Dauer von ein paar Hand- oder Ratschlägen, sondern gleich auf Wochen (!) gegen Null sinken wird.
Lebenslänglich stabile Arbeitsplatten und Speisekammer-Innenausbauten werden in lebensverlängernder Gemeinschaftsarbeit montiert werden, dazu noch eine gratis Leberkässemmel (vom Vinzenzmurr, versteht sich) in der Mittagspause und ein Freibier nach Feierabend (aber dann muass a Rua sei, man soll’s ja a ned übertreibn mit de Spezln).

Super Deal, für alle Beteiligten (erst recht, wenn a Schwob mit von der Partie is‘!), nicht wahr?
Sie werden das hier mitverfolgen dürfen, sofern Vodafone das mit dem Internetanschluss zustande bringt – in 2 Wochen geht’s los!

Wir aber spucken schon heute in die Hände und feilen noch ein wenig am Projektplan herum, passend zum Tag der Arbeit. Denn morgen rückt der Handwerker zur gründlichen Inspektion aller Wohnungen und Aufgaben sowie zum Verfassen der ersten Baumarkt-Einkaufsliste an (damit das dann auch zügig starten kann und man nicht unnütz Zeit verplempert mit Oho!- und Aha!-Sagen). Wir sind gespannt!

In diesem Sinne: einen schönen Feiertag allen Leserinnen und Lesern!

Song des Tages (18).

In schönster Frühlingssonne durch den Wald gesprintet (erstmals seit Monaten in leichtem Gewand), den uralten iPod wiederbelebt (kein Ersatz für den schönen Schlanken in pink, aber mei), die 380 Songs umfassende Liste auf Zufallswiedergabe gestellt (ausschließlich der Lebenssoundtrack, der in letzter Zeit viel zu kurz kam) und auf dem Trampelpfad mit Blick hinüber zu den Bergen (dort hinten am heimatlichen Horizont leuchtend und lockend) eine Dynamik und Freude verspürt wie schon lange nicht mehr.

Grab your ticket and your suitcase, thunder’s rolling down this track
Well, you don’t know where you’re going now, but you know you won’t be back
Well, darling, if you’re weary, lay your head upon my chest
We’ll take what we can carry, yeah, and we’ll leave the rest

Well, big wheels roll through the fields where sunlight streams
Meet me in a land of hope and dreams

I will provide for you and I’ll stand by your side
You’ll need a good companion now for this part of the ride
Yeah, leave behind your sorrows, let this day be the last
Well, tomorrow there’ll be sunshine and all this darkness past

Well, big wheels roll through fields where sunlight streams
Oh, meet me in a land of hope and dreams

Mit dem Song grüß‘ ich ganz besonders die S. aus dem schönen Wien (in großer Vorfreude auf unseren Konzerttrip nach Leipzig: das grab your ticket ja gerade noch mal gerettet, trotz der kleinen Panne…) sowie den S., der mich bei einem aktuellen Zukunftsprojekt so großartig unterstützt (worüber beizeiten noch zu berichten sein wird).

Einen Frühlingsschwung wünsch‘ ich der geschätzten Leserschaft sowie einen schönen, sonnigen Feiertag!

*****

@Wien: Kanntest du diese Version schon? (Veteranenvorspann überspringen & Einstieg bei 1:23!)

Ausruhen.

Das Daumendrücken hat geholfen!

Foto: Andrea Itze vom Blog „Anwolf“ (vielen Dank nochmal!)

Das Dackelfräulein hat Narkose und OP soweit gut überstanden…

– nun schnaufen wir erstmal durch, warten auf baldige Heilung der Wunde und den hoffentlich harmlosen Befund.

Hier ist jetzt also Ruhe angesagt sowie Fokussierung auf anderes, das vor lauter Rissen im Nervenkostüm und emotionalen Achterbahnfahrten doch etwas auf der Strecke blieb.

Wir verabschieden uns daher bis zum Monatsende in die Rekonvaleszenz und Schreibklausur.
Euch allen herzlichen Dank für die große Anteilnahme und eine gute Zeit bis zum Wiederlesen/-sehen/-hören!

Ex umbra in solem!

Ablenken.

Zwei Tage bestes Ablenkungsprogramm!

Die Freundin hat nochmal die Nähnadel geschwungen und aus dem Billig-Babyhöschen einen feinen Dackelpyjama für die Nächte nach der OP fabriziert, aus dem sich das Fräulein hoffentlich nicht herauswinden kann.

Probetragen des Dackelhinterbein-OP-Schutzes…

…mit justierbaren Hosenträgern. Passt!

„Nettes Gewand für nur 8€“, denkt sich der Mensch.
„Was soll jetzt dieser Unsinn?“, fragt sich der Hund (macht aber für ein paar Stückerl Kärntner Bergkäse alles brav mit).

Das beim Medizinischen Fachhandel für malade Haustiere bestellte Teil für 18€ hat hinten und vorne nicht gepasst und ist schon wieder auf dem Weg retour. Es geht einfach nix über ordentliche Handarbeit & Maßanfertigungen.

Gestern dann, pünktlich zum Frühlingsbeginn im schönen Oberbayern, ganztags in die Berge zum Durchlüften.

Die Tannen auf 1.000 Metern Höhe verschneiter als an Weihnachten…

… und nach den zapfigen Stunden im Freien mit der Graseck-Gondel wieder hinab ins Tal.

„Die Phantasie ist ein ewiger Frühling.“ (Friedrich Schiller)

Viel Liebe, Freundschaft und Zuspruch von außen (ganz herzlichen Dank dafür!).

Zur Frühstücksbreze heute die erfreuliche Botschaft, dass der fesche Kiefer sich im Juni die Ehre gibt (und hoffentlich seinen dämlichen Cowboyhut daheim lässt) und kurz danach noch ein überaus nettes und lustiges Telefonat mit einer niedersächsischen Dame vom Kundenservice der Krankenkasse. Mein Orthopäde hat mir ein Tensgerät verordnet, das sei „so eine Art Vibrator für den Ellenbogen“, also ein „echt cooles Teil“, wie mir die Niedersächsin von der BARMER mit ihrer wunderbaren Sabine-Töpperwien-Stimme erläutert – „da werden Sie schon Spaß mit haben“ (uns beiden rutscht ein kurzes, dreckiges herzhaftes Lachen raus). Na dann!

Summa summarum nehme ich das mal als gutes Omen, hoffe auf ein paar Stunden Schlaf heute Nacht und einen reibungslosen Ablauf des für morgen Anstehenden.

Sichabsetzen.

Nur ein paar Mark in der Badehose sind wir an einem Samstag zuerst ins Schilf und dann ins Wasser gegangen, um gegen strenges Verbot in die Schweiz zu schwimmen (…).

Beide hatte wir diese Idee einer Flucht, auch wenn M. das Vorhaben anders nannte und damit mehr vorantrieb; er sprach vom Sichabsetzen ins neutrale Ausland, das wir in Angriff nehmen sollten. Immer wieder diese Formulierung, Sichabsetzen, sein Appell an uns, und auf einmal ist es soweit, wir schwimmen einfach los, von einer Bucht im Schilf aus, schwimmen, obwohl das Wasser nicht warm ist, kaum zwanzig Grad, und obwohl wir keine Übung haben, nur uns beide und etwas Mut.
Wir schwimmen nebeneinander, nicht zu hastig, nicht zu langsam, wir reden nicht, wir atmen nur.

(…) Und als das Schilf hinter uns nur noch ein gelber Streif ist, zittrig im Dunst, und unsere Füße plötzlich in kalte Strömungen kommen, da gibt es schon kein Zurück mehr, nur noch ein Weiter, jetzt doch etwas hastig, wie die Vierbeiner, und auch unter Tierlauten, rauen Tönen, um sich Mut zu machen.

(…) Und so schwimmen wir weiter, Seite an Seite bis zum Landungssteg. Und den erklimmen wir, als keiner hinschaut, und lassen uns hinter dem Zollhäuschen trocknen, dann geht’s in Badehosen zum nächsten Kiosk, und M. legt seine Münzen hin. (…) Und das reicht für eine Tafel Sprüngli und vier Maryland-Zigaretten, die es in der Schweiz damals einzeln zu kaufen gab, für eine Cola und ein Päckchen Streichhölzer. Wir gehen mit dem Einkauf ans Wasser, an eine geschützte Stelle, die sich gleich findet, vor der Mauer einer Caféterrasse – der Instinkt für geschützte Stellen begleitet uns beide überall hin. Wir teilen Schokolade und Cola, wir rauchen die vier Zigaretten und sehen den Möwen zu; unser Haar ist schon lange getrocknet, aber wir spüren noch den See an der Kopfhaut.

(…) Wir wollen bleiben, wo wir sind, in der Schweiz, die wir schwimmend erreicht haben – wie die Emigranten, sagt M., nur ohne Mantel; wir wollen uns vorstellen, dass es kein Zurück mehr gibt, dass drüben die Häscher warten und wir uns hier durchschlagen müssen, dass wir unsere letzten Zigaretten rauchen, bevor wir uns weiter absetzen, über die Alpen in den Süden.

Wir hocken da und schöpfen Kraft, nicht aus der Schokolade, nicht aus den Zigaretten oder der Cola, nur aus der gemeinsamen Sicht auf die Dinge.

[Bodo Kirchhoff: Eros und Asche, S.270 f.]

Nach etlichen Jahren wiedergelesen, anlässlich eines Geschenks für eine Freundin in der Schweiz (was ein plötzlicher und so stimmiger Impuls war: dieses Buch, für diese Freundin, jetzt).

Beim Wiederlesen ans erste Lesen erinnert, vor fast sieben Jahren in Süditrol war es, unterhalb einer verwitterten Festung in einer Hollywoodschaukel sitzend, ab und an von der Lektüre aufblickend und die Augen in den wilden Garten des Hotels versenkend, bis Butz, der entzückende Rauhaardackel eines wellnessurlaubenden Männerpärchens, durchs Bild fegte und mit dem Fallobst spielte (oder den Blick an die Berge auf der anderen Talseite heftend, hinter denen bei klarer Sicht die Spitzen des Rosengartens hervorblitzten).

Und wieder die letzten 20 Seiten mit feuchten Augen gelesen (sogar mehr als das): Freundschaft, Hund, Jugend, Liebe, Alter, Tod…
Dazwischen die passenden Fetzen aus einem Song des so zarten, androgynen Antony: „I find you with red tears in your eyes“ und „I whisper the secret in the ground“.

Damals schließlich den Buchdeckel mit zitternden Händen zugeklappt, eine Stunde lang nicht aufstehen können und in der Schaukel hin und her gewippt, bis die Tränen getrocknet waren.

Diesmal ohne Schaukel, Garten und Berge, dafür nun selbst so einen Butz habend, der einen mit nachdrücklichem Fiepsen darauf hinweist, dass sowohl Gustl, der Geburtstagsgeier, dessen Thorax bereits schlimme Bissverletzungen aufweist, als auch ich justament zu Opfern der heutigen Spiellaune auserkoren wurden.

No time to shed a tear.

Ein zweiter Versuch über die Liebe: Zeugen.

*****

Es war wenige Tage vor meiner (Erst-)Hochzeit.
Nach einem langen Arbeitstag saß ich mit Kollegen an der Bar eines bedeutungslosen Hotels im ebenso bedeutungslosen Sankt Ingbert, das irgendwo östlich von Saarbrücken liegt, als mich eine Freundin anrief und sich nach meiner Verfassung erkundigte und fragte, ob alles in Ordnung sei, so kurz bevor ich den Bund fürs Leben schließen würde. Ihren Job als Trauzeugin schien sie ziemlich ernst zu nehmen.

Ich schnappte mir meinen Drink, verzog mich auf mein Hotelzimmer, da solche Nachfragen natürlich nicht vor Kollegenohren beantwortet werden konnten.
Recht unvermittelt stellte sie mir im weiteren Verlauf des Telefonats eine echte Gretchenfrage: Ob ich mir in meiner Liebe zu M. denn sicher sei, wollte sie wissen. Was sie damit genau meine, wollte ich zurückwissen. Naja, sagte sie, ob es eben so sei, wie in No surrender und wie wir uns die Liebe damals, als wir 16 waren, vorgestellt hatten, und diese Ahnung, einem Manifest gleich, mit weißer Tusche auf schwarzem Papier für die Ewigkeit festgehalten, eingerahmt und in unseren Jugendzimmern übers Bett gepinnt hatten.
„Ich glaube schon“, entgegnete ich, und spülte den seltsamen Nachgeschmack, den diese Antwort sogleich auf meiner Zunge hinterlassen hatte, schnell mit dem restlichen Cocktail hinunter. Die Freundin ließ natürlich nicht locker, so wie sich das gehört für wahre Freunde, und legte nach: „Wie, du GLAUBST es nur? Und du meinst, DAS wird reichen?“ – „Ja, ich denke, dass es reichen wird“, hörte ich mich sagen.

Nun ja, es hat nicht gereicht.
Und das Verflixte daran war, dass ich es ganz genau gewusst hatte, damals, auf dieser Hotelbettkante sitzend, mit dem viel zu süßen Mai Tai in der einen und dem Telefonhörer mit der Trauzeugin dran in der anderen Hand.

Eine zurechtgedachte Liebesmöglichkeit war es, die ich fühlen und festhalten wollte, damals, auf meiner verzweifelten Suche nach einem Ort, den ich mein Zuhause würde nennen können.

*****

Den Anfang vom Ende der Freundschaft mit C. besiegelte nach einem zweijährigen, mit großer Mühe und Qual verleugneten Auseinanderleben schließlich ein Satz, der bei einer abendfüllenden Diskussion im „Radha“, unserem Stamm-Inder, fiel.
Er war C.s Antwort auf meine Frage, ob und wenn ja, weshalb sie – glücklich verheiratet und Mutter einer fröhlichen Tochter im Grundschulalter – sich eigentlich noch ein weiteres Jahr mit dieser extrem nebenwirkungsreichen Hormonbehandlung schinden wolle, nur um irgendwie und mit aller Macht vielleicht doch noch die Voraussetzung für ein zweites Kind schaffen zu können, das dann via Eizellspende in einer spanischen Klinik gezeugt bzw. ins Leben gerufen werden sollte.
„Weißt du, ich habe einfach so viel Liebe zu geben“, antwortete sie mir damals.

Huch!?!
Entweder hätte ich dazu den Rest der Nacht weiterfragen müssen oder ich hielt für immer meinen Mund zu dem Thema. Ich entschied mich fürs Beibehalten der Sprachlosigkeit, in die mich dieser Satz schlagartig hatte verfallen lassen.
Es war das erste Mal in unserer langen Freundschaft, dass wir beide froh waren, als der Inder um uns herum die Stühle hochzustellen begann und damit unmissverständlich das Zeichen zum Aufbruch gab.

Bald darauf trennten wir uns einvernehmlich.
Als sie mir meinen Hausschlüssel in den Briefkasten warf, lag ein Zettel bei. „Mir ist die Liebe abhanden gekommen, um unsere Freundschaft fortzuführen.“, war darauf zu lesen.

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*****

An einem schwülwarmen Sommernachmittag, ich saß schwitzend, barfuß, ermattet und lustlos in meinem Büro, klopfte es energisch an meine Tür, und ohne mein „Ja?“ oder „Herein!“ abzuwarten, betrat Frau G. den Raum. Nein, sie betrat ihn eigentlich nicht, sondern sie stolzierte herein, affektiert wie eine überdressierte Lippizanerstute. Schüttelte die Mähne, blähte die Nüstern und kam schließlich schnaubend nach einem Hufstampfen zum Stehen.

Frau G. war die neue Lebensgefährtin von A., mit dem ich viele Jahre zuvor eine kurze Affäre gehabt hatte, die aus diversen Gründen nicht das Zeug zu mehr hatte.
Einer davon war der, dass A. sich nach wenigen Wochen entschloss, als Demonstration seiner Liebe all jene CDs zu erwerben, die ich zuhause in meinem Musik-Regal stehen hatte. Bei einem der Wochenendbesuche bei ihm dudelte mir, als ich aus dem Auto stieg und durch das Gartentürchen Richtung Haus ging, von der Terrasse Drive all night entgegen (an einem Mittag im Hochsommer! ja, ist das denn die Möglichkeit? – nein, das geht gar nicht, das ist ein Song für Dunkelheit und schlaflose Nächte! aber woher sollte er das auch wissen?).
Drinnen sah ich dann die vielen Springsteen-, Waits-, Dylan-CDs – meine Musik! – neben seinem Wasserbett liegen, auf dem ich schon bald nicht mehr umherwuppern würde, wie mir in dem Moment schwante.
A. und ich hatten dann recht bald keinen Kontakt mehr, außer man lief einander zufällig in der Firma über den Weg, was so gut wie nie der Fall war.

Zurück zu dem Auftritt von Frau G. an jenem Sommernachmittag.
A. war zwischenzeitlich ein hohes Tier in der Firma geworden, und dank des Flurfunks hatte ich auch bereits erfahren, dass er was mit einer seiner Mitarbeiterinnen, nämlich Frau G., angefangen hatte.
Im Stillen fragte ich mich, welche CDs er wohl angeschafft haben würde und ob Frau G. überhaupt Zeit zum Musikhören hatte, bei all der Karriere, die sie so verbissen zu machen versuchte.
Frau G. war eine sehr energische Person auf sehr hohen Absätzen (die sehr energische Geräusche machten), mit sicht- und spürbarer Disziplin von der allgemeinen Fitness über die Figur bis zur Frisur (in jeder einzelnen getönten Strähne eine Spannung wie in den durchgestreckten Knien und dem kerzengeraden Rücken), einer durchdringenden, harten Stimme (die durch das rollende „r“ ihres osteuropäischen Akzents noch an Schrecken gewann), kettenrauchend und permanent im Kampfmodus.

In meinem Büro stehend holte sie entschlossen Luft und zischte mir zu: „A. hat mirrr alläs von Ihnän errrzählt, ich habe Ihrrrä Brrriefä von frrrüherrr geläsen und ich möchte Sie warrrnän: Wagän Sie äs ja nicht, meinen A. noch jämals zu kontaktierrrän. Denn wirrr sind fäst zusammän und wirrr liebän uns – und zwarrr für immärrr! Das wirrrd Ihnen A. auch gerrrnä bäzeugän!“
Was für eine Ansage, ich war sehr beeindruckt und zugleich sehr verwundert, was wohl den Anlass gegeben haben könnte, dass Frau G. plötzlich meinte, mir das mitteilen zu müssen.
Lehnte mich in meinem Bürostuhl zurück und versicherte ihr, ich habe schon seit Jahren keinen Kontakt mehr zu A. und sei sicher, dass er das ebenso bezeugen könne wie das feste Zusammensein mit ihr.
Sie schnaubte noch ein paarmal, scharrte mit den Hufen und verließ mit wehender Mähne mein Büro.

„Für immärrr“ hat dann übrigens keine zwei Jahrrrä gedauert (Frau G. flog anschließend auf den Schwingen ihrer Karriere auf und davon).

*****

Heute Mittag zum Spaziergang an den See gefahren.
Auf halber Strecke wie immer Einkehr auf ein wärmendes Getränk. Ein Paar um die 60 sitzt am Nebentisch und plaudert im Säuselton über das eigene, noch so frische und unbesudelte Zusammensein und grenzt sich zur Zementierung der Exklusivitätssehnsucht verbal heftigst von allen anderen ab, allen voran von „de junga Leit, die wo des Kuscheln verlernt ham“. Dabei sei das doch das A&O einer Liebe, wenn es halt eine echte Liebe sei, so wie die ihre, und nicht nur um schnellen Sex ginge, so wie bei de junga Leit heidzudog.
Man vergewissert sich durch permanentes Getätschel dieser Echtheit oder seiner selbst oder des Feuers, das zwischen ihnen lodern möge. Erst vor zwei Wochen hatte man einander bei Feierlichkeiten gemeinsamer Bekannter am Eibsee kennengelernt. Und man hat noch so viel vor – aber hallo!

Er schwafelt sie voll mit der x-ten Wiederholung der gemeinsamen Kennlernstory, die gerade mal 14 Tage alt ist und bei der sie ja wohlgemerkt ebenfalls zugegen war, aber seinen Worten lauscht, als höre sie das alles zum allerersten Mal.
Sie hängt an seinen Lippen, schiebt ihr Dekolletee mit jedem seiner Sätze weiter über die Tortenstücke, und schließlich entfährt ihr ein kleines Stöhnen, während er die Details jenes Abends für sie ausschmückt als verfasse er gerade ein Drehbuch für eine opulente Seifenoper: „Als ich dich zum Buffet gehen sah, mit deinen wippenden Brüsten und deinem weiblichen Hüftschwung, da war es sofort um mich geschehen, da wusste ich: Die Frau musst du haben, der musst du die Sterne vom Himmel holen. Und zwar alle!“. Weil die Lautstärke bei seinem heißblütigen Monolog etwas aus dem Ruder gelaufen war, hebt sie den Finger vor die Lippen und deutet ihm an, leiser zu sprechen. „Das darf jeder hören, meine Liebe!“ – schmettert er lautstark ihren Fingerzeig ab.

Als unfreiwilliger Zeuge solch herausposaunter Leidenschaft bereits ein wenig errötet – Knistern und Funkenflug sind längst im gesamten Lokal spürbar! – versinke ich tiefer und tiefer in die Polster meiner Sitzbank und wage es kaum, meine heiße Schokolade mit dem metallenen Löffel umzurühren. Man möchte ja weder auffallen, noch stören!
In der hintersten Ecke des Seelokals stochert ein anderes älteres Paar derweil stumm in dem gemeinsamen Viktoriabarsch herum, der mit glasigen Augen und in traurigtoter Seitenlage den Spätherbst der Ehe seiner Verzehrer kaum perfekter symbolisieren könnte.

Im Mittelpunkt des Restaurants hat das glühende Bekenntnis eine kleine Atempause eingelegt. Die beiden Frischverliebten führen vor Erregung bebend synchron ihre Kaffeetassen zum Mund, nippen daran und blicken einander unendlich lange und tief in die Augen.
„Du bist ja so ein Kuschelbär!“ haucht sie ihm dann zu, erhitzt lächelnd und mit nervösen Fingern das kleine Kreuz der Halskette in ihrer Busenfalte neu ausrichtend, danach den Ober heranwinkend, um sich ein weiteres Tässchen zu bestellen.
„Ich kann keinen zweiten Kaffee trinken, meine liebe Inge“, sagt er, „sonst steh‘ ich heut Nacht senkrecht im Bett, wegen dem zweiten Haferl – und wegen dir ja sowieso.“. (Der alte Kuschelbär – höhö!)

Wo kämen wir nur hin ohne eine Portion Größenwahn in Liebesdingen?, denke ich. Wir blieben alle armselige Gefangene in unseren Gehäusen und Flüchtlinge vor dem Leben.

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Das Dackelfräulein und ich spazieren am Seeufer entlang zurück zum Parkplatz.
Mir sind die Taschentücher ausgegangen. Die Haselpollen nehmen darauf keine Rücksicht und fliegen weiter munter umher. Ich schniefe so vor mich hin, ziehe die Nase hoch, behelfe mir mit dem letzten, völlig durchnässten Fetzchen und dem eh schon vom Ballspielen versauten Handschuh. Das Gerotze nervt ziemlich. Irgendwann fluche ich.

Pippa dreht sich sofort um, wirft mir einen besorgten Blick zu, und weil ich just in dem Moment erneut und offenbar dramatisch schniefe, kommt sie zu mir und stupst mit ihrer Nase an mein Bein.
Es ist dieses spezielle Stupsen, das so viel bedeuten soll wie „Na, mein Mensch, ist alles gut mit dir? Ich bin doch da!“, und das mich jedesmal zutiefst rührt.
Also beruhige ich sie, sage ihr, dass alles gut ist, gebe das Kommando zum Weiterlaufen, dem sie auch folgt. Da ich aber nach wenigen Schritten schon wieder seltsame Nasengeräusche von mir gebe, wiederholt sich das Ganze: Umdrehen, Gucken, Kommen, Stupsen. Diesmal belasse ich es nicht bei „Alles gut“ und „Geh schön weiter“, sondern beuge mich zu ihr hinunter, streichle sie und ernte dafür noch einen Stupser.

Und dann passiert es, ich kann es nicht zurückhalten,und sage diesen Satz, den ich eigentlich nur zuhause hinter verschlossenen Türen ausspreche, weil sie ihn ja sowieso nicht versteht und weil man sich und anderen daher diese Peinlichkeit in der Öffentlichkeit ersparen sollte: „Ich liebe dich über alles!“
In dem Moment höre ich Schritte hinter mir. Das Viktoriabarsch-Paar hat uns eingeholt und muss den Satz gehört haben. In seinem starren, blassen Gesicht hat der Schimmer eines Schmunzelns Einzug gehalten und in ihrem vormals so trostlosen Blick ist ein fernes Funkeln zu erkennen.
Ganz kurz lächeln wir einander wortlos an und einige Zeit später, als man sich am Parkplatz erneut begegnet, sagt er zu ihr „Schau, der nette Dackel!“ und sie zu ihm „So einen hätte ich auch gern!“.

Zum Abschied nicken wir uns freundlich zu, ich steige ins Auto und denke: Liebe kann sich auch anfühlen wie eine Leerstelle, die die Wirklichkeit mit nichts zu füllen vermag.
Und bin für einen Augenblick versucht, die Autotür nochmal zu öffnen und den beiden zuzurufen, dass es nun Frühling wird und sie sich doch dieses Hundeliebesglück einfach gönnen sollen.

*****

Alle Fotos aus der Ausstellung „Du bist Faust“ (Kunsthalle München)

Snowflakes are perfect. Zum 4. März 2018.

Liebe H.,

vor ein paar Tagen, als ich dir auf deine Mail antwortete, gestand ich dir ja bereits, dass mein Brief in diesem Jahr nicht mehr bis zum 4. März eintreffen würde. Nicht nur wegen der Zustelldauer der Post bis in die Schweiz, nein, allein, weil er noch gar nicht geschrieben wurde. Und auch das Geschenk wird es nicht mehr rechtzeitig geschafft haben, ist aber immerhin schon unterwegs.
So bleibt mir heuer nur dieser Weg, um meine Gratulation noch pünktlich zwischen Frühstücksei und Blumen auf deinem Gabentisch zu platzieren.

Anlässlich deines Geburtstages ging ich in den Keller, natürlich nicht zum Lachen und auch nicht, um nach meinen Leichen zu sehen, sondern um dort nach einem alten Filmplakat zu suchen, das ich für dich abfotografieren wollte, um den Blogbeitrag ein bisschen geburtstäglich zu bebildern. Hinter den eingemotteten Langlaufski und den Krücken von der Knie-OP fand ich es schließlich auch, es lagerte in einer großen Posterrolle, zusammengerollt mit etlichen anderen Gedenktafeln unserer Jugend.

Leider war es beidseitig durch zu lange, unsachgemäße Lagerung (heiße Speicher, feuchtkalte Keller) und zu viele morsche Gummiringe verklebt und verbacken – auf der Vorderseite mit dem großen Klaus Maria Brandauer und auf der Rückseite mit dem Hintern des Holzfällers aus Freehold (man kann wahrlich einen schlechteren klebrigen Liegeplatz erwischen). Die Farben des Posters haben durch die Jahrzehnte der Einlagerung auch etwas gelitten und die Beschriftung hatte mitten in der entscheidenden Zeile einen kleinen Riss – kurz: das Ganze war einfach untauglich.
Es wäre das „Beaches“-Plakat gewesen, under the boardwalk & man findet nur einmal (…) und so, du weißt schon.
Schade, wirklich, denn ich habe das all die Jahrzehnte nicht nur aus Nostalgie, sondern vor allem für dich aufbewahrt.

Als ich dann frustriert ob der Unbrauchbarkeit meiner Idee wieder vom Keller nach oben ging, dachte ich an andere Filme, die wir zusammen gesehen hatten und aus denen wir uns seinerzeit diverse Zitate wie an ein fernes und zugleich nahendes Schicksal gerichtete Fürbitten vorgetragen hatten, so oft, bis wir sie auswendig aufsagen konnten (ein so umfangreiches Credo, aus dem ich noch bis zu deinem 80. werde schöpfen können!).
Ich ging also auf die Suche (im Netz verklebt und vermodert ja gottseidank nichts) und konnte eines davon tatsächlich in voller Länge finden, und es erschien mir irgendwie genau richtig für jetzt, hier und heute.

Zu deinem Geburtstag also diesmal kein Bruce, kein Song, keine alten Fotos oder Plakate. Sondern das hier (v.a. ab 2:29):

Erinnerst du dich?

An diese Szene, an diese Zeilen und an dieses Gefühl, in dem wir das vor 30 Jahren sahen und hörten (with those romantic dreams in our heads)?

Als ich mir die Sequenz ansah, musste ich schmunzeln – nach drei Jahrzehnten hört man das doch mit anderen Ohren (und vor allem mit echten Erfahrungen im Nacken). Vieles ist anders, aber nicht alles, und vor allem kann ich mich noch präzise an die erinnern, die ich war, als ich es erstmals hörte, zusammen mit dir.
Einer dieser Augenblicke, in denen Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen und man für den Bruchteil einer Sekunde tatsächlich meint, sich selbst auf die Spur gekommen zu sein: wer man war und geworden ist und vielleicht noch sein könnte.

Für dein neues Lebensjahr wünsche ich dir viele Momente, die dich im Inneren berühren, deinen Weg bereichern und dein Herz wärmen.
Und für alle anderen Momente lässt sich jederzeit auf dem kurzen Dienstweg eine Konsultation vereinbaren 🙂

Alles Liebe zum Geburtstag,
Deine Natascha.

PS: Who the fuck is Natascha? – wirst du dich jetzt fragen.
Alles gut, ich bin’s natürlich, die T., wollte nur den Spitznamen hier raushalten, das ist alles 🙂