Katzenjammer.

Ein erster Gang zum Einkaufen nach Beendigung des Siechtums der vergangenen Tage und dann das hier beinahe mitten auf dem Trottoir:

Da hat das Kätzchen im Babydoll aber ein hilfreiches Büchlein an die Wand gepinselt: „Sei schlau, stell dich dumm“.
„Sei gscheida, geh weida!“, denk‘ ich so, konnte es mir dann aber doch nicht verkneifen, das Kätzchen kurz anzulupfen und drunter zu spicken: ein dickes Exemplar Bachblütenhilfe für alle Lebenslagen und dazwischen ein Hefterl mit Abnehmtipps anno 1978, da hatte jemand offenbar umfassend die Schnauze voll oder war – Glückwunsch! – gerade fertig geworden mit der Selbstvervollkommnung.

In diesem Sinne: Kommt klug durch die Woche, schaut gerade dem geschenkten Gaul gründlich ins Maul und seid herzlich gegrüßt!

Finderlohn, verschenkt.

Beim Gassigehen im Park: Kette in Prospekthülle, an Baum getackert, mit Text und Telefonummer.

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Fundstück, Handynummer abgeändert, da gibt’s also nix zu holen!

– ??? –

Wenn ich das hätte verloren (aber ich nix habe aus Gold, was zu verlieren, schon gar keinen Frosch und so, gottseidank), dann ich würde einfach Hülle abmachen und Kette mitnehmen, nix anrufen (oder aufrufen). Wozu. Is ja schon da Kette.

Ach so?!? Wenn Sie hat Finderlohn in Auge, bitte ändern Strategie. Ohne Kette in echt an Baum. Besser funktioniert dann mit Dank und Kohle.