Heart and soul. Zum 18. September 2018.

„No one you have been and no place you have gone ever leaves you. The new parts of you simply jump in the car and go along for the rest of the ride. The success of your journey and your destination all depend on who’s driving.“
[Bruce Springsteen: „Born to run“, 2016.]

In diesem Sinne wünsche ich dir, liebe S., für deine Reise durchs neue Lebensjahr immer den richtigen Chauffeur, allzeit die passende Geschwindigkeit, in heiklen Kurvenlagen ausreichend Stabilität und gute Bremsen – und vor allem viel Vergnügen auf all deinen Wegen!

Von Fan zu Fan ist es ja die allergrößte Herausforderung, einen adäquaten Geburtstagssong aus dem riesigen Werk unseres Meisters herauszufischen. „Glory Days“, das du ja sehr magst, war mir zu retrospektiv, „The ties that bind“, das dir sehr viel bedeutet (mir auch!), ist für dich ja arg speziell „besetzt“, ein paar Songs, die ich gern genommen hätte, waren mir zu beach-beer-summer-shalalala-mäßig und so vertiefte ich mich schließlich in die Rubrik „songs that matter through all my life“ und durchforstete sie gründlich .
Dort lagert das, was ich üblicherweise eher selten rauslasse, weil: zu melancholisch, zu sperrig, zu persönlich, zu unspektakulär, zu erinnerungsbeladen, zu unzugänglich oder musikalisch/poetisch einfach zu unbedeutsam.
Aber wenn das überhaupt jemand versteht, dass man an genau solche Songs sein Herz für immer verlieren kann, dann wohl du!

Und so widme ich dir heute einen meiner heart&soul-Songs, in dem es nebenbei passenderweise auch um eine längere Fahrt geht (wenngleich ich dich ebenso wenig wie mich für eine passionierte Schuhkäuferin halte), in dem es aber vor allem diese beiden Worte sind, die mich wieder und wieder erschaudern lassen (hier, in der wunderbaren Version aus Göteborg, bei 6:14 zu hören):

„(through the wind, through the rain, the snow, the wind, the rain),
girl, you’ve got my love, heart and soul!“

 

Zehn Minuten und achtzehn (!) Sekunden aus einer schwedischen Sommernacht (begeistert er dich eigentlich im Profil genauso wie mich?) hier und heute für dich mit meinen herzlichsten Glückwünschen und lieben Grüßen aus München, wo wir uns ja in Kürze wiedersehen werden!

Greetings from tramp to tramp with all my heart and soul –
Deine Natascha

Song des Tages (5).

Heute: für meinen großen Freund S.

 

Well, every river, baby, it runs dry
Until the sun’s torn from the sky

Till every fear you’ve felt burst free
Gone tumblin‘ down into the sea

Listen to me
Janey S., don’t you lose heart…

… den Rest des Textes solltest du dir ebenfalls anhören. Und den Song danach gibt’s als Zugabe,
wobei ich den noch gesondert verbraten muss. Irgendwann.

In Freundschaft,
Deine Kraulquappe.

Neu_hausen (Part I).

Everybody needs a place to rest
Everybody wants to have a home

Everybody’s got a hungry heart
Everybody’s got a hungry heart
Lay down your money and you play your part (*)
Everybody’s got a hungry heart

 

Wir haben diese Woche völlig überraschend ein neues Zuhause gefunden!
Hier in München ist das dem Finden einer Stecknadel im Heuhaufen gleichzusetzen.

Ende April heißt es „Pfiat di, Neuhausen“ und „Griaß di, Maxhof“ (wobei Letzteres nicht ganz stimmt: vor 27 Jahren wohnte ich schon mal in der Gegend, also eher „back to the roots“).

Wir hausen dann ganz neu am südlichen Stadtrand. Besser hätte es nicht laufen können, denn jeder Kilometer, den man näher zu den Bergen und Seen rückt, ist ein guter Kilometer.

(*) dazu dann in Kürze mehr in „Neu_hausen (Part II)“.

Freudig aufgeregt grüßt
Die Kraulquappe.

PS: Überschriftsgestaltung gemäß der kaschparschen Sezierungsregeln.
(@ Frau Kaschpar: die Berliner Version von „Hungry heart“ geht hoffentlich als Dank fürs Ausleihen des Designs durch. Wenn nicht, reiche ich gern noch was von einem der Berliner Konzerte nach 🙂 )

Leap of faith. Zum 15. Oktober 2016.

Liebe B.,

während meiner Zeit in Schweden habe ich immer wieder die Frage gewälzt, welchen Song ich Dir zu Deinem Tag „überreichen“ möchte. Einerseits war es natürlich herrlich, bei langen Strandspaziergängen endlich mal ungestört derlei lebenswichtigen Gedanken nachhängen zu können, anderereseits ist Springsteens Œuvre so verdammt umfangreich, dass mir mindestens eine Handvoll Lieder für Dich geeignet schien und ich schließlich schweren Herzens heute eines davon auswählen musste.

Es ist jenes geworden, das die Strophe enthält, die einen meiner wichtigsten Wünsche für Dich am treffendsten auszudrücken vermag:

All over the world the rain was pourin‘
I was scratchin‘ where it itched
Oh heartbreak and despair got nothing but boring
So I grabbed you baby like a wild pitch

It takes a leap of faith to get things going
It takes a leap of faith you gotta show some guts
It takes a leap of faith to get things going
In your heart you must trust

Schönere Versionen dieses Songs (non-acoustic ist er besser und fetziger) fielen der Tatsache zum Opfer, dass diese hier eine der verständlicheren ist – und es kommt ja auf den Inhalt an  🙂

Ich wünsche Dir einen schönen Ferientag im hohen Norden, den Du so liebst und einen rundum entspannten Geburtstag!

Von den vielen wunderbaren Eigenschaften, die Du hast, schätze ich am meisten Deine Aufrichtigkeit, Deine Beharrlichkeit, Deinen Humor, Deine Kritikfähigkeit und dass Du immerzu Fragen hast und sie auch stellst!
Ganz ohne Frage bist Du seit 27 Jahren (kaum zu glauben: sind wir jetzt echt schon so alt?!) einer meiner Lieblingsmenschen und ohne Dich würde ich mich in dieser Welt manchmal ziemlich unverstanden fühlen.

Alle weiteren Wünsche werde ich Dir auf dem morgigen Spaziergang am Elbufer oder beim anschließenden Kaffeetrinken in Blankenese live vortragen.
Was für ein seltenes Glück, dass wir beide zeitgleich zwar fern der Heimat, aber einander räumlich so nah sind.

Darauf erhebe ich jetzt meine erste Tasse Kaffee:
Wishing you a happy birthday & always a leap of faith to get things going!

Bis morgen dann, bei den vereinbarten Koordinaten an der Elbe 🙂
Deine Kraulquappe.