Die Vier von der Tankstelle.

Sommer in der Stadt.

Genießen Sie einfach den erfrischenden Bilderreigen!

Das Isardackelfräulein in ihrem Element.

Des Münchners Element in der Isar.

3x die Woche ins Freibad…

…und zwischendrin zum Wassertreten an die Isar.

Der private Vorgarten wird langsam für die fünfte Jahreszeit präpariert.

Das Löwenbräuzelt steht schon, nun warten wir noch gespannt auf die Ankunft des Löwen (der, vor dem jedes Münchner Kindl in der Kindheit staunend stand).

Abendidylle am Flauchersteg.

Abendidylle im Flaucherbiergarten.

Flowchart for tourists, expats & other Zuagroaste.

Von der Conwentz-Brücke aus trällern wir gern ein bisschen mit: ‚S is‘ wieder Sommer, Sommer in der Stadt (und danach nahtlos weiter mit Drafi Deutscher und einem Prosit der Gemütlichkeit).

Ich gehöre definitiv nicht zu den Hochsommerhassern, sondern ich liebe diese Hundstage – auch in der Stadt!

Einen schönen Start ins Wochenende wünscht –
Die Kraulquappe.

Get your own idea.

Meldung des Tages:

  • a)

  • b)

  • c) ???

Lass ma‘ chillen!

Back in Neuhausen, für einen Vormittag!

Erst zum Tierarzt des Vertrauens, dem Einzigen, der diese Scheinschwangerschaftszeiten nicht dazu missbraucht, uns eine Kastration aufzuschwatzen.

Die Hormon-Drama-Queen liefert eine beeindruckende Vorstellung ab: Zittert wie Espenlaub und wimmert herzzerreißend! Dabei hat der gute Dr. Doolittle NUR GEGUCKT, zugehört und am Schluss mal kurz abgetastet, sonst nix. Die Chemiekeule (Prolaktinhemmer) haben wir mal mitgenommen, kommt aber nur zum Einsatz, falls die Madame nächste Woche immer noch nicht runter ist von diesem „Trip“.

Ablenkung ist die beste Medizin, sagt Dr. Doolittle wie immer, ja aber Herrschaftszeiten, man kann jetzt auch nicht täglich 8 Std Berge besteigen oder Seen aufsuchen oder Besuch einladen… (auch wenn’s funktioniert).

Merke: Den nächsten Urlaub so legen, dass er diese Phase komplett abdeckt. Also 2-4 Wochen Fernwanderweg oder so, das wär’s. Nur wenn’s blöd läuft, hilft auch das nix, denn schließlich ist das Hundehirn ja in der Lage, diesen Hormonirrsinn zu verschieben, wie man sieht. Der Umzugsstress hat es nur unterdrückt, die Hypophyse sagt dann „Ja mei, ist eh schon genug Trubel, dann hauen wir die Hormone halt erst ein paar Wochen später raus, auch recht!“.

Im Alltag hilft also nur: Möglichst wenig daheim sein, viel raus gehen, viel Neues erleben, den Hund überall hin mitnehmen.

Daher gleich nach dem Tierarzt zum Friseur des Vertrauens, auch im ehemaligen Viertel. Nach fast 4 Monaten endlich mal wieder Haareschneiden! Bei 32°C ist der Segen sofort spürbar.

Danach eine Runde durch den Olympiapark und weiter zum Mittagsimbiss beim Österreicher in den alten Gefilden. Die machen jetzt einen auf hip hier (kaum ist man weg!). Chinchilla to drink – mit Gemüse und Kräutern. Brrr! Aber die gerösteten Knödel mit Gemüse sind immer noch da, bodenständig und gut.

Anschließend geht’s weiter zum See, damit das Hormonbündel seine Milchbar kühlen kann. 

Nicht auszudenken, man hätte einen regulären Job, mit geregelten Arbeitszeiten und so. Angestellten empfehle ich klar einen Rüden, am besten kastriert!

Ich arbeite jetzt nachts zwischen 21 und 1 Uhr, wenn die Hundedame nach ihrem abwechslungs- und ereignisreichen Tagwerk mal etwas ruht (ohne zu jammern). Anschließend bin ich wieder mit Ablenken und kalten Umschlägen beschäftigt. Wenn’s gut geht, mache ich für 4-5 Stunden mal ein Auge zu, bevor das nächste Ablenkungsprogramm startet. Der Gatte hat sich wohlweislich aus dem Staub gemacht und schwitzt in Oldenburg vor sich hin. Angeblich eine Tagung. 

Ein Prosit auf diese chillige Zeit!

Hundstage.

Die Sonne steht ab Ende August für ein paar Wochen in der Nähe des Sirius. So müssten die Tage in dieser Phase eigentlich Siriustage heißen. Tun sie aber nicht. Sondern sie heißen Hundstage – der Sirius ist der sogenannte Hundsstern (auch „Großer Hund“ genannt). Im alten Ägypten waren das die heißesten Tage des Jahres, im durchwachsenen Sommer 2016 sind sie es ebenso.

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Die Hundstage haben also mit dem Haushund nichts zu tun, obwohl man einen Hochsommertag auch mühelos am Verhalten der meisten Haushunde ablesen könnte, wozu man keinerlei astronomische Grundkenntnisse braucht.

Sobald das Thermometer die 25°C-Marke überschreitet (oder ein paar Grad mehr oder weniger, hier sind die Hunde je nach Fellfarbe, Rasse, Alter und Konstitution ja unterschiedlich), sieht das Verhalten so aus: Faulenzen in der Sonne, Hecheln, Umzug in den Schatten, ggf. Verkriechen unters Bett, wahlweise Bauch an der Mauer oder an den Badkacheln kühlen, erneut kurzes Sonnenbaden, Hecheln, Ausdampfen im Halbschatten, Kachelkühlen im Bad usw.

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Diese Abfolge plus Ausflüge zum See oder Flusswandern, inklusive der gewohnten Dosis Fressen und Zuwendung, zur Krönung zwischendurch ein Eiswürfel oder kühlen Quark – mehr braucht so ein Hund nicht.

Mit den Ausflügen zum See ist es aber so eine Sache: An heißen Wochenenden in der Badesaison muss man mühevoll suchen, an welchen Seen, in die man auch als Mensch einen Zeh hineinhalten würde, Hunde überhaupt gestattet sind. An den meisten Seen wird man angemault, manchmal sogar angepöbelt, Mütter brechen in Panik aus, weil ein igittigitt-ach-so-unhygienischer Dackel im selben Wasser zu baden gedenkt wie der Sproß (wehe, man weist dann darauf hin, dass im Unterschied zu Kleinkindern Hunde nicht in den See pieseln würden), oder Badegäste fürchten um ihren Proviant oder einen Wassertropfen auf ihren sonnenverkokelten Körpern (die sie genauso anderswo verkokeln könnten, da sie eh nicht ins Wasser gehen, wozu also der See?) – dabei ist diese Belästigung ja leicht zu unterbinden, wenn der Hund entsprechend erzogen ist (na gut, unmittelbar neben einem Grill wird’s schwierig…).

Kurz: Es nervt ziemlich, unerwünschte Randgruppe zu sein.

Gestern habe ich daher stundenlang recherchiert, an welchem See wir uns diesen Terror ersparen könnten. Das ernüchternde Ergebnis: Es gibt nur einen einzigen (!) See im Münchner Umland, dessen Badegelände als explizit hundefreundlich gilt.
Der Mallertshofer See. Nie gehört. Ist irgendwo im Norden Münchens, bei Eching (wo man nur hinfährt, wenn man zu IKEA muss).

Also die Karte aufgeschlagen, geguckt, wo das ist und dort eine hübsche (viel zu lange) Route ausgewählt: am südlichen Ortsrand von Eching geparkt, über Felder zum „Mallertshofer Holz und Heide“ (heißt so!) gelaufen…

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…durch die Hölzer und Heiden gekrochen (wegen Schatten), nach über einer Stunde dann beim See angekommen.

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Eine derartige Hundedichte hab‘ ich noch nie zuvor gesehen. Die Mensch-Hund-Quote liegt hier bei 2:1, es fliegen die Wassertropfen nur so herum vor lauter Geschüttel und die Picknickkörbe haben alle intelligente, verschließbare Deckel. Mensch und Hund gehen gemeinsam Baden, keiner regt sich über irgendwas auf. Klar, hier sind alle, die sonst nirgendwo sein dürfen.

In dem Ausmaß ist das nicht jedermanns und jederhunds Sache. Der Geräuschpegel ist ähnlich übel wie im Freibad-Kinderbecken.
So brauchte Pippa ein Weilchen, um sich zu akklimatisieren und zu verstehen, dass hier jeder Köter sein Wasserspielzeug hat, es sich also nicht lohnt, das eigene mit Zähnen und Klauen zu verteidigen.

Dann fand sie es toll, super, phänomenal, spitze.

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Nach einer Stunde an diesem gut besuchten See war der Hund überglücklich – und ich fix und fertig. Sie hüpfte munter den langen Weg zurück und ich schlurfte hechelnd und erschlagen von Hitze und Hundetrubel hinterher.

Manchmal ist es mir wirklich ein Rätsel, wieso der Ausdruck „Leben wie ein Hund“ negativ konnotiert ist.

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Nach einer Woche voller Hundstage grüßt euch (und besonders den unverschwitzten Gatten im hohen Norden!) –
Die Kraulquappe.