Von den blauen Bergen kommen wir.

Auf dem Blaubergkamm mit Blick Richtung Achensee.

Kennt noch irgendwer dieses Lied? Heute fiel es mir plötzlich beim Abstieg von der Königsalm ein. Leider bekam ich nur anderthalb Strophen hin, den Rest summte ich so vor mich hin. Zuletzt hab ich es mit dem Papa gesungen, das dürfte nun fast vier Jahrzehnte her sein…

Das Dackelfräulein und ich waren heute in den Blaubergen unterwegs. Die Königsalm war unsere letzte Raststation vor dem Endspurt ins Tegernseer Tal.

Was für eine Rundtour: Kreuth – Wildbad Kreuth – Siebenhütten – Große Wolfsschlucht – Blaubergkamm – Schildenstein – Königsalm – Goaßalm – Wildbad Kreuth – Kreuth (und danach noch weiter zum Papa an den Tegernsee). 15 km – 830 Hm – 4,5 Std Gehzeit – 3 Pausen – 3 Liter getrunken – gut 6 Std unterwegs.

Alles ja noch im üblichen Rahmen soweit, aber was neu – wirklich komplett neu! – war heute: die konkrete Erfahrung, ja geradezu das spürbare Be_greifen!, des Unterschieds zwischen „Trittsicherheit“ und „absoluter Trittsicherheit“. Letztere brettlbreit auf den Schildern gefordert, bevor’s dann so richtig in die Höhe ging.

Nach der Wolfsschlucht und etlichen Abkühlungen im Bachbett also in schrofigem Gelände steil bergauf gekraxelt – mehrere lange, drahtseilgesichterte Passagen waren zu bewältigen. Wir haben ja schon viele alpine Situationen zusammen gemeistert, aber noch nie derartige Kletterpartien!

Stehenbleiben, „Sitz und warte!“ für Pippa, Rucksack runter, Stöcke zusammengeklappt und verstaut, Rucksack rauf, Dackel unter den rechten Arm geklemmt, höchste Konzentration, linke Hand ans Drahtseil – und los. Schritt für Schritt nach oben. Zwischendrin kleine Pausen, Dackel mitten im Fels abgesetzt, „Sitz und warte!“, Durchschnaufen, Dackel wieder hochgehoben und weiter. Unterwegs Entgegenkommende, die nach Angstschweiß mieften und jammerten so gut es ging ignoriert, vor allem das aufgescheuchte Gerede („Oh Gott, Horst, schau nur, die Frau trägt einen Hund und einen Rucksack hier rauf, und ich sterbe bereits ohne jedes Gepäck!“). Natürlich auch noch Schwaben, die sind ja immer und überall.

Eine Stunde später sind wir oben, also zumindest fast.

Das Tolle an dieser etwas unerwartet herausfordernden Aktion: sie beschert einem Momente, die an Intensität kaum zu übertreffen sind. Mein Hundemädchen und ich, ganz und gar eine Einheit, 100% Vertrauen, hinter uns geht’s quasi in Falllinie runter in eine tiefe Schlucht, kein Gezappel, weder von ihr noch von mir, wir hecheln zwar beide, sind aber zugleich die Ruhe selbst, alles klappt dank absoluter Trittsicherheit, die ich mir neulich schon absprechen wollte (frisch gealtert, Knie-OP 2013 immer noch spürend, kaputten Ellbogen dazu, nachlassende Sehkraft etc.), ganz wunderbar.

Nach drei solchen Passagen stehen wir dann oben auf dem Blaubergkamm, links geht’s zur Halserspitz und zum Guffert, rechts zum Schildenstein, unserem heutigen Ziel.

Ich küsse Pippa mitten auf die Nase und sage ihr, wie stolz ich auf sie bin und dass sie der tollste Hund der Welt ist – und setze sie in die Almwiese unterhalb des Kamms. Sie saust zum nächstbesten dampfenden Kuhfladen und beißt hinein. Ich schimpfe sie ein Riesenferkel und drohe ihr übelst mit Futter- und Liebesentzug, sie wieselt unbeirrt und fröhlich weiter bergauf.

Und als wir wenig später zu zweit und ohne eine Menschenseele da oben auf dem Schildenstein sitzen, da sind wir über jeden Kuhfladen erhaben und aufs Innigste verbunden, und ich kann mir ein, zwei Tränchen nicht verkneifen, weil ich so dankbar bin, hier mit ihr zu sitzen und überhaupt: diesen mutigen, kleinen, wunderbaren Hund an meiner Seite zu wissen und mich an ihrer.

Nur Weniges im Leben hat mich je glücklicher gemacht.

Form follows function.

Streets of Strasbourg.

Et ici? Kaka de Kiki!

Schön hier, trotz der seltsam ohrlosen Hunde mit pinken Halsbändern.

Dahoam.

(Ein Trugschluss, dass es zu heiß sein könnte für eine Bergtour, denn da herobn isses ja einige Grad kühler als druntn in der Stadt und ein Lüfterl weht auch und die leichte Weiße kostet einen jetzt auch nix mehr. Gut gelaufen. Darf ja auch mal sein.)

Himmel der Bayern (43): Aussichten.

…und während man da so saß und nach fast 1.200 Hm Aufstieg bei einem der schönsten Rundumblicke, die Oberbayern zu bieten hat, etwas ausdampfte, da flatterte unbemerkt eine Email herein, eine Einladung von einem österreichischen Tourismusverband, die einen alsbald nach Tirol führen wird.

Das Dackelfräulein und ich werden eine Pressereise machen! Inklusive Besuch einer Bellness-Oase – allein der Name der Lokalität tröstet darüber hinweg, dass das Beauty-Treatment dort nicht mir zuteil wird.

Dafür darf ich bestimmen, ob wir in den Tuxer Alpen wandern möchten oder im Karwendel oder beides und wann & wo man uns die Brettl-Jause kredenzen darf. Es gibt wahrlich unangenehmere Dienstreisen!

(@Tourismusverband Nord-Jütland: Anfang September hätt‘ ich wieder freie Kapazitäten – das Dackelfräulein dürstet es seit Langem danach, die Strände bei Skagen zu erkunden und kostenlos umzugraben, meldet euch einfach!)

Sommer in der Stadt.

Genießen Sie einfach den erfrischenden Bilderreigen!

Das Isardackelfräulein in ihrem Element.

Des Münchners Element in der Isar.

3x die Woche ins Freibad…

…und zwischendrin zum Wassertreten an die Isar.

Der private Vorgarten wird langsam für die fünfte Jahreszeit präpariert.

Das Löwenbräuzelt steht schon, nun warten wir noch gespannt auf die Ankunft des Löwen (der, vor dem jedes Münchner Kindl in der Kindheit staunend stand).

Abendidylle am Flauchersteg.

Abendidylle im Flaucherbiergarten.

Flowchart for tourists, expats & other Zuagroaste.

Von der Conwentz-Brücke aus trällern wir gern ein bisschen mit: ‚S is‘ wieder Sommer, Sommer in der Stadt (und danach nahtlos weiter mit Drafi Deutscher und einem Prosit der Gemütlichkeit).

Ich gehöre definitiv nicht zu den Hochsommerhassern, sondern ich liebe diese Hundstage – auch in der Stadt!

Einen schönen Start ins Wochenende wünscht –
Die Kraulquappe.

Steiler Zahn.

*****

Da kraxeln das Dackelfräulein und ich den recht steilen Zahn und die zackige Sonnenspitze hinauf und von dort wieder zur Alpenvereinshütte mit Zugspitzblick hinab, das Stimmungsbarometer (zumindest vorübergehend) ebenso im Aufwärtstrend wie das Thermometer, und dann sind da herobn auf der Hüttn kurz vor uns unerwarteter- und, wie die Wirtin grantig anmerkt, auch unangemeldeterweise zwei Schulklassen eingefallen und haben uns alle Portionen des AV-Bergsteigeressens weggefressen.

So wird das heut‘ eine sehr preiswerte Einkehr, nur mit einer leichten Weißen und dem Steckerleis aus der Kindheit, das grad ein Revival erlebt. Dolomiti, allein der Name ein Versprechen, heut‘ erneut gegeben unter dem Himmel der Bayern (übrigens: exakt da herobn begann sie seinerzeit, die gleichnamige Serie auf diesem Blog – ist das echt schon zwei Jahre her?!). Nur die grüne Schicht vom Dolomiti, die ist nicht mehr das, was sie vor 35 Jahren mal war.

Und ich lobe mir mein Proviantsackerl mit Käsebrot und Tomaten, da ist man unabhängig von Schulklassen und Nahrungsangebot und hat eh die bessere Qualität zwischen den Kiemen (nun, da man ja en detail weiß, was da so serviert wird, auf den Hütten).

*****

*****

Die Welt ist ja klein.

Am Nachbartisch ein junger Mann, der freundlicherweise das Dackelfräulein observiert während ich mich umziehen gehe. Das Observieren ist nötig, weil Pippa den permanent auf der Terrasse herumpatrouillierenden Hüttenhund noch mehr hasst als die zahlreich umherschwirrenden Fliegen.

Aus dem Waschraum kann ich hören, dass der junge Mann gut zu tun hat. Hernach danke ich ihm herzlich, wie souverän er die Bellattacken gemeistert hat. Wir kommen ins Gespräch. 6. Semester Klavier an der Musikhochschule (meine Güte, so jung!). Und er kennt natürlich den hochbegabten Sohn des toten Freundes (wie gesagt: die Welt ist klein). Er heißt jetzt nicht mehr wie sein Vater, erfahre ich. Hat seinen Nachnamen geändert, um den Vater und überhaupt die ganze Sippe zu vergessen. Als ob man seine Wurzeln loswürde, wenn man die Blätter oder die Rinde anders einfärbt. Der neue Nachname lässt mich dennoch auflachen (ins Deutsche übersetzt bedeutet er: „der Glückliche“) und ich weiß, dass der tote Freund mitlachen würde, wenn er davon erführe (später werde ich an einer einsamen Stelle am Berghang gen Himmel gucken – wenngleich es gen Erde logischer wäre – und es ihm sagen).

Das Piano bespielt der Sohn wohl immer noch göttlich. Möge er seinem neuen Namen die Ehre erweisen und glücklicher sein als sein Vater.

*****

*****

Unterwegs zwei Bergdialoge.

Nr. 1: (Ein Paar – dicker Bayernprolet mit angeheirateter, dünner Katalogthailänderin – kommt uns in Turnschuhen entgegengehatscht, die zierliche Frau kiekst vor Begeisterung als sie Pippa erblickt.)

Sie: „Bist du ein süßer Hund! Komm mal her!“

Er: „Des is a Dackl. A Rau-haar-dac-kel. Heast?“

(Dackelfräulein reagiert auf Weiberkieksen grundsätzlich mit wildem Gewedel und Wadln-Abschlecken. Auch bei dünnen thailändischen Wadln.)

Sie (kreischt nun): „Iiiii! Der hat ja eine Zunge!“

Er (dumpf, repetierend): „Des is a Rau-haar-dac-kel, heast?“

Nr. 2: (Vom lustlosen Kinde, der Hitze und einigen Wochen Sommerferien zermürbte Kleinfamilie schlurft durch den Bergwald. Tochter bleibt schon wieder stehen. Pippa und ich setzen zum Überholen an.)

Mutter (süßlich-streng): „Nein, Annalina, die Beere darf man nicht essen. Das ist eine Tollkirsche und die ist giftig.“

Tochter (sehr fix): „Aber warum heißt die dann ‚toll‘, wenn die so böse ist?“

Vater (lakonisch): „Vieles im Leben ist eine Mogelpackung.“

Tochter: „Was ist eine Mogelpackung?“

(Leider muss ich in dem Moment das Fräulein anleinen, weil ich Rotwild erspähe und bekomme daher die Fortsetzung der väterlichen Lebensweisheit nicht mehr mit.)

Bergwandern allein hat schon auch was für sich.

*****

*****

Ein langer Marsch heute. Wir sitzen nun bei Zweitgetränk und Zweitnapf im Tal, kühles Gras unter unseren Füßen.

Erinnerungen an dieselbe Tour vor ca. 12 Jahren. Ich damals auf dem Höhepunkt meiner Rastlosigkeit, unterwegs zwischen mancherlei Extremen, citius-altius-fortius war die Devise, wie eine Getriebene, den Kopf voller Ziele, niemals frei ‚da oben‘.

Geschunden hab‘ ich mich, gerannt bin ich als wär‘ ich auf der Flucht, vielleicht war ich’s auch. Dabei ist Alpinismus weder Sport, noch Wettkampf, sondern eine Art Philosophie, eine Lebensform.

Meinem kleinen Hund sei Dank, dass ich das grad noch früh genug kapiert habe.

*****

Himmel der Bayern (42): Unterm Wörner.

Nach ein paar anstrengenden Tagen drinnen heut‘ zur Abwechslung mal etwas Anstrengung draußen.

Zwecks der Balance.

Affenheiß, ziemlich steil, herrlich ruhig, grandiose Natur, tolle Sicht, feines Bier, lecker Kuchen, schwere Beine.

Hier oben zwischen dem Wörner und den Karwendelköpfen sitzt man wirklich gut (Gatte & Hund schlafen sogar gut).

Der Krottenkopf liegt völlig frei (sh. roter Pfeil, mit einem Gruß an S.!). Auf der Großen Arnspitze glitzern noch ein paar letzte Schneefelder. Und ganz langsam verzieht sich sogar das eine Wölkchen, das die Zugspitze verhüllt.

Was will man mehr?!

Song des Tages (20) oder: Zoom!

Um es kurz zu machen: Mein Geburtstagsgabentisch gab mir ein wenig zu denken.

Dackelkärtchen, Snoopy-Geschenkpapier, Ottifanten-Post (und vieles mehr, was ich aus Diskretionsgründen hier lieber erst gar nicht hier abbilde). Das reißt dann auch der erwachsen anmutende Alessi-Salzstreuer im Hintergrund, den mir der Papa vor 20 Jahren schenkte, nicht mehr raus.

Kindergeburtstag!

Tja, und die Inhalte erst!

Bis auf eine edle Schweizer Jahresvignette und zwei formschöne Teegläser entstammte eigentlich das gesamte Präsentsortiment der Rubrik „Was ich mir schon immer zwischen 10 und 18 wünschte, mir aber damals leider keine Sau schenkte“.

Dann wird das eben jetzt, mit 46, nachgeholt. Recht so. Packen wir also all die feinen Sachen in die neue Strandtasche, die einem zugedacht wurde, trinken noch einen Tee (vielleicht einen Him-Bär-Tee für Kinder?) und fahren dann an den Zürichsee (@Freundin H.: nein, das ist jetzt noch nicht fest geplant, aber immerhin schon mal ernsthaft bedacht, nun, da die Wohnung allmählich fertig ist), wo wir auf dem aufblasbaren grünen Krokodil, das ich zum 42. bekam, über die Wellen wuppern.

Mit 46 endlich die Badetasche, die ich mir schon vor Jahrzehnten gewünscht habe!

Meinen herzlichen Dank an all jene, die mich hartnäckig für so jung halten, wie ich es schon seit 30 Jahren nicht mehr bin.
Und bei allen anderen bedanke ich mich hiermit noch- oder erstmals für Post, Päckchen, Blog-Kommentare, Mails, Whatsapps, SMS und bei denen, die die neue Adresse noch nicht ausfindig machen konnten, schon im Voraus für alle Geschenke, die noch nachträglich eintrudeln (Annahmeschluss ist der 13. August 2018).

In zeitloser Frische und kindlicher Freude grüßt Euch mit dem Song des Tages –
Die Kraulquappe.

Dichtung und Wahrheit.

Das alte Lebensjahr geht nun doch noch ordentlich und gepflegt zu Ende.

Eine Punktlandung war das: Die Dichtung der neuen Duschtrennwand – gestern um 18:07 Uhr vom Handwerksfreund fertig montiert und silikoniert – lässt beim morgendlichen Testduschen tatsächlich keinen Wasserschwall (ja nicht mal mehr einen Tropfen!) über den Wannenrand rinnen. Hurra & nochmals herzlichen Dank ins Allgäu!

Das Auslaufen beschränkte sich daher heute ausschließlich auf 14km Wasserwanderweg.
Ich hatte dem Dackelfräulein, das in den letzten Tagen arg zu kurz kam und kaum eines ihrer Hobbies ausüben durfte, fest versprochen, dass wir uns heute fern aller Silikonreste und Styroporbrösel, die daheim noch die Böden dekorieren, einen richtigen Ausflug gönnen werden.

Man muss ja einfach mal wieder weiter gucken als bis zum Badewannenrand!

Das Fräulein findet ein verfaultes Ei und freut sich!

Und ich finde Ruhe – und freue mich.

Aber die Ruhe ist nur von kurzer Dauer, denn als nächstes findet Pippa einen Kugelfisch-Rahmen.

Also muss ich das Ding 20x in den See werfen, bis der Seehund einigermaßen Ruhe gibt.

Dann bin ich dran: einsamer Steg im Schilf, ab ins Wasser!

Nächste Pause in der nächsten Bucht oder: Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise!

Überhaupt machen wir heute auffallend viele Pausen – erfreulich, wenn die Lokalitäten derart durchdacht konzipiert sind: Zufluss neben Abfluss – ideal!

Nach 14 etwas mühsamen Kilometern ist es Zeit, länger die Füße hochzulegen. Hinweis: Wenn Sie vom „Zeigezeh“ meines rechten Fußes aus, der sich – Obacht! – im Bild links befindet, eine schnurgrade Linie gen Himmel ziehen, landen Sie direkt auf dem Heiligen Berg bzw. in der Klosterkirche. Das wollte ich Ihnen nicht vorenthalten!

Wieder ein Jahr vorbei.

Ich lasse es Revue passieren und blicke zurück auf eine beachtliche Menge Anstrengung, Kämpfe, Abschiede, Tränen, Wohnungen, Makler, Kartons und Sägespäne. Aber es gab auch viel Schönes, Neues, Wegweisendes, Bewegung, Freundschaft und Liebe.

War es rückblickend ein überwiegend gutes Jahr oder eher ein schwieriges? Oder hielt es sich die Waage? Was folgt daraus? Sollte ich was verändern oder darf es so weitergehen?

Die Wahrheit ist: Ich bilanziere seit ein paar Jahren nicht mehr.
Ich gucke mir das Vergangene nur noch an, wie eine Landkarte: Wo möchte ich wieder hin, wo hat es mir gar nicht gefallen, wohin möchte ich unbedingt mal, um zu sehen und zu spüren, wie es da so ist?

Gelegentlich besorge ich mir auch neue Landkarten.
Ist schon immer eine Leidenschaft gewesen: am Frühstückstisch sitzen und beim Morgenkaffee Landkarten angucken.

Für den morgigen Tag werd‘ ich die allerdings nicht brauchen, weil ich mich da überwiegend auf Lieblingswegen und in Lieblingsgewässern aufhalten werde, mit Lieblingsmenschen und Lieblingsmusik, versteht sich.

Ich wünsche mir ein Frühstück mit einer Breze vom Neulinger, einen nicht zu frühen Anruf vom Papa, einen Sack voll Sonne, freien Eintritt im Freibad – danke an D. für den klasse Vorschlag, dass wir uns dort treffen: du erkennst mich am roten Zinken (hatte heut die Sonnencreme vergessen) und den gelben Flossen!

Danach darf mich der Gatte zum See kutschieren, unterwegs hören wir Shirley Jean oder Bobby Jean, wenn wir da sind, ziehen wir die Jeans aus und hüpfen ins Wasser. Vom Tretboot aus, wenn möglich.

Vielleicht finden wir sogar eines mit Rutsche.
Und mit Sonnendach, damit das Dackelfräulein keinen Hitzschlag bekommt (und mein Zinken nicht noch mehr verbrennt).

So ungefähr jedenfalls.
Und die Lücken im Tagesplan füllen wir einfach mit Streuselkuchen auf.

Mal sehen, wo die Reise im nächsten Jahr hingeht. Ahoi!