Was vom Bade übrig blieb.

Gestern Abend in die Wohnung rein- und aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen. Das gesamte Bad ist verschwunden! Alles weg!

Wie geht das an einem Tag?

Der ganze rausgerissene Kram entsorgt, in der Diele keinerlei Schutt zu finden, stattdessen eine Tüte mit Loleks oder Boleks Klamotten. Ja sind die nackt heimgegangen?

Das Rätsel löst sich heute Morgen schnell auf.

5 Minuten nach Ankunft (7:18 Uhr), Lolek und ich stehen gerade in dem Raum, der mal das Bad war und es hoffentlich demnächst auch wieder sein wird, wo er mich in die Geheimnisse drei- und fünfadriger Kabel (?) einweiht, reißt Bolek, hinter uns in der Diele stehend, sich das Shirt (draußen 3 Grad und Regen, aber wurscht: der zähe Pole, der von oben bis unten aussieht wie Ivica Olić, kommt im Shirt zur Baustelle) vom Leib, greift in die große Tüte und zieht das Arbeitsshirt von gestern dort heraus und sich über den Kopf. Lolek bemerkt, dass ich das registriere und erklärt: „Kommt mit Privatauto, deshalb muss ausziehen, sonst Frau schimpft“. Ah ja, alles klar!

Das Rätsel, das offenbleiben wird, ist eine Notiz von Lolek, die ich auf der im Flur zwischengelagerten Waschmaschine finde:

Ich möchte nicht lästig werden, indem ich diesen Mann der Tat mit zu vielen Fragen behellige. Und ich entdeckte diese Notiz ja auch nur, weil Lolek mir gestern Abend um 18:30 Uhr, als Bolek und er gerade den 11-stündigen Arbeitstag beendeten, noch eine Whatsapp schickte: „Habe Foto von schöne Mann in Bad gerettet. Liegt auf Waschmaschine.“

Man(n) muss nicht alles verstehen. Frau auch nicht. Hauptsache, er hat die Huberbuam nicht zusammen mit der Fliese, auf der sie klebten, von der Wand gehauen.

Um 7:52 Uhr, die Schleifgeräusche sind bereits höllenlaut und die schöne Olić-Optik gänzlich staubverhüllt, breche ich auf zum Frühstückscafé, das dummerweise erst um 8 Uhr öffnet.

Zuvor schreie ich noch Richtung Bad, dass ich jetzt gehe und frage, ob ich ihnen etwas vom Bäcker mitbringen könne. „Nein, nein“, schreit Lolek zurück, „wir später selbst was holen“. Ich bekräftige mein Angebot und konkretisiere es – „Nicht vielleicht doch irgendwas Süßes?“ – und siehe da, jetzt guckt er aus dem Bad raus und strahlt, und meint zaghaft: „Vielleicht zwei Krapfen, wenn gibt?“. Und ich sage, dass gibt, und frage, welche Sorte, und Lolek antwortet „am liebsten mit Hagebutte“ und nun strahle auch ich, sage „die mag ich auch am liebsten“ und fasse zusammen: „Also zwei Hagebuttenkrapfen für jeden von euch“, woraufhin Lolek protestiert – „Nein, nein, nur eine für jede!“ – und sich auf den nicht vorhandenen Bauch klopft und ergänzt „Muss aufpassen, sonst schimpft Frau!“.

Die polnische Frau scheint das Zepter fest in der Hand zu haben und hat nicht nur ein sauberes Auto, sondern auch einen figurbewussten Mann. Sympathisches Volk.

Jetzt Krapfen heimbringen, dann wieder ins Schwimmbad zum Duschen, mittags noch die letzte Amtshandlung als Bauleitung (Lichtschalter aussuchen, Fliesenschnittkanten/Verlegestrategie für die Ecken festlegen, Unterputz-Spülkasten-Konstruktion besprechen), anschließend kurz den Gatten zur Auto-Übergabe treffen, danach die Jean-Seberg-Frisur erneuern lassen – und dann ab an den Tegernsee, wo die Bauleitung endlich zur Ruhe kommen bzw. wieder in ihrem Ursprungsgewerk tätig werden darf und ihre große Gotland-Reportage schreiben wird.

Ihnen einen ebenso erfreulichen, produktiven, leckeren Dienstag, und nehmen Sie aus diesem Beitrag zumindest die eine wirklich wichtige Botschaft mit: dass die Krapfenzeit doch noch nicht mit dem Aschermittwoch geendet hat.

Und falls jemand Loleks Notiz übersetzen kann, würde ich mich freuen, wenn er/sie mir deren Bedeutung zukommen ließe, sofern es nichts Verstörendes ist.

Marode oder: Ein Plädoyer für die Ruhe.

Ein kurzer, kräftiger Atemstoß von Sturmtief Yulia genügte, um eine der morschen Garagentüren dieser Tage endgültig aus ihrer Verankerung in der nicht minder morschen Wand zu reißen.

Jetzt muss man zu zweit sein, wenn man das Auto in die Garage oder aus ihr heraus fahren möchte. Einer bewegt die Karre, der andere hält die Tür fest. Der Hausmeister ist im Fasching verschollen und kümmert sich danach um eine Lösung, wahrscheinlich wird’s ein Provisorium, das bis zum Frühsommer irgendwie halten wird. Denn ab Mai möchte der Vermieter die Garagen im Hinterhof, eine baufälliger als die andere, sanieren lassen, was auch immer das heißt (wenn Münchner Vermieter von „Sanierung“ sprechen, bedeutet das manchmal kaum mehr als einen neuen Anstrich, der die vorhandenen Risse kaschieren soll, so dass man getrost noch ein paar Jahre warten kann, bis die Mauer endgültig zerbröselt).

Manchmal kann ich all das Marode, all das Provisorische, die Notlösungen und das Sanierungsstückwerk, das so ein Durchschnittsaltbau bietet, nicht mehr sehen. Was nicht heißen soll, dass ich mich wieder in den Neubau am Stadtrand zurücksehe, wirklich nicht. Es soll eigentlich nur heißen, dass ich es toll fände, wenn man für seinen saftigen Mietzins einfach mal etwas bekäme, das rundum intakt ist. Eine Utopie in dieser Stadt, ich weiß, und daher stelle ich das unnütze Mietergejammere auch gleich wieder ein.

Was ich auch nicht mehr sehen kann, ist das zu häufige Grau und Geniesel draußen vor dem Fenster. Die Gemütslage ist derzeit nur durch regelmäßigen (!) Sonnenschein und möglichst täglichen (!) Hagebuttenkrapfenkonsum stabilisierbar und beides scheint Mangelware zu sein.

Kaum je mehr als zwei sonnige Tage am Stück, und bei Kustermann, der Münchner Traditionskonditorei hier ums Eck, die wirklich den mit Abstand besten, luftigsten, unfettigsten Hagebuttenkrapfen der Stadt täglich dutzendfach und liebevoll per Hand formt und in ihren Vitrinen zum Verkauf drapiert, ist jeden zweiten Tag bereits vor (!) 12 Uhr das gesamte (!) Krapfensortiment ausverkauft.

Dankenswerterweise saust der Gatte heute extra vor 9 Uhr aus dem Haus, um an der Krapfenmangelfront verlässlich Abhilfe zu schaffen, denn morgen (Aschermittwoch!) ist ja das köstliche Gekrapfe leider schon wieder vorbei und die in Kürze in den Bäckereien Einzug haltenden Osterbackwaren sind bis auf den klassischen Hefezopf (ohne klebrige Rosinen und anderes Beiwerk) allesamt nicht so mein Ding.

Oder man greift zur dritten, verlässlich stimmungsfestigenden Maßnahme: 2.000 Meter durchs Lieblingsbad pflügen. Aber selbst das wird einem bisweilen vergällt. Grad noch schön und friedlich die 40 Bahnen gezogen und wie neugeboren dem Wasser entstiegen, wird man schon wieder ungut beschallt.

In der Dusche plärren zwei mitduschende Frauen in meinem Alter einander Banalitäten zu („Nein, zu dem Shampoo gibt’s leider keinen Conditioner“ / „Ich hatte von gestern noch Quinoasalat übrig, den hab ich mir für nach dem Schwimmen gleich mitgenommen“). In dem gekachelten Raum hallt ja alles dreimal so laut wie draußen oder in der Umkleide, aber nein, man muss überall labern und auch die Umwelt an dem Gelabere teilhaben lassen. Noch dazu erzeugen ja bereits die Duschen einen nicht unerheblichen Dauerlärmpegel.

Ich gebe mir einen Ruck (und Mühe, nicht zu gucken wie ein Kojote kurz vor dem Erlegen seiner Beute), bitte die beiden höflich um etwas mehr Ruhe, werde dann aber angepöbelt: Ja man müsse hier in der Dusche doch lauter sprechen, weil man sich ja sonst bei dem lauten Geplätschere nicht verstünde. Themaverfehlung!, denke ich, gebe den Kampf um Ruhe aber sofort auf, verzichte spontan auf die Haarwäsche und suche das Weite bzw. die Umkleide auf.

Momentan muss ich jeden nicht zwingend nötigen sozialen Aufruhr und Kraftakt meiden, um Energie zu sparen für den Kontakt mit der Firma, die den Wasserschaden saniert und mit anderen Unbilden, die im Kontext der heimischen Misere daherkommen.

[Und die Erfahrung sagt: da kommen schon noch welche daher, wenn es nächste Woche am Montag mit all den Handwerkereien erstmal so richtig losgeht für mehr als zwei Wochen. Leider ist ja Lolek nicht für alles zuständig, schade auch, denn mit dem läuft es weiterhin wie am Schnürchen – wir schicken uns mittlerweile sogar kleine, selbstgedrehte Videos von Duschtüren mit Hebe-Senk-Mechanismus in Aktion. Alles Zubehör ist nun bestellt-besprochen-bereitgestellt, auch ein großer Vorrat an Vinzenz-Murr-Gutscheinen ist schon besorgt, den wir Lolek zu Beginn der Bauphase überreichen werden, damit er für sich und Bolek täglich eine Krakauer kaufen kann. Das wird ihn sicher ebenso freuen wie die Tatsache, dass ich ihm zwei tolle, haargenaue Skizzen zum neuen Badezimmer angefertigt habe („Was kommt wo hin“) und ihm schon am Nachmittag von Tag 1 den Hausschlüssel anvertrauen werde, um ihm hier nicht weiter auf den Wecker zu gehen…]

Auch in der Umkleide ist nicht das zu finden, was ich mir unter Ruhe vorstelle. Einen Gang weiter kreischen vier aufgekratzte Teenager herum, weil der einen das iPhone auf den gefliesten Boden gefallen ist und das Display nun ein Spinnennetzmuster hat (wie konnte ich nur vergessen, dass dieser Tage ja schulfrei ist?).
Neben meinem Spind sitzt eine ältere Frau auf der Bank und ölt sich mit schmatzenden Glitschgeräuschen und unter permanentem Stöhnen eine gruselige, 30 cm lange, blutrote, halbverkrustete Narbe auf ihrem Schienbein ein. Vor dem Spiegel verrenkt sich eine Amazone, um sich ihre Achselhöhlen zu rasieren und daneben verteilt ein Mauerblümchen die Ladung einer ganzen (FCKW-)Haarspraydose auf ihrer Frisur, die durch die betonartige Fixierung kein bisschen schöner wird, im Gegenteil.

Respekt vor der Intimsphäre anderer Menschen und/oder Hemmungen (gar Scham?!), was die Präsentation der eigenen Intimverrichtungen angeht, verkommen im öffentlichen Raum mehr und mehr zu Fremdworten und zu verblassten Phänomenen aus einer anderen, leider fernen und ziemlich vergangenen Zeit. Einer, in der die Menschen noch nicht dauerdämlich, laut und indiskret vor sich hinlabernd mit diesen weißen Pfriemeln im Ohr durch die Stadt stolperten (oder, wie eine Nachbarin: sogar durchs Treppenhaus des Mietshauses) und in der nach den allwöchentlichen Unwettern und Stürmen die Bürgersteige noch nicht zuhagelt waren von diesen blödsinnigen Vehikeln für „die letzte Meile“, die seit letztem Sommer den bis dahin angenehm geringen Unratsfaktor in dieser schönen Stadt verzehnfacht haben.

[Woran man merkt, dass man selbst marode älter wird? Unter anderem daran, dass einen neue Trends und Moden seltener begeistern und die Alltagstoleranz ungefähr im selben Maße abnimmt, in dem die Alltagsdünnhäutigkeit zunimmt. Ich tippe diese Zeilen übrigens in einem der Lieblingscafés sitzend, zwei Tische weiter zwei italienische Pärchen, die so laut sind, dass man von der schönen Musik, die hier üblicherweise läuft, nicht mehr das Geringste hört. Auch deshalb sind mir Skandinavier die angenehmeren Zeitgenossen.)

Verzehnfacht haben wird sich auch unser Stromverbrauch für den Monat Februar. Die Corroventen pusten nach wie vor 24/7 vor sich hin, Ende der Woche werden die Dinger endlich abgeholt. Dank des Geräuschpegels in unserer Wohnung geht uns allerdings die sechsstündige Faschingsparty der Familie unter uns weniger auf den Keks als sie es täte, wenn wir hier ohne Trocknungsgeräte wohnen würden. Eigentlich muss die Bausubstanz dieses Hauses doch eine recht robuste sein: dass das 4. OG und das 1. OG, wo die jeweils zwei kinderreichsten Mitbewohner leben, noch nicht eingestürzt ist bei den vielen Feiern und Familienbesuchen, grenzt an ein Wunder.

Was hingegen an eine Zumutung grenzt: dass in Staffel 2 von „Big little lies“ ausgerechnet Meryl Streep , die ich früher mal so gern mochte, frappierend an die Mutter erinnert. Dasselbe Geschau, wenn man Kritik an ihr übt, derselbe Opferblick, wenn man sich von ihr abwendet, dasselbe Lächeln und derselbe Zuckertonfall, wenn sie einem gleich die nächste Gemeinheit reinreiben wird. Ich schlafe unruhig nach allen drei Serienabenden, was aber wurscht ist, da ich sonst (halt aus anderen Gründen) bestimmt ähnlich unruhig geschlafen hätte.

Zum Beispiel, weil seit zehn Tagen die linke Niere schmerzt, sogar in Ruheposition. Ich bin ja kein Freund von diesen pseudopsychologischen Pathogenesen, dennoch passt das grad hervorragend zusammen: diese Redewendung „etwas geht einem an die Nieren“ und eben genau dieser Schmerz. Also setze ich darauf, dass die Niere sich auch wieder beruhigt, wenn ich mich erstmal im Tegernseer Exil befinden und hier die Bauarbeiten im Gange sein werden (und ein Ende dieser Unbehaustheit absehbar wird).
Wenn sie dort weiterhin piekt, die Niere, kann ich’s für die Dauer des Exils ja auch noch auf die Lebensgefährtin des Papas schieben oder auf den Schwimmbadentzug (zumindest was das 50m-Becken angeht).
Sicherheitshalber habe ich mir dennoch eine nephrologische Praxis am Tegernsee rausgesucht, die Gegend dort ist ja gesegnet mit einer hohen Arztpraxendichte, und gegebenenfalls möchte man ja schnell handeln können.
Spätestens, wenn Lolek mir den Hausschlüssel zurückgibt und die Wohnung wieder ein Ort ist, an dem man gerne wohnt, wird die Niere jeden Schmerz eingestellt haben.

Und bis dahin müsste auch das Dackelfräulein wieder in eine normale mentale und körperliche Spur zurückgefunden haben. Seit zwei Wochen brütet Madame permanent in einem Filzkorb, in dem wir unsere zwei Sofadecken aufbewahren, ihre Nachkommen aus, und vor wenigen Tagen wurde (während einer unserer kurzen Abwesenheiten) der Schaumstoff ihrer Liegeunterlage zu 10.000 Flöckchen zerrupft, mit denen das Nest für den Nachwuchs ausgepolstert werden sollte, damit es die Welpenschar auch gemütlich hat.

Praktischerweise musste ich eh in den Baumarkt, um für Lolek die rauchblaue Farbe anmischen zu lassen (nett: das freundliche Männeken an der Farbenmischstation erinnert sich an einen, „Ist ja erst anderthalb Jahre her!“ sagt er und stellt den Farbkübel fröhlich in die Rüttelmaschine), mit der die Diele zu streichen ist, also dort gleich noch neue Schaumstoffplatten besorgt und zuschneiden lassen.

Und als Konsequenz dieser sonst nie auftretenden Zerstörungswut kommt die Hundedame nun einfach überallhin mit. Natürlich nicht mit mir zum heutigen Konzertabend, dafür darf sie aber nachher den Gatten in die lauschige Lokalität begleiten, wo dieser zum Fußballgucken in größtmöglicher Ruhe hinzugehen pflegt.

Die vier Italiener haben das Café soeben verlassen, man hört die Musik wieder. Ein Aufatmen ist das! Der Cafébesitzer nickt mir zu und dreht die Lautstärke hoch. Manchmal liegen die gesamte Ruhe und das ganze Glück des Universums in einem richtig laut gehörten „You Angel You“.

Was mich auch glücklich machen würde: eine Ruhebank unter den alten Linden an der Theresienwiese mit einem eigens für mich und dieses Mußeplätzchen angefertigten Messingschildchen (ich bastle gedanklich schon seit Jahren an der ultimativen Inschrift, wenn ich bei Regen durch den Englischen Garten oder die Isarauen spaziere).

Aggregatzustände.

Vor dem Haus jetzt doch nochmal diese riesige Projektionsfläche für (Winter-)Träume aller Art.
Ein Traum in weiß. Szenerien, an denen man sich nie sattsieht.

Und an diesem Schneepferdchen erst recht nicht!

Englischer Garten, 04.02.19.

Was mich heute ebenso via Smartphone erreichte wie die Wasserstandsmeldung vom Papa: „Wir kommen kaum noch aus der Tür raus!“.

Rottach-Egern, 04.02.19.

Freute mich dran, wie schön es da überall ausschaut, beim Gatten samt Pippa & beim Papa, und freute mich dann noch mehr an 2.000m in einem fast menschenleeren Freibad.

Glitzerndes Wasser in der Wintersonne, jede zweite Bahn halb blind geschwommen, ins gleißende Licht hinein, güldenwarme Strahlen im Gesicht, auf dem Rücken und dem Bauch.

Die drei einzigen Geräusche: der rhythmische Armschlag, das Blubbern der Luft beim Ausatmen und das Schneeschippkratzen des Bademeisters, der in Skiklamotten die Stadiontreppen freischaufelt – warum auch immer die vom Schnee befreit werden müssen.

Dante-Winter-Warmfreibad, 04.02.19.

Danach in die Sauna, dann ein köstlicher Hagebuttenkrapfen (gekonnt so angebissen, dass einem die Marmelade nicht den Bademantel versaut, und das trotz der neugierigen Zuschauer und einem sich festtretenden CMD), eine gute Lektüre (Antje Rávic Strubel, allein der Name begeistert mich bei jedem Blick aufs Cover) und ein paar glückliche Gedanken im Ruheraum (es könnte eine erfreuliche Woche werden).

Das „Krapfenglück“ besteht darin, zwischen all dem Firlefanz wie Pina-Colada-, Tiramisu- und Bienenstich-Krapfen die wenigen Konditoreien zu finden, in denen man noch den Klassiker mit Hagebutte erwischt, für den sich leider kaum noch wer zu interessieren scheint.

Münchner Freiheit.

Fit for Fasching (bavarian style): An nur einem Nachmittag zum Six-Pack!

Helau, werte Herren der Schöpfung! Hauen Sie rein, bis Ihnen Nutella und Vanillecreme nur so aus den Mundwinkeln tropfen und Sie sich den Puderzucker von der Stirn wischen müssen. Es lohnt sich!

Sport wird ja generell überbewertet (und zu der Krapfensache an sich muss demnächst auch dringend nochmal was gesagt werden).

Ein schönes Wochenende wünscht

Die Kraulquappe.