Die Münchner Boulevardpresse auf Leserinnenfang.

Top: Perfekte Vorbereitung auf die nahende Erkältungssaison. Mit Zuwendung, Taschentuchkauf und Apothekenbesuch ist ja es definitiv nicht getan.

Flop: Huch! Nächstes Mal bitte 4 andere Frauen abstimmen lassen, für ein fescheres Ergebnis. Und bitte nicht in derselben Ausgabe zu Killerkeimen berichten, das irritiert.

Is there somethin‘ else you’re searchin‘ for?

Liebe Leserinnen,

wussten Sie, dass gestern Weltmädchchentag war? Hoffentlich! Und hoffentlich haben Sie sich anlässlich dieses hohen Feiertages auch etwas Schönes gegönnt!

Ich kaufte mir für 99 Cent eine pinkfarbene Haarspange, vereinbarte einen Friseurtermin für Ende Oktober, besuchte nachmittags kurz eine Freundin – auf die etwas zähen Stunden am Schreibtisch wollen wir an dieser Stelle ebenso wenig eingehen wie auf den spontanen Tierarztbesuch, weil das Dackelfräulein sich am Auge verletzt hatte – und ging abends noch ins Kino um die Ecke, inklusive Popcorn, versteht sich.

„A star is born“ hieß der Film. Er stand auf meiner inneren Merkliste, seit ich im August zufällig im Internet über den Trailer gestolpert war und sofort wusste: Das muss ich sehen und hören!

Alles drin, was mich anspricht: berührende Musik, ein fescher Kerl, eine Frau mit Nasentrauma, Open Air Konzerte, wichtige Väter, große Liebe, lodernde Leidenschaft – und sogar ein netter Hund!

Und sollten Sie, liebe Leserinnen, sich gestern nichts gegönnt haben, weil Sie entweder nichts von diesem Feiertag wussten oder keine Zeit hatten, ihn zu würdigen, das aber nachholen wollen, so kann ich Ihnen diesen Film nur wärmstens empfehlen.

Lassen Sie Ihren Mann daheim, nehmen Sie stattdessen ein Päckchen Taschentücher mit und werfen Sie gleich beim Betreten des Kinosaals eventuelle Hemmungen über Bord. Die anderen heulen nämlich auch alle, manche heimlich, andere unheimlich. Und lassen Sie sich am Schluss ausreichend Zeit: alle bleiben hier bis weit nach dem Abspann sitzen, bis der letzte Ton des Soundtracks verhallt und die letzte Träne getrocknet ist.

Durch die unerwartet milde Herbstnacht schwankt man schließlich heimwärts und weiß mal wieder ganz genau, dass es letztlich doch ein Segen ist, diese Art von Ergriffenenheit empfinden zu können.

I’m off the deep end, watch as I dive in
I’ll never meet the ground
Crash through the surface, where they can’t hurt us
We’re far from the shallow now

Fast fertig.

Vier Tage am Stück mit dem Handwerksfreund. Und ich muss sagen: Die Zusammenarbeit lief wie am Schnürchen!

Das erste Stimmungshighlight war die Entfernung eines Waschbeckens und einer Armatur, deren Anblick ich Ihnen erspare, das Drumherum dürfte schon genügen:

Es war eine Wonne, die zerkratzte, viel zu wuchtige Arbeitsplatte in kackbraun endlich in mehrere Teile zersägt zum Wertstoffhof zu fahren und eigenhändig in den Container zu pfeffern!

Am Mittwochnachmittag, während Deutschland die WM vergeigte, verneigte sich der Handwerksfreund ein letztes Mal vor dem Siphonregal im Baumarkt – derweil ich auf einer Werkbank saß, Effi-Briest-mäßig mit den Beinen baumelte (wenn schon die Seele derzeit nix zu baumeln hat) und 20 Minuten zur freien Verfügung genoss.

Einen sauguten Tipp hätte ich da übrigens für Sie, falls Sie auf Männersuche sind. Wenn Sie gern einen hätten, dem Fußball wurscht ist und der trotzdem ein echter Kerl ist Ihnen stattdessen die Terrasse neu fliest oder Ihre Küche schick umbaut, dann gehen Sie einfach an einem solchen Nachmittag (Achtelfinale WM oder sowas in der Art) in den Baumarkt. In sehr übersichtlicher Atmosphäre (auch Parken ist da kein Problem) können Sie dort die in Frage kommenden Kandidaten in aller Ruhe beobachten. Es sind nicht viele, aber das erleichtert das ganze Wählen & Entscheiden ja sogar, wenn das Angebot mal nicht ausufert, sondern gleich aufs Wesentliche eingedampft ist.

Der Geburtstag kann jedenfalls kommen, denn das neue Bad (= der Einbau einer schönen Sanitärkeramik samt Wasserhahn, Handtuchhalter und Waschtisch), das ich mir gewünscht habe, ist nun fertig. Es plätschert so fein aus dem Perlator auf den Handrücken, dass man mit dem Händewaschen gar nicht mehr aufhören mag! Der Gatte wird Augen machen, wenn er von seiner Tagung heimkehrt!

Überm Esstisch hängt jetzt die Pendelleuchte, überm Sideboard endlich wieder wie eh und je der Lump vom Pablo, das neue Küchenregal hat an allen relevanten Stellen Kantenschutzleisten bekommen, auf dem Wannenrand thront eine neue Duschtrennwand ohne Schimmel und verranzte Plastikkanten und schließlich knöpfte sich der Handwerksfreund noch intensiv den Balkon vor, seinen Hauptarbeitsraum der letzten sechs Wochen.
Dort lagen so viel Sägespäne rum, dass man den Holzboden nur noch schemenhaft erkennen konnte (wenigstens wurden die diversen Überbleibsel der Vormieter – Zigarettenstummel, Kronkorken, Wattestäbchen etc. – entsprechend gut darunter begraben).

Diese Elendsarbeit war wirklich kaum mit anzusehen, da ich aber das Dackelfräulein zu einem Arzttermin kutschieren musste, konnte ich mich zeitweise im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Staub machen. Unterwegs dann sogar die Bestätigung, dass das so schon alles seine Richtigkeit hat…

…und man mal ohne schlechtes Gewissen Kundin sein sollte.

Zumal man ja auch diesmal alles tat, um den fleißigen Handwerksburschen bei Laune und Kräften zu halten…

…eine Fäschprr jagte die nächste – warm, kalt, salzig, süß – alles geboten!

Und noch ein Tipp: Seien Sie stets gut zu Handwerkern, das zahlt sich absolut aus. Vor allem zu denen, die Sie länger an der Backe haben als ein Stündchen oder zwei.
So ein Streuselkücherl oder Südtiroler Schinkenbrettl zur rechten Zeit – und schon flutscht der Hobel wieder flott über die Holzfliesen und Sie haben nachher einen 1a-Balkonboden.
Kochen Sie Kaffee im Stundentakt, räumen Sie das große Gemüsefach Ihres Kühlschranks gleich vorweg aus und füllen Sie es mit 7 verschiedenen Biersorten, so dass immer eine Auswahl vorhanden ist (variieren Sie diese ruhig auch von Tag zu Tag, erst recht, wenn Sie in einer Hopfenhochburg leben).
Auch ein eigenes Handtuch für Genosse Handwerker ist kein Fehler, sofern Sie Wert drauf legen, Ihre Küchentücher frei von gelblichen Holzstaubstreifen oder Silkonresten zu halten. Und setzen Sie sich in den Pausen ruhig auch mal dazu, ein bisserl Ansprache und Gesellschaft tut dem schwer schuftenden Manne nach seinem einsamen Gewerk durchaus gut und ganz nebenbei können Sie dabei die nächsten Punkte Ihrer To-Do-Liste in entspannter Atmosphäre an- und besprechen (Männer hassen es, mitten in der Arbeit angesprochen zu werden, bei einem Stück Kuchen sind sie hingegen deutlich zugänglicher). Verweisen Sie überhaupt stets auf die nächste Mahlzeit, das motiviert und lässt auch den Blick auf die Uhr nicht in Vergessenheit geraten. Sonst wird’s nämlich schnell mal 22 Uhr bis die Silikonkartusche aus der Hand gelegt wird und Sie Ihre vier Wände dann nur noch ein Stündchen für sich haben, bevor Sie todmüde ins Bett kippen und es wenige Stunden später schon wieder an der Tür schellt, weil sie ja gern früh loslegt, diese Zunft.

*****

 

Wir verabschieden uns hiermit geschafft, aber hochzufrieden ins Wochenende, das wir mit der Endreinigung der alten Wohnung und dem nachfolgenden Übergabetermin derselben zubringen werden. Dem Himmel sei Dank, dass wir dann nur noch eine Wohnung in dieser schönen Stadt unterhalten müssen und dem Handwerksfreund sei Dank, dass diese mittlerweile wirklich wunderbar ausschaut und wir hier fast fertig sind.

*****

Bis dann in anderthalb Wochen zum Endspurt, lieber Herr Speed, erholen Sie sich gut und grüßen Sie Dr. Schmitt herzlich von uns, der hier ebenfalls – Sie werden’s vor lauter Gewurschtel vielleicht nicht mitbekommen haben!? – eine äußerst nette Zeit hatte, sowohl mit dem Dackelfräulein als auch mit dem Gustl (der übrigens ein Loch am Hals, ein Wackelauge und einen lockeren Fuß hat, das müsste mal repariert werden 🙂 ).

Morgenimpressionen: Die gemeine Stinkmorchel.

Der Gatte soeben nach Frankfurt abgereist, der Allgäuer Handwerksfreund schon auf dem Weg nach München. Die vierte Werkelwoche in Folge steht bevor. Eigentlich die siebte, wenn man die Wochen unmittelbar um den Umzug rum mitrechnet.

Für knappe zwei Stunden genieße ich ein männerfreies Haus, setze mich nochmal an den Frühstückstisch, schenke mir den Zweitkaffee ein, gucke müde und immer noch sehr erschöpft vom Berghütten-Arbeitswochenende auf die weiße, noch bilderfreie Wohnzimmerwand.

Und da fällt mir beinahe das Haferl aus der Hand:

Malt die Morgensonne doch glatt eine Gemeine Stinkmorchel an die Wand!

Das hätt’s jetzt nicht gebraucht, ich mag nämlich keine Pilze.

Speedball (dreaming of).

Bis nach 3 Uhr wachgelegen, dafür in den wenigen Stunden Schlaf danach ein wahrer Reigen an Highlights.

Am Geburtstagsmorgen von Rumpeln im Wohnzimmer erwacht: Mit kindlicher Neugier auf leisen Sohlen in den Flur geschlichen und durch den Türspalt gelinst. Ein Kicker! Der Gatte, nicht so der Passionierteste unter den Handwerkern, mit Bohrmaschine in der Hand, das schwere Fußballgerät im Boden befestigend, damit es beim Spielen auch was aushält, den einen oder anderen trotzigen Tritt ebenso wie triumphierendes Trommeln. Wohlgemerkt: im nagelneuen Parkettboden der Mietswohnung verankert. Einfach so reingebohrt. Stuff it!
Ich bin entzückt. Ein Kicker, für mich!

Nächstes Traumbild: Am Kicker stehend, schon nicht mehr im Nachtgewand. In irgendeiner Art Saloon. Ein paar Gestalten am Tresen, ein paar am Billardtisch, Grüppchen um die beiden Kickertische. Dunkel, hölzern, verraucht, fast schon verrucht.
Neben mir U., der mittlerweile krebskranke Ex-Freund, mit dem ich es zu gemeinsamen Firmenzeiten mal recht weit gebracht hatte, nicht in Sachen Beziehung etwa, dafür aber als Team „Argentinien“, damals im großen Turnier gegen den Rest der Firmenfußballwelt.
Gegenüber der Gatte und der verstorbene Freund wie alte, verschworene Kameraden, alle sind wir in Rage und sowas von bei der Sache, die gegnerische Mannschaft führt knapp.

Und plötzlich höre ich es, was schon die ganze Zeit über aus den Lautsprechern dröhnt: „(…) he could throw that speedball by you, make you look like a fool“, der uralte Song aus Schulzeiten, von H. und mir, die wir „holidays“ statt „glory days“ hörten – und, zack!, semmelt U. den anderen einen geschickt angekurbelten Ball dermaßen speedy ins Tor rein, dass es nur so scheppert. Wir haben gewonnen!
Der Song ist mittlerweile ein paar Strophen weiter, ich singe lauthals mit, obwohl ich den Song heutzutage wenig leiden kann, wie so Einiges aus der Ära der Knackarsch-auf-USA-Flagge-Platte.

Yeah, just sitting back
Trying to recapture
A little of the glory of
Well, the time slips away
Leaves you with nothing, mister
But boring stories of
Glory days
They’ll pass you by
Glory days

Am Tresen schließt man sich meinem Jubel an, jemand ruft mit rauer Stimme durch den Raum: „Next round’s on me, guys!“, ich drehe mich um, um zu sehen, wer der edle Spender ist, und da steht Bruce Springsteen himself, im Holzfällerhemd mit hochgekrempelten Ärmeln, schön unrasiert und mit Out-of-bed-Frisur, so wie sich das gehört für einen anständigen Frauentraum.

So dann vor lauter Freude aufgewacht, das hab‘ ich auch nicht alle Tage, what a glory day.
Wenn das grundsätzlich der Preis wäre, fürs späte Einschlafen, dann wäre ich jederzeit gern bereit, ihn zu bezahlen.

Einen erfreulichen Mittwoch wünscht
Die Kraulquappe.

***

Nachtrag 45 Min nach Veröffentlichung des Beitrags:
Freundin H., jene, mit der ich „Glory days“ zuerst sang, whatsappte nach der Traumlektüre sogleich ein Foto aus der schönen Schweiz.

Hätte sie das mal eher geschickt! Wenn ich gewusst hätte, was der Zürichsee auch zur kalten Jahreszeit zu bieten hat, hätte ich das mit dem Besuch dort nicht schon 2x verschoben. Im Frühjahr dann aber! Und wehe, der graue Teppich rutscht.

Privatissime.

Lieber Gatte,

es kam mir ja bereits etwas seltsam vor, dass du Anfang letzter Woche deinen Bademantel einpacktest, als du dich wegen dieses angeblichen Blockseminars für 10 Tage nach Frankfurt verabschiedet hast.
Blockseminar? Bademantel? Jaja, ich weiß, seit Bologna hat sich viel verändert an den deutschen Universitäten, und ich weiß auch, dass dein Blockseminar vom vergangenen Wochenende das Wort „systemisch“ im Titel trug – dennoch: Bademantel und Blockseminar passt für mich einfach nicht so recht zusammen.

Dann heute Morgen diese Abbuchung von einer Frankfurter Bar auf unserem Kontoauszug, hm…?!? Und kaum war das einigermaßen geklärt, rückt heute Mittag diese Friederike an. Langsam denke ich, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht: jetzt verschiebt sich also tatsächlich deine Heimreise und beschert mir eine weitere Nacht- und Morgenrunde mit dem hormonell ausgetickten, anhänglichen Dackelweib (nicht zu vergessen: die Stunden dazwischen).

Aber es kommt noch doller!

Abend(ge)mahl samt Lektüre.

Beim Abendessen, das ich ja heute eigentlich für zwei geplant hatte und nun alleine verspeisen musste, sitz‘ ich da so und stochere im Auflauf herum, als mir plötzlich diese schwarzweiße Postkarte einfiel, über die wir mal so gelacht haben. Du weißt schon: die mit der Rückenansicht einer nackten Frau, die frivol und erwartungsfroh an der Tischkante lümmelt, als man den Herrn des Hauses nach einem langen Arbeitstag (oder Blockseminar) ganz hinten im Flur die Wohnung betreteten und auf die Frau zugehen sieht – über ihm die Denkblase „So ein Mist, schon wieder nichts gekocht!“.
Und weiter dachte ich: Mensch, die suchst du raus, machst noch schnell ein Foto vom Abendmahl, und stellst beides in den Blog rein, mit einem schmissigen Satz drunter (à la „Wie man’s macht, macht man’s verkehrt!“).

Esse zu Ende, stehe auf und gehe zu meinem Sekretär. Durschuche die ganze Box, in der ich meinen Kartenvorrat horte – nichts! Denke dann: Hm, vielleicht hast du ihm die Karte ja schon geschenkt, schließlich gab’s ja nicht zum ersten Mal abends bei Heimkehr eine warme Mahlzeit, dann musst du halt mal in seiner Box (die rote mit den zig Ehefrau-Postkarten, -Briefen und -Depeschen) kramen. Suche dann erstmal minutenlang diese Box (leider wohnt die nicht mehr dort, wo sie in der alten Wohnung stand), finde sie schließlich und durchforste die in über zehn Jahren aufgelaufene Sammlung (nebenbei bin ich ein wenig schockiert über die Entwicklung, die meine Handschrift nahm, außerdem ist es komisch, die eigenen Worte so kreuz und quer in einer Kiste gestapelt vorzufinden). Aber dort ist besagte Postkarte auch nicht!

Jetzt frage ich mich: Hast du sie an einem geheimen Ort versteckt (Vorsicht, Fangfrage!) oder etwa weiterverschenkt (Obacht!) oder sie dir gar auf deinen Schreibtisch in Frankfurt gestellt (was irgendwie zu der Bademantelsache passen würde)?
Oder hab ich sie anderweitig verschenkt (wenn ja: wem nur?) oder einfach nur verschmissen (wir wissen: das ist höchst unwahrscheinlich)?
Wo zum Teufel ist diese verdammte Karte abgeblieben?

Als Ersatz für die nicht auffindbare Karte, wegen der ich nun auf den Gag, den ich gern gemacht hätte, verzichten muss, bekommst du hier ein Hundefoto (just in dem Moment aufgenommen, als ich ihr mitteilte, dass du heute doch nicht kommst) samt Gustl, Schorschi, Söckchen und Bällchen. Eine geballte Ermahung quasi (letztlich angebrachter als jeder Gag).

So, wir müssen dann mal raus in den Sturm und Regen, wünschen dir noch einen schönen Abend in der Mainmetropole und pass gut auf, dass Friederike dir nicht den Bademantel aufweht!

Es grüßen –
Deine beiden Frauen.

Männer beim Einkaufen.

Heute Nachmittag im vorweihnachtlichen Trubel.
Ein zur „Brotmanufaktur“ geschickter und von vermutlich diversen vorangegangenen Einkäufen bereits reichlich strapazierter Familienvater (Anfang 50) vor mir in der Schlange. Zettel in der Hand, ganz klar von der Frau geschrieben (man erkennt das an den vielen Zusätzen, gelegentlich habe ich solche Männer schon bzgl. der korrekten Interpretation all der Zusätze beraten).

Es steht an: Brot-Hamsterkauf für die Groß-Sippe nebst 16 Semmeln zum Einfrieren (Sorten sind detailliert aufgeführt) und – Obacht! – einem von der Frau recht offen formuliertem Listeneintrag „versch. Gebäck, insges. 8 Stück“.
Familienvater kommt dran. Brot- und Semmel-Order verläuft reibungslos. Dann aber: Familienvater begutachtet Gebäcksortiment, man kann ihm ansehen, dass das Sortiment (ca. 12 verschiedene Plunderteilchen, Schnecken, Krapfensorten, Hefestückchen etc.) ihn völlig überfordert und er am liebsten 8x irgendwas kaufen würde. Aber auf seinem Zettel steht „versch. Gebäck, insges. 8 Stück“, puh!

Die Bäckereifachverkäuferin (Typ Mehlmade: bleich, hefige Optik, etwas verschwitzt, spröde im Ton und schon recht müde vom langen Tag) will genau wissen, was denn jetzt und wieviel wovon. Da die Schilder fehlen, deutet der Familienvater verzweifelt mit dem Finger auf die gewünschten Stücke. Mehlmade kann den Fingerzeig nicht genau erkennen und verlangt nach dem Produktnamen. Familienvater ist genervt, aber in Gottes Namen, dann versucht er’s eben: „2 Quarktaschen, 2 Krapfen, 2 Nussschnecken und 2 von denen da in der Mitte“.

Verkäuferin ist noch mit den Zwischenlegpapierchen zur Trennung der klebrigen Quarktaschen von den Nussschnecken beschäftigt und fragt nach: „Welche da in der Mitte?“ (was in der Tat schwierig ist, da es bei den 4 Sorten direkt vor ihrer Nase keine Mitte gibt, wenn man die Sache sortenrechnerisch betrachtet, räumlich – wie es vom Familienvater natürlich gemeint war -, gäbe es die sehr wohl).

Familienvater zeigt mit den Finger drauf und sagt etwas ungehalten: „Na zwei von diesen Busen-Dingern da!“ – und treibt damit der Mehlmade eine entzückende Schamesröte auf ihre ansonsten so blassen Bäckereifachverkäuferinnenbäckchen. Ihr entfährt sogar ein kleines Kichern, während sie zielsicher und beherzt nach den Busen-Dingern greift (und auch die nachfolgende Kundschaft schmunzelt vor sich hin ob dieser netten Unterbrechung der allgemeinen Vorweihnachtshektik).

Frohe Weihnachten all den tapferen Männern, die ihre Einkaufslisten ähnlich erfolgreich abgearbeitet haben
wünscht
Die Kraulquappe.

Die Darmspiegelung oder: A Rua is.

Nach etlichen Tagen des strohwitwernden Hundhabens hatte ich gestern meinen wohlverdienten hundefreien Tag.

Während der Erledigung diverser Arbeiten im Haushalt und am Schreibtisch beschloss ich, mir nachmittags einen Saunabesuch zu gönnen. Wärme und Ruhe täten dem entzündeten Ellenbogen, mit dem ich seit Wochen rumziehe, bestimmt mal ganz gut (und mir sowieso).
Ich fahre zu meinem Lieblingsbad, dem einzigen Münchner Bad, das ganzjähriges Open-Air-Schwimmen im 50m-Becken ermöglicht, um die Unternehmung gleich noch mit einer Runde Schwimmen kombinieren zu können und freue mich wie ein Schnitzel auf die vor mir liegenden 4 Stunden.

Beim Betreten des Bades fällt mein Blick auf eine Hinweistafel neben dem Eingang: „Heute ganztägig Damensauna“.
Nun gut, denke ich, wird schon gehen, so in der Vorweihnachtszeit, wo doch alle so vielbeschäftigt sind.

Ich bin kein Freund von diesen Frauentagen. Zwar bieten sie den Vorteil, sich unbehelligt von gelegentlich vorkommendem verstohlenen oder unverhohlenen Geglotze überall einseifen, abtrocknen und eincremen zu können sowie in der Sauna liegend ganz entspannt auch mit angewinkelten Beinen vor sich hin zu schwitzen ohne zuvor sorgfältigst den passenden Liegeplatz (und das Gegenüber) auszuwählen, aber das war’s dann auch schon mit den Vorteilen dieser Frauentage. Denn in erster Linie sind sie: überfüllte und laute Horte entgrenzter Schamlosigkeit.

Aufgekratze, kichernde Mädeltrupps, rudelweise ratschsüchtige, kiloweise mandarinenschälende Rentnerinnen und grimmig dreinblickende, männerfürchtende (und nicht selten für Männer zum Fürchten aussehende) Trullas aller Altersklassen bevölkern die Saunaanlage an diesen Frauentagen. Dazwischen vereinzelt ein paar Ruhesuchende oder aus Versehen Hineingeratene, verzweifelt nach Erholung suchend.
Es wird geschnattert, gefuttert, gebröselt, gegackert, geschmiert, gepeelt und geshaved, was das Zeug hält. Letzteres artet an diesen Tagen, an denen frau unter sich ist, völlig aus: Die Duschräume verkommen zu einem rutschigen Parkour durch glibberige Rinnsale aus wegrasierten Haaren aller möglichen und unmöglichen Herkunftsorte. Die albernsten Verrenkungen bei gegenüber oder nebenan Duschenden sind zu beobachten, und man darf schon froh sein, wenn einem nicht irgendein Schlonz, der gerade behände mit dem Lady-Shaver vom Nachbarbein abgezogen wird, an die eigene Wade spritzt. Ein Treiben, dem ein paar im Duschraum anwesende Männer sofort Einhalt zu gebieten wüssten – durch ihre bloße Präsenz würden die sich im Herumwerkeln krümmenden Leiber sofort wieder aufrichten, den Rasierer dort lassen, wo er hingehört (unter der heimischen Dusche) und sich stinknormal waschen.

Gestern scheint es zunächst so, als könne ich diesen Szenarien entkommen, denn anhand der noch freien Garderobenschränkchen stelle ich aufatmend fest: Allzu voll ist es noch nicht. Prima. Genüsslich breite ich mein Badetuch in der Sauna aus. Nur eine Frau dampft eine Etage über mir vor sich hin. Ich strecke mich aus und schließe die Augen. Sekunden später fliegt die Tür auf und Elvira tritt ein, als diese wird sie umgehend und lautstark von der über mir Schwitzenden – Margot heißt sie – begrüßt.
Die beiden beginnen einen dieser Saunadialoge, bei dem man Hoffnung auf ein schnelles Ende hegen kann.
Elvira: „Sakradi, is des wieda hoaß da herin!“
Margot: „Ja, es san weit über 90 Grad heid!“

Leider kennen sich die beiden offensichtlich schon länger, so dass diese Hoffnung sich alsbald zerschlägt. Es geht zunächst um Weihnachten und wer wo eingeladen ist oder welchen Besuch erwartet und was es zu Essen geben soll oder ja nicht schon wieder geben darf. Dauer dieser Sequenz: ca. 3 Minuten. Die Lautstärke steigert sich bei jedem Satz, was auch daran liegen mag, dass Margot sich währenddessen angestrengt schnaufend mit einem Sisalhandschuh den Schweiß abbürstet.
Das nächste Themenfeld ist das jeweilige Befinden, resp. Krankheiten. Elvira und Margot dürften, in der schummrigen Gnade des Saunalichts betrachtet, wohl um die Ende 60 sein, demnach gibt es da natürlich Einiges mitzuteilen. Rücken, Knie und Hüfte lasse ich noch tapfer über mich ergehen. Dann aber rückt Margot damit raus, dass ihr noch vor Weihnachten eine Darmspiegelung bevorstünde. Wegen dieser Sache am Dickdarm, woaßt scho, und weil die eine Behandlung ja nicht angeschlagen habe, „da will da Doktor doch nochamal genauer hischaun“, ihr tät‘ es jetzt schon grausen vor der Abführerei. Elvira antwortet, wie es so typisch ist für diese Gespräche, in denen jeder nur seins loswerden will, mit der Story zu dem Furunkel, den sie neulich am Steiß gehabt habe und wie langwierig das gewesen sei und das Aufschneiden ja so schmerzhaft (die Narbe bis heute eitrig und nässend).

Da reicht es mir. Ich richte mich auf und sage höflich, aber bestimmt zu den beiden, dass ich es schön fände, wenn sie ihre Unterhaltung draußen fortsetzen könnten, dabei deute ich auf ein hinter Elvira hängendes Schild, das dort schon seit Jahren stumm und vergeblich um Ruhe zu bitten versucht. Ein bajuwarisches Donnerwetter – noch heftiger als Darm-Malaise und Furunkel-Eiter – ist die Quittung dafür. Was mir einfiele, wo wir denn da hinkämen, wenn man sich in der Sauna nicht mehr unterhalten dürfe, warum mich das überhaupt störe und dass sie sich unterhalten würden, wo immer sie möchten.
„Mir red’n da herin seit 40 Jahr‘ und wenn eana des ned bassd, dann gehns hoid aussi!“

Ein Wort gibt das andere, bis ich mich schließlich erhebe und die beiden keifenden Weiber, die mich mittlerweile wegen meines Nicht-Dialekts als Zugroaste, die da herin eh nix verlorn hat beschimpfen, mit ihren Gebrechen in der Hitzekammer hocken lasse.
Ich gehe Schwimmen, extra lang, denn im Wasser ist es still, herrlich still. Einer der Gründe, weshalb ich das Schwimmen so liebe: Diese Ruhe, dieser Rhythmus, das Monotone, die Schwerelosigkeit.
Das nächste Mal, denke ich beim Bahnenziehen, gehe ich wieder an gemischten Tagen in die Sauna oder aber in Begleitung einer Freundin, mit der es sich zwischen den Saunagängen ebenfalls ratschen lässt, denn anders ist das ja nicht zu ertragen. Eigentlich wird es höchste Zeit, mal Freunde zu finden, die ein Eigenheim mit einer Sauna im Keller haben.

Auf dem Rückweg vom Becken zum Saunabereich laufe ich meinem Lieblingsbademeister über den Weg, Typ Bayrischer Bruce Willis in den 40ern. Er hat heute Saunameisterdienst, ist auf dem Weg zum stündlichen Aufguss. Wir unterhalten uns ein bisschen, ich berichte ihm von meinem Erlebnis mit Mrs. Darm und Mrs. Furunkel. Er sagt daraufhin, dass er diese Frauentage auch nicht leiden kann, den Krach, den Trubel, die Brotzeitorgien überall. Wir gehen gemeinsam zur finnischen Blockhaussauna. Er öffnet die Saunatür, hievt seinen Holzkübel mit dem Eukalyptusöl drin Richtung Saunaofen. Dort sitzen in vorderster Reihe – aufgusserwartend und natürlich ratschend – Elvira und Margot. Als sie Bruce Willis erblicken, der wegen der mörderischen Hitze beim Aufguss nur mit einem Lendenschurz bekleidet ist, geifern sie sofort los. „A Mo in der Sauna – am Damentag! Des geht fei überhaupts ned!“. Beschweren müsse man sich da, schließlich wolle man unter sich sein, da müsse eine Frau den Aufguss machen.

„A Rua is!“ schnautzt Bruce Willis in die Runde, „und wem’s ned bassd da herin, der soll si verzupfn.“ Sprach es und haut mit seinem tätowierten, muskulösen Arm drei Schöpfkellen Eukalyptusbrühe auf die heißen Steine, packt das über seinen breiten Schultern baumelnde Handtuch und fächert mit geräuschvollen Wedelbewegungen den aufsteigenden Dampf durch den Raum. Japsend und fluchend flüchten Elvira und Margot nach draußen, ich strecke mich auf der Holzbank aus, schließe die Augen und inhaliere den befreienden Duft.

Endlich is a Rua da herin.

Buddy the bitch.

Diese Wochen rund um den Umzug sind vor allem eines: Ein großer Streifzug durch einen Erlebnispark voll juristischer, kommunikativer, organisatorischer, logistischer, konsumatorischer und soziokultureller Irritationen, Absurditäten und Pathologien. 

Positiv formuliert: Man lernt mal wieder eine Menge dazu, und der eigene, begrenzte Horizont darf sich erweitern (ob er will oder nicht).

So gerade eben wieder geschehen, beim Kauf von Kleinkram, um alle in einer neuen Wohnung erforderlichen Schutzmaßnahmen korrekt umzusetzen.

Man stelle sich das arme Schwein vor, und zwar ein männliches!, das es wagen muss, die Dame an der Infotheke des Baumarkts mit folgender Frage zu behelligen: „Wo finde ich hier bitte die Bummsinchen?“

Hätte man das Glump nicht Klinkenkondom nennen können?!

She’s only fly-fishing!

Heute war der große Tag. Dank akribischer Vorbereitung sollte gen Mittag die Restaurantpremiere stattfinden.
Ohnehin wollte ich dem Ort Mörrum einen Besuch abstatten, um dort den 14km langen Lachswanderweg zu gehen.

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Wahrzeichen von Mörrum: Das Lachsmädchen.

Da ich danach Hunger haben würde, für heute wechselhaftes Wetter vorhergesagt war, so dass ein Picknick im Grünen riskant wäre, hatte ich bereits gestern die zwei Lokale Mörrums per Mail mit der üblichen GretchenHundefrage behelligt (ich hasse negative Überraschungen vor Ort, erst recht, wenn ich Hunger habe). Das eine antwortete barsch „no dogs allowed“, das andere aber meinte „you’re welcome if no other guests complain“.

Nun ja, man fragt sich zwar, wie die sich das vorstellen: ich esse gerade gemütlich, mein Hund schläft ebenso gemütlich unterm Tisch und dann erscheinen Gäste, die beim Anblick des Dackels einen Entsetzensschrei ausstoßen und sich beim Kellner beschweren – soll ich dann die Gabel fallenlassen und rausrennen?!

Wie dem auch sein würde: Ich richtete mich also auf ein Mittagessen ein, freute mich, mal an einem Tag nicht kochen zu müssen.

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Ein Kleinod an Übersetzungskunst.

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Die königliche Lachsfischerei zu Mörrum.

Mörrum ist ein Dorado für Sportangler (eine dieser Sportarten, zu denen ich null Zugang habe), der Fluss berühmt für seinen reichen Fischbestand (überwiegend Lachs) und daher Magnet für Angeltouristen aus ganz Europa (allen Ernstes!).

Aber auch in Schwedens bekanntestem Lachsfluss neigt sich die Saison dem Ende entgegen…

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…am 30.09. ist Feierabend, weshalb die 32 Pools (das sind die Angelzonen entlang des Flusses – ich hab echt was gelernt heute!) nochmal ganz gut besucht waren.
Erlaubt ist nur Spinnfischen und Fliegenfischen (was es wohl sonst noch so geben mag?).

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Ich sah Lachse springen (oder Meerforellen?), Männer stumm im Wasser stehen, zwischendurch die Angel auswerfen und danach weiter stumm im Wasser stehen.

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Bestenfalls zu zweit, tendenziell alleine, gelegentlich auch alleine mit Hund. Auf dem gesamten Lachswanderweg habe ich keine einzige Frau gesehen, die diesen Sport ausübt. Angeln scheint ein Männersport zu sein. Vielleicht, weil es so ein stummer Sport ist.

Nach gut zwei Stunden Marschieren und Staunen…

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…nähern wir uns allmählich dem Highlight des Tages, dem Restaurant „Kronolaxen“, das täglich von 11 bis 15 Uhr geöffnet hat und ein Lunchbuffet anbietet (typisch für Schweden).

Drinnen hocken ca. 20 Sportangler oder Hobbyfischer (ist da ein Unterschied?) in ihren schlammgrünen Angelklamotten stumm beim Essen. Auch hier keine einzige Frau. Wie mir nach ein paar Minuten dämmert, bin ich in der Angel-Club-Kantine gelandet.

Die einzige anwesende Frau außer mir ist die Bedienung. Sie beäugt uns kritisch, als wir das Lokal betreten, und weil wir es wagen, weiterzugehen, fragt sie uns umgehend, was wir hier machen. Auf meine Email Bezug nehmend gebe ich artig Auskunft, dann zeigt sie auf den Hund und sagt „no dogs inside“, aber ich lasse mich nicht abwimmeln, sie muss den Chef fragen gehen und kommt dann zerknirscht an den Tisch zurück, an den ich mich gesetzt habe, kassiert den Buffetpreis und meint, der Hund müsse aber komplett unter dem Tisch liegen und brav sein. Selbstverständlich, entgegne ich (und bin insgeheim froh, keine Dogge zu haben, sonst hätte ich den Tisch wechseln müssen).
Nach über 2 Stunden Gassigehen ist das Dackeltier müde und entsprechend total brav. Geschafft! Ich sitze mit Hund in einem Lokal in Schweden!

Zur Auswahl gibt es Fisch, Fisch oder Fisch. Also entscheide ich mich tatsächlich für Fisch und greife vor allem bei den Beilagen gut zu. Zurück am Tisch beginne ich zu essen. Nach den ersten paar Bissen ruckelt es heftig am Tisch, weil die am Tischbein befestigte Leine durch einen Sprung des Hundes abrupt gespannt wurde. Ich sehe nach unten und sehe die Katastrophe (und den Grund für den Ruck) an der Wand sitzen: Eine Fliege! Eine fette, schwarze Fliege!

Es gibt genau zwei Dinge (äh: Lebewesen), die unser an sich gut erzogener Hund hasst wie die Pest: Katzen und Fliegen. Bei Katzen wird gebellt wie blöd. Bei Fliegen entwickelt sie Hau-den-Lukas-artige Kräfte, die schon mal Bistro-Tische oder Biergartenbänke umreißen können. So auch heute: sie springt wild hin und her, reißt den Tisch jedes Mal ein Stück mit, die Tischbeine quietschen laut über den Steinboden.

Natürlich bringt mir just in dem Moment, als die Bravheit meines Hundes in ihrem Zenit steht, die Bedienung das bestellte Getränk an den Tisch, will es abstellen, was aber nicht geht, da der Tisch schon wieder einen Hüpfer macht, weil Fliege und Hund immer noch wild Fangen spielen. Die Bedienung quittiert dies mit einem giftigen Blick nach unten und tritt pikiert einen Schritt zur Seite.

„She’s only fly-fishing!“ sage ich so charmant ich kann – in der Hoffnung, mit diesem brillanten Milieu-Witz die Situation zu entschärfen.

Niemand lacht. Die 20 Männer essen stumm weiter, die Bedienung stellt das Wasser auf dem Nachbartisch ab und geht.

Ihr könnt mich mal. Humor- und trostlose schwedische Gastronomie. Morgen koche ich mir wieder was.
Die Kraulquappe.