St. Rway.

There’s a sign on the wall, but she wants to be sure
Cause you know sometimes words have two meanings
In a tree by the brook, there’s a songbird who sings
Sometimes all of our thoughts are misgiven

Bauruine im Loisachfilz bei Penzberg.

Aus der Serie „Innen & Außen im Einklang“.

Haifischzähne und Healing Tootsies.

Wir danken recht herzlich für all die Genesungswünsche!

Das Dackelfräulein ist längst wieder fit (was natürlich die Hauptsache ist), ich hingegen musste mich heute nach kurzer Morgeneuphorie und verfrühtem Kaffeegenuss doch wieder in die Koje hauen. Dabei war ich gedanklich schon auf dem Weg ins Schwimmbad, zumal nach peinlicher, 3-wöchiger Übergangszeit im ausgeleierten, zerfransten und leicht durchsichtigem Schwimmanzug dieser Tage endlich ein passender neuer eingetroffen war.

[Ein Graus, dieser Kauf: Badeanzüge, selbst die namhafter Hersteller, halten mittlerweile keine 100 Schwimmbadbesuche mehr durch, dann beginnt das Material sich bereits an den chlordurchflussstärksten Zonen aufzulösen. Einen neuen Schwimmdress erwirbt sich’s leider keinesfalls en passant, weil a) sich alle Hersteller massiv in Größen und Schnitten unterscheiden (was einen beim Anprobieren bisweilen an der eigenen Figur verzweifeln lässt), b) die Ausgestaltung von „normaler/mittlerer/hoher Beinausschnitt“ eine Wissenschaft für sich ist (nur 1cm Stoff zwischen Taille und Beckenknochen ist schon eher arg wenig statt normal) und c) aufgrund der Farben und Muster sowieso 85% aller Schwimmanzüge ausscheiden (und die Auswahl ist ja ohnehin begrenzt, da es viel mehr plantschorientierte Bademode als schwimmtaugliche gibt). Künftig werde ich mir diese jährliche Qual ersparen und bei einem gut sitzenden Badeanzug gleich doppelt zuschlagen.]

Müssen wir wohl beide noch eine Weile herumhängen bis zur Einweihung.

Schonung ist also angesagt, nicht Ungeduld, denn morgen muss man hier wieder fit sein, wenn der Ernährer&Versorger frühmorgens für ein paar Tage zum Dienstort entschwindet.

Gucke YouTube-Videos über die Åland-Inseln (so viele Brücken, so viel Stein, so viel Wasser!), die Gemeinden tragen so schöne Namen wie Lumparland, Jomala und – nomen est omen – Hammarland. Sich ein paar Monate in so eine Hütte am Wasser verkriechen, mit eigenem Steg und Boot, dort ein Buch oder auch nur eine Reisereportage schreiben – das wär’s. Hin über Stockholm, zurück über Turku.
Im Hintergrund läuft der näherliegendere Traum in Endlosschleife: das 360-Grad-Panorama von der Skisprungschanze in Garmisch, wo es Neuschnee hat, die Sonne die Gipfel leuchten lässt und aus der Partnachklamm die letzten Nebelschwaden aufsteigen. Ich hasse Krankdaheimrumliegen und sehne mich nach frischer See- oder Bergluft.

Zu Wochenbeginn diesmal keinen Pressespiegel vom Gatten erhalten, sondern das großformatige Ungetüm selbst gelesen und so auch mal wieder amüsante Annoncen mitbekommen. Wäre ich ungebunden und zu Experimenten aufgelegt, tät‘ ich mich glatt melden auf eine Bekanntschaftsanzeige mit der Überschrift „Der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht!“, ein Spitzen-Intro, wie ich finde, und das nicht nur im Vergleich zu „Gutsituierter Akademiker in den besten Jahren…“ oder „Einsamer Bengel sucht hübschen Engel“ oder dem brechreizerzeugenden „Nur mit dem Herzen sieht man gut“ (und offenbarte der Kandidat tatsächlich Haifischzähne oder ein Pferdegebiss, könnte man ja immer noch das versteckte Messer zücken und die Sache abkürzen).

Staubtrockener Zwieback rutscht besser with a little coke and sympathy & some music und das viele Liegen wird einem doch erheblich versüßt von einer kleinen Beiliegerin, die einem die reizenden Hasenfüßchen fast ins Gesicht streckt.

Well, we all need someone we can lean on
And if you want it, you can lean on me

She said „My breasts, they will always be open
Baby, you can rest your weary head right on me
And there will always be a space in my parking lot
When you need a little coke and sympathy“

We all need someone we can feed on
And if you want it, well you can feed on me
Take my arm, take my leg, oh baby, don’t you take my head.

[Das Video muss leider wegen der grimassierenden Fratze von Mr. Jagger, die meiner Übelkeit heute gar nicht zuträglich wäre, entfallen.]

Speedball (dreaming of).

Bis nach 3 Uhr wachgelegen, dafür in den wenigen Stunden Schlaf danach ein wahrer Reigen an Highlights.

Am Geburtstagsmorgen von Rumpeln im Wohnzimmer erwacht: Mit kindlicher Neugier auf leisen Sohlen in den Flur geschlichen und durch den Türspalt gelinst. Ein Kicker! Der Gatte, nicht so der Passionierteste unter den Handwerkern, mit Bohrmaschine in der Hand, das schwere Fußballgerät im Boden befestigend, damit es beim Spielen auch was aushält, den einen oder anderen trotzigen Tritt ebenso wie triumphierendes Trommeln. Wohlgemerkt: im nagelneuen Parkettboden der Mietswohnung verankert. Einfach so reingebohrt. Stuff it!
Ich bin entzückt. Ein Kicker, für mich!

Nächstes Traumbild: Am Kicker stehend, schon nicht mehr im Nachtgewand. In irgendeiner Art Saloon. Ein paar Gestalten am Tresen, ein paar am Billardtisch, Grüppchen um die beiden Kickertische. Dunkel, hölzern, verraucht, fast schon verrucht.
Neben mir U., der mittlerweile krebskranke Ex-Freund, mit dem ich es zu gemeinsamen Firmenzeiten mal recht weit gebracht hatte, nicht in Sachen Beziehung etwa, dafür aber als Team „Argentinien“, damals im großen Turnier gegen den Rest der Firmenfußballwelt.
Gegenüber der Gatte und der verstorbene Freund wie alte, verschworene Kameraden, alle sind wir in Rage und sowas von bei der Sache, die gegnerische Mannschaft führt knapp.

Und plötzlich höre ich es, was schon die ganze Zeit über aus den Lautsprechern dröhnt: „(…) he could throw that speedball by you, make you look like a fool“, der uralte Song aus Schulzeiten, von H. und mir, die wir „holidays“ statt „glory days“ hörten – und, zack!, semmelt U. den anderen einen geschickt angekurbelten Ball dermaßen speedy ins Tor rein, dass es nur so scheppert. Wir haben gewonnen!
Der Song ist mittlerweile ein paar Strophen weiter, ich singe lauthals mit, obwohl ich den Song heutzutage wenig leiden kann, wie so Einiges aus der Ära der Knackarsch-auf-USA-Flagge-Platte.

Yeah, just sitting back
Trying to recapture
A little of the glory of
Well, the time slips away
Leaves you with nothing, mister
But boring stories of
Glory days
They’ll pass you by
Glory days

Am Tresen schließt man sich meinem Jubel an, jemand ruft mit rauer Stimme durch den Raum: „Next round’s on me, guys!“, ich drehe mich um, um zu sehen, wer der edle Spender ist, und da steht Bruce Springsteen himself, im Holzfällerhemd mit hochgekrempelten Ärmeln, schön unrasiert und mit Out-of-bed-Frisur, so wie sich das gehört für einen anständigen Frauentraum.

So dann vor lauter Freude aufgewacht, das hab‘ ich auch nicht alle Tage, what a glory day.
Wenn das grundsätzlich der Preis wäre, fürs späte Einschlafen, dann wäre ich jederzeit gern bereit, ihn zu bezahlen.

Einen erfreulichen Mittwoch wünscht
Die Kraulquappe.

***

Nachtrag 45 Min nach Veröffentlichung des Beitrags:
Freundin H., jene, mit der ich „Glory days“ zuerst sang, whatsappte nach der Traumlektüre sogleich ein Foto aus der schönen Schweiz.

Hätte sie das mal eher geschickt! Wenn ich gewusst hätte, was der Zürichsee auch zur kalten Jahreszeit zu bieten hat, hätte ich das mit dem Besuch dort nicht schon 2x verschoben. Im Frühjahr dann aber! Und wehe, der graue Teppich rutscht.

But hell a little touchup and a little paint. Zum 30. Dezember 2017.

Liebe H.,

ob Du zwischen Packerlauspacken und Partyvorbereitungen überhaupt Zeit hast, eine/n Geburtstags-Post zu lesen?!?
Vorsichthalber fasse ich mich mal eher kurz.

Ich freue mich, Dich in Bloghausen und schließlich auch im echten Leben getroffen zu haben – und danke Dir für Deine diesbezügliche Initiative!
Da hattest Du einen guten Riecher, denn wir passen ja recht passabel zusammen:

– laufen in den gleichen Asics durch die Wälder
– verwenden im Bad nahezu identisches Hygiene-Equipment
– haben beide in die Fußballwelt eingeheiratet
– sind früh an der Mutter-Front fürs Leben imprägniert worden…

…weshalb wir nun auf unsere Glücksportionen immer fest den Deckel draufschrauben, auf dass sie uns keiner stehle…

Münchner Glücksglas.

Paderborner Glückspott.

…und falls doch mal eine Pechsträhne herunterfällt auf die Lebenswege (oder hinaufwirbelt aus dem Ker_ker der Vergangenheit), stehen uns ähnliche, zuverlässige Gefährten treu zur Seite, die den Weg fix wieder freipusten.

Bayrischer Bläser.

Westfälische Wariante.

Für dein neues Lebensjahr wünsche ich Dir Glücksmomente nicht gläser-, sondern kübelweise, und dass Du so bleibst wie Du bist: kreativ, kradheraus und kroßherzig!

Als Begleitmusik für Deinen Jubeltag kommen hier ein paar Klänge aus dem unerschöpflichen springsteenschen Songarchiv, das ich für Dich geöffnet und nach einer annähernd malerischen Textzeile durchforstet habe (und mit etwas Mühe auch fündig wurde, auf die Grammatik solltest Du allerdings nicht zu genau achten, es geht da mehr so ums große Ganze).

So you been broken and you been hurt
Show me somebody who ain’t
Yeah I know I ain’t nobody’s bargain
But hell a little touchup and a little paint

You might need somethin‘ to hold on to
When all the answers they don’t amount too much
Somebody that you could just to talk to
And a little of that Human Touch

In diesem Sinne: möge Dir immer genug Lack und Farbe zum Experimentieren, Artifizieren und Retuschieren zur Verfügung stehen!

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und heute Abend eine tolle Feier, bei der Du’s krachen lässt – ganz gemäß Deines Mottos:

Impressionen aus dem Atelier von Frau H. aus P.

Das wünscht Dir
Deine Kraulquappe.

Hold on. Zum 23. Dezember 2017.

In Gedenken an Niklas, der heute 56 geworden wäre.

When there’s nothing left to keep you here
When you’re falling behind in this big blue world

Oh you got to
Hold on, hold on
You got to hold on
Take my hand
I’m standing right here

You got to hold on

Hold on! (Olympiapark München, im Dezember 2017)

Song des Tages (15).

Heute Abend (vorerst) großes Finale von „24“, ab dann startet die „Homeland“-Vorbereitung für die Weihnachtsferien.
Lange Winterabende können ja so herrlich sein!

Danke an den Gatten, für die perfekte und pünktliche Bereitstellung aller Staffeln,
danke, Kiefer Sutherland, für die vielen spannenden Stunden (und dass du mir ein Stück weit über die einjährige Quinn-Durststrecke hinweggeholfen hast)
– und ein besonderes Dankeschön geht an Sori, für die wirklich bereichernde Info, dass Jack Bauer auch singt!

Pull the shades, lock the door
Drag your feet across the floor
Memories hang in the hall
Pull them down off the wall
Now it’s done, (s)he is gone, long gone

Herzliche Grüße und einen schönen Wochenendausklang!

Song des Tages bzw. Monats (14).

Der November geht zu Ende. Bislang gehörte dieser Monat allein wegen des Umschwungs von Herbst zu Winter nicht zu meinen bevorzugten Monaten. Diesmal hat er mir auch aus anderen Gründen zugesetzt: Das Schicksal spie mir nochmal einen großen Klumpen meines persönlichen Jahresthemas vor die Füße.

In 2016 ist Resonanz das wiederkehrende Thema gewesen, dieses Jahr ist es Täuschung.
Vertrauens- und Loyalitätsbruch von Menschen, denen ich das nicht zugetraut hätte.
Und auch im erweiterten Umfeld ein paarmal: Heuchelei statt Aufrichtigkeit, Rückzug statt Klärung, hintenrum statt gradheraus.

Nicht, dass die Menschen nicht reden könnten – das können sie sehr wohl: bei anderen wird das Herz ausgeschüttet oder gelästert, aber der, den’s betrifft, wird aus Feigheit umgangen bzw. „verschont“. Oder sie basteln sich im stillen Kämmerlein ihre „Wahrheiten“ zusammen, mixen sich ein Gebräu aus Unhinterfragtem und Unterstellungen, fällen Urteile. Bekommt man das Ganze eines Tages doch noch serviertt, staunt man nicht schlecht, fühlt sich gleichermaßen ratlos wie verraten.

Eine dieser Lebenserfahrungen, auf die ich hätte verzichten können, die aber natürlich nicht an meiner Schwelle Halt macht. Warum sollte sie auch. Wer weiß, wo und wie oft ich Vertrauen gebrochen habe, verurteilend oder illoyal war, ohne das zu wollen, es aber dennoch getan habe. Meist erfährt man das ja erst, wenn einen der Aufschrei des Verletzten erreicht. Manches Mal habe ich aufgeschrien in 2017, teils so ausgiebig, dass ich ganz heiser davon wurde.

Was hilft: Salbeitee mit Honig, die unverbrüchliche Treue einer Hundeseele, intakte Beziehungen und wuchtige Novembermusik.

Nothin‘ lasts forever
And we both know hearts can change
And it’s hard to hold a candle
In the cold November rain

I know it’s hard to keep an open heart
When even friends seem out to harm you
But if you could heal a broken heart
Wouldn’t time be out to charm you

(Nicht so leicht, eine Version zu finden, in der Axl Rose einigermaßen vollständig bekleidet und bei Stimme ist. Und keine Ahnung, was Elton John da am Zweitflügel verloren hat, aber er stört ja auch nicht.)

Ich verkrümel mich nun übers Wochenende nach Braunschweig, freu‘ mich drauf, und wünsche allseits einen verträglichen Novemberausklang ohne Husten und Heiserkeit.

Die Kraulquappe.

Back to Sinabelkirchen.

Nach zwei erholsamen und sehr schönen Tagen in Paderborn (selten in einem fremden Haus so gut geratscht geschlafen!), kam ich daheim gestern grad noch zum Hundbegrüßen, Kofferauspacken und Essenfassen – und schon ging’s weiter: Mit dem Gatten in den Carl-Orff-Saal im Münchner Gasteig zu Gert Steinbäcker, dem Anfangsbuchstaben der steirischen Combo STS.

Wieder eine Reminiszenz an längst vergangene Zeiten!
An Jahre, in der diese Gassenhauer auf keiner Schulparty und bei keinem Wies’n-Besuch fehlen durften. Während des Studiums in den 90ern dann nochmal mein kurzes STS-Revival samt Erweiterung des Song-Repertoires, ausgelöst durch die Verbandelung mit dem Wiener.
Drei Konzertbesuche: mit dem rothaarigen Kommilitonen, natürlich mit dem Wiener und einmal sogar mit dem Papa.

Nach fast 20 Jahren Pause gestern Abend nun zwei Drittel von STS hier in München live on stage.
Zwei, weil der Schiffkowitz für ein paar Songs dazukam: sehr netter Typ immer noch, ganz rührend, mit seinem alten Schweißband um den grauen Schopf und dem aus der Form gekommenen weißen T-Shirt unter dem ebenso formlosen Schlabberhemd. Zunächst etwas kurzatmig und nervös, hat sich dann aber gut gefangen und seinen Gastauftritt sichtlich genossen.

Den Hauptteil des Abends bestritt Steinbäcker zusammen mit seinen klasse Musikern – die Maria Ma am Hackbrett, die den Altersdurchschnitt erheblich senkte oder der langjährige Weggefährte Gerd Wennemuth am Schlagzeug, und nicht zu vergessen „am Gebläse: der Franz Josef Zettl“. Ja fein, genau so muss man das anmoderieren!

Geboten wurde: Große Spielfreude, viel Dynamik, Altes aus STS-Zeiten, Neues vom Steinbäcker-Solo-Album mit dem schönen Titel „Ja eh“, diesem alles- und zugleich nichtssagenden österreichischen Universalgrunzer für jedwede Lebenslage (am eh-esten wohl verwandt mit dem bayrischen „ja mei“).

Der weibliche Klaus-Meine-Verschnitt zu meiner Linken war gleich vom ersten Lied an schwer elektrisiert und am Ausrasten, am Schluss stand oder tanzte das gesamte Publikum, und zumindest all jene, die der frühwinterliche Katarrh noch verschont hatte, plärrten nach Kräften mit.

War ein prima Kurztrip nach Griechenland, Sinabelkirchen, Stinatz, Graz und Wien (den Exkurs nach Hamburg hätt’s für meine Ohren nicht gebraucht), mal leicht, mal tiefschürfend, immer mit Inbrunst. Kein sensationelles oder weltbewegendes Konzert, aber solide, sympathisch und schwungvoll – eine willkommene, wunderbare Novemberaufhellung und für mich persönlich ein Abend aus der Kategorie „The older you get, the more it means“.

Herzlichen Dank an meine liebe Blogger-Kollegin (resp. Springsteen-Tramp und damit quasi Seelenverwandte) Sori aus Wien für den Hinweis, dass Steinbäcker derzeit auf Tour ist und auch in München Station machen wird.

Und ein ebenso herzliches Dankeschön an den Lieblingsnachbarn, dass er den ganzen Konzertabend lang auf seiner Couch mit dem Dackelfräulein gekuschelt hat!

Tougher than the rest.

Der großartige Oktober hat sich in Bayern ein letztes Mal von seiner zähen Seite gezeigt…


…und gestattete es, nach dem Weißwurstfrühstück beim Papa am Tegernsee nochmal bei T-Shirt-Wetter ein Stück in die Höhe zu gehen…


…wenn’s auch mehr ein Bergspaziergang als ’ne richtige Tour war.

Eine Belohnung gab es trotzdem!

Und während man da so sitzt und schaut und lauscht und denkt, kommt der Hüttenwirt hochgefahren und montiert bei bester Musik seinen Anhänger ab, dreht ihn um und parkt ihn genau am Rande meines Blickfelds.

Natürlich rufe ich rüber, ob die letzte Zeile der Aufschrift das ist, wofür ich sie halte – und: jawohl, das ist sie. Sofort ist man im Gespräch über Mannheim 2007, Frankfurt 2009,  Leipzig 2013, München 2016 und überhaupt.
Ein schöner Moment der Verbundenheit!

Dieses Foto ist für euch – Marko, Sori, Peter, Helen, Thorsten und all die anderen, die verstehen, dass ein Fan-Herz in solchen Momenten freudvoll hüpft!

Mit dieser Mega-Schnulze verabschiede ich mich in die wohlverdiente Nachtruhe, träume von den 1980er-Jahren, als Bruce und Patti noch aussahen wie frisch dem High-School-Abschlussball entsprungen und ich mich gerade beim Sommerferienjob in Lenggries in einen Kölner verliebt hatte.

Eine gute Nacht & greetings from a land of hope and dreams!
Die Kraulquappe.

Song des Tages (13).

Will you tell me when the fighting’s over
Cos I can’t take, I can’t take no more
Will you tell me when the day is done
Cos I can’t run, I can’t run no more

She said I don’t know what you did it for
She said I don’t know what you did it for at all
He said I don’t know what you did it for
He said I don’t know what you did it for at all

But I will run until my feet no longer run no more
And I will kiss until my lips no longer feel no more
And I will love until my heart it aches
And I will love until my heart it breaks

And I will love until there’s nothing more to live for