Steiler Zahn.

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Da kraxeln das Dackelfräulein und ich den recht steilen Zahn und die zackige Sonnenspitze hinauf und von dort wieder zur Alpenvereinshütte mit Zugspitzblick hinab, das Stimmungsbarometer (zumindest vorübergehend) ebenso im Aufwärtstrend wie das Thermometer, und dann sind da herobn auf der Hüttn kurz vor uns unerwarteter- und, wie die Wirtin grantig anmerkt, auch unangemeldeterweise zwei Schulklassen eingefallen und haben uns alle Portionen des AV-Bergsteigeressens weggefressen.

So wird das heut‘ eine sehr preiswerte Einkehr, nur mit einer leichten Weißen und dem Steckerleis aus der Kindheit, das grad ein Revival erlebt. Dolomiti, allein der Name ein Versprechen, heut‘ erneut gegeben unter dem Himmel der Bayern (übrigens: exakt da herobn begann sie seinerzeit, die gleichnamige Serie auf diesem Blog – ist das echt schon zwei Jahre her?!). Nur die grüne Schicht vom Dolomiti, die ist nicht mehr das, was sie vor 35 Jahren mal war.

Und ich lobe mir mein Proviantsackerl mit Käsebrot und Tomaten, da ist man unabhängig von Schulklassen und Nahrungsangebot und hat eh die bessere Qualität zwischen den Kiemen (nun, da man ja en detail weiß, was da so serviert wird, auf den Hütten).

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Die Welt ist ja klein.

Am Nachbartisch ein junger Mann, der freundlicherweise das Dackelfräulein observiert während ich mich umziehen gehe. Das Observieren ist nötig, weil Pippa den permanent auf der Terrasse herumpatrouillierenden Hüttenhund noch mehr hasst als die zahlreich umherschwirrenden Fliegen.

Aus dem Waschraum kann ich hören, dass der junge Mann gut zu tun hat. Hernach danke ich ihm herzlich, wie souverän er die Bellattacken gemeistert hat. Wir kommen ins Gespräch. 6. Semester Klavier an der Musikhochschule (meine Güte, so jung!). Und er kennt natürlich den hochbegabten Sohn des toten Freundes (wie gesagt: die Welt ist klein). Er heißt jetzt nicht mehr wie sein Vater, erfahre ich. Hat seinen Nachnamen geändert, um den Vater und überhaupt die ganze Sippe zu vergessen. Als ob man seine Wurzeln loswürde, wenn man die Blätter oder die Rinde anders einfärbt. Der neue Nachname lässt mich dennoch auflachen (ins Deutsche übersetzt bedeutet er: „der Glückliche“) und ich weiß, dass der tote Freund mitlachen würde, wenn er davon erführe (später werde ich an einer einsamen Stelle am Berghang gen Himmel gucken – wenngleich es gen Erde logischer wäre – und es ihm sagen).

Das Piano bespielt der Sohn wohl immer noch göttlich. Möge er seinem neuen Namen die Ehre erweisen und glücklicher sein als sein Vater.

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Unterwegs zwei Bergdialoge.

Nr. 1: (Ein Paar – dicker Bayernprolet mit angeheirateter, dünner Katalogthailänderin – kommt uns in Turnschuhen entgegengehatscht, die zierliche Frau kiekst vor Begeisterung als sie Pippa erblickt.)

Sie: „Bist du ein süßer Hund! Komm mal her!“

Er: „Des is a Dackl. A Rau-haar-dac-kel. Heast?“

(Dackelfräulein reagiert auf Weiberkieksen grundsätzlich mit wildem Gewedel und Wadln-Abschlecken. Auch bei dünnen thailändischen Wadln.)

Sie (kreischt nun): „Iiiii! Der hat ja eine Zunge!“

Er (dumpf, repetierend): „Des is a Rau-haar-dac-kel, heast?“

Nr. 2: (Vom lustlosen Kinde, der Hitze und einigen Wochen Sommerferien zermürbte Kleinfamilie schlurft durch den Bergwald. Tochter bleibt schon wieder stehen. Pippa und ich setzen zum Überholen an.)

Mutter (süßlich-streng): „Nein, Annalina, die Beere darf man nicht essen. Das ist eine Tollkirsche und die ist giftig.“

Tochter (sehr fix): „Aber warum heißt die dann ‚toll‘, wenn die so böse ist?“

Vater (lakonisch): „Vieles im Leben ist eine Mogelpackung.“

Tochter: „Was ist eine Mogelpackung?“

(Leider muss ich in dem Moment das Fräulein anleinen, weil ich Rotwild erspähe und bekomme daher die Fortsetzung der väterlichen Lebensweisheit nicht mehr mit.)

Bergwandern allein hat schon auch was für sich.

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Ein langer Marsch heute. Wir sitzen nun bei Zweitgetränk und Zweitnapf im Tal, kühles Gras unter unseren Füßen.

Erinnerungen an dieselbe Tour vor ca. 12 Jahren. Ich damals auf dem Höhepunkt meiner Rastlosigkeit, unterwegs zwischen mancherlei Extremen, citius-altius-fortius war die Devise, wie eine Getriebene, den Kopf voller Ziele, niemals frei ‚da oben‘.

Geschunden hab‘ ich mich, gerannt bin ich als wär‘ ich auf der Flucht, vielleicht war ich’s auch. Dabei ist Alpinismus weder Sport, noch Wettkampf, sondern eine Art Philosophie, eine Lebensform.

Meinem kleinen Hund sei Dank, dass ich das grad noch früh genug kapiert habe.

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Song des Tages (21).

Einfach mal so aus der aktuellen Gefühlslage heraus.

Und weil es sich schlecht einschlafen lässt, wenn im Hinterhof zwischen den Garagen und den Mülltonnen zwei aus dem Nest gefallene (oder verjagte) Amseljunge sitzen und fiepen. Ein Drittes hat sich tagsüber der Habicht schon aus einem anderen Hinterhof geholt und auf den Garagendächern verspeist – die Amselmutter nebenan im Baum panisch zeternd -, und mehr als ein Schälchen Beeren hinstellen (als Futterquelle ohne weite Flugwege) und regelmäßig aus dem Fenster gucken, ob sich Habichte oder Katzen nähern, kann (und soll) man halt nicht tun.

Schwer auszuhalten, wenn das Nervenkostüm sich grad eh etwas rissig anfühlt.

There’s a dark cloud rising from the desert floor
I packed my bags and I’m heading straight into the storm

Gonna be a twister to blow everything down
That ain’t got the faith to stand its ground

Blow away the dreams that tear you apart
Blow away the dreams that break your heart
Blow away the lies that leave you nothing but lost and brokenhearted

(The harmonica like a cheeping little blackbird, somehow.)

Geschüsselt, nicht geniert.

Gestern im Moloch „Mietwohnungsmarkt“ einen neuen Tiefpunkt erreicht.

Mittäglicher Besichtigungstermin in einem der bevorzugten Viertel, eigentlich den Fotos nach die Traumwohnung. Vom Balkon hätte man fast ins geliebte Schwimmbecken gucken können. Hundehaltung erlaubt (!), rund um die Wohnanlage Grünstreifen en masse fürs Dackelfräulein, sogar ein Stellplatz fürs Gefährt, zunächst netter Kontakt zu den Vermietern per Mail.

Dezenter Hinweis einen Tag vor Besichtigung, dass aus unerfindlichen Gründen das Parkett etwas geschüsselt habe („geschüsselt“?, nie gehört! – wir googeln das erstmal, aha: „geschüsselt“ kann man also ganz wörtlich nehmen!), vielleicht die Kälte oder so, oder das viele Lüften während der Badrenovierung, man müsse da nun nach einer „gemeinsamen Lösung“ suchen.

Die sah dann vor Ort, als sich beim Anblick des durchgehend geschüsselten Holzbodens unsere Zehennägel vor Schreck beinahe ebenfalls zu schüsseln begannen, so aus, dass der kleinkarierte, näselnde Schwabe allen Ernstes vorschlug, der Mieter dürfe sich ein Parkett ganz nach eigenem Geschmack aussuchen und das dann in Eigenregie verlegen lassen. Natürlich auf eigene Kosten („desch koschd au ned mehr als 6.000€!“). Und vorher müsse halt der geschüsselte Boden entfernt werden, sind ja nur schlappe 80m². Natürlich auch auf eigene Kosten.

Mietbeginn müsse dennoch zum 1. März (gestern war der 25. Februar!) sein, man könne sich jetzt unmöglich noch weitere Monate Leerstand leisten (gerade sei der Umzug ins eigene Haus erfolgt). In 4 Tagen sicher eine etwas sportliche Leistung, aber wenn man gleich morgen loslegte, ja durchaus zu schaffen (er habe da einen Bekannten an der Hand…, wenn man wolle, stelle er den Kontakt her…).
Dafür sei die Kaltmiete ja auch absolut fair (einen Kotau dafür: sie lag nur 250€ über dem nach gültigem Mietspiegel ermittelten Preis für diese Lage und Ausstattung, anderswo liegt sie schon mal 400€ drüber).

Worin das „Gemeinsame“ dieser Lösung bestand, wurde nicht verraten. Dafür verriet man uns beim Streifzug durch die Wohnung an der einen oder anderen Stelle noch die bis dahin nirgends erwähnten Ablösesummen für uralte Schränke oder Regale in potthässlichem 80er-Jahre-Design („desch is Massivholz, desch häld no a Ewigkoit!“).
Wir kamen recht gut an bei dem Vermieterpaar, hatten beste Chancen, den Zuschlag für die Wohnung zu bekommen.

Nach dem Termin schlich ich deprimiert um die Ecke zum Schwimmbad, sprang bei minus 8 Grad Außentemperatur ins geliebte Becken, schwamm mir den Frust aus den Knochen, ließ mir den eisigen Wind um Nase und Schultern wehen, und schrieb danach eine vernichtende Email an den kleinkarierten, näselnden Schwaben. Dass wir natürlich wüssten, dass es Gang und Gäbe sei, aus der Wohnungsknappheit ungeniert Kapital zu schlagen, und dass das mit Sicherheit leider auch in seinem geschüsselten Fall von Erfolg gekrönt sein würde, er sich aber andere Deppen als uns suchen müsse, denen er zum 1. März seine renovierungsbedürftige Bude zum schwäbischen Schnäppchenpreis andrehen könne.

Manchmal überkommen mich Mordgelüste und Amokphantasien (das schrieb ich ihm nicht, ich hab mich schließlich im Griff).
Das Schlimmste sind die Ohnmachtsgefühle und diese immer wieder entstehende und wenig später sich zerschlagende Hoffnung.

Am Abend liegen wir wie erschlagen auf der Couch, stöbern in den diversen Wohnungsportalen, schütteln die Köpfe und schütten uns die Gläser voll.
Zwei brauchbare Angebote finden wir noch, von denen eines bei näherer Betrachtung sofort unter den Couchtisch fällt, da Absätze wie diese an Tagen wie diesen nichts als ein inneres Messerwetzen auslösen:

Zum Besichtigungstermin bringen Sie bitte Folgendes mit:
– gültiger Personalausweis / Reisepass
– Bonitätsauskunft der Schufa
– Gehaltsnachweise der letzten drei Monate
(alternativ Steuererklärung bzw. Bestätigung durch Wirtschaftsprüfer / Steuerberater bei selbständiger Tätigkeit)

– Schriftlicher Nachweis der Mietschuldenfreiheit vom letzten Vermieter
– Mieterzeugnisse vom Vorvermieter bzw. bisheriger Mietvertrag und Kontaktdaten vom Vorvermieter.

[Habt ihr jetzt vollends den A…. offen: „Mieterzeugnis“?!? Und wo bleibt das Gegenstück, das „Vermieterzeugnis“? Wo kann man endlich Noten vergeben für die Kategorien „Ausbeutung & Abzocke“, „Schamlosigkeit & Schurkerei“, „Gier & Geiz“?]

Irgendwann schlägt der Gatte, müde am Rotwein nippend, vor, doch mal „völlig verrückt“ über das ganze Thema nachzudenken:
Auswandern nach Bodø (er hatte da doch mal einen universitären Kontakt)?
Raus aufs Land (neulich sah ich ein Inserat eines herrlichen Hauses am Schliersee, zum Preis einer Zweizimmerwohnung in München)?
Drastisch verkleinern (Möbel verkaufen, das Wohnzimmer abschaffen, Abende mit Gästen kriegt man auch am Küchentisch rum)?

Wir surfen weiter suchend durchs Netz, vom Nordkap bis zum Alpennordkamm, vom Haus am See übers Appartment in der Au und Schwabinger Hochhäuser bis hin zur Hütte in den Bergen.

Meinen Sonntag beende ich mit diesem Bild:

48m² Wohnfläche, 1.600m² Dackelfläche, 800€ warm.

Kann man dann auch entspannt Teilzeit arbeiten, ist ja nix mehr groß zu finanzieren.
Urlaube und Ausflüge überflüssig, den Berg vor der Nase habend und das Karwendel einen Katzensprung entfernt.
Ich von dort aus direkt hoch zur Hütte für den Saisonjob, der Gatte 1x wöchentlich zur BOB für den Einsatz in Frankfurt.
Klamotten braucht man eh nicht mehr viele, ist auch kein Platz da, um die aufzuhängen (außer draußen).
Stattdessen: Gartenhausbau erwägen. Oder gleich ein Austragshäusl für die Teckelzucht.
Wohnzimmerfrage kann man ebenso abhaken wie den ganzen Schwachsinn mit offenen Küchen und modernen Belüftungssystemen.
Kino etc. haben wir sowieso reduziert seit wir den Hund haben und ein DVD-Player nimmt nicht viel Platz weg.
Die Süddeutsche kann man auch online lesen. Der Paketbote hat endlich Platz zum Parken und stört niemanden sonst.
Grünstreifensuche entfällt ebenfalls, eher sucht man nach der Teerstraße für die Fahrt ins Dorf, zum Einkaufen.
Aber das ginge auch mit dem Bollerwagen.
Zeit hat man dann ja ebenfalls, und der Dackel würde sich gut machen vorn drin im Wagerl, so als bayerische Galionsfigur.

Um 21 Uhr verkrümle ich mich ins Bett, absolviere so mühelos wie selten einen zehnstündigen Erholungsschlaf.
Träume von planen Ahornholzböden in überteuerten Wohnungen, wackligen Baumhäusern in dichten Wäldern und windigen Tipis am tosenden Wildbach.

Neue Woche, neues Glück.

Selbiges wünscht Euch
Die Kraulquappe.

Von Unschuld und Liebe oder: Die vierte der zwölf Rauhnächte.

Als ob Weihnachten einen nicht schon genug strapazieren würde. Mitten in diesem großen Familien-, Feier- und Fress-Spektakel beginnen auch noch die Rauhnächte. Zwölf an der Zahl und mythologisch recht aufgeladen, da für unsere Vorfahren jede dieser Rauhnächte (inkl. des dazugehörigen Tages) stellvertretend für einen Monat des folgenden Jahres stand und kräftig zum Deuten und Oraklen herhalten musste.
Alles wurde beobachtet: das Wetter, die Träume, das Befinden, die Bekömmlichkeit der Mahlzeiten, kleine Probleme, große Sorgen.
Alles hatte Bedeutung, und wer in der Lage war, diese herauszulesen oder hineinzulegen, der konnte für den dazugehörigen Monat des bevorstehenden neuen Jahres so kluge und hilfreiche Prognosen treffen wie: „im Januar führt einen jemand aufs Glatteis“ oder „der April wird ein regenreicher Monat“ oder „im Juni droht Durchfall“ oder „im Oktober erschlägt man die Nachbarin aus dem 2.OG“.

Dem 28.12. kommt innerhalb der Rauhnächte eine besondere Bedeutung zu: Es ist der Tag der unschuldigen Kinder.
Und es ist Pippas Geburtstag. Zwei Tatsachen, die nicht wirklich harmonieren.

Wer das Dackelfräulein beispielsweise gestern in den Wäldern gesehen hätte, wüsste sofort wieso, weil er/sie dann miterlebt hätte, wie der kleine Raubauz ins Unterholz abgehauen ist, um sich dort an einem halb verwesten Rehschädel zu laben (ja, da war immer noch ein bisschen was Leckeres zum Abnagen dran!), dass es nur so knusperte.
Bis Sie da hinterher kommen, um Ihrem Hund – der natürlich in solchen Augenblicken von Spontan-Taubheit befallen wird – am Tatort ein Stück Rehunterkiefer aus dem Maul zu fischen, rieseln Ihnen im Unterholz nur so die Tannennadeln zum Mantelkragen hinein, und während Sie dann grad versuchen, sich die stinkenden, klebrigen Finger abzuputzen, um sich im Anschluss daran die Jacke und den Pullover ausklopfen zu können (so Tannennadeln am Rücken pieken ganz ordentlich!), sehen Sie auch schon aus den Augenwinkeln, dass sich Ihr Hund in diesen 15 Sekunden hinterrücks nochmal ans Buffet gepirscht hat, um sich ein Dessert zu schnappen. Sie verbrauchen ca. fünf Taschentücher für die ganze Sauerei (Hund, Hände), ziehen für den Rückweg Ihre Handschuhe wegen eventueller Aasrückstände lieber nicht mehr an und marschieren fluchend und mit eiskalten Händen heimwärts, vor Ihnen schleicht Ihr Hund mit angelegten Ohren und hängender Rute übers Trottoir, dreht sich alle paar Meter zu Ihnen um und wirft Ihnen einen Blick der unterwürfigsten, leidvollsten, erbärmlichsten und treuherzigsten Sorte zu. Es geht nämlich auf 16 Uhr zu, Futterzeit am heimischen Napf, und da will man schon mal rechtzeitig beschwichtigen und sich wieder gut stellen mit dem Dosenöffner, der grad aus unerklärlichen Gründen so todbeleidigt herumschnaubt und grantig dreinschaut.

Das war nur ein Beispiel für die vielen freudigen Momente, die das Hundehalterjahr ebenso treu begleiten wie Zeckenpulen, Zähneputzen und Zyklusprobleme (um noch ein paar weitere zu nennen). Von Unschuld der am 28.12. Geborenen kann also keine Rede sein (handelt es sich zusätzlich um einen Dackel, gibt’s sogar „ab Werk“ noch das kostenlose Schlawiner-Upgrade obendrauf, Glückwunsch!).

Früher, so las ich, gab es am 28. Dezember den Brauch, dass Kinder den Erwachsenen lustige Streiche spielen durften, vereinzelt soll das in manchen Gegenden Bayerns und Österreichs noch heute der Fall sein. Aha.
Weil sich so ein Rauhaardackel um Rauhnächte genauso wenig schert wie um Brauchtum, Kirchentage und Jubiläen aller Art, spielt er einem ganzjährig lustige Streiche, tanzt einem mal mehr, mal weniger auf der Nase herum, versucht immer wieder hartnäckig, einem den Platz auf dem Chefsessel streitig zu machen oder einen wenigstens davon zu überzeugen, dass zwei Stunden im Regen aufregender sind als gemütlich daheim im Sessel zu hocken (ganz gleich, in welchem).

6 Jahre geht das nun schon so – und ungeachtet all der Gaunereien und Rangeleien gehören diese Jahre zum Besten, was mir je passiert ist: die Dosis an Freude & Liebe sowie an Naturerleben & Bewegung ist unübertroffen!

Dafür danke ich Dir, meine liebe Pippa, von ganzem Herzen und koche Dir, obwohl Du gestern im Wald schon Rehbraten hattest, für heute eine große Portion Hühnchenfilet.

Auf Dich, Deinen 6. Geburtstag & noch viele gemeinsame Jahre da draußen & hier drinnen!

Pippa, draußen (Hirschberg).

Pippa, drinnen (Haifisch).