Ein Versuch über die Liebe: Clean, brush, love.

Zum Frühstück blätterte ich das gestrige Magazin der Süddeutschen Zeitung durch, da der Woody-Allen-Stil des Covers nahelegte, dass sich das Heft mit Sex beschäftigen würde – und so ein Thema schmeißt man schließlich nicht ungelesen ins Altpapier, nur weil die nächste Ausgabe der Tageszeitung schon bereitliegt.
Beim Lesen stellte ich dann allerdings fest, dass es in dem Magazin ausschließlich um die Liebe ging (was mir frühmorgens ohnehin das angenehmere Thema ist). Rührende und teils amüsante Geschichtchen rund ums Finden und Verlieren kleiner und großen Lieben waren darin zu lesen.

Jedes dritte Wochenende ist bei uns Hausputz angesagt.
Was bedeutet: Der Gatte lässt für eine Weile von der samstäglichen Schreibtischarbeit ab und klinkt sich in die Niederungen der gemeinen Wohnungsreinigung ein. Nach über 10 Jahren sind wir da längst ein eingespieltes Team, die Choreografie sitzt bis ins kleinste Detail, man schwebt fast aneinander vorbei, der eine mit dem Staubsauger bewaffnet, der andere mit Putzeimer und Schrubber in der Hand, jeder vertieft in sein Tun, bestenfalls ab und an einander einen Satz zuwerfend („Warst du da schon?“ / „Kann ich dort schon wischen?“ / „Steckst du mal bitte den Staubsauger um?“ o.ä.) – und nach knapp zwei Stunden ist der Spuk auch schon vorbei und die Hütte glänzt wieder.

Zwei Stunden, in denen man bei allen Routinetätigkeiten >2 Minuten so vor sich hindenken kann.
Als ich mein Bettlaken mit der Polsterbürste gründlich von den Hundehaaren der letzten Nacht befreie, wandern meine Gedanken zurück zu meiner Morgenlektüre, dem Liebesmagazin. Das tun sie deshalb, weil ich immer wieder darüber staune, mit welchem Stoizismus ich diese tagtägliche Haarklauberei betreibe. Seit 6 Jahren enthaare ich morgens mein Bett, kann an der haarigen Ausbeute die Qualitiät des Nachtschlafs meiner Dackeldame und den nahenden Fellwechsel ebenso ablesen wie die Anzahl der nächtlichen Schmuseeinheiten und Traumphasen. Wenn alles gut geht, was ich inständig hoffe, werde ich noch weitere 10 Jahre Morgen für Morgen in völliger Gelassenheit, und ohne daran auch nur das Geringste grotesk oder absurd zu finden, dunkelsaufarbene (und später einmal auch graue) Hundehaare von meiner Matratze klauben.

Heute fällt mir bei diesem Tun plötzlich K. ein, die große Liebe aus Wien, damals, als es den Schilling noch gab und Telefonieren noch ein Vermögen kostete, was die Generation Flatrate sich heutzutage ja gar nicht mehr vorstellen kann, so dass ich vor lauter Liebe und Telefonieren nur noch Dosenfutter in meiner winzigen Studentenbudenküche aufwärmen konnte.
Als K. mir in einem schummrigen Wiener Beisl seine Aufwartung machte, war das dummerweise mein letzter Abend in Wien, es reichte gerade noch zum Austausch von Basisinformationen (Name, Alter, Familienstand, Studienfach, Herkunft, Lese- und Musikgeschmack), Adressdaten und ein paar unvergessenen Blicken.
Zwei Wochen später stand K. am Münchner Hauptbahnhof, der Papa hatte uns freundlicherweise den Schlüssel zu einem Wochenendhäusl überlassen, mit meinem kleinen roten Fiesta fuhren wir dorthin, 12 Betten zur Auswahl, aber wie erhofft landeten wir gemeinsam in nur einem davon.

Am Morgen nach der ersten Nacht, K. war gerade unter der Dusche und verwendete zu meinem Entsetzen ein Duschgel, das nach Kümmel roch, den ich ebenso hasse wie Marzipan oder Sellerie (war es der Wiener Schmäh, ein Härtetest oder einfach nur schlechter Geschmack? – ich weiß es bis heute nicht!), ich räkelte mich noch liebestrunken in den cremefarbenen Laken, stand dann aber auf, um uns ein Frühstück zuzubereiten und klappte nach dem Aufstehen, ordentlich wie ich bin, die Bettdecken zurück, damit der süße Dunst der Nacht ihnen entweichen könne.

Und was sah ich da? Unendlich viele dunkle Haare auf dem Laken! K. trug zwar beileibe keinen Ganzkörperpelz, aber die behaarten Partien reichten offenbar aus, um das Betttuch so aussehen zu lassen wie es eben aussah, so dass ich kurz in Erwägung zog, den Staubsauger zu holen. Gottseidank bewahrt einen das Frischverliebtsein aber vor solch schnöden, unromantischen Aktionen, zumal am frühen Morgen.
Mit einem Hauch Kümmelduft in der Nase verließ ich also das verhaarte Schlafzimmer, begab mich in die Küche, bereitete liebevoll das erste Frühstück für uns zu und beschloss, weiterhin ungestört in K. verliebt und über die läppische Störung durch ein paar Haare und Gerüche erhaben zu sein.

Drei oder vier Besuche später gefiel mir die Sache mit den Haaren aber schon spürbar weniger, und im nachfolgenden Semester, in dem wir beide unter Prüfungsstress standen, verstärkte sich diese Empfindung nur noch. Auch das Kümmelduschgel hatte sich nicht als Probepäckchen entpuppt, sondern war immer noch im Einsatz.
Letztlich ging diese Liebe aber nicht an Haaren oder Kümmel zugrunde, sondern an der Tatsache, dass ich irgendwann kein Geld mehr hatte, um in Wien anzurufen oder gar nach Wien zu reisen und K. mitten in der Famulatur auch keine Exkursionen mehr in meine Studienstadt unternehmen konnte, so dass das Ganze mit einem Paar Lammfellhandschuhe (und einem blasslilafarbenen Kärtchen anbei), die mir K. nach Würzburg schickte (und die ich heute noch habe, obwohl sie mir schon damals zu klein waren) kurz vor Weihnachten ein jähes, tränenreiches Ende fand.

Beim der morgendlichen Matratzenenthaarung stellte ich heute fest, dass das Dackelfräulein ja manchmal pro Nacht mehr Haare auf meinem Bettlaken verliert als K. sie jemals und auch bei noch so angeregten Schlafzimmeraktivitäten in einer ganzen Besuchswoche hinterlassen hätte.
Außerdem riecht so ein Dackelhund zwar nicht nach Kümmelduschgel, dafür steckt zugegebenermaßen gelegentlich doch ein Hauch Kuhfladenduft, Pferdeäpfelodeur oder Hasenpipimief in seinem borstigen, haareverlierenden Fell…

… und während ich all das so denke, beim stoischen, minutenlangen Polsterbürsten, die Morgenliebeslektüre noch in mir nachwirkend, frage ich mich, wieso man von einem doldenblütlergeduschten, dezent haarenden Wiener Medizinstudenten schon nach einem halben Jahr dermaßen genervt war, hingegen in sechs Jahren kein einziges Mal von dem kleinen, reizenden Rauhaardackelchen, das einem das Zehnfache an Aufwand beschert (nicht nur die Matratzensache betreffend), und zwar täglich, und ich merke, dass ich mal wieder kein bisschen verstehe, wie das mit der Liebe eigentlich war und ist und sein wird.

In dulci jubilo.

Liebe tz,

wie Du ja weißt, hadere ich immer wieder mit deinen Schlagzeilen und Artikeln, ebenso mit dem von Dir verwendeten Bildmaterial.

Klar, Hunde dürfen keine Schokolade essen, weil das darin enthaltene Theobromin schon in kleinen Mengen zu einer Vergiftung führen kann.
Aber: Welcher Hundehalter ist denn so deppert, seinem Vierbeiner diesen hässlichen Schoko-Nikolaus minderer Qualität auch noch samt Alufolie hinzuhalten? Und musste das canide Fotomodell unbedingt ein an endokriner Orbitopathie leidender Dalmatiner sein? Naja, Hauptsache, Frauchens Fingernägel sind tiptop.

Natürlich lässt man keinen Süßkram in Hundereichweite daheim herumliegen. Gut, vielleicht sind die Hundehalter in deiner Leserschaft so doof, dass sie das tatsächlich nicht wissen und Du es Ihnen sagen musst.

Ich möchte Dir jetzt mal zeigen, wie man das Problem „Schoko-Nikoläuse & verfressene Hunde“ auch elegant lösen kann.
So, dass weder Herr, noch Hund leer ausgehen, kulinarisch gut bedient werden und Waldi weder zu Nikolaus noch an Weihnachten irgendeine Lebensgefahr droht.

Was Du hier siehst, ist ein Münchner Zamperl, das am Nikolausabend zufrieden von einer alpinen Exkursion heimkehrt und zu seiner großen Freude und Überraschung vor der Wohnungstür auf Sankt Nikolaus trifft.

Zum einen ist der von einer Schweizer Schokoladenfirma und damit auch genießbar, zum anderen hat er – wie sich das gehört – ein Sackerl geschultert…

…in dem sich ein paar kleine Leckereien für das Dackelfräulein befinden, das den Braten natürlich sofort riecht und sich nicht mehr die Bohne um den ollen Schoko-Nikolaus schert.
Hier hat ein Nicht-tz-Leser – in dem Fall unser netter Nachbar Dr. T. – einfach seinen gesunden Menschenverstand eingeschaltet und dann das Richtige getan.

So simpel ist das, liebe tz!
Kurz Nachdenken und: Kein Futterneid, kein Schokoladenklau, keine Gefahr für niemanden!
Gern kann ich Dir die Fotos fürs nächste Mal zur Verfügung stellen. Speziell hier in München ist so ein Dackel eh der bessere Hingucker als ein Dalmatiner.

[An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an den Nachbarn, der das Dackelherz zwar längst erobert hatte, aber es kann definitiv nicht schaden, sich fortwährend dessen zu versichern.]

Womit Du allerdings recht hast, liebe tz: Weihnachten selbst ist verdammt gefährlich.
Aus dem Ruder laufende Zuckeraufnahme, grauenhafte Völlerei und tagelang anhaltendes Überfressenheitsgefühl drohen all jenen, deren Teller und Näpfe sowieso schon immer gut gefüllt sind. Um dem zu entkommen, verbringen wir die Feiertage überwiegend mit Homeland und anderen Serien sowie mit Winterwanderungen fernab jeglichen Familien- und Fress-Terrors. Die Vorbereitungen dazu beginnen bereits in der Adventszeit. Der Gatte weilt aktuell in der Hauptstadt und präpariert sich dort fürs anstehende xmas-binge-watching mittels Teilnahme am Symposium „Die Hungerkunst.“ Meinerseits verbringe ich den eiskalten Samstag recht spartanisch mit Suppekochen, Gassigehen, Kellerausmisten und am späteren Abend frische ich die letzte Homeland-Staffel nochmal auf.

Wir kochen keinen Braten, backen keine Stollen, schreiben keine Weihnachtspost, besuchen keine Weihnachtsmärkte, schmücken keine Christbäume und verpacken keine 25 Präsente. Eine recht reduzierte Veranstaltung, das Ganze. Die DVDs der neuen Staffel liegen seit heute bereit, die neue Schneejacke auch (beides reduziert, versteht sich). Die Feiertage können kommen.

Aber für Dich, liebe tz, habe ich ungeachtet meiner persönlichen Weihnachtsabstinenz einen ganz besonderen Geschenktipp zum Christfest…

… der Deinen Redakteuren, die das ganze Jahr über diese meist unsäglichen, unkundigen Hundeartikel schreiben, an langen Winterabenden vielleicht die eine oder andere Erleuchtung bescheren möge.

Beste Grüße,
Deine Kraulquappe.

PS: Ach ja, fast hätt‘ ich’s vergessen. Das Pfützchen vor dem Zeitungskasten ist nicht von Pippa, so kläglich würde sie ihre Meinung nie kundtun.

Get your own idea.

Meldung des Tages:

  • a)

  • b)

  • c) ???

Das Mandarinenmannlachen oder: Abmeldung im „Trierischen Volksfreund“.

Ein Samstagvormittag, wie so viele Samstagvormittage.

Gefrühstückt, den Dackel um den Block geführt, Pflanzen versorgt, Einkaufszettel geschrieben, Waschmaschine bestückt, in der Wohnung herumgewuselt und Kleinkram erledigt.
Der Gatte sitzt derweil auf dem Balkon, liest den Sportteil und danach auch einen Teil vom Rest der Süddeutschen und freut sich über jede Minute, in der ich mit Stillarbeit in dem hinteren Teil der Wohnung beschäftigt bin (vor allem während der Lektüre des Sportteils) und er sich der Zeitungslektüre widmen kann ohne dabei von Eilmeldungen wie „Denk‘ bitte dran, nachher das Altglas mitzunehmen!“ oder „Guck‘ mal, wie toll die Passionsblume blüht!“ gestört zu werden.

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Plötzlich durchschneidet ein glucksendes Lachen meine Stille beim Wäschesortieren. Das Gelächter kommt tatsächlich vom Balkon.

Nebenbei: Ich habe dieses leider nicht täglich auftretende Spezial-Lachen das „Mandarinenmann-Lachen“ getauft. Vor Jahren wurde er mal zur Winterszeit zu einem Einkauf am Obststand geschickt, es ward ihm u.a. aufgetragen, Mandarinen mitzubringen, selbstverständlich kernlose. Bei der Vergewisserung, ob die Früchte denn auch kernlos seien, gelang es ihm nicht, seine Frage zu vollenden, denn der Obstverkäufer unterbrach ihn wie aus der Pistole geschossenen mit: „Die sind süß, kernlos und leicht zu schälen!“. Genervt, aber doch professionell und wohl wissend, dass jeder anderthalbste Kunde vor dem Mandarinenkauf exakt nach einem dieser drei Aspekte – oder allen dreien – fragen wird. Diese Begebenheit erzählte der Gatte bei seiner Rückkehr vom Einkauf, lachte sich einen Ast, ich ebenso – wir sind beide große Fans solcher winzigen Situationen im Alltag. Ja, das ist genau unser Humor, auch wenn ihn der Obstverkäufer wohl nicht nachvollziehen könnte (und manch anderer vermutlich auch nicht).

Zurück zum Thema:  Der lachende Ehemann auf dem Balkon. Was mag der Anlass sein? Vielleicht der Guido-Schröter-Cartoon im Sportteil? Oder ein Artikel über die Isländer? Ich wage den Gang ins Wohnzimmer, da ich das Lachen eindeutig als Mandarinenmann-Lachen identifiziere (und das schreit implizit nach Anteilnahme), schiele ums Eck zum Balkon, wo der Gatte immer noch vor sich hinkichert und schon auf mich zu warten scheint, so dass ich mich auf den Balkon traue und nachfrage, was denn los sei.

„Guck mal, hier ist eine kleine Meldung in der Süddeutschen,
da hat jemand vor seinem Ableben seine eigene Todesanzeige verfasst,
die nun auch genau so im Trierischen Volksfreund erschienen ist!“

Aber lest selbst:

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Was für eine Liebeserklärung und Danksagung an das Leben, an den Partner und die paar wenigen guten Freunde! Klare Ansage bis zum letzten Atemzug und darüber hinaus. Und auch mal was riskiert, nicht immer nur nur nett gewesen, zu allem Ja und (erst recht nicht) Amen gesagt und sich brav den Zwängen der Blutsverwandschaft ergeben. Wunderbar!

Wären wir nicht so weit von Losheim-Britten entfernt, so würden wir glatt vor gut einer Stunde ein paar gelbe, unstinkige Lilien (zu orangefarbenen Blumen könnte ich mich beim besten Willen nicht überwinden) an Huberts letzter Ruhestatt abgelegt haben.

So bleibt mir nur, Ihnen, lieber Hubert, unbekannterweise für diese Anregung zu danken und Ihnen eine Abschiedsfeier ganz in Ihrem Sinne und nur im Kreis Ihrer Lieben zu wünschen – und vielleicht eines Tages ja doch ein Wiedersehen mit Ihrer Katze.

Voller Hochachtung grüßt
die Kraulquappe.

München am Morgen: Zwischen Zampano und Zander.

Liebe tz,

als ich heute Früh beim Schwimmbad ankam, wo du mir mit deinem Kasten eh immer blöd im Weg stehst, so knapp vor dem Eingang und der Treppe, rollte es mir beinahe die Zehennägel hoch, als ich einen kurzen Blick auf dich warf. Auch als Boulevard-Blättchen, vor allem als ein explizit Münchnerisches, solltest du wenigstens das Ur-Münchner Vokabular beherrschen!

Schmankerl für den Zamperl???

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Die vier putzigen Spanielwelpen, die ihr Fressi verputzen, sollen wohl darüber hinwegtäuschen, dass du a) keinen blassen Schimmer davon hast, was ein Zamperl ist und b) (vermutlich deshalb) nicht in der Lage bist, es richtig zu schreiben.
Hauptsache, die Überschrift reimt sich, gell? Das hat schon dem Pumuckl immer gefallen. Auf den Artikel ist g’schiss’n.

Du hättest noch die Kurve kriegen können, liebe tz, wenn du einfach den Plural gewählt hättest – „Schmankerln für die Zamperln“ – dann wär‘ das mit dem Genus wurscht gewesen und das Foto hätt‘ ja eh gepasst, weil’s mehrere Wauzis sind (in deinem Jargon, da sagt man doch „Wauzi“, gell? Oder „Fellnase“ oder „vierbeiniger Liebling“ oder irgendso eine Verhundszung von „Hund“?!),

Und selbst die Spanielwelpen waren eher ein Griff ins Klo (nicht optisch, aber inhaltlich). 
Das
Ur-Zamperl ist nämlich ein Kurzhaardackel, seit den 1980er Jahren wurde er vom Rauhaardackel abgelöst. Gelegentlich gehen auch Vertreter anderer kleiner Rassen oder Welpen als Zamperl durch (aber halt nicht hier in München!).

Ok, vielleicht hast du ja beim Verfassen der vier Worte sogar kurz innegehalten, weil dir irgendwas komisch vorkam, hast einen Blick in den Duden geworfen und bist dabei in der Zeile verrutscht, rauf zu „Zampano“ (der, v.a. der große) oder runter zu „Zander“ (der), von denen „Zamperl“ (das) dort umrahmt ist und die beide maskulin sind.
Kann schon mal passieren. Vor allem bei der thematischen Nähe. Denn der Dackel an sich ist charakterlich unter den Hunden natürlich der große Zampano schlechthin, und was Lebenserwartung, Körperlänge und Raubgelüste angeht, hat er auch durchaus Parallelen zum Zander.

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Paradebeispiel eines Münchner Zamperls. Aus der Fotoserie „Ein Bayer auf Rügen“.

Also, Schwamm drüber, liebe tz, aber halt’s künftig etwas schlichter, bastel eine Überschrift wie „Fellnasen-Futter im Fergleich“ (oder, wenn du Alliterationen nicht magst und es denn ein Reim sein muss: „Ist das Futter gesund, freut sich der Hund“), das steht dir besser und gekauft wird dein Blatt heute sowieso wegen des dem Einbruch-Radars.

Beste Grüße,
die Kraulquappe