Himmel der Bayern (33): Wanderer, kommst du nach GaPa…

verkündige dorten, du habest den Rucksack bestücket, wie es der Vater einst befahl.
(frei nach Simonides von Keos)

Nach einigen Pannen zu Berge halte ich mich ja nun wieder strikt an das früh mir Anerzogene, das da lautete:

  1. Bereite deine Tour am Vorabend gewissenhaft vor.
  2. Nimm immer ausreichend Proviant, ein Erste-Hilfe-Set, Kleidung zum Wechseln und allerhand weiteres Glump mit, das du zwar nur 1x in 10 Jahren brauchen wirst, aber dann sowas von froh bist, wenn du’s im entscheidenen Moment dabei hast.
  3. Konkret mahnte der Vater vor allem zu vier Dingen unter dieser von mir als Glump verunglimpften Rubrik: eine Karte, ein Taschenmesser, eine Wäscheklammer und ein Stück Schnur.

Und so trug es sich zu, dass wir gestern, bei unserem vierstündigen Marsch oberhalb von GaPa (für die Nicht-Bayern unter den Lesern: Garmisch-Partenkirchen) dieses eine Mal in 10 Jahren erlebten und wirklich sowas von froh waren, weil sonst wären wir glatt verhungert!

Oberhalb von Grainau beginnt der Kramerplateauweg…

… ein Höhenweg am Fuße des Kramers, der sich zu jeder Jahreszeit lohnt, besonders aber dann, wenn die allgegenwärtigen GaPa-Touristen mit anderen Vergnügungen abgelenkt sind (diesmal: Skifahren, neue Zugspitzbahn).

Diesen herrlichen Panoramaweg kann man bis zur Burgruine Werdenfels (über Burgrain, dem nördlichsten Ortsteil von GaPa) in sanftem Auf und Ab entlangmarschieren.

Aus den alten Gemäuern tun sich neue Perspektiven auf, selbst der sonst eher langweilige Hausberg der Garmischer, der Wank, macht mit dieser Umrahmung was her…

…aber auch der Blick nach Farchant und ins Estergebirge lohnt sich von hier oben.

Die unterhalb der Ruine gelegene Werdenfelser Hütte hat ganzjährig geöffnet und bietet Riesenportionen für den Riesenhunger…

…und da wir uns gerade erst ein Paar Wiener (Würstchen!) geteilt haben, ziehen wir noch weiter, bergauf zum Pflegersee…

…der uns mit geschlossener Eisdecke, aber geöffneter Wirtschaft empfängt.

Der Magen knurrt, das Dackelfräulein wetzt schon zur Terrasse, ich pfeife sie zurück. Setze den Rucksack ab, öffne das obere Fach, um die Hundeleine herauszuholen – und greife ins Leere. Das ist das Doofe am Prinzip Zweitrucksack, der mit Thermoskanne und Hundefutter für danach – und heute auch mit Leine drin – auf dem Beifahrersitz schlummert, da kommt man beim Packen halt leicht durcheinander.

Aber: Nach Jahren nutzlosen Mitherumtragens ist nun die Stunde der Paketschnur gekommen!

Die drei Meter reichen problemlos für eine Kurzleinenkonstruktion samt Griffschlaufe und wenn der Hund nur 7kg wiegt, braucht man ja gottseidank kein Schiffstau, um ihn zu bändigen bzw. am Stuhlbein zu befestigen.

Ich schicke dem Papa live eine Mail mit diesem Foto, das ihm zwar spät, aber immerhin überhaupt beweist, dass seine Erziehungsbemühungen Früchte gezeitigt haben.

Noch schönere Früchte finden sich jedoch in dem Streuselkuchen, der mich auch darüber hinwegtröstet…

…dass ich wegen zu hoher Rüdendichte auf der Sonnenterrasse leider drinnen sitzen muss.

Anschließend wandern wir auf dem selben Weg die ganze Strecke retour…

…das Weißblau hat der Bayernhimmel zwischenzeitlich durch Weißgrau ersetzt, aber dem Hund ist das genauso wurscht wie der Alp- und Zugspitzblick und wahrscheinlich das gesamte Panorama unterwegs.

Und wenn man heute Morgen so aus dem heimischen Fenster schaut, weiß man, dass man gestern alles richtig gemacht und nun in aller Ruhe die nächsten Tage am Schreibtisch sitzen kann.

Himmel der Bayern (32): Einmal Löwe, immer Löwe.

Starnberger See: 15°C und Frühlingsgefühle am Ostufer.

Hinweisschilder im teuersten Landkreis der Republik: Für uns erfreulicherweise irrelevant (da anderes Schuhwerk).

Waldi meets Wappentier.

Saharastaub am Seeufer & Föhnsturm in den Alpen.

See-Löwen-Siesta.

Zamperl vor Zugspitze.

Auf dem Rückweg: Spätnachmittagsstimmung bei Feldafing.

Offerten.

Ich mag Rewe nicht. Atmosphärisch nicht, und auch sonst nicht. Häufig hohe Proletendichte. Und oft gibt’s genau das nicht, was wir bräuchten oder möchten. Heute: kein Rahm-Porree. Vorgestern: keinen griechischen Rahmjoghurt. Haben die was gegen Rahm? Blöder Laden jedenfalls.

Bei Edeka fühl ich mich trotz der FDP-affinen Farbgebung wohler. Das Sortiment taugt mir auch mehr, die Klientel ebenso. Gerade habe ich erfolgreich all die Sachen mit Rahm gekauft, die Rewe mir die ganze Woche über verweigert hat.

Hinter mir in der langen Freitagnachmittagskassenschlange ein gepflegter Mittfuffziger, lässige Frisur, coole Brille, abgewetzte Lederjacke, sportliche Statur. Sein Handy klingelt, während ich meine Rahmporreepakete aufs Warenband staple.

(…) [Intro-Geplänkel, dem zu entnehmen ist, dass es sich bei dem Anrufer um eine Mischung zwischen gutem Bekannten und beruflichem Kontakt handelt.]

„Ja, danke, dass du zurückrufst. Wir brauchen da jetzt dringend jemanden, denn die Paula ist plötzlich abgesprungen.“

(…) [Gesprächspartner scheint Paula zu kennen und hat Einiges dazu zu sagen oder zu fragen.]

„Genau, möglichst sofort.“

(…) [Das andere Ende der Leitung stellt eine kurze Frage.]

„Nein, nur für die Sexkolumnen. Das andere schreibt der Herbert erstmal.“

(…) [Sexkolumnen! Alles glotzt den Mittfuffziger an, ich dreh mich samt Rahmjoghurt in der Hand um, kann mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Telefonat nähert sich dem Ende.]

„Super, dann ruf mich einfach an, wenn du jemanden weißt. Servus!“

Mittfuffziger verstaut Handy wieder in seiner Lederjacke, guckt mich an und grinst zurück.

„Tja, also, wenn Sie das ganze Gemüse verzehrt haben und dann Zeit hätten…? Wir zahlen auch ganz anständig. 25€ pro 1.000 Zeichen. Allerdings müssten Sie wöchentlich eine Kolumne liefern.“

[Spontan aufkommende, kurze Freude, dass man mir ansieht, dass ich gern schreibe, dann kurzes Nachdenken, was ich entgegnen soll.]

„Hm, meine Themen sind eher Hunde und Outdooraktivitäten.“

„Das lässt sich ja vielleicht ausbauen!?“

Mit seinem Kärtchen in der Hand trete ich den Heimweg an, setze mich in die U-Bahn, den mit Rahmjoghurt bis obenhin vollgestopften Schwimmrucksack neben mir, den eiskalten Rahmporree auf meinem Schoß. Ich rechne. Für eine gute Wintertrekkinghose müsste ich 7.200 Zeichen zustandebringen… Plus Stirnlampe, plus Grödel, plus neue Stöcke wären wir bei 16.800 Zeichen. Was schreibt man da nur alles?
Nee, echt nicht, da setze ich lieber auf die Weihnachtsgroßzügigkeit des Papas oder auf überraschenden Geldsegen aus anderen Quellen.

Dennoch: Edeka ist ganz klar der bessere Laden, sogar Jobs gibt’s da und die Männer sehen dort auch besser aus als bei Rewe.
Nun verkaufe ich erstmal meine alte Matratze und arbeite weiter an dem Artikel über Urlaub mit dem Zamperl in der Zugspitzregion.

Ein schönes Wochenende wünscht
Die Kraulquappe.

Außerfern.

Momentan bin ich für zwei Tage im Außerfern.

Das Außerfern gehört zu den Regionen, deren Namen ich ebenso sehr mag wie Montafon, Napfbergland, Paznauntal, Karwendelgebirge und Hiddensee (ganz zu schweigen von Orten wie Tomelilla, Lummelunda, Wolkenstein, Mittenwald, Helsinki, Kirkkonummi, Himmelreich und Grundlsee).

Die Region hier wirbt mit: „Außerfern – alles außer fern“. Stimmt, sind keine 2 Stunden von München aus. Aber auch ohne diesen Slogan und den Namen, hätt’s mich hierher verschlagen.
Zum einen, weil das Innere mir zu nah war und das Außen zu fern – es zog mich dringend raus aus der Stadt in Richtung Berge.
Zum anderen, weil mir und dem Dackelfräulein das Schicksal gewogen war und die einzige „Hundesuite“ des Alpenvereins ausnahmsweise mal frei war.

Dieses Kleinod auf der Otto-Mayr-Hütte in den Tannheimer Bergen ist quasi die gesamte Saison durchreserviert. Nun hatte jemand abgesagt (in weiser Wetter-Voraussicht), also haben wir sofort zugeschlagen, es soll ja mal ein Beitrag draus werden.

Gestern Aufbruch in München bei 9 Grad und Dauerregen. Beim Passieren der Grenze nach Tirol ist es bereits Schneeregen. Mir wird immer mulmiger. Kurz hinter Reutte am Straßenrand eine Werbetafel: „Servus im Tiroler Wanderherbst“. Österreichischer Humor eben.

Wir parken bei 5 Grad (im Tal, wohlgemerkt) auf dem Wanderparkplatz Bärenfalle. Als ich die Bergstiefel schnüre, hört immerhin der Regen auf, Handschuhe und Mütze sind dennoch unerlässlich. Den wie immer zu schweren Tourenrucksack auf die Schultern gewuchtet. Es geht los.

Die Musauer Alm.

Das Tolle an meiner Dackeldame ist, dass sie a) fast immer gute Laune hat und b) bei jedem Wetter gern rausgeht. Immer vornweg, immer mit aufmunterndem „Wo bleibst du denn?“-Blick auf mich wartend.

Gut, denke ich mir, betrachtest du das Ganze halt als beruflich motivierte Winterwanderung, auch wenn ich mich vor lauter innerem und äußerem Nasskaltgrau wirklich sehr nach etwas Sonne gesehnt hatte. Wenigstens blieb es den gesamten Aufstieg über trocken.

Kurz vor dem Ziel.

Angekommen.

Die Otto-Mayr-Hütte empfängt uns mit spiegelglatter Terrasse (Eis!), Schneeresten (5cm hoch!), einem defekten Außenthermometer (gut so!) und den einzigen paar Wolkenlücken des Tages (ein kurzer Spuk!). In der warmen Gaststube empfängt uns ein miefender Männertrupp (mia san scho drei Dog unterwegs!) und die freundliche Hüttenwirtin (ah, da Dackl is do!).

Draußen zieht es zu. Es gibt Spinatknödel in Parmesanbutter und ein Bier dazu. Draußen fängt es an zu schütten. Zum Dessert gönne ich mir eine heiße Schokolade und eine Münze für 3 Minuten warm Duschen. Draußen schneit es nun.

Das Benno-Helf-Hüttle.

Anschließend führt uns die Wirtin in den Anbau einer Nebenhütte – dort befindet sich die „Hundesuite“.

Die Hundesuite.

Das Benno-Helf-Hüttle ist leider nicht beheizt.
Mitten in der Nacht, als ich unter vier Decken und mit Mütze und Schal im Schlafsack immer noch leicht bibbere, muss ich es in Bello-Hilf-Hüttle umtaufen. Entgegen aller Hüttenvorschriften hole ich mir meine 1 Meter lange, fellummantelte Heizwurst ins Bett – sofort geht es uns beiden besser, warm wird es dann auch endlich und sogar ein paar Stündchen Schlaf (vielleicht auch nur Schockfrostung?) sind drin.

Die Entschädigung für diese etwas spezielle Nacht kommt mit dem Aufwachen – einen Moment lang halte ich den Ausblick aus dem Fenster für eine Fata Morgana.

Blick vom Benno-Helf-Hüttle hinüber zur Füssener Hütte.

Nach dem Frühstück geht’s ohne jegliches Gepäck hinauf auf die Große Schlicke. Die letzten 200 Höhenmeter durch den Schnee. Aber in der Sonne!

Wieder bei der Otto-Mayr-Hütte angekommen, nochmal eine kleine Stärkung für jede von uns…

…bevor wir uns von der hundefreundlichen Berg-Unterkunft verabschieden müssen.

Servus, Hundesuite!

Durch zauberhafte Morgennebelschwaden wandern wir auf menschenleeren Wegen wieder talwärts.

Fazit:

  • Man darf sich einfach nicht so oft vom Wetter abschrecken lassen und der Zimperlichkeit nachgeben.
  • Ab September künftig den Iso-Schlafsack mitnehmen, für Pippa nach einem Dackelschlafsack suchen.
  • Tee bei 5 Grad Außentemperatur in einer Thermoskanne mitnehmen, nicht in Aluflaschen.
  • Sonnencreme einpacken, auch wenn es bei der Abreise noch regnet.

Morgen noch den östlichen Teil vom Außerfern bewandern und belichten: Von Lermoss über die Tuftlalm und – sofern Füße und Pfoten uns so weit tragen wollen – hoch auf die Upsspitze – allein der Namen wegen!

Aus Biberwier grüßt –
Die Kraulquappe.

Evidenzerlebnis.

Nach 15 Jahren war ich gestern endlich wieder am Plansee, nur einen Steinschlagwurf hinter dem oberbayrischen Ammerwald gelegen, grad so in Tirol.

Was für eine Traumgegend, ich kam aus dem „Aha“- und „Öha“-Sagen bzw. -Fühlen gar nicht mehr heraus.

Erst einmal hatte ich diesen herrlichen Bergsee gesehen, mit 30 und als Sozia auf einer Oldtimer-BMW unterwegs. Leider war es nur ein kurzes Päuschen, das mir am Plansee vergönnt war: In sengender Mittagshitze gab’s ein Eis und einen Kaffee, der Schweiß lief einem in den dicken Motorradklamotten hinunter, trotz geöffneter Reißverschlüsse, aber man fand sich richtig cool bei so einem Wochenendausritt über Alpenpässe und Bergstraßen.

Damals schwor ich mir: Hier kommst du mal unverschwitzt her – und mit Zeit im Gepäck. Und wochentags.

Selbstverständlich hatte ich gestern meine kleine, treue Sozia dabei…

…die der Panoramarundweg genauso begeisterte wie mich.

Auf 18 Kilometern führt der mal schmalere, mal breitere Wanderweg durch abwechslungsreiche Vegetation: Bewaldete Hanglagen, urwaldartige Uferzonen oder in hügeligem Auf und Ab am Fuße sonniger Schotterkare entlang, fast immer mit Seeblick oder direkt am See.

Überall hübsche Badebuchten, Bänke und Spielgelegenheiten – der Tag verging wie im Flug!

Nur die Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs sind leider eher Touristenabzocke, aber mit eigenem Proviant im Rucksack waren wir weitgehend unabhängig und am Schluss erhielt ich sogar noch einen guten Einkehrtipp.
Das Dackelfräulein hatte nämlich gegen Ende der langen Tour und trotz diverser Sonderexkursionen, Holzarbeiten und Tauchgänge noch immer genug Energie, um mit dem Luis zu flirten.

Der junge, fesche und knackige Tiroler Bursche war der Jagdhund des Försters, also ging man ein Stück gemeinsam und unterhielt sich ein wenig…

…und so landeten wir schließlich noch (ohne Luis und den Förster) auf ein Bier in einer netten Alm.

Noch anderthalb Stunden einfach dagegessen, geradeaus geguckt, die Muster der Abendsonne auf dem See bestaunt, ein bisserl nachgedacht, ein paar Notizen gemacht für den nächsten Hundemagazin-Beitrag (Arbeitstitel: Mit dem Zamperl durch die Zugspitzregion.) und sehr zufrieden gewesen mit dem Ort, dem Tag und dass das alles stattgefunden hatte.

[Aus: Der große Polt. Ein Konversationslexikon.]

Ein wohltuendes Wochenende – garniert mit dem einen oder anderen „Öha“ – wünscht Euch
Die Kraulquappe.

Du sollst nicht Gipfel fressen. Ein Tourbericht.

Die Überschrift ist gemopst und entstammt Luis Trenkers 1. Bergsteigergebot.

Weiter heißt es in jenem Gebot:

„Du sollst keine Bergfahrt unternehmen, der du nicht gewachsen bist.
Du musst dem Berg überlegen sein und nicht der Berg dir!
Du sollst dir Zeit lassen und nicht mit dem Minutenzeiger um die Wette laufen.“

Ganz ehrlich: Ich war der Tour auf den höchsten Gipfel des Bayrischen Voralpenlandes grad so gewachsen – weder hab‘ ich den Krottenkopf gefressen, noch er mich. Dennoch: Es hätt‘ kein Meter mehr sein dürfen, vorgestern, an diesem sonnigen, heißen Dienstag.
Aber der Reihe nach!

Überpünktlich brachen Mr. Speedhiking und ich am Eschenloher Parkplatz bei bestem Bergwetter zum langen Anstieg auf den 2.086m hohen Krottenkopf auf. Die Tourenrucksäcke wurden geschultert, ein letzter Blick in die Karte und eine kleine Stärkung in den Rachen geworfen – und los ging’s.

Nach kurzem Warmmarschieren auf der Forststraße wählten wir – voller Tatendrang, ja fast schon Übermut – den Hahnbichlsteig mit dem verlockenden, das Sportler-Ego streichelnden Zusatz „nur für Geübte“.

Schließlich trug ich an dem Tag ein Shirt, das der Verkäufer im Sportgeschäft seinerzeit mit dem Kommentar „für die ambitionierte Hikerin“ mühelos an den Mann bzw. die Frau hat bringen können. Und auch Herr Speed (im Weiteren leserfreundlich mit „S.“ abgekürzt) wollte seiner frisch genähten Berghose mehr bieten als läppische Forststraßen. In flottem Tempo ging es also auf schmalem Pfad den bewaldeten Hang knackig steil hinauf.

Bis der Steig auf einmal endete und die Bedeutung der Redewendung „Ich glaub, ich steh im Wald“ erlebbar werden ließ. Vom Abenteuer Hörnle-Abstieg der letzten Woche noch immer recht beseelt, wurde schnell beschlossen, meinem Orientierungssinn und meiner Erinnerung an die letzte Krottenkopf-Tour zu folgen („der Sonne entgegen“ / „gefühlsmäßig müssen wir weiter nach links“) und so schlugen wir uns in einem Linksbogen weiter bergauf durch den Wald. Zunächst wurde dabei noch fröhlich blödelnd ein gemeinsames Buchprojekt aus der Taufe gehoben (Arbeitstitel: „Weglos durch die Münchner Hausberge“), bis nach einem extrem anstrengenden Viertelstündchen das Gescherze jäh endete und der Einsicht wich: Mit solch schwerem Gepäck auf dem Rücken stapft man nicht einfach so den Steilhang irgendwo unterhalb des Elferköpfls hinauf und vertraut auf Sonne und Gefühl (wobei ich zu meiner Ehrenrettung sagen muss: es war korrekt erinnert). Also umgedreht, durch wegloses Gelände wieder bergab geeiert, bis man auf den Hahnbichlsteig traf, den man nie bewusst verlassen hatte. Kräftezehrende Sequenz.

Ziemlich verschwitzt und geschafft erreichten wir zur Mittagszeit die wunderschöne Wiese bei der Pustertal-Jagdhütte, die sich für eine Pause und einen ersten Kistenblick anbot (Hohe Kiste, 1.922m, an der man beim Aufstieg vorbeikommt). Die vielen Bremsen, die hier noch durch meine Erinnerung schwirrten, blieben fern – vermutlich war es ihnen zu heiß. Schweigend verzehrte jeder seine Würstchen mit oder ohne Brot, triefende T-Shirts wurden gewechselt, geschundene Bandscheiben auf der Liegebank wieder zurechtgerückt.

Bevor wir aufbrachen, durfte ich Bekanntschaft mit dem 2. Trenkerschen Berggebot machen, das da lautet:

„Du sollst jede Bergfahrt sorgfältig vorbereiten.
Dein geistiges Rüstzeug sei ebenso vollkommen wie deine alpine Ausrüstung.
Du sollst nicht vergessen, dass die Berge voll Gefahren sind.“

 

Speedsches Alpin-Equipment: Notapotheke und Nähset immer dabei.

S. befestigte den mich seit Tourstart im Nacken kratzenden Haltegurt meines Rucksacks mit Hilfe einer Sicherheitsnadel so, dass er sich die nächsten zwei Tage nicht mehr vom Fleck rührte. (Im Gegenzug kam S. gut zwei Stunden später ebenfalls in den Genuss von Gebot Nr. 2, als er auf der Zielgeraden zur Weilheimer Hütte eine winzige Performanceschwäche zeigte und ich die von ihm kurz zur Belüftung abgelegte Schirmmütze vor dem Vergessen bewahrte.)

Nach der Rast im Pustertal stiegen wir durch latschenkieferngesäumte Serpentinen südlich in einen Karboden ein und schließlich in großen Kehren über zunehmend steiles Geröll bis unter die Gipfelfelsen der Hohen Kiste.

Blick von der Pustertal-Hütte hinauf zum Kamm des Estergebirges.

In Bildmitte oben: Die Hohe Kiste. In Falllinie darunter: Dr. Schmitt spielt Wegweiser.

Querung des Geröllfelds unterhalb der Hohen Kiste.

Ein Segen, dass just zu der Zeit, als wir in den Karboden einstiegen, das einzige Wölkchen des Tages etwas Schatten spendete, da ich mir ziemlich unsicher war, ob die 50er-Sonnencreme sich nicht längst rausgeschwitzt hatte.
Ebenfalls ein Segen, dass das Ausbüxen und Wiedereinfangen des Schneehasens mir immer wieder kleine Verschnaufpausen verschaffte.

Mountain hare on tour.

Letzter Blick gen Norden zu Heimgarten/Herzogstand, Walchensee und Simmetsberg (sic!).

Endlich war der Kamm erreicht! Vor uns lag nun – als Belohnung für all die Mühsal – der Bergkessel des Estergebirges in seiner ganzen Weite und Pracht, mit einer Fernsicht bis weit ins Karwendelgebirge hinein.
Rechts zweigte der Weg zur Weilheimer Hütte und dem Krottenkopf ab – die letzte Etappe brach an.

Panorama unterhalb der Hohen Kiste nach Osten.

Im Moment noch ein winziger Punkt am Horizont (sh. roter Pfeil): Die Weilheimer Hütte.

Die letzten Wasservorräte waren aufgebraucht, der Tourenrucksack schmerzte die eh schon lädierte Schulter, die Trittsicherheit war auch nicht mehr ganz die gewohnte, die Sonne brannte wieder vom Himmel und allmählich begann man sich wirklich nach einer Sitzgelegenheit und einem Kaltgetränk zu sehnen. So muss es sein auf den letzten Metern vor der Hütte.

In greifbare Nähe gerückt!

Ziel erreicht!

Weilheimer Hütte auf 1.956 Metern.

Idyllisch schmiegt sich das auch als Krottenkopfhütte bekannte Alpenvereinshaus in einen Wiesensattel zwischen Krottenkopf und Bischof. Rundherum hört man nichts außer dem Glockengebimmel der Schafe, die hier oben weiden. Ein kleines Paradies, vor allem, wenn man länger bleibt als die Tagesgäste und gegen Abend in den vollen Genuss des Bergfriedens kommt.

Ausgiebige Trinkpause auf der schattigen Hüttenterrasse.

Nach 6 Stunden Gehen und Schwitzen war erstmal Ausruhen angesagt. Beim kühlen Gehopften wurden die verbleibenden Programmpunkte des Tages – Mahlzeiten, Gipfelaufstieg, Zimmerbeziehen, Katzenwäsche, Fotowünsche – abgestimmt und priorisiert.

Vom Hüttenwirt ließen wir uns unsere Lagerplätze zuweisen, stellten die Rucksäcke vor den Stockbetten ab und machten uns auf zum Krottenkopf.

Anstieg zum Krottenkopf.

Herrliche 20 Minuten Bergaufgehen ohne jede Beschwernis, das war mindestens ebenso traumhaft wie das Gipfelpanorama.

Unten im Isartal die Ortschaft Krün, daneben der Barmsee, rechts die Ausläufer der Buckelwiesen vor Mittenwald – und all das vor der Kulisse des imposanten Karwendelgebirges.

Dort oben in über 2.000m Höhe ereignete sich einer der wenigen Sozialkontakte der ganzen Tour (ausgerechnet mit Schwaben!), zu dem man sich nur aufraffte, um der Nachwelt ein gemeinsames Gipfelfoto präsentieren zu können (ansonsten herrschte Einigkeit über das Abstandhalten zu jedweder Berghütten-Kumpanei à la „Und, wo kimmt’s ihr her?“).

Mr. Speedhiking & Mrs. Kraulquappe on top.

Wieder bei der Hütte angekommen stand der Gang in den Waschraum an (Waschbecken mit einem Rinnsal eiskalten Wassers), anschließend wurde die Hütten-Auszeichnung – das Gütesiegel „So schmecken die Berge“ – einer gründlichen Prüfung unterzogen.

DAV-Bergsteigeressen und -trinken.

Nach dem letzten Bissen und Schluck konnte das 6. Gebot Luis Trenkers getrost für überholt erklärt werden:

„Du sollst dich bescheiden. Du sollst die Schutzhütte würdigen, als wäre es dein Haus
und keine Ansprüche stellen, die nur ein Hotel befriedigen kann.“

Satt, zufrieden und wieder passabel bei Kräften wollte ich den Sonnenuntergang noch zu einem kleinen Fotoshooting nutzen (Zugspitzblick wird hier oben auch geboten!) und einen kleinen Abstecher ein paar Meter westwärts der Hütte machen.
S. hingegen plädierte dafür, sich doch „mal kurz hinzulegen“, nur mal einen Moment die Beine auszustrecken und danach nochmal loszuziehen. Nun gut, stiegen wir also ins Hüttenobergeschoss, packten die Schlafsäcke auf die Matratzen und legten uns mal kurz hin.

An dieser Stelle komme ich um einen kleinen Exkurs nicht umhin.
Eines muss man nämlich mal klipp und klar sagen: Der Romantikfaktor alpiner Nächtigungen gehört zu den von Bergsteigern und ihren im Tal gebliebenen Angehörigen am meisten und gnadenlosesten überschätzten Phänomenen. Bis zu 16 mehr oder weniger stinkende, schnarchende, herumkruschelnde, sich im raschelnden Schlafsack umdrehende und bei jedem Klogang die Holzdielen zum Knarzen bringende Wanderer beiderlei Geschlechts in einem Raum mit nur zwei kleinen Luken zur Frischluftzufuhr und etlichen an Bettpfosten baumelnden Mobiles aus getragenen Socken, Shirts etc., das ist die Realität dort oben… – noch Fragen?!

Man kann bei so einer Hüttenübernachtung schon froh sein, wenn man Ohrstöpsel dabei hat, nicht unmittelbar neben dem übelsten Schnarcher des Saales liegt und wenigstens für ein paar Stunden ein Auge zutun kann. Bis vorgestern dachte ich, es ginge den meisten so wie mir. Aber ich lernte, dass andere in dieser Atmosphäre bestens schlafen, besser als daheim sogar, und ich lernte des Weiteren, dass „mal kurz hinlegen“ glatt ein Zeitfenster von 10 Stunden am Stück umfassen kann.

Den Sonnenuntergang habe ich mir dann alleine angeschaut, die vielen nächtlichen Störungen mit mir alleine ausgemacht und als ich um 6:30 Uhr schon wieder wach war, konnte ich mich einer leichten Beunruhigung nicht erwehren, weil S. immer noch schlief.
[Mein Tipp: Sollten Sie je mit Mr. Speedhiking persönlich zu tun haben, achten Sie genau auf seine Wortwahl. Wenn er Ihnen zuruft, er ginge mal kurz Rauchwaren holen (oder sich Hinlegen), seien Sie nicht irritiert, ihn erst einen halben Tag später wieder in personam (oder wach) anzutreffen. Gestalten Sie die freie Zeit nach eigenem Gutdünken und machen Sie sich derweil bloß keine Sorgen.]

Zum auf der Terrasse serviertem Morgenkaffee und Müsli mit frischem Obst (besser als in manchem Hotel!) traf man einander gegen 7:45 Uhr dann doch mal wieder.
S. munter und bestens erholt, ich noch reichlich dramhappad.

Morgenstimmung in den Bergen.

Auch die Schwaben vom Vorabend waren noch da, ebenfalls schon putzmunter, und boten mittlerweile sogar ungefragt ihre Fotografierkünste an.

Sonnenbank vor der Weilheimer Hütte.

Als auch ich einigermaßen in den Tag hineingefunden hatte, starteten wir den Abstieg in südlicher Richtung. Ein paar Gemsen turnten durch den morgendlich feuchten Hang und hielten genauso wie wir inne als man einander bemerkte, ein strahlend blauer Himmel versprach einen weiteren grandiosen Spätsommertag.

Mit Blick auf den Wank, den Garmischer Hausberg, und das hinter dem Hohen Fricken hervorlugende Wettersteingebirge ging es in gut 3 Stunden recht flott (von hinten drohte Gesellschaft, man musste sich also sputen) und ohne Pause (Proviant hatten wir ja keinen mehr) ins Tal zurück.

In Farchant fielen wir in sengender Mittagshitze in den schattigen Gastgarten der ersten Pizzeria am Ort ein, die eigentlich ganz hübsch am Loisachufer läge, wäre sie nicht aktuell umgeben von einer großen Baugrube.

Mittagsimbiss in Farchant – Idylle geht anders.

Hernach mit der Regionalbahn noch die zwei Stationen zurück nach Eschenlohe gefahren und auf dem Weg zum Parkplatz über die dritte gemeinsame Tour räsoniert.

Eschenlohe am Fuße des Estergebirges.

Fazit:
– Bergbegleitung war tadellos. Bis auf Schlafrhythmus und -dauer sowie die Haltung zu Butterbroten und Biersorten äußerst tourentaugliche Harmonie.
– Mit schwerem Tourenrucksack keine Albereien mehr in weglosem, steilen Gelände. Sich außerdem weiter in der Kunst des Kartenlesens üben.
– Keine überflüssigen Käsestücke mitschleppen, die am nächsten Tag geschmolzen sind und entsorgt werden müssen, stattdessen lieber einen Liter Flüssigkeit mehr einpacken, um unterwegs nicht zu delirieren (Wege sehen, wo keine sind usw.).
– Drei Flaschen Anti-Mücken-, Bremsen- und Zeckenspray sind zu viel des Guten für zwei Bergtage.
– Hässliche, alte Skiunterwäsche als Nachtdress ist völlig unproblematisch, sieht eh keiner.
– Ersatzakku oder Ladekabel fürs Handy mitnehmen, damit man auch am nächsten Tag den Angehörigen daheim noch einen guten Morgen wünschen kann oder Google Maps zur Wegsuche in fremden Talorten bemühen kann.
– Zusätzlichen Geldschein einstecken, um den Hüttenwirt zwecks Schlafstatt in Fensternähe bestechen zu können, falls man nicht der Erstankömmling im Zimmer ist.
– Zwei stabile Schönwettertage in Folge umgehend nutzen. Ehe man sich’s versieht, regnet’s schon wieder.
– Wem das hier noch nicht reicht: Die Allgäuer Betrachtungen zu dieser Tour werden über kurz oder lang mit Sicherheit hier nachzulesen sein.

Gute Nacht und einen passablen Septemberauftakt wünscht
Die Kraulquappe.

Himmel der Bayern (26): Ihrer Majestät zu Füßen.

Ein Job als „Urlaubsbegleiterin“ wäre ganz nach meinem Geschmack: Urlaubhabenden Freunden eine Ausflugsidee präsentieren, diese ausarbeiten und planen, dann als Beifahrerin unterwegs ein paar touristische Hinweise geben, wie z.B. die auf der Fahrt ins Blickfeld geratenden Berggipfel erläutern.

Das Ganze während man mit guter Musik und dem Dackelfräulein auf der Rückbank an einem Tag wie diesem auf der A95 nach Garmisch braust…

…und dabei eigentlich einer meiner Wünsche in Erfüllung geht.

Endlich mal den Eibsee sehen und umrunden!

Der Papa sagt zwar, ich wäre da schon mal gewesen, das müsse vor meiner Einschulung gewesen sein, aber nach 40 Jahren war die Erinnerung dann doch etwas verblasst.

Ein Traum!

Smaragdgrünes Wasser, in dem sich die Tannen und das Wettersteingebirge spiegeln…

…und sich Münchens bestbespaßtes Dackeltier natürlich mit großer Wonne ein Bad mit Zugspitzblick gönnt…

…und wirklich an jeder Bucht so lange stur sitzenbleibt, bis man sich erneut ihrer erbarmt und ein Stöckchen in den See wirft.

Eine Pause in diesem Treiben ist nur gestattet, wenn man neben einem ordentlichen Picknick eine verschilfte Uferzone bieten kann, durch die sich der kleine Jagdhund emsig hindurchrüsselt und dabei glatt mal für ein Stündchen den See vergisst, so dass Mensch verschnaufen kann.

Ein grandioser Ausflugstag zu Füßen des höchsten Berges im Bayernland. Empfehlung: keinesfalls an Wochenenden bei gutem Wetter herkommen, nicht die erstbeste Schwimmgelegenheit nutzen, denn je weiter sie den Rundweg gehen, desto beschaulicher wird’s!

Schon erstaunlich: Da ist man seit 13 Jahren befreundet und schafft’s kaum je mal aus der gemeinsamen Stadt raus. Umso schöner, dass wir das heut‘ gemacht haben.

Danke, lieber S., für den herrlichen Tag!

Ein schönes Wochenende wünscht euch
Die Kraulquappe.

Donnerstags zwischen Berg und Ammerland.

Empfehlenswerter 17 Kilometer-Spaziergang am Ostufer des Starnberger Sees.

Start: Schloss Berg. Ziel: Ammerland. (Und retour.)

Brandung vor der Kulisse des Wettersteingebirges und der Ammergauer Alpen

 

Ländliche Villa bei Allmannshausen

 

Die üblichen Scheiß-Ängste

 

Alte Fischerhäuser an der Uferpromenade

 

Das Pendant zum „Bett im Kornfeld“

 

Eröffnung der Badesaison 2017 dank Föhn und 20°C

 

Besser kann man Rettungswege nicht beschildern

Auf eine „fangfrische Brotzeit“ im Café „Fischermeister Gastl“ eingekehrt: Hunde herzlich willkommen, Pastinakencremesuppe köstlich, Torten & Kuchen sicher noch köstlicher, Preise nicht allzu starnbergerisch.

Ein bisschen störend nur das Pausenvolk des nahegelegenen Edel-Seminarhauses der Münchner Volkshochschule (Außenstelle Buchenried), diese Woche ein Mix aus: Pranayama, Stimmtraining, Trommelkurs und Burnoutprophylaxe für Manager. Alle furchtbar laut und atemlos.

Auf dem Rückweg wieder herrliche Ruhe. Und das an Weiberfastnacht.

[Kurz zuckt eine Erinnerung an alte Bürozeiten auf: Bunt glasierte und überfüllte Krapfen & klebrige Pappnasenheiterkeit im Innenhof der Firma, 30 Minuten Zeitgutschrift für alle – Helau! – ich vermisse nichts. Zumal ich sowieso nur Krapfen mit Hagebuttenfüllung mag, die es ja fast nirgends gibt.]

Gutes Überstehen der närrischen Zeit wünscht Euch
Die Kraulquappe.

Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl.

Himmel der Bayern (1): Mit Pippa auf den Pürschling.

„Was?!? Da soll ich hoch???“
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Nur Mut! Na bitte. Geht doch.
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Vorbei die Zeiten, in denen ich über 600 Höhenmeter unter einer Stunde zurücklegte.
Vorbei die Zeiten, in denen eine Tour unter 1.000 Höhenmeter unter meiner Würde war.
Seit der Meniskussache ist nix mehr wie es vorher war. Ich bin nun definitiv in den Dunstkreis der Genussbergsteiger eingetreten, um es mal positiv auszudrücken.
Unser Dackelmädchen unterstützt diesen Paradigmenwechsel, wo immer sie kann.

Schnuppern auf den Almwiesen…
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… Baden in den Gumpen …
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… Innehalten bei jeder Kuh und Kapelle.
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Kleinigkeiten am Wegrand werden zur Attraktion.
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Unser Tempo nicht.
Aber was soll’s. Der Weg ist das Ziel.
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Unter anderem 🙂
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Denn ein weiteres Ziel ist momentan, ein bisschen zu trainieren für eine erste gemeinsame Hüttentour diesen Sommer.

Heute 700 Hm durch die Schleifmühlenklamm zum Pürschling. Als nächstes 1100 Hm von Ohlstadt zum Heimgarten. Dann eine Hüttenübernachtung im Karwendel austesten, Falkenhütte oder so.

Und vielleicht in näherer Zukunft mit dem Zamperl auf die Zugspitze. Sofern die DAV-Hütten sich gnädig zeigen und den Hund zulassen…

Dem Himmel der Bayern ganz nah grüßen euch vom August-Schuster-Haus –
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die Kraulquappe und der Kraxeldachs…

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… ganz allein am Stammtisch.