Erster Aufschlag.

In der neuen Wohnung bekommen wir unsere Post nun etwas old-fashioned durch den Briefkastenschlitz direkt in den Flur geworfen. Peng, bumms, zack – geräuschvoll landen Rechnungen, Briefe und Zeitungen auf dem Holzboden, und das täglich zu einer anderen Uhrzeit.

Wir sind diese Attacken noch nicht gewöhnt: Steht man gerade am Spülbecken (keine 3 Meter vom Aufschlagsort entfernt), fällt einem vor Schreck fast das Geschirr aus der Hand, sitzt man am Schreibtisch und ist in die Arbeit vertieft, denkt man bei dem Geräusch als Erstes an einen Einbrecher und am Allermeisten erschrickt natürlich das Dackelfräulein, wenn plötzlich die Post aufs Parkett herniederpoltert. Friedlich in ihrer Wurfkiste schlummernd, die ihr der Handwerksfreund hergerichtet hat, springt sie dann wie von der Tarantel gestochen in die Höhe und rast bellend zur Wohnungstür, wild entschlossen, uns und ihr neues Revier zu verteidigen.

[Hinter der Tür spricht die nette Briefträgerin sogleich beruhigende Worte, denn heutzutage erhält das Personal der Post ja spezielle Schulungen für solche „Gefahrensituationen im Berufsalltag“, unsere hat schon „Challenge IV: Calming the dog personally“ absolviert und flötet durch den halb offenen Briefkastenschlitz höflich in den Flur hinein, ob man einander nicht die Pfote reichen sollte, denn wenn man sich mal persönlich kennen würde, wäre doch alles gleich viel einfacher und die Bedrohungslage gewissermaßen entschärft. Der Gatte öffnet also die Tür, die Briefträgerin kniet vor ihm und unserem Hund nieder, lässt sich beschnuppern, hält dem Fräulein die ausgestreckte Hand gekonnt unter den Rüssel und binnen weniger Sekunden ist alles geritzt, die Postbeamtin darf mit frisch abgeschlecktem Gesicht wieder aufstehen, um ihr Tagwerk zu verrichten und der Wachhund trollt sich in seine Kiste, um sein Schläfchen fortzusetzen.]

Die neue Woche beginnt mit dem lautstarken Ein- und Auftreffen der neuesten Ausgabe des Hundemagazins „Dog and Travel“, in der das Dackelfräulein auf dem Cover zumindest Erwähnung findet, wenn man ihr schon nicht den Platz in der Hängematte angeboten hat.

Wer die Wartezeit auf die noch zu schreibende Sensationsstory „Mit Waldi auf den Watzmann“ sinnvoll überbrücken möchte, marschiert übermorgen in den gut sortierten Zeitschriftenhandel und gönnt sich also „Mit dem Zamperl durchs Zugspitzland“.

Und obwohl kaum einer meiner Artikel ohne diese unsäglichen Alliterationen auskommt, würde ich nicht gänzlich ausschließen, dass Sie Gefallen an dem Beitrag finden.
Denn drei Jahre Bloggen haben mir eine wichtige Erkenntnis beschert: Die meisten Likes staubt immer die Hundemadame ab – und zwar einfach nur, weil sie guckt wie sie eben guckt oder daliegt wie sie eben daliegt und ist wie sie eben ist.
So weit wird man es als Mensch niemals bringen, weder durchs Aussehen oder den Augenaufschlag oder durch Rumliegen und schon gar nicht durch Worte.
Viel Freude also beim Betrachten der Bilder und lassen Sie sich einfach nicht von dem Text dazwischen stören!

Der Artikel ist meinem großen Freund S. gewidmet, der Pippa und mich auf einer der Touren im Zugspitzland nicht nur chauffiert, begleitet und verpflegt hat, sondern auch die eine oder andere zähe Fotosession geduldig mit uns gemeistert hat.
Danke dafür!

Mit S. auf seiner lila Decke am Eibsee.

Himmel der Bayern (35): Denkmäler.

Denen, die man liebt, schon zu Lebzeiten ein kleines Denkmal zu setzen…

…ich wünschte, das würde mir öfter gelingen!

Nähere Informationen und Bildmaterial zu den Denkmälern sowie zu dem in allen Jahreszeiten (er)lebenswerten Tegernseer Tal finden Sie ab heute im gut sortierten Zeitschriftenhandel in der neuen Ausgabe von Dog & Travel.

Mit Liebe für meinen Papa & meine Pippa…

…mit herzlicher Empfehlung für alle anderen, die’s interessiert oder nach Oberbayern zieht…

…und nicht zuletzt mit großem Dank an den Gatten für seine Unterstützung, immerzu und bei allem, woran ich herumwürge!

 

Vom Suchen und Finden.

Liebe A.,

kurz bevor du in deinen Urlaub entschwunden bist, hatten wir ja mal begonnen, uns übers Suchen und Finden auszutauschen, und du erinnerst dich sicher: unser Gespräch dazu war noch lange nicht zu Ende.
Es kam mir heute wieder in den Sinn, was kein Zufall war, sondern daran lag, dass ich beschlossen hatte, einfach mal deinen Geburtsort aufzusuchen (auch das kein Zufall heute) und dort einen Spaziergang zu machen. Daher warst du mir beim Gehen und Schauen die meiste Zeit präsent und so fiel mir dieses Thema wieder ein.
Da zunächst der Nebel und später dichter Schneefall den Blick auf die Berge nicht freigab, die Felder aber dafür umso mehr Mäuselöcher boten, die Pippa fesselten, hatte ich zwischendurch mauselochweise Zeit, meinen Gedanken nachzuhängen.

Du wirktest ja erstaunt und interessiert zugleich, als ich dir sagte, dass ich mich nicht als Suchende bezeichnen würde, sondern mehr als Findende sehe. Ich möchte das nochmal genauer zu erklären versuchen, was ich damit gemeint habe.

Es wird ja unendlich vieles gesucht: Das wahre Ich, das große Ganze, der Sinn des Lebens, das Glück, die Wahrheit, der Traumpartner, der Traumjob, die gesündeste Lebensweise, das wirksamste Heilsversprechen, die Erfüllung im Glauben oder Aberglauben, um spontan nur ein paar Objekte der menschlichen Suchbegierde zu nennen.
Vor ungefähr 10 oder 15 Jahren (bis dahin war ich auch eine Suchende!) habe ich allmählich eingesehen, dass das nichts für mich ist: Brauch‘ ich nicht, glaub‘ ich nicht dran, hilft mir nicht, macht mich nicht froh, dieses Rumsuchen. In die eine oder andere Richtung hab‘ ich natürlich schon mal reingeschnuppert – hier ein bisschen Zen, dort ein Achtsamkeitsretreat, anderswo ein wenig Körperarbeit oder irgendeine kluge „Predigt“, der ich lauschen wollte. Mit dem Ergebnis, dass ich nirgends dabei geblieben bin, nichts davon intensiver oder länger verfolgt habe.
Es gab Zeiten, da hab ich mich fast mies gefühlt, weil ich nicht zu der Heerschar der Suchenden gehörte! Hätte auch gerne etwas gehabt, wonach ich unbedingt suchen könnte, denn wenn die meisten um einen herum mit brennendem Eifer suchen und geradezu abtauchen in ihre ewigen Suchgründe, steht man schon etwas blöd da als bekennender Nicht-Sucher. Man wird oft schief angeguckt: Spinnt die? Meint die etwa, sie hätte schon gefunden? Was hat die denn schon vorzuweisen? Hält die sich etwa für „fertig“? Oder ist die einfach nur faul, borniert oder arrogant (oder alles auf einmal)?

Nichts von alledem trifft zu. Weder hielt ich mich je für erleuchtet, noch für hinreichend erkennend, schon gar nicht für all_wissend, und ebensowenig für eine, die einen Jackpot nach dem anderen knackt oder der es glückt, ein superduper Leben zu führen. Ich habe Fragen ohne Ende: an mich und andere, an die Welt, die Geschichte, die Wissenschaft, ich bin meistens aufgeschlossen, vielem gegenüber neugierig und ständig damit beschäftigt, Ideen auszubrüten, zu verfolgen, auszuprobieren und zu verwerfen. Aber ich habe auch etliche Phasen, in denen es mich nach keinerlei Optimierung oder Erneuerung dürstet, und das nicht etwa deshalb, weil alles so perfekt wäre, sondern weil ich vielleicht einfach mit dem zufrieden bin, was gerade da ist – ganz egal, ob das „viel“ oder „wenig“ ist (nach wessen Maßstäben auch immer) – und tatsächlich zu müde oder lustlos bin, mich um „anders“ oder „mehr“ zu bemühen und dabei auch keinerlei Leidensdruck empfinde. Wir leben ja leider in Zeiten, in denen man sowas nicht zu laut sagen darf: so ein müßiggängerisches, gemütliches „passt scho“, ohne resignierten Unterton, aber auch ohne Drang nach der nächsten „challenge“ oder „task“.

Ich habe also eines Tages aufgehört, mich zu denen zugehörig zu fühlen, die sich ständig für defizitär halten und meinen, wenn sie denn nur dies oder jenes gefunden hätten, wäre ihr Leben endlich schön, richtig und frei von Last und Leid, und die sich so lange verteufeln oder zumindest nicht mögen können, bis sie das erreicht haben. Also nahezu immer. Denn abgesehen von den wenigen Erleuchteten oder erfolgreich die Suche abgeschlossen Habenden halten sich die meisten vermutlich für (noch) nicht dauerhaft fündig geworden – und damit taugt das Ganze zum Lebensprogramm (worüber ich kein Urteil fällen möchte, sondern nur für mich feststelle, dass das lifelong searching eben nicht mein Programm ist).
Was folgt daraus? Es wird fleißig weitergesucht, denn der Glaube daran, dass die Suche doch zu was führen muss, vielmehr: dass es überhaupt etwas zu finden gäbe!, der ist unerschütterlich. Genauso wie die Überzeugung, dass es an einem selbst läge, wenn man nicht fündig wird oder sich mit dem Gefundenen gar nicht wie erhofft langfristig besser fühlt oder endlich näher dran ist an sich, dem Glück, der Wahrheit, dem Sinn oder an was auch immer.
Das Fazit ist immer dasselbe: Diese Erfahrung, (mal wieder) nichts gefunden zu haben, wird nicht einfach entspannt abgehakt wie z.B. ein fades Essen oder ein bedeutungsloser Film, sondern man bauscht die Sache auf, hält sich für (vorerst) gescheitert oder gleich für einen Versager, und beschließt sodann, weiter zu suchen, gründlicher zu suchen, gezielter zu suchen. Irgendwann muss es doch klappen, andere schaffen es ja auch (mit einem Schielen hinüber zum Mitmenschen, von dem man ja gern denkt, er hätte es besser erwischt als man selbst) – also weiter geht’s.

Ich suche also tatsächlich nach gar nichts außer nach Antworten, aktuell nach einer Wohnung, manchmal nach einem Job und gelegentlich nach Parkplätzen und Wegen. In der Fülle der Argumente, Begriffe und Worte, in der teuersten Stadt der Republik, als Neuling in einem Berufsfeld oder an den überlaufenen Ausflugszielen ist das ja schon zäh genug.
An diesen Suchen bleib‘ ich aber dran! Was die Antworten angeht, bestimmt mein Leben lang, was das Übrige angeht, so hartnäckig ich eben kann, manchmal auch entmutigt und ohne jeden Elan, aber dennoch mach‘ ich weiter und versuche, nicht zu resignieren. Und genau das ist’s übrigens auch, was ich am Suchen nie leiden konnte: dieses Zähe.
Die einzigen Suchen in meinem Leben, die ich als spielerisch und schön erlebt habe, sind das Ostereiersuchen (die Roten von Lindt), das Muschelnsuchen am Strand und das Pilzesuchen im Wald. Da ging’s nie um die Wurst, eigentlich ging’s um gar nichts, es gab keine Gewinner und Verlierer – und das hat mir immer Spaß gemacht.

Alles andere finde ich (oder es findet mich) oder eben auch nicht.
Mal freu ich mich, wie es läuft, mal bin ich verzweifelt darüber, mal gelingt mir was, mal hab ich das Gefühl, alles verkackt zu haben und wünsche ich mich weit, weit weg. Manchmal rackere ich mich ab und erreiche trotz Wollens und Könnens gar nichts, manchmal zahlen sich Einsatz und Beharrlichkeit aus. Ein ewiges Auf und Ab, Hin und Her, Vor und Zurück, Links und Rechts, Für und Wider, Plus und Minus, Top und Flop. Das Leben ist kein Wunschkonzert, das Glück ist einem nicht immer gewogen, das Pech aber gottseidank auch nicht.

[Und beileibe kann niemand umfassend oder überhaupt seines Glückes Schmied sein, denn manch einem fehlt das Werkzeug oder die Kraft oder die Kenntnis der Schmiedekunst oder schlicht das Geld fürs Eisen. Vor langer Zeit habe ich mal einen humorvollen, durchaus klugen und wohlhabenden Mann ziemlich abrupt verlassen, weil er mir ganz locker-flockig in einer Diskussion über das berufliche Auf-der-Stelle-Treten eines gemeinsamen Bekannten (der gut ausgebildet war und sich brav abmühte, was aber aufgrund ungünstiger Umstände leider nichts brachte, im karrieristischen Sinne) diese Losung als seine Quintessenz zu derlei Lebenssituationen in den Nacken blies. Wir gingen damals passenderweise gerade treppabwärts, um den Müll wegzubringen. Nachdem er den Tonnendeckel zugeklappt hatte, ließ ich ihn in seinem schwarzen Audi von dannen ziehen, zurück in seine eingebildete Glückschmiede, trug fortan meinen Mist wieder allein die Stiegen hinunter und schmiedete neue Pläne.]

Alles, was mir im Leben etwas bedeutet hat oder noch von Bedeutung ist, habe ich nicht gesucht, sondern eines Tages gefunden.
DAS war es, liebe A., was ich neulich gemeint habe, und da wir leider noch nicht allzu bald wieder bei Birnen- und Käsestückchen nebst Weißbier (für dich: Weizenbier) an deinem Tisch sitzen werden, um bis tief in die Nacht zu diskutieren, habe ich dir diesen Nachtrag zu unserem Thema nun hier notiert, so als Absacker nach deinen diversen Geburtstagsdrinks oder als Zeitvertreib während du dir den Ostseesand aus den Haaren kämmst (oder dem großen Braunen den Seetang zwischen den Zehen herauspulst) oder als Einschlafhilfe, falls die Brandung vor eurem Fenster so verflixt laut tost.

Das war’s dann für heute.
Mein Glas ist leer, das Dackelfräulein muss raus und es hat 10cm Neuschnee in der Stadt.

Einen schönen Ausklang deines Tages wünscht dir
Deine Natascha.

PS: Für den Fall, dass du völlig entnervt bis hierher runtergescrollt hast und enttäuscht warst, nichts als Buchstaben vorgefunden zu haben (nicht mal einen Ton von Bruce!),  kommt hier – in wilder Reihenfolge – noch was fürs Auge:

Ein Gruß aus deiner Heimat.

Startpunkt meiner Penzberger Rundtour: Die Huberweiher. Grau, zugefroren und gänzlich unspektakulär.

Erstes Highlight am Wegesrand: Der Penzbär. (Wie ich solche Wortspiele liebe!)

Wir haben natürlich gleich die Schuhe ausgezogen und sind barfuß weitermarschiert.

Und auch sonst tobt hier der (Penz-)Bär, wie du siehst (sind die nicht mega-debil, die vier?!).

Im Café mit dem schönen Namen „Freudenberg“ gibt’s sogar Windbeutel (mein Magen war aber noch nicht fit genug für den Test).

Und direkt gegenüber vom Café wurde deine Geburt heute vor xx Jahren beurkundet.

Hätte ich mehr als 10€ dabei gehabt, hätte ich dir ein Andenken gekauft. Ehrlich!

Gedenkminute vor dem ehemaligen Elektrogeschäft, in dem mir der Papa vor 30 Jahres mein erstes Bügeleisen kaufte (heute ein Kamingeschäft).

Wärst du geblieben, hätte es tolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung gegeben, aber du wolltest ja raus in die weite Welt!

Zum Abschluss haben wir noch ein kleines Gebet für dich gesprochen, bei minus 4 Grad. Amen.

Und weiter geht’s.

So, da samma wieder.
Alle miteinand in relativ aufgeräumter Verfassung.

Der Artikel geschrieben und abgegeben:
Zu meiner großen Freude hat die Redaktion mit meiner mitgelieferten Fotoauswahl ziemlich genau das angestellt, was ich mir erhofft hatte. Oft setzen sie ein Foto ins Großformat, das man selbst völlig nebensächlich findet, lassen die besten Aufnahmen ganz weg, oder sie nehmen eines der Top-Bilder zwar mit rein, platzieren es aber in Streichholzschachtelgröße irgendwo zwischen den Textspalten, wo es unbemerkt verschwindet.

Das Dackelfräulein nicht mehr im Hormonrausch:
Wir genießen nun die 9-wöchige Ruhe vor dem nächsten Sturm, der Scheinmutterschaft. Und widmen uns bis dahin anderen Herzensangelegenheiten.

Den medizinischen Kram auch erstmal wieder überstanden:
Zwischen bildgebendem Verfahren Nr. 1 und bildgebendem Verfahren Nr. 2 lag ich wartend auf einer Pritsche und starrte auf einen August Macke an der gegenüberliegenden Wand. Ich zählte die Hüte und Rechtecke auf dem Gemälde, versuchte jedes Zeitempfinden und jede Panik zu eliminieren, im Nebenzimmer sehr wohl um den Arzt wissend, der sich Teil 1 der Bilder schon mal ansah, um Teil 2 ggf. gezielter anfertigen zu können.
Dauert es lange, fragt man sich: Sucht der noch oder hat er schon gefunden und sucht nur noch nach den passenden Worten? Oder bedeuten die 4,5,6 oder 7 Minuten, dass es nichts zu sehen gibt und der Arzt froh ist, mal in Ruhe einen Kaffee runterkippen zu können? Oder sitzt der gar nicht mehr nebenan und bespricht sich bereits mit Kollegen, was zu tun sei? Würde mich die Erinnerung an jenes Bild von August Macke fortan daran erinnern, dass bei der Betrachtung desselben mein Schicksal besiegelt wurde?

[Dabei fällt mir immer die allererste der Situationen ein, in der mich dieses schicksalshafte Gefühl erstmals beschlich. Über 20 Jahre her, ich noch Studentin, brachte zum ersten Mal in meinem Leben den Papa mit meiner kleinen Karre zum Flughafen, dreiwöchige Dienstreise nach China, vor der Sicherheitskontrolle drückten wir uns zum Abschied, er reihte sich unter die Wartenden, ich lief zum Ausgang, drehte mich aber kurz vorher nochmal um, erwischte genau den Moment, in dem auch er sich umsah, unsere Blicke trafen sich, dazwischen etlicher Abstand und diese dicke Glasscheibe, wir hoben beide winkend die Hand zu einem allerletzten Gruß und lächelten etwas schief, ich ging zum Auto, schloss auf, ließ mich auf den Sitz fallen und brach in Tränen aus wegen des plötzlichen Bewusstwerdens, dass ich diesen letzten Blick immer und ewig erinnern würde, aber dass er nur dann eine erträgliche Erinnerung wäre, wenn er bloß ein vorübergehend letzter Blick gewesen sein würde, weil der Papa unversehrt wieder nach München zurückkäme, was er auch tat, dennoch hatte dieser Augenblick eine nie zuvor in dem Kontext dagewesene Wucht, die in dem Wissen um die potentielle Endgültigkeit immer und überall bestand, und seither versuche ich, solche letzten Bilder/Blicke/Berührungen auf keinen Fall bewusst zu bemerken, ich praktiziere das wie einen kleinen, albernen Aberglauben, so als gelänge dann ein Deal mit dem Schicksal und es würde mir nie etwas nehmen von dem oder denen, die mir so wichtig sind, was natürlich so nicht funktioniert, zum einen, weil ich weder ernsthaft an den Deal, noch an das Schicksal glaube, zum anderen, weil es sich mit diesem Wissen über die bloße Möglichkeit, was aus diesen letzten Bildern/Blicken/Berührungen werden könnte, genauso verhält wie mit der Unschuld, die Rede ist hier nicht von der des Körpers, sondern von der des denkenden Geistes: Einmal verloren, kehrt sie nie mehr zurück. Das nur so am Rande und aus der Rubrik „Was so alles in einem herumdenkt, während man wartet, und zwar in Sorge wartet.“]

Zurück ins Behandlungszimmer. Da ich beim Macke auf 7 Hüte und 31 Rechtecke kam, das Ergebnis also alle meine Lieblingszahlen enthielt, musste das wohl ein gutes Omen sein und weder ein letztes Bild, noch eine letzte Berechnung. Und so war es auch.

Und sonst so?

Das große Triefen hat begonnen…

…und die große Suche geht ebenfalls weiter.

Zur Stimulation oder zum Abreagieren gucke ich mir dazu mittlerweile gern Youtube-Videos wie dieses an, die an Aktualität und Realitätsnähe schwer zu übertreffen sind (obwohl in den 1970er und 80er Jahren gedreht).
Polt-Sketche als orwellsche Münchner Mieter-Dystopie, großartig ist das (unklar nur, wieso die Serie „Fast wia im richtigen Leben“ hieß).

Wär’s nicht so ein kabarettistisch abgegrastes Thema, hätt‘ man jetzt genug Stoff für ein Mieter-in-München-Buch beisammen. Man kommt ja rum, wenn man sucht, lernt viele Menschen und Häuser kennen, letztere sogar von innen, sieht und hört Sachen, die man sich nicht hätt‘ träumen lassen. Es weht schon ein rauer Wind da draußen in den Straßen unserer schönen Stadt.

Und je länger man sucht, desto rabiater und radikaler wird man auch selbst. Das fängt schon beim Auswählen der Inserate an.
Eine Annonce wie diese, bei der mir als einziges (!) Bildmaterial zu einer 91m²(!)-Wohnung nur dieses poplige Foto von einem Schlafzimmer mit einer geschmacklosen Bettdecke für zwei, heruntergebrannten Duftkerzen, billigem Funkwecker, IKEA-Funzel und Eau-de-Toilette-Humpen auf dem Sideboard geliefert wird…

…ich aber im Gegenzug per Mail alle (!) unsere Daten liefern soll, bevor der Eigentümer sich vielleicht herablässt, einem dann noch eine Ansicht der anderen Zimmerseite (mit Sicherheit: 2-3 Meter Schrank mit Schwebetüren und Spiegel in der Mitte, in Buche-Nachbildung und mit Lichtdekorleiste oben) zuzusenden, kann mir den Buckel runterrutschen, obwohl die gut geschnittene Bude angeblich in Schwabing und sogar parknah liegt und nicht mal so viel kostet, dass man gleich jegliche Urlaubsvorhaben für die nächsten 10 Jahre streichen müsste.

Das Leben ist eine ewige Baustelle. Mal dominiert die Abrissbirne, mal hält das Gerüst.
Und Zuversicht, das ist die Einsicht in die Chance auf Aussicht.

Also, weiter geht’s.

Offerten.

Ich mag Rewe nicht. Atmosphärisch nicht, und auch sonst nicht. Häufig hohe Proletendichte. Und oft gibt’s genau das nicht, was wir bräuchten oder möchten. Heute: kein Rahm-Porree. Vorgestern: keinen griechischen Rahmjoghurt. Haben die was gegen Rahm? Blöder Laden jedenfalls.

Bei Edeka fühl ich mich trotz der FDP-affinen Farbgebung wohler. Das Sortiment taugt mir auch mehr, die Klientel ebenso. Gerade habe ich erfolgreich all die Sachen mit Rahm gekauft, die Rewe mir die ganze Woche über verweigert hat.

Hinter mir in der langen Freitagnachmittagskassenschlange ein gepflegter Mittfuffziger, lässige Frisur, coole Brille, abgewetzte Lederjacke, sportliche Statur. Sein Handy klingelt, während ich meine Rahmporreepakete aufs Warenband staple.

(…) [Intro-Geplänkel, dem zu entnehmen ist, dass es sich bei dem Anrufer um eine Mischung zwischen gutem Bekannten und beruflichem Kontakt handelt.]

„Ja, danke, dass du zurückrufst. Wir brauchen da jetzt dringend jemanden, denn die Paula ist plötzlich abgesprungen.“

(…) [Gesprächspartner scheint Paula zu kennen und hat Einiges dazu zu sagen oder zu fragen.]

„Genau, möglichst sofort.“

(…) [Das andere Ende der Leitung stellt eine kurze Frage.]

„Nein, nur für die Sexkolumnen. Das andere schreibt der Herbert erstmal.“

(…) [Sexkolumnen! Alles glotzt den Mittfuffziger an, ich dreh mich samt Rahmjoghurt in der Hand um, kann mir das Schmunzeln nicht verkneifen. Telefonat nähert sich dem Ende.]

„Super, dann ruf mich einfach an, wenn du jemanden weißt. Servus!“

Mittfuffziger verstaut Handy wieder in seiner Lederjacke, guckt mich an und grinst zurück.

„Tja, also, wenn Sie das ganze Gemüse verzehrt haben und dann Zeit hätten…? Wir zahlen auch ganz anständig. 25€ pro 1.000 Zeichen. Allerdings müssten Sie wöchentlich eine Kolumne liefern.“

[Spontan aufkommende, kurze Freude, dass man mir ansieht, dass ich gern schreibe, dann kurzes Nachdenken, was ich entgegnen soll.]

„Hm, meine Themen sind eher Hunde und Outdooraktivitäten.“

„Das lässt sich ja vielleicht ausbauen!?“

Mit seinem Kärtchen in der Hand trete ich den Heimweg an, setze mich in die U-Bahn, den mit Rahmjoghurt bis obenhin vollgestopften Schwimmrucksack neben mir, den eiskalten Rahmporree auf meinem Schoß. Ich rechne. Für eine gute Wintertrekkinghose müsste ich 7.200 Zeichen zustandebringen… Plus Stirnlampe, plus Grödel, plus neue Stöcke wären wir bei 16.800 Zeichen. Was schreibt man da nur alles?
Nee, echt nicht, da setze ich lieber auf die Weihnachtsgroßzügigkeit des Papas oder auf überraschenden Geldsegen aus anderen Quellen.

Dennoch: Edeka ist ganz klar der bessere Laden, sogar Jobs gibt’s da und die Männer sehen dort auch besser aus als bei Rewe.
Nun verkaufe ich erstmal meine alte Matratze und arbeite weiter an dem Artikel über Urlaub mit dem Zamperl in der Zugspitzregion.

Ein schönes Wochenende wünscht
Die Kraulquappe.

Außerfern.

Momentan bin ich für zwei Tage im Außerfern.

Das Außerfern gehört zu den Regionen, deren Namen ich ebenso sehr mag wie Montafon, Napfbergland, Paznauntal, Karwendelgebirge und Hiddensee (ganz zu schweigen von Orten wie Tomelilla, Lummelunda, Wolkenstein, Mittenwald, Helsinki, Kirkkonummi, Himmelreich und Grundlsee).

Die Region hier wirbt mit: „Außerfern – alles außer fern“. Stimmt, sind keine 2 Stunden von München aus. Aber auch ohne diesen Slogan und den Namen, hätt’s mich hierher verschlagen.
Zum einen, weil das Innere mir zu nah war und das Außen zu fern – es zog mich dringend raus aus der Stadt in Richtung Berge.
Zum anderen, weil mir und dem Dackelfräulein das Schicksal gewogen war und die einzige „Hundesuite“ des Alpenvereins ausnahmsweise mal frei war.

Dieses Kleinod auf der Otto-Mayr-Hütte in den Tannheimer Bergen ist quasi die gesamte Saison durchreserviert. Nun hatte jemand abgesagt (in weiser Wetter-Voraussicht), also haben wir sofort zugeschlagen, es soll ja mal ein Beitrag draus werden.

Gestern Aufbruch in München bei 9 Grad und Dauerregen. Beim Passieren der Grenze nach Tirol ist es bereits Schneeregen. Mir wird immer mulmiger. Kurz hinter Reutte am Straßenrand eine Werbetafel: „Servus im Tiroler Wanderherbst“. Österreichischer Humor eben.

Wir parken bei 5 Grad (im Tal, wohlgemerkt) auf dem Wanderparkplatz Bärenfalle. Als ich die Bergstiefel schnüre, hört immerhin der Regen auf, Handschuhe und Mütze sind dennoch unerlässlich. Den wie immer zu schweren Tourenrucksack auf die Schultern gewuchtet. Es geht los.

Die Musauer Alm.

Das Tolle an meiner Dackeldame ist, dass sie a) fast immer gute Laune hat und b) bei jedem Wetter gern rausgeht. Immer vornweg, immer mit aufmunterndem „Wo bleibst du denn?“-Blick auf mich wartend.

Gut, denke ich mir, betrachtest du das Ganze halt als beruflich motivierte Winterwanderung, auch wenn ich mich vor lauter innerem und äußerem Nasskaltgrau wirklich sehr nach etwas Sonne gesehnt hatte. Wenigstens blieb es den gesamten Aufstieg über trocken.

Kurz vor dem Ziel.

Angekommen.

Die Otto-Mayr-Hütte empfängt uns mit spiegelglatter Terrasse (Eis!), Schneeresten (5cm hoch!), einem defekten Außenthermometer (gut so!) und den einzigen paar Wolkenlücken des Tages (ein kurzer Spuk!). In der warmen Gaststube empfängt uns ein miefender Männertrupp (mia san scho drei Dog unterwegs!) und die freundliche Hüttenwirtin (ah, da Dackl is do!).

Draußen zieht es zu. Es gibt Spinatknödel in Parmesanbutter und ein Bier dazu. Draußen fängt es an zu schütten. Zum Dessert gönne ich mir eine heiße Schokolade und eine Münze für 3 Minuten warm Duschen. Draußen schneit es nun.

Das Benno-Helf-Hüttle.

Anschließend führt uns die Wirtin in den Anbau einer Nebenhütte – dort befindet sich die „Hundesuite“.

Die Hundesuite.

Das Benno-Helf-Hüttle ist leider nicht beheizt.
Mitten in der Nacht, als ich unter vier Decken und mit Mütze und Schal im Schlafsack immer noch leicht bibbere, muss ich es in Bello-Hilf-Hüttle umtaufen. Entgegen aller Hüttenvorschriften hole ich mir meine 1 Meter lange, fellummantelte Heizwurst ins Bett – sofort geht es uns beiden besser, warm wird es dann auch endlich und sogar ein paar Stündchen Schlaf (vielleicht auch nur Schockfrostung?) sind drin.

Die Entschädigung für diese etwas spezielle Nacht kommt mit dem Aufwachen – einen Moment lang halte ich den Ausblick aus dem Fenster für eine Fata Morgana.

Blick vom Benno-Helf-Hüttle hinüber zur Füssener Hütte.

Nach dem Frühstück geht’s ohne jegliches Gepäck hinauf auf die Große Schlicke. Die letzten 200 Höhenmeter durch den Schnee. Aber in der Sonne!

Wieder bei der Otto-Mayr-Hütte angekommen, nochmal eine kleine Stärkung für jede von uns…

…bevor wir uns von der hundefreundlichen Berg-Unterkunft verabschieden müssen.

Servus, Hundesuite!

Durch zauberhafte Morgennebelschwaden wandern wir auf menschenleeren Wegen wieder talwärts.

Fazit:

  • Man darf sich einfach nicht so oft vom Wetter abschrecken lassen und der Zimperlichkeit nachgeben.
  • Ab September künftig den Iso-Schlafsack mitnehmen, für Pippa nach einem Dackelschlafsack suchen.
  • Tee bei 5 Grad Außentemperatur in einer Thermoskanne mitnehmen, nicht in Aluflaschen.
  • Sonnencreme einpacken, auch wenn es bei der Abreise noch regnet.

Morgen noch den östlichen Teil vom Außerfern bewandern und belichten: Von Lermoss über die Tuftlalm und – sofern Füße und Pfoten uns so weit tragen wollen – hoch auf die Upsspitze – allein der Namen wegen!

Aus Biberwier grüßt –
Die Kraulquappe.

Evidenzerlebnis.

Nach 15 Jahren war ich gestern endlich wieder am Plansee, nur einen Steinschlagwurf hinter dem oberbayrischen Ammerwald gelegen, grad so in Tirol.

Was für eine Traumgegend, ich kam aus dem „Aha“- und „Öha“-Sagen bzw. -Fühlen gar nicht mehr heraus.

Erst einmal hatte ich diesen herrlichen Bergsee gesehen, mit 30 und als Sozia auf einer Oldtimer-BMW unterwegs. Leider war es nur ein kurzes Päuschen, das mir am Plansee vergönnt war: In sengender Mittagshitze gab’s ein Eis und einen Kaffee, der Schweiß lief einem in den dicken Motorradklamotten hinunter, trotz geöffneter Reißverschlüsse, aber man fand sich richtig cool bei so einem Wochenendausritt über Alpenpässe und Bergstraßen.

Damals schwor ich mir: Hier kommst du mal unverschwitzt her – und mit Zeit im Gepäck. Und wochentags.

Selbstverständlich hatte ich gestern meine kleine, treue Sozia dabei…

…die der Panoramarundweg genauso begeisterte wie mich.

Auf 18 Kilometern führt der mal schmalere, mal breitere Wanderweg durch abwechslungsreiche Vegetation: Bewaldete Hanglagen, urwaldartige Uferzonen oder in hügeligem Auf und Ab am Fuße sonniger Schotterkare entlang, fast immer mit Seeblick oder direkt am See.

Überall hübsche Badebuchten, Bänke und Spielgelegenheiten – der Tag verging wie im Flug!

Nur die Verpflegungsmöglichkeiten unterwegs sind leider eher Touristenabzocke, aber mit eigenem Proviant im Rucksack waren wir weitgehend unabhängig und am Schluss erhielt ich sogar noch einen guten Einkehrtipp.
Das Dackelfräulein hatte nämlich gegen Ende der langen Tour und trotz diverser Sonderexkursionen, Holzarbeiten und Tauchgänge noch immer genug Energie, um mit dem Luis zu flirten.

Der junge, fesche und knackige Tiroler Bursche war der Jagdhund des Försters, also ging man ein Stück gemeinsam und unterhielt sich ein wenig…

…und so landeten wir schließlich noch (ohne Luis und den Förster) auf ein Bier in einer netten Alm.

Noch anderthalb Stunden einfach dagegessen, geradeaus geguckt, die Muster der Abendsonne auf dem See bestaunt, ein bisserl nachgedacht, ein paar Notizen gemacht für den nächsten Hundemagazin-Beitrag (Arbeitstitel: Mit dem Zamperl durch die Zugspitzregion.) und sehr zufrieden gewesen mit dem Ort, dem Tag und dass das alles stattgefunden hatte.

[Aus: Der große Polt. Ein Konversationslexikon.]

Ein wohltuendes Wochenende – garniert mit dem einen oder anderen „Öha“ – wünscht Euch
Die Kraulquappe.

In eigener Sache oder: Eget beröm luktar illa.

Hallo, liebe zwei- und vierbeinige Leser dieses Blogs!

Seid ihr heute auch mal wieder mit zerknautschtem Gesicht aufgewacht?

Oder an diesem verregneten Sonntag einfach nicht in die Pötte gekommen?

Womöglich den halben Tag auf der Couch verdödelt und vom letzten Urlaub geträumt?

So muss das nicht bleiben!

Runter vom Sofa, raus aus dem Haus und rüber zum Kiosk:
Die neue „Dog and Travel“ ist da!

Titelthema: „Dackelfräulein Pippa an der Südküste Schwedens“ – meine große Reise vom letzten Herbst.

Natürlich mit vielen Fotos von mir und meinen Mega-Stöckchen, meinen riesigen Sandburgen, meinem tollen Papa und meinen sportlichen Heldentaten.

Und wer nicht gern reist, sondern ausschließlich daheim herumhaart, kann in der aktuellen Ausgabe einen sensationellen und sauteuren Tierhaar-Akku-Stielstaubsager von Black+Decker gewinnen. Es lohnt sich also in jedem Fall, das Heft zu kaufen.

Viel Spaß beim Lesen & einen schönen Sonntag noch!

Eure Pippa.

It’s raining cats and dogs.

Den dritten Tag in Folge ist alles grau in grau, nasskalt, verregnet. Keinen Hund möchte man da vor die Tür scheuchen (und sich selbst erst recht nicht).

Perfektes Steuererklärungswetter, da ich aber in einer zurückliegenden Regenphase schon vorgearbeitet hatte, ging das nun erstaunlich flott.

Ideale Witterung auch für Freibadbesuche während der bayerischen Sommerferien – man kann im menschenleeren Becken ausgiebig an der Technik feilen, wenn das Thermometer nur schlappe 13 Grad anzeigt.

Ebenfalls eignet sich so eine Auszeit, die der Sommer sich mal wieder nimmt, hervorragend zum Ausprobieren neuer Herbstrezepte: die Kürbis-Mangold-Lasagne gestern war ein Traum. Und zwar ein so großer, dass wir ihn nach der Rückkehr des Gatten vom DFB-Pokal-Glotz-und-Besprech-Nachmittag beim Nachbarn gleich weiterträumen werden, bevor wir dann zur 4. Abendsitzung in Folge auf die Couch sinken, um uns ganz „Elementary“ hinzugeben (nein, kein erotikbefeuerndes Spiel für Paare, sondern unser aktueller Serien-Favorit, in der 3. Staffel).

Oder man liest die Geschichten, die man selbst erlebt und verfasst hat…

…als einen noch die Sommersonne auf der Haut kitzelte und die Bergluft durch Haar und Fell blies.

Die neue WUFF wartet sogar schon mit Herbst- und Winterthemen auf…

… so dass sich die Lektüre auch für all jene lohnt, die an einem verregneten Wochenende gern mal die Stricknadel schwingen (oder Perücken basteln). Cuique suum.

Herzlich grüßt euch

Die Kraulquappe.

Sommerpause!

Die Kraulquappe verabschiedet sich bis Anfang August in die Sommerpause (≠ Urlaub/Reise!)…

…und wünscht Euch allen bis dahin eine gute Zeit, sonnige Tage, laue Nächte, erfreuliche Gesellschaft, wohltuendes Alleinsein, schöne Ferien sowie stets das zur jeweiligen Stimmung passende Getränk und Licht.

Bis dann im August!