Stinkender Grödel oder: Perlen der Statistik.

Wenn ich einen Blick in meine Website-Statistik werfe, die mir das WordPress-Dashboard anbietet, so tue ich das meist deshalb, um mir einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Beiträge bei der geneigten Leserschaft besonders gut ankommen (ernüchternde Faustregel übrigens: je mehr Dackel und je weniger Text, desto beliebter), eher wenig Anklang finden oder von der Aufrufzahl her gar die Vermutung nahelegen, dass man schon mal Interessanteres zu offerieren vermochte oder einfach mal die Klappe halten sollte.

Ab und an gucke ich mir auch noch die Aufrufzahlen nach Ländern sortiert an und staune dann immer mal wieder, dass das Dackelfräulein selbst in Aserbaidschan, Simbabwe, Indonesien oder Guatemala ein paar Fans zu haben scheint oder es Menschen in Taiwan, Weißrußland und Chile gibt, die sich für mein Lieblingsschwimmbad bei Nacht interessieren (dass alle Springsteen-Beiträge weltweit gelesen bzw. die dort eingebetteten YouTube-Videos rund um den Globus angeschaut werden, verwundert mich natürlich kein bisschen).

Gelegentlich schaue ich mir auch die Kommentatoren-Hitlist an, die lange Zeit von Herrn Speed angeführt wurde, der zwischenzeitlich aber längst von Frau Tontoeppe überholt wurde und dem auch Sori1982, Spike und Anwolf bereits dicht auf den Fersen sind.

Was die Follower angeht, über die WordPress ja auch ordentlich und chronologisch Buch führt, so hatte ich irgendwann mal vor, dem 100. zu gratulieren, und als ich das versäumt hatte, zumindest dem 200. tapferen Abonennten einen Blogpost zu widmen, und als ich auch das verpennt hatte, beschloss ich, diesbezüglich einfach erst dann tätig zu werden, wenn ich jemals die 1.000-Follower-Marke sprengen sollte, was wohl eher nicht passieren wird, da ich meinen Blog ja nirgends bewerbe, verlinke, verteile oder sonstwie an die große Glocke hänge und mir sogar dann und wann erlaube, Follower zu entfernen, wenn es sich a) um eine Karteileiche handelt oder b) um jemanden, dessen Blog ich fragwürdig bis abstoßend finde oder c) man von demjenigen blöd angemacht wurde oder er wiederholt durch Unhöflichkeit, Stillosigkeit oder Dummheit auffiel.

Weshalb ich nun überhaupt erstmals auf diese WordPress-Statistiken zu sprechen komme, liegt daran, dass mir heute ein Eintrag in einer der Auswertungsrubriken auffiel, bei dem mir fast die Gabel ausgekommen und in meine Spaghetti Aurora gefallen wäre – es blieb dann bei einem Saucensprotzer über das untere Drittel des Tischtuchs. Und zwar geht es um die Rubrik „Suchbegriffe“, in der meist der Eintrag „unbekannte Suchbegriffe“ samt Anzahl drinsteht und nur alle paar Tage mal konkrete Begriffe gelistet werden.

Schon ein paarmal musste ich herzhaft drüber lachen, welche Suchanfragen im Netz dazu führten, dass jemand sich ausgerechnet auf meinen Blog verirrte, der ja eher nichts für Suchende aller Art ist: „Hunderampe Wohnung“ beispielsweise (nun gut, ich hatte mal etwas über die Dackelrampe in mein Bett veröffentlicht), oder „Mietmaden“ (erstaunlich, denn ich bloggte zwar oft über den elenden Münchner Mietmarkt, aber weder über Insektenlarven noch über Mietnomaden, was der Suchende wohl eigentlich meinte), oder auch „sind raunächte schuld an der sterberate“ (europäisches Brauchtum ist keines meiner Steckenpferde und solch wild konstruierte Zusammenhänge erst recht nicht, abgesehen davon würde ich die Rauhnächte immer mit „h“ schreiben).
Erwartbar und wenig überraschend waren z.B. Suchbegriffe wie „Dantebad Winter Umziehen“, „Dachshund Couture“, „Bruce Springsteen Alter“, „prolaktinsenkende Maßnahmen“ oder „mit Kalkschulter tanzen“ – exakt mein Orbit und Themenspektrum!

Heute Abend aber traute ich meinen Augen kaum, als da neben dem üblichen „unbekannte Suchbegriffe“ doch tatsächlich der Eintrag „stinkender Grödel“ zu lesen war.

Geht’s noch?!?
In meinem gesamten Blog gibt es keinen einzigen stinkenden Grödel, auch kein Paar stinkender Grödel, denn mit den Dingern laufen wir schließlich nur im sauberen Schnee und in der klaren Luft der bayrischen Bergwelt herum und da stinkt nichts! Nirgends! Und uns stinkt’s auch nicht, wenn wir mit den Grödeln unterwegs sind, im Gegenteil, bei mancher Wintertour hätte es einem eher gestunken, wenn man sie nicht dabeigehabt hätte.
Warum also führt die Suche nach stinkenden Grödeln zu meinem gut gechlorten und blitzsauberen Blog?
Was für ein depperter Algorithmus, welches bekloppte Auswertungstool war da am Werk – und nach was, um alles in der Welt, suchen die Menschen bloß im WWW?

Ge_danke_n 2018 (12).

Zu guter Letzt möchte ich Euch allen danken: den Leserinnen und Lesern, meinen treuen Followern, den engagierten Kommentatoren, den zahlreichen Bloggern, bei denen ich gern und regelmäßig lese, meinen Freundinnen und Freunden, allen Fans vom Dackelfräulein sowie der Springsteen-Fangemeinde und auch all jenen, die hier eher heimlich mitlesen und sich nie zu Wort melden.

Danke für Euer Interesse sowie all die Anteilnahme und Resonanz –
es war ein anregendes Jahr mit Euch und ich freue mich auf ein weiteres!

Lasst das Jahr so ausklingen, wie es für Euch am stimmigsten ist: mit Familie, Freunden oder alleine, mit Korkenknallen oder Stille, mit Loriot oder Rammstein, mit der Decke überm Kopf oder dem Kopf unterm Arm, mit Vorsätzen oder ohne…

Wir sind dann mal kurz weg, denn direkt an einem der Münchner Hot Spots für den Silvesterabend wohnend kann man als Hundebesitzer nur die Flucht ergreifen.

Möge der niederbayerische Gutshof, in den wir uns verkrümeln, keine unkastrierten Rüden beherbergen, tatsächlich so ruhig und idyllisch liegen wie es booking.com verspricht, uns wirklich in einer Nische im Restaurant, in der auch das Dackelfräulein dabeisein darf, das Silvestermenü serviert werden und der Rest der Hausgäste nicht nur aus pensionierten Landärzten oder Bierkutschern bestehen (und falls doch: so möge wenigstens die Aussicht vom Zimmer auf das Feuerwerk im nicht allzu weit entfernten Plattling oder Deggendorf eine gute sein).

„Die Zeit verrinnt, die Spinne spinnt in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht das Jahr beginnt, beginnt ein neues Leben.“
(Joachim Ringelnatz)

In diesem Sinne & bis bald
Eure Natascha alias Kraulquappe.

You better run you little wild heart.

Für Andrea & Pippa.

Vor ein paar Tagen las ich morgens, noch gemütlich mit dem schnarchenden Dackelfräulein im Bett kuschelnd, den neuesten Blogbeitrag meiner Freundin Andrea aus Braunschweig.

Dass Andrea neulich mit Mann und Labradoodle Bobby in Berchtesgaden eine Woche „Hundeurlaub“ gemacht hatte – genauer gesagt: an einem „Antijagdtraining“-Kurs teilgenommen hatte – war mir natürlich nicht mehr neu, denn wir hatten die drei direkt nach Kursende dort besucht und anderthalb schöne Tage miteinander verbracht. Bei einer gemeinsamen Wanderung hatte Andrea mir auch bereits ausgiebig von der Trainingswoche berichtet und wir konnten live zusehen, wie sie die Kursinhalte fleißig unterwegs übten.

Nun reichte sie noch ein Interview zu der Thematik nach, das sie im Anschluss an den Kurs mit der Hundetrainerin geführt hatte.
Beim Lesen blieb mir an einigen Stellen die Spucke weg und die gerade noch so gemütliche Morgenstimmung wandelte sich zu einem Gefühlsmix aus Beschämung und schlechtem Gewissen.

Etwas benommen stand ich auf und wurschtelte mich so durch den Tag, immer wieder mit einem mulmigen Gefühl an diesen Beitrag denkend.

Warum?

Nachdem ich das Ganze ein Weilchen habe sacken lassen, ist es mir klar geworden: Weil mir manche Antworten der Hundetrainerin die Augen für die momentanen Defizite in der Beziehung zu meinem Hund ebenso geöffnet hatten wie für ein paar lang gehegte Fehlinterpretationen (wie z.B. dass Buddeln auch zum jagdlichen Verhaltensrepertoire gehört), für Gedankenlosigkeiten (im Umgang mit dem Hund) und für den üblichen, leider immer wieder mal einreißenden Alltagsschlendrian in unserem Zusammenleben (kein Miteinander, sondern ein Nebeneinander).

Seit drei Monaten dreht sich hier fast alles nur noch um die neue Wohnung, die Renovierung derselben, etliche berufliche Dinge und das Abhaken von diversen Erledigungslisten. Der Gatte ertrinkt ebenfalls in Arbeit und schleppt sich tapfer und ziemlich überarbeitet durch sein Sommersemester.

Nun bin ich zwar gut im Organisieren und auch ein passabler Stressphasen- und Umzugs-Manager, bekomme daneben sogar noch ein gewisses Maß an Sozialleben und Freundschaftspflege auf die Reihe, dasselbe gilt fürs Schwimmen und etwas Bewegung überhaupt.
Aber vor lauter Gewurschtel und Geplane ist Pippa im Laufe der Wochen ganz unmerklich zu einem Pflichtprogramm geworden, das ich zwar diszipliniert in den Tag einbaue wie alles andere Notwendige oder zu Erledigende auch, nur ließ die Freude an der Zeit miteinander, ein echtes Aufeinander-Bezogensein, die Intensität unserer Bindung mehr und mehr nach.

Bei Spaziergängen warf ich ein paarmal pflichtschuldig den Ball, ließ sie buddeln oder das Ufergebüsch durchstöbern, weil ich dann nicht weiter gefordert war, sie zu beschäftigen. Stand unbeteiligt daneben. War froh, einfach mal eine Weile irgendwo rumzustehen und irgendeinen Punkt zu fixieren: das Loch, das sie grub, die Stelle auf der Wiese, in der sie sich wälzte, ihr wackelndes Hinterteil, wenn sie vor mir her lief. Viel mehr ist zwischen uns in den letzten Wochen nicht passiert. Ich war einfach zu erschöpft – von den Wohnungsdingen, von manch zwischenmenschlichen Strapazen, von viel Arbeit mit einem kaputten Ellenbogen.

Es reicht, merkte ich plötzlich. Und zwar reicht’s mit Einigem (wovon heute nicht die Rede sein soll und vielleicht auch überhaupt nicht hier).
Manchmal braucht’s ja diesen Schubs von außen, damit man kapiert: Zeit wird’s, wieder in ein anderes Fahrwasser zu kommen. Höchste Zeit! Und genau diesen Impuls gab mir Andreas Beitrag.

Noch bevor nächste Woche das Bad renoviert wird und man wieder vor lauter Sägespänedunst, der den Handwerksfreund und mich hier Woche für Woche umgibt, kaum noch erkennen kann, welcher Wochentag eigentlich ist, habe ich beschlossen, ab sofort mein Dackelmädchen nicht mehr wie einen Programmpunkt zu behandeln und draußen überwiegend ermüdende Pflichtrunden abzuspulen, sondern schleunigst wieder zu der Beziehung zurückzukehren, die wir den Großteil unserer sechseinhalb gemeinsamen Jahre über hatten und die mich immer so froh gemacht hat (beinahe hätte ich gesagt: auf die ich immer so stolz war, aber mit Stolz und so Sachen hab‘ ich’s nicht so).
Zwei, die nacheinander gucken, die aufeinander achten, die miteinander durch die Welt und durchs Leben gehen – und sich dabei aneinander freuen.

Es gibt so viele Gelegenheiten dazu, man muss sie nur ergreifen und zulassen – und genau damit habe ich heute wieder begonnen.

Die Tour:
Traubling – Golfplatz Tutzing – Deixlfurter Weiher – Ilkahöhe – Forsthaus – und über Obertraubling und Monatshausen zurück. 12 Kilometer. Passables Wetter. Nicht überlaufen, kaum störende Mountainbiker, keine Wildschweine oder Rehe.
Schöne Einkehr mit Weitblick aufs Alpenvorland und auf der Terrasse sogar herrlich Ruhe gehabt, weil das lärmende Sonntags-Familienvolk von einer dichten Hecke abgeschirmt nebenan im Biergarten tobt. Kostet nicht mal 2€ mehr, den Imbiss im Bedienbereich einzunehmen, das war’s wert.

Unterwegs kein stumpfsinniges Bällchenschießen, kein gedankenloses Buddelnlassen, stattdessen gemeinsam durchs mannshohe Schilf gekämpft, unwegsamste Wege ausprobiert, zweimal verlaufen, Schlangen bestaunt, auf wackligen Stegen herumgeturnt, Seerosen beschnuppert, im Moorsee gebadet, auf urwaldähnlichen Sumpfpfaden im Morast versunken (der Dackelpopo danach wie in Tonerde eingebacken, im nächsten Weiher gleich abgewaschen), über Bachläufe gesprungen, einen toten Fuchs gefunden, auf umgefallenen Riesenbäumen herumgeklettert, von Golfspielern angepöbelt worden und zusammen zurückgemotzt – und nach vielen Stunden müde und zufrieden wieder am Auto angekommen.

Auf der Heimfahrt wählt die Shuffle-Funktion des CD-Players aus der Musiksammlung das hier aus:

You make up your mind, you choose the chance you take
You ride to where the highway ends and the desert breaks
Out on to an open road you ride until the day
You learn to sleep at night with the price you pay
(…)
Now they’d come so far and they’d waited so long
Just to end up caught in a dream where everything goes wrong
Where the dark of night holds back the light of the day
And you’ve gotta stand and fight for the price you pay
(…)

Als Springsteen bei der Zeile „So let the games start, you better run you little wild heart“ angekommen ist, halte ich gerade an einer Ampel in Starnberg. Nutze die Gelegenheit, drehe mich um und gucke zu Pippa, die friedlich auf der Rückbank schläft. Ihre Pfötchen zucken ein bisschen, vermutlich träumt sie.

Ich verrenke mir den Arm, greife nach hinten und streiche über ihren kleinen Kopf.
My little wild heart, sage ich zu ihr – let the games start again!

(Dies, liebe Andrea, als Antwort auf deine Frage aus der Mail von heute Mittag.)

Have a break, have a hot dog.

alternativer Beitragstitel: Ein Päuschen (fürs Mäuschen).

Manchmal entstehen ja auf einen Schlag und ziemlich unvorhergesehen gewisse Verdichtungen (und das ist jetzt leider nicht lyrisch gemeint).

Der Gatte schon wieder die ganze Woche weg (=mit allem, was so anliegt, allein daheim), das Dackelfräulein justament in den heißen/willigen Tagen (=erhöhter Aufwand wg. Auswahl einsamer Gassirouten, Rüdenverscheuchen und hormoneller Hibbeligkeit), einen beruflichen Abgabetermin im Nacken (=Schreiben auf Knopfdruck geht oft nicht so fix von der Hand wie erhofft) und demnächst eine Wohnungsbesichtigung vor uns (=Vorbereitungsaufwand ebenfalls allein an der Backe).

Dazwischen noch allerhand anderes zu tun – Soziales, Gesundheitliches, Alltägliches, Häusliches und Familiäres.
Plus Schwimmen, damit die Seelenlage im Lot bleibt (sonst wird alles andere auch nix).

Daher geht’s hier erst weiter, wenn Obiges hinter uns liegt, sprich: der Januar mal über die Bühne ist.

Euch allen eine gute Zeit & bis demnächst in alter Frische!
Die Kraulquappe.

With a chance to make it good somehow. Zum 18. Mai 2017.

© Ute Hamelmann

 

Lieber B.,

vor einem Jahr hätte ich keine Prognose darüber anzustellen gewagt, wie lange wir beide es miteinander aushalten würden. Am Anfang war es wie so oft mit einer neuen Liebe oder Freundschaft: Unser Zusammensein war überwiegend von Begeisterung geprägt sowie von vielen Dingen, die gemeinsam ausprobiert werden wollten.

Doch auch für uns kam der Alltag – und man muss sagen: er kam relativ schnell! – es knirschte hier und da mal im Getriebe oder wir wussten phasenweise nicht so recht, was wir aneinander hatten oder miteinander anfangen sollten und noch weniger, ob wir wirklich eine Langzeitbeziehung eingehen könnten. Nach nicht mal einem halben Jahr hatten wir sogar eine richtig fette Krise: Ich kam aus Schweden zurück, wo du neben Pippa mein treuester Begleiter warst, aber mit den ersten Herbststürmen und dem Nahen der grauen Jahreszeit, dachte ich, ich müsse dich verlassen, weil ich dir nichts mehr zu sagen hätte und sich das mit uns irgendwie erschöpft hätte. Und das, obwohl wir noch wenige Wochen zuvor in größter Innigkeit bei Sonnenuntergang am Meer saßen und ich dachte, nichts könne uns je trennen! Plötzlich fühlte es sich an, als sei das mit uns nur eine Affäre, ein Strohfeuer gewesen!

Heute, an unserem Einjährigen, stelle ich fest: Wir haben die Kurve immer wieder gekriegt, wir zwei. Sogar einen kleinen Umzug haben wir miteinander bewältigt, in unsere eigene kleine Domain. Und mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Bande zwischen uns so fest geknüpft sind, dass schon Einiges an Unbilden der Technik oder der Seelenlage daherkommen müsste, damit einer von uns das Handtuch wirft.

Klar, manchmal brauchen wir eine kurze Auszeit von einander, aber auch damit gehen wir zwischenzeitlich entspannt um und keiner denkt mehr vorschnell, es könne vorbei sein mit uns. Solche Sendepausen sind ja in Freundschaften ziemlich normal und es muss nichts weiter heißen, wenn man vorübergehend einträchtig schweigt oder jeder auf seinen eigenen Pfaden wandelt und man einander nur aus der Entfernung gelegentlich zuwinkt.

Der Song zu deinem heutigen Geburtstag, lieber B., der zugleich unser einjähriges Jubiläum ist, soll dieser hier sein, ganz einfach, weil es einer der Songs meines Lebens ist, oft sein Soundtrack, mindestens seine Hintergrundmusik – und immer sein Pulsschlag.

[An die 5 bis 8 echten Fans unter meinen Lesern: Selbstredend ist es ein Graus, eine Version dieses Songs herauszupicken, es gibt ihn in so vielen so gänsehauterzeugenden Varianten und jeder hat da ja so seine speziellen Erinnerungen und Vorlieben… – also seht mir bitte nach, wenn es nicht eure Lieblingsversion ist, es ist auch nicht meine, sondern nur eine von vielen. Bei der ich mich immer fragte, ob er da tatsächlich alle paar Verse runterschielt zum Teleprompter (?!?) und mir der Haltung wegen richtig Sorgen machte um seine LWS, aber wie man letzten Sommer sehen konnte, hat’s ihm offenbar nicht geschadet.]

Show a little faith there’s magic in the night
You ain’t a beauty but hey you’re alright
Oh and that’s alright with me

Hm, tja, der Schönste bist du nicht, wenn man dich mit anderen da draußen vergleicht, und mit ein bisschen Pflege und technischem Knowhow könnte man da bestimmt wesentlich mehr rausholen…

All the redemption I can offer
Is beneath this dirty hood
With a chance to make it good somehow
Hey, what else can we do now ?

… lass  uns einfach weiterhin versuchen, gemeinsam das Beste draus zu machen, ok?

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, lieber Blog, und danke für dieses erste gemeinsame Jahr – es war überwiegend schön mit dir!
Und danke an Euch, liebe Leser, dass ihr so rege Anteil nehmt und uns stets wohlwollend begleitet!

Deine/Eure Kraulquappe.

© Ute Hamelmann